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Projekte / Bildung
"Einfach machen Netzwerk - Learning-by-Doing Kultur für Schulen"
Hauptschüler werden zu Kioskbetreibern Lehrer und Schüler verlieren im System Schule häufig den Mut und die Kraft, einfach mal zu machen. Wir wollen das ändern und eine Learning-by-Doing Kultur an Hauptschulen fördern. Unser Projekt aktiviert im Schuljahr 2012/13 Acht- bis Zehntklässler einfach zu machen und hilft ihnen selbstständig einen eigenen Schulkiosk zu organisieren. Unsere Arbeit dokumentieren wir für EUCH auf Video.
Köln
21.380 €
10.000 € Fundingziel
164
Fans
114
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 10.09.2012 17:51 Uhr - 06.12.2012 23:59 Uhr
Fundingziel 10.000 €
Stadt Köln
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Im Schuljahr 2012/13 verändert das em-Schülerfirmennetzwerk die Lernkultur an mindestens 4 Hauptschulen  hin zum motivierenden Learning-by-Doing.

em  steht für einfach machen

Mit einem von uns erfundenen Konzept leiten wir Hauptschüler der 8. bis 10. Klasse an, selbstständig einen Pausenkiosk zu führen  von der Bestellung über die Warenlieferung bis hin zum Verkauf  , ohne dass dadurch zusätzlicher Aufwand für Lehrkräfte entsteht. Damit ziehen wir die Jugendlichen raus aus Lethargie und Langeweile und schicken sie auf die Überholspur: Wir zeigen ihnen mit Kakao und Käsebrötchen, wie sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und dabei erfolgreich Selbstwirksamkeit erfahren.

Dank unserer Dokumentation erlebt auch IHR, wie man es schaffen kann, Learning-by-Doing in die Schulkultur aufzunehmen, und welche Wirkung dies auf Lehrer und Schüler hat.

Falls euch also eine Schule besonders am Herzen liegt, könnt ihr sie uns gern vorschlagen und wir verhelfen ihr zu ihrem eigenen schülerorganisierten Pausenverkauf.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir aktivieren und motivieren gezielt Acht- bis Zehntklässler, so dass sie mit Selbstbewusstsein und zielgerichteter, praktischer Übung auf den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt vorbereitet werden und lernen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Gleichzeitig zeigen wir Lehrkräften, dass es häufig nur ein wenig mehr Mut und ein wenig mehr Risikobereitschaft braucht, um Projekte umzusetzen, die Schüler motivieren und die Schulgemeinschaft bereichern.

Wir wissen: trotz ihres schlechten Rufs gibt es an vielen Hauptschulen engagierte Lehrer und kreative SchülerInnen. In unseren Interviews werdet ihr sie kennenlernen. Engagement, Initiative, verantwortungsvolles Handeln und kreative Problemlösung sind bei Hauptschülern stärker ausgeprägt als gemeinhin angenommen wird. Um selbst etwas auf die Beine zu stellen, muss nicht jeder ein Gymnasium besuchen oder studiert haben!

Die Zielgruppe unseres Unterstützungsaufrufs seid aber natürlich IHR
-> die MENSCHEN, die Hauptschülern die Chance geben wollen, ihren eigenen Kiosk zu gründen.
-> die MENSCHEN, die miterleben wollen, was Hauptschüler zu leisten im Stande sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Hauptschulen gelten politisch und gesellschaftlich als Auslaufmodell. Sie haben einen schlechten Ruf und darunter leiden Lehrer und Schüler gleichermaßen. Es ist unsere Aufgabe, ihnen Perspektiven zu zeigen und auch denen, die sich mit theoretischem Lernen schwer tun, die Chance zu geben, Selbstbewusstsein, Verantwortung und Eigeninitiative zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass Hauptschüler genauso leistungsfähig sind wie andere Schulabgänger und über eigenes großes Potenzial verfügen.

