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Projekte / Film / Video
Dokumentarfilm: Als Krankenschwester musst du das abkönnen!
In der Pflege, insbesondere auf Intensivstationen oder in psychiatrischen Einrichtungen, ist sehr wahrscheinlich, im Laufe des Berufslebens mit Situationen konfrontiert zu werden, die ergreifend und auch traumatisch sein können: Leiden und Tod, entsetzlich entstellte Unfallopfer oder Selbstmorde u.a.m. In diesem Film soll es um die emotionalen Belastungen der Pflegekräfte gehen. Dafür werden Interviews mit Pflegekräften geführt und gefilmt, die Fälle aus ihrem Berufsleben erzählen.
5.000 €
5.000 € Fundingziel
145
Fans
47
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Dokumentarfilm: Als Krankenschwester musst du das abkönnen!

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.12.14 16:11 Uhr - 30.03.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März 2015 - Dezember 2015
Fundingziel 5.000 €
Stadt Hamburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Es werden Interviews mit Pflegekräften geführt und gefilmt, die Fälle aus ihrem Berufsleben erzählen, die ergreifend, erschütternd und auch traumatisch sein können. Die Folgen sind dann mitunter sehr schwerwiegend: Ein eingreifendes Erlebnis kann zur „Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)“ und langfristig zum Berufsausstieg führen.
Erschütternde Erlebnisse können im Krankenhaus in vielfältiger Form auftreten:

  • Extrem beindruckende Krankheitsbilder, z.B. Waterhouse-Friderichsen-Syndrom bei Meningokokkeninfektion z.B. auf Kinderintensivsationen.
  • Pflegen von Frühgeborenen unter der 24. SSW.
  • Mitarbeit bei Abtreibungen, insbesondere Spätabtreibungen.
  • Therapieabbruch auf der Intensivstationen. Nicht immer kann man den Patienten Schmerz bzw. Leid „ersparen“.
  • Versorgung von Unfallopfern z.B. nach schweren Verbrennungen. Alleine die „Bilder“, die man zu sehen bekommt, sind zum Teil nicht vorstellbar.
  • Erschütternde Reanimationssituationen.
  • Selbstmorde von Patienten.
  • „Normale“ Tätigkeiten, die die Ausübung von Gewalt erforderlich machen. Z.B. bei Fixierungen oder auch im operativen Bereich z.B. bei Multiorganentnahmen, bei denen man den „Körpern“ massive Gewalt antut.

Weitere Gesprächpartner könnten sein: Pflegedienst- oder Stationsleitungen, Vertreter des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) - Bundesverband e.V., Psychotherapeuten.

In den Medien ist dies Thema in Bezug auf Rettungskräfte (Feuerwehr, Rotes Kreuz usw.) bekannt und Krisenintervention als Verarbeitungshilfe nicht selten eine Selbstverständlichkeit. Falldarstellungen aus dem Pflegebereich sind dagegen selten. In Dokusoaps wird häufig der Fokus auf die Mediziner (z.B. Notärzte) oder die Patienen bzw. die Bilder gesetzt. In diesem Film soll es um die emotionalen Belastungen der Pflegekräfte gehen.
Es geht nicht darum, extreme Bilder zu zeigen, sondern die Pflegenden zu Wort kommen zu lassen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Es gibt verschiedene Ziele, die mit dem Projekt verfolgt werden:

