Crowdfunding beendet
Wir wollen mit unserer App über neue Wege auch in Zeiten der Corona-Krise Kinder und Jugendliche erreichen, die von sexuellem Missbrauch, Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung betroffen sind, damit sie schnell Schutz und Hilfe erhalten. +++ Unser Chatbot als Vorstufe der App ist fertig: https://www.youtube.com/watch?v=xVGf8ZnpcVk +++ (weitere Infos im Blog) +++ English version: https://tinyurl.com/ybttckz9 +++
15.499 €
Fundingsumme
157
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 HelpNavigator – Jedes Kind verdient Schutz!
 HelpNavigator – Jedes Kind verdient Schutz!
 HelpNavigator – Jedes Kind verdient Schutz!
 HelpNavigator – Jedes Kind verdient Schutz!

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 04.05.20 13:27 Uhr - 06.07.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 01.05.2020 – 01.08.2020
Startlevel 9.000 €

Die Entwicklung der Basisfunktionen der Kinderschutz-App ist sichergestellt! Wir werden diese dann auch schon den betroffenen Kindern zugänglich machen!

Kategorie Social Business
Stadt Marburg

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Täglich werden in Deutschland Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalt. Die Dunkelziffer übersteigt dabei um ein Vielfaches die der Polizei bekannt gewordenen Fälle; die WHO schätzt, dass in Deutschland ca. eine Million Kinder und Jugendliche sexuellen Missbrauch erlebt haben oder erleben.
Die Kinder schämen sich und haben Angst vor dem, was passiert, wenn sie sich jemandem anvertrauen. Eltern meiden das Jugendamt aus Angst, ihre Kinder zu verlieren. Die Situation chronifiziert sich mit gravierenden Folgen: Die Kinder entwickeln psychische und körperliche Erkrankungen, die ihr gesamtes Leben beeinflussen.
HelpNavigator bietet Kindern und Jugendlichen intuitive und altersgerechte Unterstützung die Scham zu überwinden und so einer Verschlimmerung vorzubeugen.

Wir wollen schnellstmöglich Hilfe dort leisten, wo sie akut benötigt wird.

Über HelpNavigator können die Betroffenen mithilfe geleiteter Fragen passende und noch erreichbare Hilfsangebote in ihrer Umgebung finden. Darüber hinaus erhalten die Kinder und Jugendlichen über die App neue, niederschwellige Kommunikationstools, damit sie nur den ersten kleinen Schritt machen müssen, um sich Hilfe zu holen. So können die Betroffenen z. B. mithilfe eines Textbausteinsystems ihre Nachrichten an Hilfeinstitutionen schnell zusammenklicken, ohne selbst in Worte fassen zu müssen, was Ihnen widerfahren ist. Oder sie lösen einen "stillen Alarm" aus und signalisieren damit dem selbst ausgewählten Ansprechpartner, dass man angesprochen werden möchte.

Des Weiteren sollen die betroffenen Kinder und Jugendlichen über die App stets einen aktuellen Überblick über die Erreichbarkeit der Anlaufstellen erhalten. Die Hilfeinstitutionen bekommen hierfür täglich die Möglichkeit, z. B. über eine E-Mail-Maske schnell und einfach Ihre Verfügbarkeit zu übermitteln.

Das bundesweit ausgelegte Projekt soll in einer ersten Pilotphase in Hessen starten. Mit eurer Unterstützung können wir HelpNavigator so schnell wie möglich auch bundesweit umsetzen und damit noch mehr Kindern und Jugendlichen helfen!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Allein in Deutschland werden jährlich zehntausende Kinder und Jugendliche vernachlässigt, körperlich oder psychisch misshandelt oder sexuell missbraucht. Diese Zahlen umfassen dabei nur die Fälle, die der Polizei bekannt geworden sind; das Dunkelfeld ist um ein Vielfaches höher.

Betroffene Kinder und Jugendliche benötigen unsere Unterstützung. Und genau hier möchten wir mit HelpNavigator ansetzen. Wir wollen den Betroffenen die Hilfesuche erleichtern und so die Dunkelziffer verringern.

Über eine umfassende PR-Kampagne wollen wir die betroffenen Kinder und Jugendliche vor allem über verschiedene Social Media-Kanäle erreichen (z.B. Facebook, Twitter, Tik Tok) und auch eng mit Schulen kooperieren.

