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Rette mit uns den Gemeinwohl-Bioladen: bio & fair muss für alle erschwinglich sein. Dafür stehen wir.

Wir, das Gemeinwohl-Bioladen-Team, übernehmen den Bioladen Lylla. Mit eurer Hilfe retten wir den Laden vor dem Aus und verwandeln ihn in die erste öffentliche #unverpackt Gemeinwohl-Bio-Foodcoop. So erhalten wir die 33 Jahre alte Geschichte und Kultur des Bioladens Lylla. Bio, fair & unverpackt muss Standard sein, dafür stehen wir.
Finanzierungszeitraum
18.02.20 - 17.05.20
Realisierungszeitraum
Mai 2020
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 4.500 €

Wir werden MiteigentümerInnen des Ladens und können die erste Hälfte des Kaufpreises bezahlen. Der Druck für den LernSINN erlebBAR e.V. ist etwas raus.

Stadt
Berlin
Kategorie
Food
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Gefördert von
02.04.2020

Wir stellen unser Mitglieder vor - heute Sina

Grit Hallal
Grit Hallal2 min Lesezeit

Wir öffnen die Tür zum Lebensmittellager eines Bioeinkaufmarktes: ,,Diese zehn Kisten können Sie mitnehmen‘‘, sagt ein Mitarbeiter. ,,Uff, ganz schön viel abzuholen heute, ob wir das wohl verteilt bekommen?‘‘, sage ich zu meinem Foodsharing-Kollegen.

Ein wenig neugierig bin ich aber schon, was dieses Mal aussortiert wurde: teilweise, weil das MHD abgelaufen ist, der Salat in der Plastikverpackung geschwitzt hatte, eine Orange im Orangennetzt einen Makel aufweist, eine neue Bestellung gekommen ist, u.a. ..

Foodsharing e.V. ist ein Verein, der durch Bürgerengagement Lebensmittel vor der Tonne rettet. Durch meine Abholungen habe ich begriffen, dass dieses kleine grüne Biosiegel nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben muss.

Denn wie ökologische sind Bio-Erdbeeren im Winter, der fertige Bio-Couscoussalat in der Plastikverpackung oder der Bio-Joghurt aus Österreich?

Ich möchte den Bio-Einzelhandel nicht per se schlecht reden, denn er ist meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung. Ähnlich verhält es sich mit Foodsharing. Mein Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung ist mir wichtig.

Andererseits frustriert es mich, dass er der Lebensmittelverschwendung an sich kaum entgegengewirkt.

Vielleicht war es diese innere Unzufriedenheit, die mich in den Gemeinwohl-Bioladen geführt hat.

Hier habe ich eine Gemeinschaft gefunden, die meine Werte teilt: möglichst verpackungsfrei, regional, saisonal, Bio-B-Ware eine Chance geben und das Ganze zu erschwinglichen Preisen, damit es sich möglichst jeder leisten kann.

Auch an dieser Stelle möchte ich anmerken, dass der Laden nicht perfekt ist (aber wer oder was ist das schon).

Dennoch reden wir im Team über Verbesserungsvorschläge, entscheiden im Gruppenprozess und machen uns gemeinsam auf den Weg in Richtung ,,Nachhaltigkeit‘‘.

Ich schätze sehr, dass ich selber mitgestalten darf und mich von anderen inspirieren lassen kann.

Meine Vision ist es, dass dieser Ort der Begegnung und des gemeinwohlorientierten Wirtschaftens bestehen bleibt und ein größeres Team größere Kapazitäten aufbaut, um sich gemeinsam in Richtung Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln.

,,Vision heißt, dass die Zukunft der Gegenwart ihre Visitenkarte in die Hand drückt'' (Thom Renzie).

Hast du Lust, die nachhaltige Zukunft gemeinsam zu kontaktieren?

Sina ist im Sommer 2019 zum Team dazu gestoßen und ist Studierende in Berlin

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Gemeinwohl-Bioladen - die Gemeinwohl-Foodcoop
www.startnext.com

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