Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
27.06.2021

Viel Fläche - wenig Raum!

Sarah Schröder
Sarah Schröder3 min Lesezeit

Viel Fläche – wenig Raum! Dies könnte die Unterüberschrift eines jeden Ortsschildes in den ländlichen Gebieten Sachsens sein. Felder, Wiesen, leerstehende Häuser, davon gibt es hier viele. Doch Nutzungen und Angebote für junge und geflüchtete Menschen finden darin keinen Platz. Wieso eigentlich nicht?
Wäre es lediglich die Lustlosigkeit und der Mangel an aktiven Personen, hätte sich das Problem wohl schon längst lösen lassen. Doch es gibt Menschen und Initiativen die Bock darauf haben – nur bekommen sie selten die Chance tatsächlich aktiv zu werden. Wir befinden uns hier nämlich in einem Zwiespalt: Zum einen sind Gemeinden und Städte darauf angewiesen, dass junge Menschen in ihrem Gebieten bleiben, da sie sonst durch Überalterung nicht langfristig existieren können. Zum anderen wollen sie sich partout nicht in ihrer alten, provinzialen Ruhe stören lassen. Wenn es in einer Kreisstadt wie Grimma nur 6 Veranstaltungen im Jahr gibt, die bis nach 1 Uhr laufen dürfen (und davon bereits 3 das Stadtfest sind), dann brauchen wir uns nicht zu wundern das junge Menschen und engagierte Vereine sich andere Orte suchen.

Auch Land muss attraktiv sein und Jugend muss hier ihren Raum bekommen – infrastrukturell wie auch inhaltlich!

Was auch wirklich attraktiv ist, sind diese nicen Shirts in unserem Gegenleistungskatalog – schaut rein.

Nun zu unserem heutigen Projekt:
Mit dem Projekt “Kulturbahnhof” leistet der Kreisjugendring Erzgebirge e.V. wichtige mobile Jugendarbeit in Schneeberg und Umgebung. Das Projekt möchte gemeinsam mit Jugendlichen neue Räume für sie erschließen, um insbesonderer auch einer Abwanderung junger Menschen aus dem ländlichen Raum entgegenzutreten.

„Behindert werden unsere Vorhaben dadurch, dass es so gut wie keine verfügbaren Räume gibt. Das hat zum einem den Grund das die Kommunen keine Gebäude und Grundstücke mehr in ihrer Verwaltung haben. Und zum anderen werden Jugendlichen oder Jugendprojekten sehr selten Räume zur Verfügung gestellt, da es ja damit kein Geld zu machen gibt”

Und in gewohnter Weise auch heute wieder Puddings Tageseindrücke:
"Heute wusste ich beim Start nicht, ob ich den geplanten Weg auch zurück legen kann, aber schlussendlich hat es geklappt und es war ein wirklich wunderschöner Weg.
Ein bisschen hat mich das dann doch an die Jugendarbeit erinnert: Du läufst los und hast keine Ahnung welche Schwierigkeiten kommen, ob es klappt oder du umkehren musst und einige der gelaufenen km und Hm völlig umsonst waren.

Doch umsonst ist es in den wenigsten Fällen, denn man* erlebt ja einiges auf dem Weg und der heutige war der Dr. Angerer Höhenweg und teilweise hat es mich an das Wandern im Erzgebirge erinnert, nur eben ca. 1500m höher hier in Tirol. Deshalb haben wir euch heute auch den KuBa in Bad Schlema vorgestellt, wo der Bauman Frank (wie man* erzgebirgisch sacht) als Sozialarbeiter des Kreis Jugendrings versuchen möchte das Konzept und Projekt "Dorf der Jugend" zu adaptieren und dort umzusetzen. Ob das alles klappen wird ist offen, aber auf jeden Fall werden die Jugendlichen die aktuell mitwirken etwas mitnehmen und darum geht es!
Genau wie der Weg heute, er war wunderschön und selbst wenn ich hätte umkehren müssen, hätte es sich mehr als gelohnt.

Tatsächlich musste ich einmal umkehren als ich feststellte, dass meine Sonnenbrille weg war. Zum Glück hing sie an einem Baum, auch wenn dieser am Rande eines Schnee/Eisfeldes war, welches ich dann doch noch einmal ein Stück hinauf steigen musste - aber ohne Rucksack und mit den Angstmomenten der letzten Tage aus dem Allgäu war dies dann doch leichter als gedacht!"

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