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FIASKO, Fotoroman nach der Vorlage von Imre Kertész
Meine persönliche Begegnung mit dem Literaturnobelpreisträger Imre Kertész war der Beginn für die umfassende Beschäftigung mit seinem Werk, dessen Lebensthema der Totalitarismus und die unendliche Biegsamkeit des Menschen ist. Nach dem Fotofilm FIASKO (www.fiasko.info), der in Zusammenarbeit mit den Medienkünstlern Katja Pratschke (gebürtige Frankfurterin) und Gusztáv Hámos (geb. in Budapest) entstand, soll nun die Rezeption im Fotoroman folgen.
8.634 €
7.900 € Fundingziel
139
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von kulturMut 2013
Cofunding 1.975 €
 FIASKO, Fotoroman nach der Vorlage von Imre Kertész
 FIASKO, Fotoroman nach der Vorlage von Imre Kertész
 FIASKO, Fotoroman nach der Vorlage von Imre Kertész
 FIASKO, Fotoroman nach der Vorlage von Imre Kertész

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.10.13 11:32 Uhr - 21.11.13 23:59 Uhr
Fundingziel 7.900 €
Kategorie Fotografie
Stadt Frankfurt am Main
Worum geht es in dem Projekt?

Der Fotoroman FIASKO basiert auf der gleichnamigen literarischen Vorlage des ungarischen Autors Imre Kertész. Er beschreibt in seinem Roman den absurden Versuch eines Neubeginns – nach Auschwitz, nach Buchenwald – im stalinistischen Budapest, so wie er es selbst erlebt hat.

Unser Fotoroman ist die visuelle Adaption von Kertész eigener literarischen Methode: bruchstückhafte Indizien, Gegenwartsfragmente und Déjà-vus fügen sich zu einem Gesamtbild.
Von 2008 bis 2010 entstanden ca. 800 farbige Mittelformatfotografien. Die sequenziellen Fotografien sind in der Gegenwart an Originalschauplätzen aufgenommen. In ihnen zeichnen sich in Überlagerungen, ambivalenten Gleichzeitigkeiten und Verdopplungen deutlich die Spuren der vergangenen Gesellschaftssysteme ab.
 Literarischer Text und Fotografien behalten im Fotoroman ihre Eigenständigkeit, sie treten miteinander in Dialog und lassen Raum für Assoziationen. Das Buch mit filmischen Bildern veranlasst den Leser Bewegung zu denken.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Kertész' Roman Fiasko erzählt die Entstehungsgeschichte seines wohl bekanntesten Werks Roman eines Schicksallosen. Mit dem Fotoroman begeben wir uns an autobiographische Orte des Autors: eine Maschinenfabrik in Csepel, das Gefängnis Márianoszta, Auschwitz-Birkenau, die Thermalbäder von Budapest. Die Publikation macht Leser und Betrachter mit Kertész’ poetischem Verfahren und seiner philosophischen Anschauung vertraut.
Fotoroman und Fotofilm FIASKO werden bei erfolgreicher Finanzierung im Deutschen Filminstitut Frankfurt am Main präsentiert. Darüber hinaus planen wir eine Tournee im Rhein-Main-Gebiet und nehmen aktuell Kontakt auf zu Literaturhäusern und -salons, Festivals, jüdischen Einrichtungen, Kinos, Universitäten, Schulen, Museen und Galerien.
Mit dem Fotoroman möchten wir Fotografie, Film- und Literaturbegeisterte (Fans von Imre Kertész), Geschichtsinteressierte, Budapestliebhaber um ihre finanzielle Unterstützung bitten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Druck des Buches stand schon einmal ganz dicht bevor. Dann verschwand mit der Insolvenz eines Verlags unsere Fördersumme, welche wir für den Druck des Buches von der VG Bild-Kunst erhalten hatten. Mit ungebrochenem Willen glauben wir an die Veröffentlichung des Buches. Durch Ihre finanzielle Unterstützung können wir dieses Buch drucken!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesammelte Geld wird vollständig in die Herstellung des Buches (750 Exemplare) investiert. Das beinhaltet neben den Druckkosten, die den größten Teil ausmachen, die Textrechte am Original (Kertész), Übersetzungsrechte (Melville House), die Kosten für Vor- und Nachwort inkl. deren Übersetzung. Der Fotoroman (17 x 24 cm, 144 Seiten, Englisch) wird bei Revolver Publishing erscheinen. Sollten wir mehr als die veranschlagte Summe zusammen bekommen, würden wir die geplante Tournee (Buchvorstellung und Filmvorführung) übers Rhein-Main-Gebiet hinaus erweitern können, hoffentlich sogar nach Ungarn.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Concrete Narrative Society e.V. wurde im Januar 2006 gegründet und ist seit Sommer 2006 als gemeinnütziger Verein zur Förderung von Kunst und Kultur eingetragen. Der Verein setzt sich inhaltlich mit der zeitgenössischen Komplexität von kinematografischen Verfahren außerhalb der Kinoleinwand auseinander. Zu diesem Zwecke initiiert, veranstaltet und produziert der Verein Publikationen, Ausstellungen, Symposien, Filmreihen und Seminare.
Veranstaltungen zum Fotofilm, bestehend aus sechs Filmprogrammen, fanden an folgenden Orten statt: Tate Modern London, National Gallery of Art Washington, SFMOMA und Triennale der Photographie Hamburg. Der Fotofilm FIASKO gehörte mit 30 exemplarischen Arbeiten zur Filmauswahl.

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