Crowdfunding beendet
Familytablet - ein Tablet für die ganze Familie, speziell für Seniorinnen und Senioren sowie für Demenzerkrankte. Isolation im Alter oder bei Krankheit? Nicht mit uns! Wir ermöglichen mit dem Familytablet soziale Teilhabe, eine verstärkte Kommunikation innerhalb der Familie sowie die Überbrückung von räumlichen Distanzen … ganz einfach und hürdenfrei ohne technische oder digitale Vorkenntnisse.
20 €
Fundingsumme
1
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung Dieses Mal hat es nicht geklappt. Gut zu wissen: Eine zweite Kampagne ist meistens erfolgreicher!
Datenschutzhinweis
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 Familytablet
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 07.11.21 19:52 Uhr - 31.12.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ende April 2022
Startlevel 10.000 €

Mit eurer Hilfe können wir die Weiterentwicklung der Software für Videotelefonie und von Feedbackfunktionen mit stark vereinfachter Bedienung vorantreiben.

Kategorie Technologie
Stadt Kiel

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Die Entstehungsgeschichte des Familytablets

Meine Großmutter hat Demenz und lebt in einem Altersheim rund 150 Kilometer entfernt von mir. Meine andere Großmutter ist über neunzig Jahre alt, besitzt kein Smartphone und möchte absolut nichts mit der neuen Technik zu tun haben. Beide kann ich vorwiegend nur über das Festnetz erreichen oder persönlich besuchen, wenn es auf beiden Seiten zeitlich passt. Meiner Frau geht es ähnlich. Ihre Großeltern leben rund 600 Kilometer entfernt von uns. Ein Besuch in den Abendstunden ist da nur schwer möglich.

In unseren Familiengruppen über diverse Messenger stehen wir mit den anderen Familienmitglieder in engen Kontakt, tauschen Bilder oder Videos aus und halten uns stets auf dem Laufenden. Unsere Großeltern bekommen von dem nicht viel mit. Ab und zu liest jemand bei einem Besuch etwas aus der Gruppe vor und zeigt ein paar Bilder. Von einer Teilhabe an der Familienkommunikation kann aber keine Rede sein. So wie mir und meiner Frau geht es vielen in unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Die Corona Pandemie hat die soziale Isolation vieler älterer oder erkrankter Menschen zudem noch verstärkt und zahlreiche innerfamiliäre Kontakte leiden bis heute sehr unter diese Situation.

Daher kam die Idee auf, ein Gerät mit einer Softwareapplikation zu schaffen, das vielen Familien helfen kann, alle Mitglieder trotz ihres Alters, ihrer digitalen Unerfahrenheit oder bestehender Beeinträchtigungen einzubinden und am Familienleben teilhaben zu lassen. So wurde die Idee eines Familytablets geboren, damit Seniorinnen und Senioren oder Demenzkranke in die digitalen Familiengruppen integriert werden und soziale Isolation vermieden werden kann.

Das Familytablet - Der Ist-Stand

Eine erste Version des Familytablets existiert bereits und bietet Familienmitgliedern mit räumlicher Distanz die Option, mit älteren Angehörigen mit oder ohne Demenzerkrankung die Kommunikation zu vereinfachen. So ist es jetzt schon möglich, dass Familienangehörige Nachrichten, Fotos und Videos innerhalb einer Gruppe versenden, die ohne technische Vorkenntnisse über ein Tablet abgerufen werden können. Hierfür wurden zwei Apps entwickelt, die auf mobilen Endgeräten (eigene Smartphones der Familienmitglieder und ein von uns vertriebenes Tablet, das z.B. von der älteren Person genutzt wird) zum Einsatz kommen. Das Tablet und die App werden dabei als Gesamtpaket angeboten.

Damit die ganze Familie mitmachen kann, können unendlich viele Zugänge für Familienmitglieder oder auch an Freunde verteilt werden. Von hier werden Nachrichten, Bilder oder Videos direkt an das Familytablet versandt, mit dem nur das Empfangen und das Anzeigen der Texte und Bilder möglich ist. Ein Sicherheitsmodus verweigert den Zugriff auf den Browser oder andere Apps. Die ältere Person braucht keinen Pin eingeben, noch technische Vorkenntnisse. Die älteren Nutzerinnen und Nutzer erhalten ein komplett eingerichtetes Tablet. Einzig der Strom muss angeschlossen und das WLAN verbunden werden (auch das Verbinden zum WLAN haben wir vereinfacht).