Eine stärkere Learning-by-Doing Kultur kann mit Eurer Unterstützung dieses Potenzial heben. Wir wollen im nächsten Schuljahr mit eurer Hilfe mindestens 100 Hauptschülern zeigen, dass und was alles in ihnen steckt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die gute Nachricht: jeder Euro von Euch wird VERDOPPELT. Die Heilemann Ventures GmbH unterstützt das em-Schülerfirmennetzwerk im Schuljahr 2012/13 mit einer Spende, deren Höhe Ihr mit Euren Beiträgen bestimmt.

Im Idealfall kommen auf diese Weise mindestens 20.000 zusammen, mit denen wir Folgendes finanzieren wollen:

" Bewerbungsgespräche für alle interessierten Schüler, auf diese Weise können die Schüler ein echtes Bewerbungsgespräch führen und lernen die dafür typische Fragen und Aufgaben kennen.

" zweitägige Auftaktworkshops, in denen die Schüler die Abläufe einer Schülerfirma lernen und beginnen an sich und ihr eigenes Handeln zu glauben.

" die ersten zwei Verkaufswochen, in dieser Probephase üben die Schüler den Pausenverkauf in der Praxis, bekommen ein Gefühl für die Bestellmengen und werden von uns intensiv gecoacht. Dabei erfahren sie häufig zum ersten Mal Selbstwirksamkeit.

" Schulbesuche und Schülerworkshops, bei diesen Treffen besprechen wir nicht nur die Projektdetails mit den Schülern und Lehrern, sondern geben den Schülern auch die Möglichkeit das bisher Erreichte sowie die eigenen Lernerfahrungen zu reflektieren und sich zu konkreten Themen fortzubilden.

" 1-2 Flaschen Wein, die uns durch lange Abende geleiten, in denen wir die Buchhaltung für unser gemeinnütziges Projekt und die Schülerfirmen machen.

" em-Fortbildungskonzept inkl. vor Ort Coaching für Klassenlehrer, damit auch Lehrkräfte von unserer Erfindung profitieren, entwickeln wir eine em-Lehrerfortbildung mit verpflichtenden Coaching Besuchen durch uns, damit Klassenlehrer mit ihren Klassen - getreu dem Motto "einfach machen" - kleine wirtschaftliche Praxisprojekte umsetzen.

" die Dokumentation des Projekts durch Erfahrungsberichte, Interviews, Filmclips (je 2 bis 4 Min.) und Fotos.

Wer steht hinter dem Projekt?

Tim Breker hat zwei Jahre als Fellow der Bildungsinitiative Teach First Deutschland an der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenfeld gearbeitet und vorher an der WHU  Otto Beisheim School of Management Betriebswirtschaftslehre studiert. Seit drei Jahren engagiert er sich für Hauptschüler und praktische Wirtschaftsprojekte an Schulen. Bisher hat er diese Aktivitäten vor allem selbst und mit kleineren Sachspenden finanziert.

Er wird unterstützt von Anne Thesing, Adriana Bartel und einer Menge ehrenamtlicher Helfer: Gabriele Eckert, Michael Okrob, Prof. Stephan Breidenbach, Lars Trömel, Michel Aloui, Raik Fröhlich, Tina Hentschel, Hari Arjune, Simon Turschner, Ines Bauermeister und einigen anderen.


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Zu guter Letzt noch eine STEUERRECHTLICHE INFORMATION: Wir haben versucht kreativ zu sein und jedes unserer Dankeschöns kommt wirklich von Herzen. Dennoch machen wir euch darauf aufmerksam, dass nur bei einer Spende/einer freien Unterstützung tatsächlich 100% eures Beitrags dem Projekt zu Gute kommt. Wählt ihr eines unser tollen Dankeschöns, müssen wir leider 19% MwSt. von eurem Beitrag abführen.

Impressum
Breker Social Business gUG (haftungsbeschränkt)
Tim Breker
Wevelinghovener Str. 12
50670 Köln Deutschland

Partner

Fabian und Ferry Heilemann sind junge erfolgreiche Gründer, die wissen, dass Bildungschancen in Deutschland nicht gleich verteilt sind. Mit ihrer Spende helfen sie Hauptschülern in wirtschaftlichen Praxisprojekten wichtige Fähigkeiten zu entwickeln.

Nominiert für die Advisory Board Selection #4 von Dirk Schütz, Gründer von Kulturmanagement Network

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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