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„Der Fühlweber“ ist ein Science-Fantasy Roman: Menschen siedeln seit langem auf Nouworld und inzwischen gibt es unter ihnen besonders Begabte. Vor allem Fühlweber können jeden mental steuern, weshalb man sie fürchtet, aber auch braucht. Gav ist Fühlweber. Und als er unabsichtlich jemanden mit seiner Gabe verletzt, wird er zum Gejagten der Gilde, die jeden Missbrauch sofort ahndet. Er flieht – und kommt dabei einem Geheimnis auf die Spur. Hier signiert bestellen! Leseprobe im Blog ↓
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19.09.2022

Warum Science-Fiction?

Juliane Block
Juliane Block2 min Lesezeit

Jemand hat mal gefragt: „Warum schreibst du Science-Fiction und keine richtige Literatur?“ Moment mal, gibt es an Science-Fiction etwas Falsches? Ich finde nicht, denn besonders, wenn sie gut gemacht ist, kann sie so viel mehr sein als nur ein spannendes Abenteuer. Wenn man mithilfe der Fantasie die Grenzen unserer gewohnten Welt verlässt, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für philosophische, politische oder gesellschaftliche Gedankenspiele. Unsere gute alte Mutter Erde ist mittlerweile bis hin zum letzten Quadratzentimeter vermessen und neue Entdeckungen der Forscher werden immer seltener. Stell dir vor, du wärst Marco Polo und würdest vom mittelalterlichen Venedig aus ins Unbekannte aufbrechen. Damals konnte man noch fremden Völkern und ihren Lebensweisen begegnen, heute dagegen gibt es unzählige Reiseberichte aus jedem Winkel der Erde, mit denen man all das bequem ins Wohnzimmer geliefert bekommt.

Ein gut gemachter SF-Roman kann jedoch fast so etwas wie eine Forschungsreise werden, denn die Abenteuer zwischen den Buchdeckeln kennt vor dem Erscheinen nur ein einziger Mensch, nämlich ich, die Autorin. Das heißt, wer sich auf meine Welt einlässt, findet jede Menge Unbekanntes, zum Beispiel fremde Tiere und den Umgang mit ihnen oder gottähnliche Wesen, die sich in alles einmischen. Wir beginnen wie Marco Polo eine Reise in ungewohnte Gefilde, die vielleicht unseren Blick öffnet. Und im besten Fall begreifen wir, dass die Welt weit mehr zu bieten hat als das, was wir tagtäglich sehen, hören, riechen, schmecken und ertasten können.

Macht das also SF zu „schlechter“ oder gar „falscher“ Literatur? Oder ist der, der die Nase darüber rümpft, nur nicht bereit, seine altgewohnten Pfade zu verlassen? Eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.

Mein Roman „Der Fühlweber – Asche des Feindes“ möchte genau das sein: gute, spannende Science-Fiction ohne futuristische Technik, dafür mit Menschen, die ihre Abenteuer in einer Welt erleben, die der unseren ähnelt, aber auch sehr anders sein kann.

Willst du noch mehr Neues entdecken? Das Buch „Der Fühlweber – Asche des Feindes“ erscheint bald. Ab 25.09.2022 kannst du es auf Startnext signiert bekommen, oder ab dem 25.10.2022 im Handel bestellen.

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Der Fühlweber
www.startnext.com