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Projekte / Theater
happy ding! - Beide Messies' Dingmesse mit Tanz, Musik, Gesang und Objekten
Der Tänzer und Songwriter Andreas A. Müller und der Musiker und Komponist Bo Wiget arbeiten seit mehr als fünf Jahren als Beide Messies zusammen. In ihren konzertartigen Performances beschäftigen sie sich mit Ordnungen und Ordnungsverweigerungen, mit der Problematik vom Sein und Sollen. Mit Happy Ding!, einer sechsstündigen theatralen Dingmesse, widmet sich das Duo dem Mythos Pygmalion. Es geht dem Leben der Dinge, und dem Menschen als lebendigem Kunststück auf den Grund.
Berlin
7.345 €
7.250 € Fundingziel
87
Fans
28
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 happy ding! - Beide Messies' Dingmesse mit Tanz, Musik, Gesang und Objekten

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.12.12 11:15 Uhr - 28.02.13 23:59 Uhr
Fundingziel 7.250 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Mit Happy Ding!  einer sechsstündigen Dingmesse widmet sich das Duo Beide Messies dem Mythos Pygmalion. Es geht dem Leben der Dinge, und dem Menschen als lebendigem Kunststück auf den Grund.
Ein Theaterabend mit Überlänge, der zwischen Kulturpessimismus und Optimismus, Technikfeindlichkeit und Animismus, Kunst und anderen Religionen, sowie der Flüchtigkeit und Willkür von Ordnungssystemen oszilliert.
In Anlehnung an das fünfteilige Ordinarium der katholischen Messe (Kyrie eleison, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei) entsteht ein musikalisches Tanztheaterstück, eine große Feier der Wertschätzung aller Dinge.
Rituelle Musiken, Klanginstallationen und bizarre Lieder stürzen mit sinnlichen, kreatürlichen und skurril kultischen Tänzen ineinander. Über sechs Stunden Überforderung, Übertreibung und Übermüdung. Ein messie-gemäßes Sammelsurium erlesener Totems liefert die Dingwelt, nebst Behältern, Bildern, Kisten und Kulissenwänden, um gleichermaßen Atelier-, Jahrmarkt-, Kirchen-, Theater- und Partysettings zu bedienen.
Patron dieser Theater-Messe ist Pygmalion, der antike Bildhauer, der sich in seine schönste Statue verliebt, und sie so sehr lebend wünscht, dass sich Venus seiner erbarmt und die Statue in den Armen ihres Schöpfers mit Leben erfüllt.
Beide Messies behaupten, dass in jedem Messie (Menschen mit sog. Desorganisationsproblem) ein Pygmalion steckt. Messies lieben ihre Habe, wie Pygmalion seine Statue liebt. Beide Messies behaupten, dass es nicht die Statue ist, die erwacht, sondern dass Pygmalion die (Messie-)Augen aufgehen, um Leben in seinem geliebten Ding zu erkennen. Pygmalion wird zum Schutzheiligen aller Messies.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe ist ein unvoreingenommenes, neugieriges Theaterpublikum.
Am liebsten mögen wir Menschen, die ebenso wenige Schau-Hemmungen haben, wie wir Hemmungen im Über- und Durchschreiten unterschiedlichster Kunstdisziplinen: Schauspiel, Oper, Tanz, Bildende Kunst, Musik.
Zeitgenossen, die gerne auf die Bühne als in einen Gegen-Über-Raum schauen, um dort Menschen Ordnungen herstellen zu sehen. Leute, die zuschauen möchten, wie sich Systeme und Organismen entfalten und wieder zusammenbrechen, wie sie sich die Welt (auf den Brettern, die jene bedeuten) so oder so untertan machen könnten. Zugucken und zuhören, wie sich Darsteller stellvertretend in den Wirbelsturm von Werken, Werten, Wille und Wahn stürzen: Gekonnt tänzerisch, virtuos musikalisch und genauso gekonnt verloren, skeptisch und demütig, aber grundsätzlich heiter.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Unterstützen Sie bitte unser lange geplantes, mit viel Herzblut und in vielen, vielen schönen, unnotierten Arbeitsstunden allmählich wachsendes Stück, damit wir als Macher, Planer und Verantwortliche nicht vom Basteln, Organisieren, Baumarktbesuchen und ähnlichen Aufgaben völlig überholt werden, und unsere Rolle als Spieler noch geschmeidig entwickeln, befragen und mit viel Energie durchführen können.

Denn Happy Ding! verdichtet zum ersten Mal auf aufregend grosse Weise das uns seit Jahren beschäftigende Phänomen "Beide Messies". Unser Wunsch, das Stück auf die Bühne zu bringen ist unaufhaltsam: Wir müssen es machen, und wir müssen auf dem gefährlichen Grat zwischen kritischen Zuschauerinnen und Zuschauern und dem, was Beide Messies von selber ist, weitertanzen, singen, musizieren - against all odds und fröhlich vernachlässigend den ungeheuren Sog des sog. Mainstreams....
Denn wovon lebt der Mensch?

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben von der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin bereits Unterstützung zugesagt bekommen. Allerdings fehlt uns noch ein kritischer Restbetrag, um das Projekt so durchführen zu können, wie wir das wollen und wie das unser professioneller Anspruch auch verlangt.
Es fehlt uns das Geld für die Ausstattung (Bühne, Kostüme, Material und Bau), sprich die Dinge im happy ding!, für Kostüme und Accessoirs, einen beheizten Probenraum, und für die Werbung (Plakate, Flyer etc.).

Wer steht hinter dem Projekt?

Das berliner Duo Beide Messies wurde 2007 von dem Tänzer und Songwriter Andreas A. Müller, sowie dem Cellisten und Komponisten Bo Wiget ins Leben gerufen.
Beide kennen sich seit 2003, und arbeiten in verschiedenen Ensembles zusammen: u.a. mit der Choreografin Meg Stuart/Damaged Goods, mit happysystem und Rosalind Crisp.

Darüber hinaus sind die Biografien von Müller und Wiget gespickt mit Ausflügen in zahlreiche Kunstrichtungen: Filme, CDs, Ausstellungen, Choreografien, Theater- und Opernregie, symphonische Kompositionen, Performance-Art&

Das Verschmelzen und Überschneiden verschiedener Kunstdisziplinen ist den beiden in Fleisch und Blut übergegangen.
Beide Messies Performances sind zwischen Konzert, Tanz, Kabarett und Art-Happening einzuordnen, wo konsequent Improvisation improvisiert, und so der Showkatze in den Schwanz des Zuverlässigen gebissen wird.

Mit obsessivem, imperativem Entertainment haben sich Beide Messies über die Berliner Tanz- und Performance-Szene hinaus eine große Fangemeinde erspielt. Sie treten auf in Theatern, Clubs, Galerien, Radioshows, zu Tanz- und Performancefestivals.

Für Happy Ding! lassen sich Beide Messies zum ersten Mal verdoppeln: der Berliner Tänzer und Choreograf Felix Marchand und der belgische Cellist Simon Lenski verstärken über weite Strecken das Stück.
Benjamin Schälike sorgt als erfahrener Lichtdesigner für Stimmung, und das Produktionsbüro björn und björn bewältigt die Büro- und Öffentlichkeitsarbeit.

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