Kinder, Jugendliche und Eltern sollen sich über die multi-sided Plattform HelpNavigator, erreichbar über App und Website, über Angebote von Jugendämtern und Beratungsstellen informieren.
Im Schutz der Anonymität können die Betroffenen direkten Kontakt mit den Jugendhilfeträgern aufnehmen, sich unverbindlich beraten lassen und gemeinsam das weitere Vorgehen im Vorfeld abstimmen, bevor die Identität preisgegeben wird. So kann der Betroffene frühzeitig unterstützt und eine Verschlimmerung vorgebeugt werden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Stell dir vor, du hast als Kind keine Möglichkeit, deinem Alltag, der von körperlicher Gewalt oder psychischer Gewalt geprägt ist, zu entfliehen; dass du dich nicht traust Außenstehende zu bitten dir zu helfen oder noch nicht einmal weißt wer helfen kann.

Das ist die Situation, in der sich zehntausende Kinder- und Jugendliche in Deutschland tagtäglich befinden.

Wir sind der festen Überzeugung: Jedes Kind verdient Schutz! Und damit jedes Kind eine unbeschwerte Kindheit genießen kann, ist es dringend notwendig, dass wir gemeinsam alles dafür Nötige tun!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit eurer Unterstützung können wir die App mit seinen wichtigsten Funktionen so schnell wie möglich umsetzen, um betroffenen Kindern und Jugendlichen HelpNavigator so schnell wie möglich zur Verfügung stellen zu können. Das Geld wird in die professionelle Entwicklung der App (inkl. Design und Programmierung) investiert.

Wir arbeiten derzeit daran, das Projekt nachhaltig auf Basis einer gemeinnützigen Gesellschaft aufzubauen. Sobald wir die Gemeinnützigkeitsanerkennung vom Finanzamt erhalten haben, können wir dann auch Spendenbescheinigungen ausstellen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hallo, wir sind das Team von HelpNavigator!

Wir sind ein Team aus ganz Deutschland, das sich aus voller Überzeugung zusammengeschlossen hat, um Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Krise die dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen.

Der Großteil von uns arbeitet ehrenamtlich für HelpNavigator: Wir sind 1 Software-Entwickler, 1 Media Communication Managerin, 2 Studentinnen der Medienkommunikation, 3 (Sozial-) Pädagoginnen, 1 Psychologin, 1 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin sowie unser Projektinitiator und -leiter Dipl.-Psych. Thien An Tran, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und zertifizierte Kinderschutzfachkraft. Darüber hinaus hat unser Projektleiter eine Projektassistenzstelle eigens für HelpNavigator geschaffen, weil wir fest an die Bedeutung des Projektes glauben und es zum Wohle der Kinder so schnell wie möglich zum Erfolg führen wollen.

HelpNavigator wurde bereits vom Frankfurt.SocialImpactLab.eu und wird aktuell vom Solution Enabler Programm des WirVsVirushackathon.org der Bundesregierung mit Beratung und Netzwerk unterstützt. Einige von uns sind auch über diese Wege dazu gekommen. Eine finanzielle Unterstützung erhalten wir derzeit nicht.

HelpNavigator wurde von unserem Projektinitiator schon vor der Corona-Krise konzipiert und umfasst in seiner gesamten Konzeption eine umfassende digitale Plattform. Aufgrund der zuspitzenden Lage in der aktuellen Krise hat er sich dann dazu entschieden, die App mit seinen wichtigsten Funktionen schon früher rauszubringen, um betroffenen Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Krise schnell helfen zu können. Im Rahmen seiner Teilnahme als Mentor beim #WirVsVirus-Hackathon hat er dann unseren Software-Entwickler kennengelernt, der sich fortan mit voller Überzeugung der Entwicklung von HelpNavigator widmen will – damit waren die Türen für die Umsetzung der App geöffnet.

Unmittelbarer und präventiver Kinderschutz besteht solange Kinder diesen brauchen; vor, während und nach der Corona-Krise.

Bei allem, was wir tun, steht das Wohl der Kinder und Jugendlichen an erster Stelle unserer Betrachtung!

Wir arbeiten derzeit daran, das Projekt nachhaltig auf Basis einer gemeinnützigen Gesellschaft aufzubauen.

Helft uns dabei, so vielen betroffenen Kindern und Jugendlichen die für sie entscheidende Hilfe durch dieses wichtige Projekt zukommen zu lassen.

Unterstützen

Kooperationen

WirVsVirus Solution Enabler

Wir haben beim #WirVsVirus Hackathon mutige und innovative Ideen gesucht, die der Gesellschaft dabei helfen, jetzt solidarisch zu sein und gestärkt aus der aktuellen Situation durch Covid-19 hervorzugehen. Unter Schirherrschaft des Bundeskanzleramtes

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