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Projekte / Bildung
EFFATA - Filmprojekt mit Geflüchteten
Die wachsende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und Europa verdeutlicht, wie wichtig eine offene Gesprächskultur und die friedliche Auseinandersetzung mit dem jeweils „Anderen“ sind. Wir drehen Kurzfilme über Asylsuchende — zusammen mit ihnen. Wir bilden ihre Lebenssituation ab und stärken ihre gesellschaftliche Teilhabe. Die Filme werden im Rahmen von Bildungsveranstaltungen und in Schulen gezeigt und bilden eine Grundlage, um mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen.
6.000 €
5.000 € Fundingziel
173
Fans
128
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 EFFATA - Filmprojekt mit Geflüchteten

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.01.16 16:10 Uhr - 29.02.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2016 - 2018
Fundingziel 5.000 €
Stadt Dresden
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

"effata" bedeutet "Öffne dich" auf Aramäisch. Diesen Apell haben wir uns zum Motto unseres Film- und Bildungsprojekts genommen.

Offen sein und anderen (vor allem: fremden) Menschen ohne Vorbehalte entgegentreten, ist oft schwierig, doch wir sind überzeugt davon, dass nur dadurch ein fruchtbares und gelingendes Zusammenleben in einer interkulturellen Gesellschaft möglich wird.

Dialog und (politische) Bildung sowie Teilhabe aller Gesellschaftsschichten sind unseres Erachtens essentielle Grundpfeiler auf dem Weg zu einem offenen Miteinander.

Vielerorts trifft man im Kontext der Flüchtlingsthematik auf verhärtete Fronten. Ohne Aussicht auf Annäherung werden Grundsatzdebatten geführt, wobei die Suche nach Kompromissen und Lösungen auf der Strecke zu bleiben droht.
Die Ereignisse der letzten Monate in Dresden und im sächsischen Umland haben uns verdeutlicht, wie wichtig eine offene Gesprächskultur und Berührungspunkte mit dem „Anderen“ ist.

Daher haben wir uns entschieden, Kurzfilme zu produzieren, die über die Lebenssituation von Asylsuchenden in unserer näheren Umgebung aufklären und die betroffenen Personen mit ihrer eigenen Geschichte selbst in den Mittelpunkt stellen.
Eine Rolle spielen dabei konkret die Gesundheitsversorgung, der Arbeitsmarktzugang, die Residenzpflicht und der alltägliche Rassismus, dem geflüchtete Menschen in besonderem Maße ausgesetzt sind.

Effata - Öffne Dich: damit sind die Geflüchteten selbst gemeint: ihnen wird in der mittlerweile allgegenwärtigen Asyldebatte viel zu selten eine hörbare Stimme gegeben. 

Gemeint sind auch jene, die die Filme sehen: sie sollen sich öffnen hinsichtlich ihrer Gedankenwelt, ihrer Einstellung und ihrer Meinung.

Und nicht zuletzt wir als Arbeitsgruppe sind gefordert, offen zu sein angesichts der persönlichen Schicksale, mit denen wir konfrontiert werden, aber auch gegenüber der Kritik und den Ressentiments bei der Umsetzung unseres Projektes, mit welchen wir umgehen und arbeiten müssen.

An Schulen und bei eigens konzipierten Bildungsveranstaltungen können wir Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene erreichen. Durch unsere Filme und entstehende Diskussionen möchten wir sie ermuntern, sich eine eigene Meinung zu bilden, sich zu engagieren, mutig auf Andere und Fremde zuzugehen, Fragen zu stellen, zuzuhören und Vorurteile und Stereotypen zu überdenken.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

1. Wir wünschen uns, dass Geflüchtete selbst in den Prozess unserer Filme einbezogen werden. Dies fängt natürlich dabei an, dass die Geschichten ihre Perspektive zeigen.

Des Weiteren werden sie aktiv in den filmischen Prozess einbezogen. Dies bedeutet für uns, ihnen Einblick in die Entwicklung eines Filmes zu ermöglichen. Sie sind dabei, wenn es darum geht, die Location auszusuchen, die sich eignet und in der sie sich wohlfühlen; Sie können hinter der Kamera stehen und bei Licht- und Tontechnik unterstützen: Außerdem bekommen sie einen Einblick in Filmbearbeitungsprogramme und können sich am gesamten Prozess der Filme aktiv beteiligen. Somit erhoffen wir uns, einigen Geflüchteten nicht nur das Gefühl von aktiver Teilhabe an den entstehenden Filmen zu geben, sondern darüber hinaus ihr Interesse und ihre Kompetenzen im Bereich Film, Kamera und Schnitt zu stärken.

2. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die entstehenden Kurzfilme für jede Altersgruppe geeignet sein werden, allerdings messen wir dem Bildungsaspekt jüngerer Generationen den größten Wert unseres Vorhabens bei.

Erreicht werden soll dieser Teil der Zielgruppe über die geplante Zusammenarbeit mit Vereinen, die in Schulen Bildungstage und Workshops anbieten und unsere Filme als Diskussionsbasis verwenden können. Wir möchten außerdem direkt mit Lehrkräften in Verbindung treten und unsere Filme als Grundlage für gemeinsam gestaltete Unterrichtseinheiten nutzen.
Dabei ist es uns besonders wichtig, falsche Annahmen über Asylsuchende zu entkräften und Schülerinnen und Schüler zu Diskussionen anzuregen sowie zu einer eigenständigen Meinungsbildung zu ermuntern.

Auch das Konzept und die Umsetzung der Unterrichtseinheiten und Bildungsveranstaltungen möchten wir gemeinsam mit Geflüchteten entwickeln und gestalten.
Für SchülerInnen, die sich aufgrund der zentralen Unterbringungskonzepte kaum oder gar nicht mit betroffenen Personen unterhalten konnten, kann dies erste Berührungspunkte schaffen und ungerichtete konfuse Ängste zerstreuen.

3. Des Weiteren sprechen wir mit unseren Filmen, die wir auch via Internet und soziale Netzwerke verbreiten wollen, Menschen an, die als Multiplikatoren auf dem Weg zu einer offeneren und reflektierten Gesellschaft fungieren. Wir bieten mit unseren Filmen Argumente und ein gut recherchiertes Netz an Fakten an und verhelfen somit in Diskussionen zu einer fundierten und reflektierten Argumentationsgrundlage.

Wir sind überzeugt davon, dass wir mit unserem Projekt „effata“ einen wichtigen Beitrag zu Integration, Toleranz und Interkulturellem Dialog in Dresden und Sachsen leisten können.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Zukunft unserer Gesellschaft geht uns alle an!

Natürlich ist die überwältigende aktuelle Hilfsbereitschaft, die wir zur Zeit in den Erstaufnahmelagern und bei den unermüdlichen Arbeitseinsätzen von ehrenamtlichen und professionellen Helfern im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise erleben, von unschätzbarem Wert.

Allerdings müssen wir neben der unbedingt notwendigen Akuthilfe auch in nachhaltige und langfristig angelegte [Bildungs-]Projekte investieren, um gemeinsam ein humanes demokratisches Klima in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Gerade in Dresden und im sächsischen Umland gibt es Defizite in der offenen und friedlichen Auseinandersetzung mit geflüchteten Personen, Asylsuchenden, Migranten und Nicht-Deutschen im Allgemeinen.
Wir haben uns daher entschieden, "effata" vorerst auf Dresden sowie das sächsische Umland zu konzentrieren.

Für alle, die ihren Lebensmittelpunkt ebenfalls in Sachsen haben und auf ein Gelingen von Integration und friedlichem Mit-und Nebeneinander hoffen, dürfte sich der Sinn unseres Projektes schnell erschließen:

Wenn wir uns nicht engagieren, geben wir denjenigen recht, die lautstark und mit populistischen Parolen das Versagen unserer Gesellschaft einerseits und mangelnde Teilhabe der zu uns kommenden Menschen andererseits, prophezeien.

Unterstütze "effata":
Für eine offene Gesellschaft! Für die Menschlichkeit! Für unsere Zukunft!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

1. Personalkosten

  • Honorare für Vor- und Nachbereitung (z.B. Transkription, Übersetzung,..)
  • Arbeitsstellen (Arbeitgeberbrutto, Wochenstunden)

2. Sachkosten Büro

  • Miete
  • Telefon, Internet
  • Porto
  • Büromaterial

3. Öffentlichkeitsarbeit

  • Layout
  • Druck
  • Versand
  • Website

4. Aktionskosten

  • Raumkosten
  • Honorare (ReferentIinnen, KünstlerInnen)
  • Reisekosten
  • Unterkunft / Verpflegung
  • Technik und Materialien


Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine motivierte Gruppe aus Dresden, die sich ehrenamtlich für "effata" engagiert:

Frank – Geschäftsführer der 3. Etage Filmproduktion. Er ist Hauptverantwortlicher für alle technischen und filmischen Apekte von "effata"

Simone – organisiert im NAMF Dresden (Netzwerk Asyl Migration Flucht).

Lucia – aktiv bei DAMF Dresden (Deutschkurse Asyl Migration Flucht)

Alina – tätig im AG Asylsuchende Verein Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V.

Kuratiert von

RefugeesWelcome

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