Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
02.07.2021

Nebel auf taffen Wegen

Sarah Schröder
Sarah Schröder2 min Lesezeit

Nach einem Tag Pause geht es nun wieder richtig los: 3 Tage mit super taffen Etappen, wir drücken die Daumen vor unseren Bildschirmen.

Damit sich diese Arbeit auch wirklich lohnt sollten wir alle unsere Taschen nochmal gründlich auf ein paar Münzen durchsuchen und etwas bei startnext einzahlen. Wie wäre es heute mit einem Titus Hoodie? Haltet euch ran, es ist nur noch einer verfügbar!

Das dies eine wirklich taffe Etappe war, lässt sich auch aus Puddings Tagesbericht entnehmen:
"Ganz entspannt bei Nebel und leichtem Regen ging es heute Morgen in Vent los. Noch ein bisschen Bergkäse gekauft und los ging der Zustieg zum Ramoljoch und dann ein eigentlich kurzer Abstieg zum Ramolhaus. Wir stiegen durch einen wunderschönen und schon fast märchenhaften Wald der einem suggerierte, gleich kommen Feen und Trolle um die Ecke. Als dann die Baumgrenze erreicht war lockerte der Himmel auch immer mal auf und wir konnten kurz in das Tal blicken und sahen auch in weiter Ferne schon das Ramoljoch. Der Weg wurde steiniger und die Schneefelder nahmen zu, aber bis zum Joch schafften wir es in der angepeilten Zeit und waren 15 Uhr am Joch, so dass wir eigentlich hätten 16Uhr am Ramolhaus sein können, was wir kurz auch gesehen haben.

Dann wurde uns jedoch anders als das Joch zur anderen Seite hin mit einer riesigen Wächte bedeckt war und plötzlich Nebel aufzog, der uns eine 10-20m Sicht ermöglichte. Ein Abstieg nach Vent war nicht mehr möglich, also Seil ausgepackt, einen festen Fels gesucht und über die Wächte abgeseilt. Dieses Abseilen haben wir dann noch ca. 100-150m gemacht und uns immer wieder an kurz sichtbaren teilen des Klettersteigs fixiert. Danach haben wir dann glücklicherweise den Aufstieg zum Ramolhaus gesehen und haben uns über die Schneefelder weiter mit dem Seil gesichert und dann auch endlich das im Schnee begraben liegende Ramolhaus gefunden und erreicht. Nach 4h für knapp 1km.

Das Abenteuer hat vollkommen begonnen, allerdings hat es uns auch so ziemlich all unsere Kräfte gekostet und wir werden sehen wie es Morgen weiter geht!

Schlaft schön und der heutige Tag hat mich gelehrt das es wirklich wertvoll ist jemanden an seiner Seite zu haben, denn allein wäre dies heute nicht möglich gewesen. Ein krasses Erlebnis!!!"

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