Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
03.08.2021

Die letzte Wanderung

Chiara Dietze
Chiara Dietze3 min Lesezeit

Wow! Was für eine Tour, die hinter uns liegt. Gestern wurde Puddings letzte Etappe gelaufen. Außerdem liegen wir ganz knapp vor den 50.000 € - schaut doch nochmal oben vorbei und spendet ein paar Euro, damit wir gemeinsam unser Ziel erreichen können! Außerdem gibt es am letzten Tag noch eine kleine Überraschung. Wir verlosen unter einigen Spender*innen von euch T-Shirts und ein paar CDs. Vielleicht dient euch das auch nochmal als kleiner Anreiz.

Wie Angstbreaker in ihrem Song 2/3 Straight Edge sagen:
"Stop talking, no compromises.
Let's push it forward, let's push it forward!
Bring back the attitude and keep the kids involved.
Let's push it forward, let's push it forward!"
Schaut euch das Video zu dem Song, das als Unterstützung für #hikefor produziert wurde, hier an:

Pudding war gestern nach seiner Ankunft in Muggia/Triest überwältigt: "too old to die young but young enough to cross and hike in 40 days and 5 rest days over the alps from Oberstdorf to Muggia/Triest. Ich weiß so wirklich gar nicht, was ich heute schreiben soll. Als Haschek das Angstbreaker-Video rumgeschickt hat und um Bandabnahme gebeten hat, hatte ich natürlich kein Netz, aber vor vier Tagen oder so, habe ich es mir angeschaut und hatte Tränen in den Augen. Keine Ahnung, warum das in den letzten Tagen so oft passiert ist. Vielleicht weil ich es selbst nicht ganz glauben kann, was ich da getan habe oder weil ich überwältigt bin, was man* im Stande ist, für eine Sache zu tun. Es ist unter'm Strich Bullshit, dass man* solche sportlichen Sachen als Erstes für irgendein Land oder eine Sache machen würde. Ich möchte da gerne ehrlich sein, letztenendes habe ich mir tatsächlich selbst bewiesen, dass ich das schaffen kann, aber meine Motivation und mein Antrieb, das war dann die Kampagne und der Traum von unabhängiger Jugend- und Geflüchtetenarbeit im Landkreis Leipzig. Ich denke ohne diesen Antrieb hätte ich während dieser Regenperiode hingeschmissen! Die Kampagne hat mich die letzten Tage die Schmerzen im Knöchel aushalten lassen und mich immer wieder motiviert, früh loszulaufen. Ich will, dass es diese unabhängige Arbeit gibt und dafür musste ich ankommen, an dem Meer, welches aktuell ein riesiges Grab ist und damit eigentlich auch wieder nur ein Anfang. Ich bin heute lange durch einen Wald gelaufen, in dem wahrscheinlich für flüchtende Menschen Wechselsachen hinterlegt werden und Trinken für ihren weiteren Weg an einen sicheren Ort. Ich mit meinem privilegierten deutschen Pass kann auch mal einen Minigrenzzaun umwerfen und überall über die Grenze - viele Menschen dürfen dies nicht. Damit sich dies ändert, muss sich unsere Gesellschaft ändern und diese Veränderung kommt nur durch die Jugend, welche diese immer wieder einfordert. Um dieses Einfordern und das Einstehen geht es in dem Video, welches heute den Tag begleitet und ich denke ich werde noch viel schreiben zu dieser Wanderung. Aktuell muss ich es jedoch selbst erst einmal realisieren, dass ich es tatsächlich geschafft habe!"

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Between the Lines GmbH
Tobias Burdukat
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