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Projekte / Wissenschaft
Werde Frischwasserspender - Sauberes Wasser für unsere Umwelt
Weichmacher und Pharmazeutika gefährden die Umwelt und gelangen in unser Trinkwasser. Das will ich ändern. Hilf mit! Das Ziel unseres Forschungsprojektes ist die Erprobung der von mir entwickelten neuen Ozonungstechnik zur Abwasserreinigung. Im Rahmen eines Pilotversuchs wird die Anwendbarkeit demonstriert und das von mir entwickelte Verfahren optimiert. Es verspricht eine deutliche Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Energie- und Ressourceneinsparung gegenüber konventionellen Verfahren.
7.800 €
7.350 € Fundingziel
129
Fans
34
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Werde Frischwasserspender - Sauberes Wasser für unsere Umwelt

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.07.15 16:49 Uhr - 01.10.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli - Dezember 2015
Fundingziel erreicht 7.350 €
Stadt Berlin
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Synthetisch hergestellte Stoffe, wie Pharmazeutika und Weichmacher, gelangen früher oder später ins Abwasser und können Mensch und Umwelt empfindlich beeinflussen oder gar schädigen.

Siehe:
Unsere projektbegleitende Website: http://frisch-wasser-spender.de?scs
Welt.de "Forscher warnen vor Chemikalien im Trinkwasser" (http://goo.gl/StfcNv)
Focus.de "Unfruchtbarkeit – Störung aus dem Wasser" (http://goo.gl/HzcDYq)
Trinkwasser-Report.de "ARD - Bakterien und Antibiotika im Wasser" (http://goo.gl/Z5qXcx)
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. "Schadstoffspuren im Wasserkreislauf" (http://goo.gl/WHqUaR)

Mittels Ozon können die im Wasser gelösten Schadstoffe und auch Bakterien/Viren zerstört werden. Die momentan angewandten Ozonungsverfahren zur Schadstoffeliminierung aus dem Abwasser sind allerdings sehr kosten- sowie energieintensiv und daher nicht in allen Fällen anwendbar.

Unser Verfahren zielt darauf ab, den Ozoneintrag in das zu behandelnde Abwasser zu optimieren und zugleich Energie und Ressourcen einzusparen. Das Ozon wird hierbei mit Hilfe eines von mir entwickelten Membrankontaktors im Wasser gelöst, wo es direkt mit den Schadstoffen reagieren kann. Des Weiteren lassen sich mit diesem neuen Ozonungsverfahren technische Probleme, die mit den aktuellen Lösungen der Ozonierung einhergehen, vermeiden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Reinigungsleistung des Ozons auch für andere Anwendungsgebiete zu erschließen.

Im Labor hat das neue Ozonungsverfahren bereits gute Ergebnisse erzielt. Nun müssen wir eine Pilotanlage bauen und diese unter realen Abwasserbedingungen erproben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Sauberer Lebensraum ist jedermanns Lebenstraum!

Durch weitergehende Wasserreinigung (mittels Ozonung) wird nicht nur die Umwelt vor Schadstoffen bewahrt. So wird auch vermieden, dass die persistenten Schadstoffe wie z. B. Antibiotika-Rückstände oder Östrogene mittelfristig letztlich wieder über die Wasserkreisläufe in unsere Lebensmittel und das Trinkwasser gelangen und so unsere Gesundheit gefährden. Daher ist unser Projekt für jeden von Euch von großem Interesse!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Auch Du kannst dazu beitragen, dass es dieses innovative und kosteneffiziente Verfahren raus aus dem Labor in die tägliche Anwendung schafft! Für eine saubere Umwelt und höhere Lebensqualität!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung bekommen wir die einzigartige Möglichkeit, das Verfahren unter realen Bedingungen zu testen – und das im Parallelbetrieb zur konventionellen Technik. Dadurch erhalten wir wichtige Hinweise, wie das Kernstück unseres Verfahrens, der Ozonungs-Membrankontaktor, sowie dessen Betriebsweise noch besser gestaltet werden können. Gleichzeitig können wir so die Anwendbarkeit im Vergleich zur konventionellen Technik unter Beweis stellen und belastbare Ergebnisse produzieren!

Durch Sponsoring konnten wir bereits Geld für den Bau des Membrankontaktor und der Pilotanlage um dieses Anlagen-Herzstück sammeln (Ozongenerator, Messgeräte, Ventile, Verrohrung). Mit dem von dir gespendeten Geld soll die zweimonatige Testphase vorbereitet und finanziert werden. Um die hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit zu erfüllen, muss die Pilotanlage zunächst noch teilweise automatisiert werden.

