Projekte / Landwirtschaft
Ich möchte den Wald meiner Eltern fit für den Klimawandel machen. Dazu sollen 900 junge Waldbäume gesetzt werden, welche gute Überlebensprognosen trotz Klimawandel haben.
Miltenberg
28 €
900 € Fundingziel
2
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1
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66 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.08.18 11:34 Uhr - 28.11.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Bis April 2019
Fundingziel 900 €
Der Kauf von 450 jungen Bäumen.
2. Fundingziel 1.600 €
Der Kauf von weiteren 450 jungen Bäumen.
Kategorie Landwirtschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Ich möchte den Wald meiner Eltern fit für den Klimawandel machen. Dazu sollen 900 junge Waldbäume gesetzt werden, welche gute Überlebensprognosen trotz Klimawandel haben.
Denn auch die Bäume haben ihr bevorzugtes Klima. Für die Fichte eignet sich am besten feuchtes und kühles Klima. Der Spitzahorn dagegen kommt besser mit Wärme und Trockenheit klar. Beides sind einheimische Bäume, jedoch wird die Fichte wohl auf Dauer im Waldbestand zurückgehen.
Auch deshalb, weil sie anfällig für die immer stärkeren bzw. häufiger auftretenden Winterstürme wie Friederike und Kyrill sind. Denn die Winterstürme der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die flachwurzelnden Nadelbäume es mit dem Klimawandel (und den dadurch immer stärker werdenden Stürmen) schwerer haben werden.
Bei Sturm Friederike und Kyrill hatten wir viele Sturmschäden. Die freien Flächen von Friederike müssen dieses Jahr wieder aufgeforstet werden.
Wir haben letztes Jahr sehr viele Jungbäume gepflanzt (um die Flächen von Kyrill auszugleichen, aber auch als Waldverjüngung). Die Jungbäume wurden extra mit Schafwolle als Verbissschutz und einer Klammer, die den Haupttrieb (ist er kaputt, kann der Baum nicht mehr richtig wachsen) schützen soll, versehen. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Die Rehe haben einfach so lange darauf rumgekaut bis die Klammer kaputt war und sie an den zarten Trieb gekommen sind.
Desweiteren hat den jungen Bäumen die Trockenheit des Sommers stark zugesetzt. Viele sind dadurch eingegangen.
Von unseren nachgesetzten Bäumen ist daher nicht mehr viel übriggeblieben.
Die großen Bäume leiden zwar auch unter der Trockenheit, aber auf eine andere Weise. Die Nadelbäume wurden von dem Borkenkäfer befallen, der bei diesen Witterungen ideale Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen findet.
Die verschiedenen Borkenkäferarten richten unterschiedliche Schäden an, manche zerstören die Rinde der Bäume, die verlieren dadurch ihren Schutz vor der Außenwelt und die Nährstoffleitung zur Krone wird unterbrochen. Eine andere Arte zerstört das Splintholz, indem es darin Pilze züchtet, dadurch ist der Baum nicht mehr standfest.
Ist ein Baum befallen muss er mindestens 500m aus dem Wald herausgebracht werden, da der Käfer sonst alle Nadelbäume ansteckt und dies dann zu einem großen Sterben der Bäume führt.
Das Holz kann auch nicht verkauft werden, da es für Käferholz keine Verwendung gibt. Als Brennholz eignet es sich auch nicht, da das Harz den Kamin schädigen würde. Als Verrottung um auf dem Waldboden eine Hummus Schicht aufbauen zu können eignet es sich auch nicht, da die Käfer ja so wieder in den Wald gebracht würden und dann die Bäume wieder befallen.
Nach der Lektüre einiger wissenschaftlicher Berichte und durch die Erfahrung der vergangenen Jahre, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Fichte in unserem Wald wohl immer weniger Zukunft hat. Wir haben zwar noch bei unserer letzten Pflanzaktion Fichten gesetzt, aber in Zukunft auf die Tanne als Nadelholz umsteigen bzw. Laubbäume nachsetzten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

- Alle die etwas zum Naturschutz beitragen möchten.
- Leute die den Wald erhalten möchten

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Wald ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Er reinigt die Luft und kann das CO2 aus der Atmosphäre speichern.
Außerdem bietet er Lebensraum für viele Tiere. Er eignet sich auch als Erholungsgebiet für uns Menschen. Der Wald bietet frische Luft, Ruhe und man kann darin verschiedene Tiere beobachten.

Arbeitet man im Wald unternimmt man gleichzeitig auch etwas für seine Kinder, die nachfolgende Generation. Denn bei Arbeiten im Wald zeigt sich der Erfolg nicht sofort, sondern erst nach 10-20 Jahren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Es sollen 900 junge, 2 m hohe Bäume gekauft werden um den Wald fit für den Klimawandel zu machen, weiterhin als Mischwald. Das heißt Tanne, Buchen, Eichen, Ahorn usw.
Bei 2m hohen Bäumen ist der Haupttrieb schon außer Reichweite von Feinschmeckerrehen. ;-)

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Karolina Hofmann und ich bin sehr naturverbunden. Ich halte Bienen und helfe meinen Eltern bei der Pflege des kleinen Waldes.

Impressum
Karolina Hofmann
Kolpingstraße 18
63927 Bürgstadt Deutschland

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