  • Wir möchten eine DVD mit dem Film als Unterrichtsmaterial für die Fort- und Weiterbildungen in den u.g. Arbeitsbereichen produzieren.
  • Wir möchten mit dem Film berühren und das Thema PTBS in der Pflege ins Gespräch bringen, für das Thema sensibilisieren. Das betrifft als Erstes die Pflegenden selbst.
  • Wir möchten auf die emotionalen Belastungen der Mitarbeiter in der Intensivpflege, der Pflege im Operationsdienst und der Psychiatrie aufmerksam machen.
  • Der Film soll Kliniken Mut machen, Fortbildungen zum Thema Krisenintervention nach erschütternden Ereignissen durchzuführen.
  • Der Film soll Kliniken Mut machen, Kriseninterventionsteams zu bilden, die nach erschütternden Ereignissen intervenieren können.
  • Der Film soll helfen, Krisenhelfer auszubilden bzw. weiterzubilden.
  • Es soll langfristig ermöglicht werden, dass Kollegen traumatisierten Pflegekräften professionell begegnen.
  • Langfristig soll verhindert werden, dass PTBS auftritt bzw. früh erkannt wird und somit ein Beitrag zur Prävention geleistet wird.
  • Der Film könnte im Einzelfall dazu beitragen, den einen Berufsausstieg zu verhindern bzw. dazu beitragen, dass rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird.
  • Langfristig sollte das das Thema auch in der Öffentlichkeit bekannt werden.
  • DVDs können über Kooperationspartner, Pflegeschulen, Pflegeuniversitäten, Weiterbildungsanbieter u.a. angeboten werden.
  • Über den Verkauf des Films (z.B. über Flickrocket) könnten weitere Filme mit entsprechender Thematik finanziert werden.

Mit dem Projekt möchten wir verschiedene Zielgruppen ansprechen:


  • Im Beruf aktiv tätige, aber auch nicht mehr aktiv arbeitende Pflegekräfte
  • Pflegekräfte verschiedener Bereiche (internistische und chirurgische Intensivmedizin, Kinderintensivmedizin, Operationsdienst, Geburtshilfe, Neurologie, Frührehabilitation, alle anderen Bereiche)
  • Leitungskräfte
  • Unterrichtskräfte
  • Klinikleitungen
  • Träger von Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheits- und Krankenpflegeschulen
  • Öffentlichkeit

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Du solltest unser Projekt unterstützen,

  • ... weil Du an dem Thema interessiert bist.
  • … weil Du mithelfen möchtest, dass die speziellen psychischen Belastungen in der Pflege (Stichwort: Trauma) thematisiert werden.
  • … weil Dir die emotionale Belastungen spezieller Pflegesituationen bisher nicht bekannt waren
  • … weil Du mithelfen möchtest, dass Themen, die in öffentlich-rechtlichen Medien so gut wie gar nicht vorkommen, einen Platz finden.
  • … weil Du ein Projekt unterstützen möchtest, dass ein Thema anfasst, dass weh tut! Dafür muss es in die Öffentlichkeit!
  • ... weil Du Dokumentationen über soziale Themen magst und neugierig auf menschliche Geschichten bist.
  • … weil Bilder eine überzeugende und berührende Sprache sprechen: Vorbilder haben Überzeugungskraft, machen Mut und laden zum Spechen über das Thema ein.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Interviews werden nicht nur in Hamburg geführt. Es werden also Reise-, Übernachtungs- und Transportkosten anfallen. Dazu kommen die Verpfegungskosten für die Interviewpartner und das Team. Evtl. kommen noch Mietkosten für Interviewräume dazu, falls die Interviews nicht in den privaten Räumen der Pflegekräfte durchgeführt werden können.
Wir haben zwar schon Equipment, z.B. zwei Kameras, Stative und zwei Taglichtlampen und die Schnittsoftware. Aber wir benötigen noch weitere Lampen und externe Mikros.
Allein die Aquise der Interviewpartner für den Film in Pflegezeitschriften (z.B. Die Schwester/Der Pfleger, PflegenIntensiv, intensiv – Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie) erfordert Aufwand und Kosten. Wir hoffen, dass wir die Interviewpartner über unsere Kontakte finden, aber sicher ist das nicht, denn wir möchten das Geld hauptsächlich für das Honorar für unseren Helfer verwenden.
Wir brauchen einen Helfer beim Dreh vor Ort und auch in der Postproduktion, also Bildbearbeitung, Schnitt, Vertonung, etc. DVDs müssen gestaltet und erstellt werden.
Dafür möchten wir unsere Helfer auch bezahlen können.
Sollte mehr Geld zusammenkommen, würden wir uns freuen, denn die Kosten sind sehr knapp berechnet. Wir könnten unseren Helfern mehr Zeit geben und diese zusätzliche Zeit auch bezahlen. Wir würden gerne in Pflegezeitschriften für den Film werben. Außerdem würden wir den Film gerne ins Englische übersetzen. Gegebenenfalls auch ins Spanische oder Russische, da zunehmend Pflegekräfte aus anderen Ländern in Deutschland aufgrund des Pflegekräftemangels bei uns arbeiten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich bin Dipl.-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger und möchte mit meiner Frau, Ute Hensel, Themenbereiche aufgreifen, die die Menschen stark bewegen, sie in innere und zwischenmenschliche Konflikte stürzen, die in der öffentlichen Debatte aber zu kurz kommen oder einseitig dargestellt werden.
Es geht uns um die emotionale Dimension, die innere Zerrissenheit, die mit existenziellen Entscheidungen verknüpft ist, und die Tragik des Wissens und Nichtwissens.
Ich habe als Krankenpfleger sechs Jahre auf einer Intersivstation gearbeitet und alleine oder zusammen mit Kollegen sehr erschütternde Situationen erlebt. Dazu gehörten u.a. erschütternde Sterbe- und/oder Reanimationssituationen. Ich habe über das Erlebte nicht gesprochen und auch im Kollegenkreis wurden solche Erlebnisse nicht zum Thema. Supervision gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. Erst durch mein Studium der Psychologie habe ich erfahren, dass nicht nur ich sehr typisch reagiert habe, sondern auch das Intensivpflegeteam insgesamt.
Systematisierte Aufarbeitungen entsprechender Erlebnisse sind beispielsweise für Rettungsassistenten bzw. Feuerwehrmänner oder -frauen fast Standard (Stichwort: Krisenintervention im Rettungsdienst). Als Diplompsychologe habe ich in Einzelfällen zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Fortbildungen für Pflegende gegeben und musste immer wieder feststellen, dass das Thema in den Betrieben nicht systematisiert angegangen wird und die Pflegekräfte mit den Auswirkungen oft alleingelassen werden.
Für meine Diplomarbeit habe ich OP-Pflegekräfte zum Thema „Mitarbeit bei Organentnahmen interviewt. Auch in diesem Tätigkeitsfeld können enorme psychische Belastungen durch den Umgang mit den Hirntoten beim Pflegepersonal auftreten.
Das Buch „Wenn der Beruf zum Alptraum wird: Traumatische Erfahrungen in der Krankenpflege“ von Huub Buijssen aus dem Jahr 1997 hat mich auf die Idee gebracht, dass Thema als Filmdokumentation zu drehen.

