Crowdfunding beendet
Der Film begleitet ein lesbisches Paar und ihre drei Söhne über dreizehn Jahre. Er will Vorurteile abbauen und kritische Fragen stellen, die mit einer solchen Familienkonstelation verbunden sind. Er ist auch ein Zeitdokument, dass gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht: von Demos gegen die „Homo-Ehe“ in Frankreich 2014 über die Ehe für „alle“ 2017 in Deutschland. Eine Langzeitdokumentation sprengt die klassischen Herstellungswege und muss kreative und neue Modelle der Finanzierung finden.
20.077 €
Fundingsumme
117
Unterstütz­er:innen

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 01.02.18 11:25 Uhr - 28.02.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2018
Startlevel 20.000 €

Um künftigen Partnern (Sendern, Förderungen, Festivals) zu zeigen, wie der Kinofilm aussehen wird, brauchen wir einen hochwertigen Trailer bzw. Moodfilm.

Kategorie Film / Video
Stadt Frankfurt am Main

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Worum geht es in dem Projekt?

Linus (13), Lou (11) & Pino (8) haben lesbische Eltern. Sie haben per Annonce einen Heilpraktiker und Kampfkunst-Meister als Samenspender ausgesucht.
Sie sind Pioniere eines Familienmodells, für das es kaum Vorbilder gibt. Was ist Familie zu Beginn des Jahrtausends? Unsere Langzeitdokumentation begleitet die Familie seit der Geburt von Pino 2009 und will 2021 mit Linus 18. Geburtstag enden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Beobachtet wird eine Regenbogenfamilie und die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Anfangs standen die Mütter im Fokus, inzwischen sprechen die Kinder für sich selbst. Der Film will Vorurteile abbauen, aber auch Fragen stellen, die mit diesem Familienmodell verbunden sind. Publikum ist keineswegs nur die Community, sondern alle, die sich für Familie interessieren. Durch die Beobachtung über 13 Jahre ist dieser Film auch ein Zeitdokument, in dem gesellschaftlicher Wandel sichtbar wird.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Einen Film über ein Jahrzehnt zu planen und zu kalkulieren, ist etwas sehr besonderes, ungewöhnliches und ein komplexes Unterfangen. Partner bei Sendern, Verleihern und Förderungen für eine so lange Zeit zu finden, ist fast unmöglich in unserer schnellebigen Zeit. Wir konnten dieses Projekt bislang nur stemmen, weil Team & Crew immer wieder auf Gagen verzichtet haben und die Hessische Filmförderung Wege gefunden hat, uns immer wieder eine Basisfinanzierung zur Verfügung zu stellen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Von 2009 – 2016 sind 217.492,19 € für Dreharbeiten ausgegeben worden, davon ein Drittel Eigenmittel. Für die Drehtage der letzten Jahre und die Fertigstellung wird mindestens dieselbe Summe benötigt. Um Partner wie Sender und Verleiher zu gewinnen, das Projekt auf nationalen & internationalen Märkten zu präsentieren, wollen wir einen besonderen Moodfilm herstellen. Einen, der in wenigen Minuten die Idee der Kinodokumentation auf den Punkt bringt und die visuelle Ästhetik des Films sichtbar macht.

Wer steht hinter dem Projekt?

„Nicht von schlechten Eltern“ ist ein Film der STOKED FILM (Stoked = engl. euphorisch, glühend), Regie: Annette Ernst. Die Produktion wurde von ihr, Robert Malzahn und Sebastian Popp 2003 gegründet. Seitdem werden Spiel- und Dokumentarfilme fürs Kino hergestellt, die eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen bekommen haben. Annette Ernst wurde mit ihrem Spielfilm-Debut „kiss and run“ 2005 mit dem Adolf-Grimme-Preis sowie 2009 mit dem Hessischen Drehbuchpreis für „Water & Soul„ (Dok-Film über Wasser) ausgezeichnet.

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Nicht von schlechten Eltern - der Film
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