Crowdfunding beendet
Wir träumen schon lange davon, den Rundgang durch das Haus Schminke zu modernisieren. Bisher können wir neben persönlichen Führungen nur Audioguides anbieten. Endlich haben wir nun die Möglichkeit, eine neue Multimediatour zu entwickeln, die einfach auf dem Smartphone funktioniert. Durch Mehrsprachigkeit, zeitgemäßes Design und die Einbindung von Bildern und Videos werden unsere Besucher das Haus und seine Geschichte in Zukunft ganz neu erleben.
9.840 €
Fundingsumme
166
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung "Grandios wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Datenschutzhinweis
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 Haus Schminke aufs Smartphone
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 Haus Schminke aufs Smartphone
 Haus Schminke aufs Smartphone

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 02.11.20 00:00 Uhr - 29.11.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2020 bis Januar 2021
Startlevel 7.500 €

Mit Erreichen unseres Fundingziels können wir die Finanzierungslücke unserer Multimediatour schließen und die Tour zum Start der neuen Saison 2021 fertigstellen

Kategorie Kunst
Stadt Löbau

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Das Haus Schminke in Löbau wurde 1933 vom Architekten Hans Scharoun für den Nudelfabrikanten Fritz Schminke gebaut. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Form und der danebenliegenden Nudelfabrik nennen die Löbauer es seit jeher liebevoll den „Nudeldampfer“. Heute kann man das Haus Schminke als Architekturmuseum besichtigen, die einzigartige Atmosphäre bei kulturellen Veranstaltungen erleben oder sogar hier übernachten.

Das Haus Schminke hat eine bewegte Geschichte, die unbedingt erzählt werden muss. Das zu tun, macht uns viel Freude. Noch besser ginge es aber mit Hilfe von Bildern und Videos. Seit langem wünschen wir uns, die Tour zu modernisieren und das vorhandene Film- und Fotomaterial einzubinden. Die geplante Multimediatour wird einfach auf dem Smartphone funktionieren. Auf diese Weise kann sich jeder Gast im eigenen Tempo durch das Haus bewegen, in Ruhe die Räume und zahlreiche Geschichten entdecken. Gäste ohne Smartphone können die inhaltlich überarbeitete Tour auch weiterhin auf unseren Audioguides hören.

Für unsere internationalen Gäste werden wir die Inhalte der neuen Tour auch auf Englisch, Tschechisch und Polnisch anbieten - für uns im Dreiländereck ein wichtiges Signal. Für Gäste mit eingeschränkter Hörfähigkeit wird die Tour auch ohne Ton, dafür mit Texten zum Lesen funktionieren. Auf diese Weise können wir Barrieren abbauen und noch mehr Menschen bei ihrem Besuch im Haus Schminke glücklich machen. Und wer gerade nicht bei uns vor der Tür stehen kann, der wirft einfach schonmal einen digitalen Blick ins Haus und steigert die Vorfreude. Mit einem zeitgemäßen digitalen Angebot holen wir die Moderne zurück
ins Haus Schminke.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer neuen Multimediatour durch das Haus Schminke. Wir sind der Meinung, dass Architektur lebendig und aufregend sein kann – wenn man sie nicht nur erklärt, sondern erzählt. Aus diesem Grund brauchen wir moderne Formate der Architektur- und Denkmalvermittlung. Ohne Fachjargon und Filzpantoffeln.
Architektur und Design umgeben uns ständig. Sie gehen uns alle an. Deswegen möchten wir mit der neuen Tour ein breites Publikum erreichen. Die Zielgruppe unserer Arbeit umfasst alle Altersklassen und Wissensstände. Wir lassen uns trotz der aktuellen Herausforderungen rund um die Corona-Krise nicht entmutigen und glauben an das Museum als Ort der Begegnung für alle. Der Nudeldampfer hat noch viel zu erzählen. Wir möchten seine Geschichte mit möglichst vielen Menschen teilen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Selbst der Architekt Hans Scharoun hat das Haus Schminke einst als „das Haus, das mir das liebste war“ beschrieben. Spätestens nach dem Besuch mit unserer neuen Multimediatour wird das Haus auch zu Ihrem Lieblingsort!

Aufgrund der Corona-Krise musste das Haus Schminke bereits im Frühjahr 2020 und aktuell wieder seit Anfang November für den Besucherverkehr schließen. Das stellt uns vor große finanzielle Herausforderungen – wie viele andere kleine Kulturbetriebe auch. Seit fast drei Jahren arbeiten wir an der Planung für die Entwicklung der neuen Tour; Förderanträge wurden geschrieben, überarbeitet und schließlich bewilligt. Für die finale Finanzierung des Projektes fehlt uns jetzt noch eine überschaubare Summe. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir den letzten Schritt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung soll die Tour noch bis Ende des Jahres inhaltlich fertiggestellt werden. Das bedeutet unter anderem, die Führung in allen vier Sprachen produzieren zu lassen und danach mit zahlreichen Bildern und Filmsequenzen zu versehen. Den letzten Schliff werden wir der Tour zu Beginn des neuen Jahres verschaffen. Mit dem Start in die neue Saison hoffen wir auf zahlreiche Besucher, die den neuen Rundgang ausprobieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Team der Stiftung Haus Schminke – klein, aber fein und vor allem interdisziplinär: Hier treffen sich Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Kunstpädagog*innen und Eventmanager*innen. Besonders die Vermittlungsarbeit im Haus Schminke ist Herzensangelegenheit. Mit Wissbegierde, Begeisterungsfähigkeit und Hingabe sind in den letzten Jahren ein Dutzend einzigartiger Formate entstanden, die sich jenseits der klassischen Denkmalvermittlung bewegen.

Für die Umsetzung des Projekts haben wir uns zusätzliches Know-How von außen geholt. Wir werden unterstützt von Tourentwicklern, von unserer Grafikdesignerin und unserem Webseiten-Spezialisten. Auch bei der Gestaltung und Produktion unserer Dankeschöns haben viele helfende Hände mitangepackt, unter anderem die Jungs von Mokost, unsere Freunde vom Löbauer Makerspace „Geistesblitz“ und der ein oder andere Designfreak aus unserem Freundeskreis.

Die Kampagne liegt in den Händen von:

Julia Bojaryn – früher Bauingenieurin in der Tragwerksplanung mit einem besonderen Faible für Architekturvermittlung. Seit fast 10 Jahren lässt sie das Haus Schminke nicht mehr los. Ist der Meinung „Architektur fetzt“.

Merte Stork - studierte Kulturmanagerin mit Begeisterung für Architektur und Baukultur, die sie gerne mit anderen teilt.

Antonia Menzel - angehende Kulturmanagerin aus Görlitz - lässt die Theorie hinter sich und ist die gute Seele der Kampagne.

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Haus Schminke aufs Smartphone
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