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Projekte / Film / Video
"Ghillie" ist ein autobiografischer Coming-of-Age Kurzfilm, der im Rahmen des Bachelors der HS Mainz, Fach Mediendesign gedreht wurde. In dem Film wird die 16jährige Charlotte begleitet, die einen Tag alleine in einem Freizeitpark verbringen muss, nachdem sie absichtlich von ihrer Gruppe zurückgelassen wurde. Wir brauchen dringend eure Unterstützung! Ohne euch kriege ich den Film nicht so schön fertig wie er es verdient!
Mainz
325 €
5.000 € Fundingziel
56
Fans
7
Unterstützer
13 Tage
 Ghillie

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.06.17 12:58 Uhr - 02.09.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ende 2017
Fundingziel 5.000 €
Stadt Mainz
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Bei Ghillie handelt es sich um einen Coming of Age-Film über das fünfzehnjährige Mädchen Charlotte, welches mit der örtlichen Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr einen Tagesauflug in einen Freizeitpark macht.
Charlottes Freundin Saskia kommt entgegen ihrem Versprechen nicht mit, sodass Charlotte alleine mit einer reinen Jungsgruppe in den Park fährt.
Unbeachtet und unbeliebt fällt es ihr schwer, sich in die Gruppe zu integrieren. Trotzdessen versucht sie sich mit dem Tag zu arrangieren und das Beste daraus zu machen, in der Hoffnung, den Tag im Park mit den Betreuern verbringen zu können.
Diese bleiben jedoch lieber unter sich, sodass Charlotte sich der Jungsgruppe anschließen muss. Die Jungs gehen wenige Momente später auf die Toilette, was Charlotte ihnen gleichtut.
Als sie von der Toilette kommt ist keiner der Jungs mehr da. Unsicher was sie tun soll, geht sie zurück auf die Damentoilette und versucht, ihre Hose zu trocknen, die beim vorigen Toilettenbesuch nass geworden ist. Dabei belauscht sie unabsichtlich ein Gespräch von zwei gleichaltrigen Mädchen. Erfolglos was das Trocknen der Hose angeht, macht Charlotte sich auf die Suche nach der Jungsgruppe, gibt jedoch nach einigen ergebnislosen Parkdurchquerungen auf. Sie zieht sich, nachdem eine fremde Jugendgruppe hörbar über sie lästerte, verunsichert in einen abgelegenen und unbesuchten Teil des Parks zurück, den Märchenwald. Hier belauscht sie ein Gespräch von Gleichalterigen und begibt sich, durch die Unterhaltung motiviert, wieder zurück zum belebteren Teil des Parks.

Es geht um Zurückweisung, Einpassen in die Gesellschaft, Gruppenzwang, Pubertät, Reifungsprozesse, Einsamkeit, persönlicher Wachstum, Anpassung.

Die Idee zu dem mittellangen Coming of Age-Film Ghillie entwickelte sich die letzten drei Jahre des Studiums, folglich seit dem zweiten Semester.

Umso mehr ich das Gefühl hatte im Leben anzukommen, umso mehr setzte sich in meinem Kopf fest, das Pubertär-Erlebte zu verarbeiten. Zu Beginn nur nach dem Motto, „wenn es eine gute Anekdote wert ist, dann hat es sich schon irgendwie gelohnt“, wurde das Projekt Ghillie mein persönlicher Verarbeitungsprozess.

Ich führte mir meine Veränderungen, meinen Wachstum, aber auch meine gleich gebliebenen Ängste und Makel vor die Augen. Dank Ghillie konnte ich diese zum Teil zu akzeptieren, zum anderen, größeren Teil aber auch stolz sein.
Ich habe durch dieses Studium einen großen Schritt auf mich selbst zugemacht, merke aber auch, dass es nicht von 0 auf 100 in drei Jahren ging.
Es war schon viel in mir vorhanden, was sich aber erst durch die Akzeptanz meiner Kommilitonen und Professoren mir gegenüber effektiv verfestigt hat.
Mit Ghillie verändere ich meine damalige Perspektive. Ich zeige meinem einstigen Ich, welches zu einem Teil auch immer in mir sein wird, dass ich, genauso wie jetzt, ebenfalls damals ein wertvoller Mensch war.
Der Film ist eine visualisierte Form der Autosuggestion. Die Grenzen zwischen der Realität und dem fiktiven Drehbuch sind mittlerweile so verschwommen, dass ich nicht mehr weiß, wie der Tag im Freizeitpark in natura abgelaufen ist.

Ich weiß nur, dass es nicht Ghillies`s positives Ende hatte. Deshalb belüge ich mich um ein vorgezogenes Happy End. Tiefen im Leben wird es immer geben, genauso wie Höhen, die Frage ist nur wie dick der Speck ist, den man sich in guten Zeiten angefressen hat.
Dank Ghillie habe ich einiges zugelegt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Für junge Erwachsene funktioniert Ghillie meiner Meinung nach am besten. Diese sind nah genug an der Pubertät, um nachfühlen zu können, wie es Charlotte und den anderen Protagonisten ergeht. Ebenfalls haben sie oft noch mit denselben Problemen zu kämpfen, da in diesem Alter, durch Studienbeginn oder –Wechsel und ein oft daraus hervorgehender Umzug, immer wieder Strukturen des Neu-Eingliederns entstehen, die man oftmals als Erwachsener mit festen Beruf und Umfeld nicht mehr hat.

