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Projekte / Journalismus
Die Uni-Trojaner
Mehr als 1,3 Milliarden Euro fließen aus der gewerblichen Wirtschaft jedes Jahr an deutsche Hochschulen. Nehmen Unternehmen damit Einfluss auf die Wissenschaft? Ist die Freiheit von Forschung und Lehre in Gefahr? Auf Hochschulwatch.de haben wir in den letzten Jahren 10.000 Verbindungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gesammelt. Jetzt wollen wir genauer recherchieren und im Detail kritischen Einflussnahmen an Hochschulen nachgehen.
2.200 €
1.950 € Fundingziel
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54
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Die Uni-Trojaner

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.02.15 17:42 Uhr - 14.04.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum bis Oktober 2015
Fundingziel 1.950 €
Stadt Berlin
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

An der TU und HU Berlin hat die Deutsche Bank jahrelang über die Forschung und Lehre von zwei Stiftungsprofessuren mitentschieden. Die Uni Köln hat einen Kooperationsvertrag mit Bayer, den sie trotz Klage nicht veröffentlichen will. An der Hochschule Kempten sind Hörsäle nach Sponsoren wie Bosch und Dachser benannt. Unternehmensvertreter sitzen gleichzeitig im Hochschulrat und entscheiden mit über die Hochschulpolitik.

Auf unserer Online-Plattform Hochschulwatch.de haben wir in den vergangenen zwei Jahren Beispiele wie diese systematisch zusammengetragen. So haben wir eine große Datenbank über Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in ganz Deutschland aufgebaut, in der wir mehr als 10.000 Verbindungen zwischen Unternehmen und Hochschulen aufzeigen.

Jetzt wollen wir mit eurer Hilfe einzelne Fälle genauer beleuchten: Wie beeinflussen an Eurer Hochschule Unternehmen die Forschung und Lehre?

Uns ist es wichtig die ganze Kette von Einflussnahmen zu erkennen. Welche konkreten Kooperationsverträge gibt es? Was steht genau drin? Was wird finanziert und wie weit werden Einflussmöglichkeiten definiert? Dabei wollen wir uns insbesondere staatliche Stiftunghochschulen anschauen. Diese haben in der Vergangenheit besonders gemauert. Sie sind aber auskunftspflichtig. Mit Auskunftsanfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Landespressegesetz (LPG) werden wir uns Antworten holen.

Dabei wollen wir mit Studierendenschaften, Campusmedien und Uni-MitarbeiterInnen zusammenarbeiten. Mit unserer Tiefenrecherche möchten wir Hochschulmedien zeigen, wie Sie die Einflussnahme in ihrer eigenen Uni nachverfolgen können.

Unser Ziel ist es geheime Kooperationsverträge veröffentlichen und kritische Einflussnahmen von Unternehmen aufzudecken. Wer die Forschung beeinflusst, muss beim Namen genannt werden.

Hier findet Ihr unsere Datenbank, die als Basis für unsere zukünftigen Recherchen dienen wird: www.hochschulwatch.de

Andere Medien über Hochschulwatch:

Spiegel Online: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/hochschulraete-wie-die-wirtschaft-einfluss-an-unis-nimmt-a-1018359.html

New York Times über das Projekt: http://www.nytimes.com/2014/02/10/world/europe/exposing-a-corporate-trend-in-higher-education-in-germany.html?hpw&rref=education&_r=2

Deutschlandfunk: http://www.deutschlandfunk.de/hochschulen-gefaehrden-stiftungsprofessuren-und-private.680.de.html?dram:article_id=312303

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten Menschen ermutigen, uns über kritische Verflechtungen mit der Wirtschaft an ihren Hochschulen zu informieren und dieses Thema auch vor Ort anzusprechen. Diesen Menschen möchten wir mit dieser Recherche helfen, die Misstände an der eigenen Uni zu erkennen.

Dabei wollen wir gezielt mit Campusmedien zusammenarbeiten. Ob ein Uni-Radio, eine Zeitung oder eine Campus-Website. Wir möchten die gesammelten - bislang geheimen - Informationen den Hochschulmedien anbieten. Damit die Studierenden und MitarbeiterInnen von Hochschulen die Probleme vor Ort kennenlernen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Eine unabhängige Wissenschaft ist ein zentrales Merkmal einer freien Gesellschaft. Wir brauchen sie, um demokratische Prozesse kritisch zu begleiten. Wenn aber Akteure außerhalb der Hochschule über die Inhalte von Forschung und Lehre mitentscheiden, ist die Unabhängigkeit der Wissenschaft in Gefahr.

Mit Hochschulwatch wollen wir eine Debatte über Einflussnahme von Unternehmen auf Hochschulen anstoßen. Unsere Daten und Recherchen liefern dafür die Grundlage und sollen langfristig zu mehr Transparenz in der Wissenschaft führen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Kooperationsverträge von Hochschulen mit der Wirtschaft künftig offengelegt und Daten zu Sponsoring muss veröffentlicht werden müssen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Hochschulwatch haben wir bisher ehrenamtlich getragen. Um für eine intensive Recherche genug Zeit aufwenden zu können, sind wir auf eine Finanzierung durch das Crowdfunding angewiesen. Mit den Mitteln wollen wir außerdem Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz bezahlen und Technik-, Fahrt- sowie Bürokosten decken.

Jede Spende hilft uns dabei! Ab fünf Euro kann man das Projekt unterstützen. Uns ist es wichtig, einen besonders breiten Unterstützerkreis aufzubauen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Federführender Journalist bei Hochschulwatch ist Arne Semsrott. Er arbeitet seit vielen Jahren zu Themen wie Transparenz und Informationsfreiheit. Für die Open Knowledge Foundation Deutschland betreut er außerdem FragDenStaat.de.

Die Online-Plattform Hochschulwatch.de wird getragen von Transparency International Deutschland, der Tageszeitung taz und dem freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften fzs.

Hinter dem Projekt steht CORRECT!V, das erste gemeinnützige Redaktionsbüro in Deutschland. Wir wollen mit unseren Recherchen die Gesellschaft durchschaubarer machen. Sehr häufig nutzen wir dafür versteckte oder nur schwer zugängliche Daten. Unsere Redaktionen sitzen in Berlin und Essen.

Impressum
PULS - Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH
Christian Humborg
Huyssenallee 11
45128 Essen Deutschland

Einzeln vertretungsberechtigt:
Dr. Christian Humborg, David Schraven
Steuernummer 112/5754/1437
Handelsregister Essen
HRB 25135

Partner

Kuratiert von

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Wir von CORRECTIV wollen Crowdfunding für journalistische Projekte vereinfachen und versprechen drei Sachen: Wir prüfen alle Projekte vorab, ob sie umsetzbar sind. Wir garantieren den erfolgreichen Abschluss aller geförderter Recherchen. Wir helfen Geldgebern dabei, Steuern zu sparen. ...

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