Projektupdates

11.06.15

Neuer Blogbeitrag!

Wir haben ein kurzes Video in den Blog gestellt, um Euch einen aktuellen Zwischenstand zu geben.

Hier der direkte Link zum Video: https://youtu.be/fdu0T8u__5s

Herzliche Grüße aus Hamburg

Ute & Roberto
Euer Team Ergreifende Pflegeerlebnisse

03.02.15

Neuer Blogbeitrag!

Wir haben einen Ausschnitt aus einem Interview hochgeladen, damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, worum es gehen kann. Im Internet unter: https://www.youtube.com/watch?v=UI6UgVil0iQ.

Helft uns das angestrebte Fundingziel zu erreichen, indem ihr uns auch finanziell unterstützt und unsere Kampagne innerhalb eurer eigenen Netzwerke fleißig teilt.

Vielen Dank,

Ute & Roberto
Euer Team Ergreifende Pflegeerlebnisse

07.01.15

"Pflegekräfte aus der Altenpflege"

Liebe Fans, Unterstützer und Interessierte,

wir haben einige Anfragen von Pflegekräften aus der Altenpflege, die uns gerne ein Interview geben möchten, sich aber unsicher sind, ob Beispiele aus der Altenpflege in Frage kommen.

Wir würden uns freuen, wenn sich auch Altenpflegekräfte bei uns melden würden.

LG
Team Ergreifende Pflegeerlebnisse

Impressum
Gegenübertragung GbR
Roberto Rotondo
Rappstr. 9
20146 Hamburg Deutschland

Gegenübertragung GbR
Ute Hensel & Roberto Rotondo
Rappstr. 9
20146 Hamburg

Vertreten durch:

Ute Hensel
Roberto Rotondo

Kontakt:

Telefon: 040/44809922

E-Mail: info@gegenuebertragung-filmproduktion.de

Umsatzsteuer-ID: DE276350423

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