Als junger Erwachsener ist man durch sein eigenes Umfeld dementsprechend gut in der Lage, die Probleme der Charaktere wahrzunehmen.
Teenagern fällt es schwer, sich ein Urteil über die eigene Persönlichkeit zu bilden, da diese sich bekanntermaßen in einem großen Änderungsprozess befindet. Somit fällt es ihnen auch schwerer, sich in einem Charakter Ghillies zu erkennen und zu akzeptieren. Als Teenager ist mehr die Suche nach einem „Role Model“ gegeben, das man auf sich übertragen kann, als die Identifizierung mit dem Antihelden eines Filmes.

Entgegen diesen Feststellungen, dass der Film für junge Erwachsene relevant sein kann, steht aber die Tatsache, dass sich die Sehgewohnheit innerhalb der letzten Jahrzehnte sehr stark gewandelt hat.
Durch die sehr ruhige und langsame Art Ghillies werden automatisch viele junge Erwachsene ihr Interesse verlieren. Dementsprechend ist es für mich weiterhin schwer, mich umfassend auf eine Zielgruppe festzulegen. Ich schätze Ghillie bedient viele Interessen verschiedener Generationen, aber nicht umfassend genug, um direkt einer zugeordnet zu werden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Einerseits, weil es ein schönes Projekt ist. Weit weg von Effekthascherei im Film, erzählt "Ghillie" ruhig, nah und realistisch. Zurückweisung aller Art wurde schon von jedem erlebt, in Ghillie wird dies jedoch im harten Kontrast zu der Spaßgeladenen Freizeitpark-Atmospähre aufgezeigt, dem im Gegensatz zum normalen Leben kein entrinnen möglich ist.

Andererseits, weil viel Arbeit, von vielen tollen Menschen hinter diesem Film steckt, die es verdient haben, dass das Projekt nicht langsam wegen Geldmangel in der Postproduktionsphase versiegt und völlig zum erliegen kommt.

Ich bezahle jetzt noch an Kosten von dem Dreh ab, weshalb es noch lange dauern würde, bis ich auch die Kosten für die Postpro tragen könnte und die Finalisierung eines Films mit dem Fortschreiten der Zeit auch nicht einfacher wird. Ich brauche jetzt Hilfe und Unterstützung, sonst weiß ich nich wann Ghillie jemals fertig wird.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesamte Geld geht in die Postproduktion, also Schnitt, Farbkorrektur und Sounddesign und dem Kauf eines gemafreien Liedes, welches für eine Schlüsselszene des Films verwendet wurde.

Wer steht hinter dem Projekt?

Letztes Jahr habe ich, Luise Köhler (28 Jahre) mit diesem Film meinen Bachelor an der HS Mainz im Fach Mediendesign gemacht. Die ganze Geschichte beruht auf ein Erlebnis von mir mit 14 Jahren, dem ich mit diesem Film ein kleines Happy-End angedichtet habe. Bei "Ghillie" habe ich das Drehbuch, die Produktion und die Regie gemacht. Natürlich wurde der Film aber von einem wundervollen Team und Cast unterstützt, ohne die absolut nichts funktioniert hätte und die dies alles unentgeltlich gemacht haben.

Danke!!!

Crew:
Buch/Regie: Luise Köhler

Kamera: Christine Wetzel
1. Kamera Assistent: Phillip Roth
2. Kamera Assistent: Julian Wulf
B-Kamera: Yannic Noe
Ton: Micha Mäckle
Timo Deichmann
Adrian Zaiser
Oberbeleuchter: Matthias Knebl
Beleuchter: Yannic Noe
Markus Biersack
Julian Wulf
Regieassistenz: Angelique Böhm
Aufnahmeleitung: Toni Kurtin
Fahrer: Malte Böhm
Catering: Isabell Meister
Setrunner: Malte Böhm
Isabell Meister
Sounddesign: David Rudolph
Produktion: Luise Köhler
1. Produktionsassi.: Peter Mattes
2. Produktionsassi.: Norman Eschenfelder
Casting: Luise Köhler
Angelique Böhm
Peter Mattes

Cast
Charlotte: Luzie Ahrens
Jungsgruppe: Andreas Maurer
Yassin Challouf
Jacob Feulner
Luca Kieselwalter
Felix Benter
Betreuer: Jan Casper
Phillip Prechtl
Gregor Andreska

Schminkende: Karoline von Wintigerode
Marleen Apphuhn

Märchenwald: Angelique Grützner
Demet Türk
Sophia Eid
Lehrer: Carmen Köhler
Francesco Fichera
Gruppe Achterbahn: Franzi Khamvongsha
Laetitia Schröter
Sarah Hunger
Fabian Jaitner
Malte Jaitner

Betreuender Professor: Prof. Tjark Ihmels

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