1. Vorbereitung der Pilotanlage auf den Demonstrationsbetrieb Sep 2015

  • 4.350,- EUR Automatisierung der Anlage (Steuerungszentrale, Software, Schaltschrank, Verkabelung)
  • 1.300,- EUR Materialkosten zur Anbindung an an die Industrieanlage (Verrohrung, Ventile)

2. Demonstrationsbetrieb Okt-Nov 2015

  • 900,- EUR Transportkosten Pilotanlage (2x 450,- EUR)
  • 1.200,- Unterbringung/Versorgung Elektrotechniker und Werkstattmitarbeiter während 10 Tage Inbetriebnahme (60 EUR/Tag)
  • 3.600,- Unterbringung/Versorgung Student vor Ort während 2 Monate Testphase (60 EUR/Tag)
  • 350,- EUR Reisekosten


Sollten wir mehr als 11.700 Euro sammeln, gilt es die folgenden Stretch-Goals freizuschalten:

  • Materialprüfung auf Ozonstabilität bei 12.100,- EUR
  • pH Sonde bei 12.800,- EUR
  • Mobiles Photometer bei 14.200,- EUR
  • Messaperatur für biologische Abbaubarkeit bei 16.400,- EUR

Alle Stretch-Goals werden bei Erreichen der 11.700 Euro-Grenze im Blog noch einmal ausführlich vorgestellt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Marina Sabelfeld
Schon während meines Studiums zum Technischen Umweltschutz an der TU Berlin habe ich mich dem Thema der Abwasserreinigung verschrieben. Seit meinem Abschluss 2009 forsche ich am Institut für Technischen Umweltschutz zu neuartigen Konzepten der Abwasseraufbereitung mit dem Schwerpunkt der Ozonierung. Auch im privaten Leben verbringe ich gerne Zeit am Wasser, sei es der morgendliche Lauf entlang der schönen Wuhle oder Salsa-Rhytmen am nächtlichen Spreeufer.

Simon Haumersen
Ich befinde mich momentan in meinem Master-Studium und bin über die Suche nach einer interessanten Masterarbeit in diesem Projekt gelandet. Schon seit vier Jahren bin ich am Fachgebiet für Umweltverfahrenstechnik als studentische Hilfskraft angestellt. Im Zuge dieser Tätigkeit und auch in meinem bisherigen Studium habe ich mich mit kommunaler wie industrieller Abwassertechnik befasst.
In diesem Projekt kann ich nun das erworbene Wissen und Verständnis für umwelttechnische Sachverhalte anwenden, um somit hoffentlich ein Verfahren zu etablieren, das es uns ermöglichen wird, die Abwasserqualität diverser Einleiter zu verbessern und somit die Wasserqualität in den Oberflächengewässern insgesamt zu verbessern und zu erhalten.

Adrian Strauch
Durch mein Bachelorstudium habe ich das herkömmliche Verfahren der Ozonierung kennengelernt und bin von deren Potential im Rahmen der Abwasserbehandlung begeistert. Am Fachgebiet für Umweltverfahrenstechnik bin ich dann auf dieses Projekt sowie den verwendeten Membrankontaktor aufmerksam geworden. Er versprach eine kleine Revolution hinsichtlich der Einsatzbereiche von Ozon, weshalb ich auch meine Bachelorarbeit diesem Thema gewidmet habe. Zurzeit bin ich als Masterstudent des Technischen Umweltschutzes an der TU Berlin eingetragen und unterstütze Marina bei der Realisierung und Durchführung des Projektes.

Unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr.-Ing. Sven-Uwe Geißen, welcher Verfahrenstechnik an der TU Clausthal studierte und anschließend als Technischer Assistent bei der Fa. Oeko-Systeme GmbH Breitscheid angestellt war. Seine Promotion schloss er 1990 am Institut für Thermische Verfahrenstechnik, TU Clausthal, ab. In der Folge baute er am dortigen Institut eine Arbeitsgruppe „Abwasserbehandlung“ auf. Im Dezember 2004 nahm er den Ruf an die TU Berlin an und leitet seitdem das Fachgebiet Umweltverfahrenstechnik im Institut für Technischen Umweltschutz. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Prozesstechnik für die Behandlung sowie das Recycling von Abwässern und die Rückgewinnung von deren Inhaltsstoffen.

Impressum
TU Berlin, Fachgebiet Umweltverfahrenstechnk
Marina Sabelfeld
Straße des 17. Juni 135, Sekr. KF 2
10623 Berlin Deutschland

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