Ist dies einmal geschehen, kann das Tablet ähnlich wie ein digitaler Bilderrahmen aufgestellt oder in der Hand genutzt werden. Die älteren Personen müssen nichts drücken oder wischen, um die aktuellen Texte oder Bilder zu sehen. Auf diese Weise können die älteren Nutzerinnen und Nutzer alle Neuigkeiten erfahren, wichtige Informationen erhalten oder die neuesten Bilder beispielsweise von den Enkeln oder Urenkeln erhalten. Damit die ältere Person sofort erkennt, von wem die Nachricht kommt, wird unter jedem Text, Bild oder Video ein Name und ein Bild groß angezeigt. Gesichter und Namen bleiben somit in Erinnerung und die regelmäßige Teilhabe am Familienalltag ist garantiert.

Alle Bilder, Videos und Nachrichten werden automatisch nach zwei Wochen gelöscht, außer die Familie möchte sie dauerhaft speichern. Das Familytablet ist momentan ein reines Empfangsgerät und die ältere Person kann nicht antworten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Vision - Das Familytablet der Zukunft

Zurzeit können Nachrichten, Fotos und Videos an das Tablet gesendet werden.
Als Erweiterung möchten wir Videotelefonie und bedienungsfreundliche Feedbackfunktionen ermöglichen. Durch die Feedbackfunktion kann zum Beispiel festgestellt werden, ob die eigene Großmutter oder der Großonkel sich über das gesendete Bild freuen, ob sie es lustig finden oder sie eine Nachricht traurig macht. So ist zukünftig zu sehen, wie die Gefühlswelt der Empfängerin oder des Empfängers ausschaut und wie ihr momentaner Zustand ist.

Um viele Familien und Personen zu erreichen, die den Wunsch haben, einzelne Familienmitglieder besser zu integrieren, ältere wie auch erkrankte Angehörige trotz unterschiedlicher Wohnsitze, verschiedener digitaler Kompetenzen und gesundheitlicher Verfassungen in den Familienalltag einzubeziehen und Einsamkeit im Alter und soziale Isolation von einzelnen Menschen einzudämmen, muss die Wichtigkeit des Familytablets und seiner Ziele mehr Verbreitung finden. Mehr Akquise und Werbung ist notwendig, damit Familien vom Familytablet erfahren und für sich nutzen können. Auch die Zusammenarbeit mit Projekten gegen Einsamkeit im Alter, mit Alten- und Seniorenheimen, Altersresidenzen, Demenzwohngemeinschaften und mit verschiedenen gesellschaftlichen und sozialen Trägern ist für die Zukunft geplant, um Familien bei der Aufrechterhaltung ihres alltäglichen Kontaktes mit allen Angehörigen zu unterstützen.

Zur Realisierung dieser Vision eines zukünftiges Familytablets, das mehr Partizipation für ältere und erkrankte Menschen ohne mehr technischen Aufwand verspricht, fehlen aktuell noch die nötigen Ressourcen, doch steht einer Umsetzung nichts im Wege, wenn Menschen an das Vorhaben glauben und mit einem kleinen Betrag unsere Lösung von einer besseren Kommunikation innerhalb von Familien behilflich sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir alle nutzen digitale Mittel, um uns über die unterschiedlichsten Themen auszutauschen und Kontakt zu Familie und Freunden zu halten. Mit dem Familytablet möchten wir auch den älteren Menschen einen einfachen Zugang bieten.

Vielleicht habt auch ihr Betroffene in der Familie, die ein Familytablet sehr gut gebrauchen können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung können wir für das Familytablet eine eigene Gesellschaft gründen und uns dadurch stärker auf die Weiterentwicklung des Familytablets konzentrieren. Auf diese Weise ist es möglich, neue Funktionen wie die Videotelefonie und Feedbackfunktionen einzuführen, die Hardware vorzufinanzieren und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen und Trägern auszubauen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht das Team der Softwareentwicklungsagentur Moqlabs UG (haftungsbeschränkt), das aktuell aus zwei Personen besteht. Neben mir ist mein Mitgründer Gunnar mit an Bord.

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