Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
01.08.2021

Abenteuerliche Wege und Tierische Begleiter

Chiara Dietze
Chiara Dietze3 min Lesezeit

Ihr erinnert euch: letzte Woche gab es eine tolle Soli-Veranstaltung von paeddaskate in Leipzig. Dabei ist so viel zusammengekommen, dass sie eine eigene Etappe finanzieren konnten - diese kommt heute! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch nochmal an alle 508 Menschen, die bisher an der Spendensammlung beteiligt waren und sind! Schaut auch gern nochmal im Shop vorbei, dort könnt ihr jetzt unter anderem auch Tickets für Konzerte kaufen. So zum Beispiel auch für das Konzi mit Pabst am 19.08.2021 in Grimma.
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„Das Flexible Jugendmanagement ist ein Projekt, das aktuell in 6 sächsischen Landkreisen existiert. Die Kernthemen des FJM sind Jugendbeteiligung und Empowerment, Demokratiebildung und Jugendkulturarbeit im ländlichen Raum. Der Grund für das Entstehen des FJM ist gleichzeitig die Ausgangslage in den ländlichen Teilen Sachsens: Oftmals
fehlende oder unzureichende jugendkulturelle Angebote als sinn- und identitätstiftende Orte, fehlende infrastrukturelle Möglichkeiten und eine fehlende Regionalperspektive. Darüber hinaus entdecken antidemokratische und rechte Organisationen in Sachsen seit mehreren Jahren zunehmend Jugendliche als Zielgruppe, um ihre Ideologien nachhaltig zu verbreiten. Das FJM unterstützt Jugendliche daher bei alternativen Angeboten und Projekten. Seit 2011 unterstützen drei Mitarbeiter*innen Jugendliche dabei, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen, um den eigenen Lebensraum lebenswerter zu machen. Skateparks, Dirtbikestrecken, Konzerte, Kino, Freiräume, Workshops.. Für menschenrechtsorientierte Jugendkulturarbeit, Vielfalt und Diversität!“

Im Folgenden berichtet Pudding von seinem abenteuerreichen Tag: "In der Strandbar von gestern entwickelten sich dann noch interessante Gespräche mit der israelischen Kellnerin und ihren hinzukommenden Freund*innen. Schlussendlich spendierten sie mir dann die Getränke und das Essen. Sie sagten, solche Initiativem bräuchte es auch im Friaul in Norditalien, da alle jungen Leute weggehen, weil sich alles immer nur um Wein dreht! Erinnert mich dann doch ein bisschen an unsere ländlichen Gegenden. Geschlafen habe ich ganz gut auf einer Strandliege, aber geweckt wurde ich von einer Art Truthahn-Gans-Mischung und das hat mich zum Morgen ein wenig überfordert. Der heutige Weg führte mich am Anfang, etwas abenteuerlich, über eine stillgelegte Eisenbahnbrücke und dann ging es den ganzen Tag durch eine Art Strauchlandschaft. In freudiger Erwartung steuerte ich gegen Mittag den Lago di Doberdo an. Schaut mal auf den Karte nach, das ist eigentlich kein kleiner See, nur war da einfach kein See mehr. Alles war ausgetrocknet und das, wie es aussah, nicht erst seit kurzem, denn drumherum war es überall staubtrocken und auch der See strahlte keine Feuchtigkeit mehr ab. Es ist schon krass, was wir durch unsere Lebensweise alles zu Grunde richten und scheinbar haben es immer noch nicht alle verstanden, dass wir etwas tun müssen und zwar radikal. Das meint zum Einen unser eigenes Tun und Handeln, aber noch viel mehr müssen wir uns dafür einsetzen, dass dieser Raubbau an unserer Natur eine Ende hat. Das können wir tun, durch unsere Wähler*innenstimme und durch den Boykott von Firmen, denen unsere Umwelt nach wie vor Schnuppe ist. Weiterhin können wir unser Konsumverhalten ändern und wir Sozialarbeiter*innen müssen Jugendliche, die sich dafür stark machen stützen, begleiten und mit Bildungsarbeit dazu beitragen, dass es immer mehr Menschen werden, die dafür sensibel sind. Ich liege jetzt unter einem Olivenbaum in einer Osmicza, wo ich im Garten schlafen darf. Das sind eine Art Hinterhofkneipen, die früher nur an acht Tagen im Jahr offen hatten und wo es eigentlich nur Wein und Schinken gibt. Perfekt also für einen vegetarischen alkfreien Wanderer wie mich. ;-)"

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Between the Lines GmbH
Tobias Burdukat
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