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Projekte / Film / Video
Dokumentarfilm: Algo mío - Argentiniens geraubte Kinder
30 Jahre nach dem Ende der argentinischen Diktatur tauchen immer noch Opfer auf: Kinder von damals Verfolgten, die bei Militärfamilien aufwuchsen und nun ihre wahre Identität entdecken. Mit eurer Unterstützung wollen wir die Schicksale von zwei geraubten "Kindern" zeigen - und von ihrer Schwierigkeit erzählen, ein neues Leben anzunehmen. +++ para ver versión español clicar este enlace: www.startnext.de/en/geraubte-kinder +++
12.434 €
10.000 € Fundingziel
134
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
01.06.14, 15:32 Regina Mennig

"Algo mío" dreht sich weiter, und das habt ihr möglich gemacht! Jetzt hat uns die Crowdfunding-Plattform Startnext die - für uns immer noch unfassbare - Summe von 12.435 Euro überwiesen. Die nächste Drehphase in Argentinien ist damit in greifbare Nähe gerückt: Im September wollen wir Catalina und Hilario wiedertreffen. Bis dahin werden wir an unserem Filmkonzept feilen, die Reise planen - und euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Vorher wollen wir uns aber erst nochmal für eure überwältigende Unterstützung bedanken, die uns über acht spannende Crowdfunding-Wochen getragen hat. Wir geben zu: Vor allem gegen Ende der Kampagne waren unsere Batterien ziemlich leer, und wir haben ein bisschen Zeit gebraucht, um neue Energie zu tanken. Weil wir tagsüber unseren regulären Jobs nachgehen, sind wir während der Kampagne zu Nachteulen geworden. Zu nächtlicher Stunde konnte man uns bei den unterschiedlichsten Aktivitäten antreffen: bei der Aufzeichnung eines Studiogesprächs, in den Schnitt eines Videos vertieft, beim Basteln eines Vortragsmanuskripts. Was uns immer wieder neuen Schwung gegeben hat, war euer Zuspruch.

Mails von Filmschaffenden, Wissenschaftlern, Mitfiebernden

Wir haben im Laufe der Kampagne Zuschriften bekommen von Südamerikanern, die Kinder von Verschwundenen sind und sich bedankten, dass wir dieses Thema anpacken. Es kamen Angebote von Profis aus der Filmbranche, uns mit Schnitt und Tonmischung zu helfen oder Musik zu komponieren. Uns haben interessierte Wissenschaftler angeschrieben, die über Vergangenheitspolitik in Lateinamerika forschen und in unserem Film ein ganz neue Seite des Themas beleuchtet sehen.

Da ist die Spanischlehrerin, die den fertigen Film unbedingt ihren Schülern zeigen will. Oder die Besucherin an einem Vortragsabend, die das Thema berührt hat, weil sie kurz zuvor bei einer Familienaufstellung war. Da sind die vielen mitfiebernden Leute, die im Endspurt der Kampagne beinahe aufgeregter als wir selbst erschienen und im Stundentakt checkten, ob das Fundingziel erreicht wird. Die vielen einzelnen Beiträge haben das Projekt groß gemacht und sind ein starkes Argument auf dem Weg in die Kinos!

Wir sind gespannt, wie die Reise weiter geht und freuen uns, wenn ihr dabei seid!

Viele liebe Grüße aus Köln,

Jenny und Regina
(im Bild oben in der Nähe des Boca Stadions in Buenos Aires)