Crowdfunding beendet
Wir wollen, dass Mode als Kreislauf funktioniert - und radikal nachhaltig produzierte, hochwertige Kleidung für alle bezahlbar machen!  Dazu haben wir ein Kreislaufmodell entwickelt, bei dem alle mitmachen können und als Community die Kosten tragen. Wir bauen eine Software die die Teilhabe im Entwurfsprozess und regionale Produktion unterstützt. Im Idealfall wird Mode getragen und weitergegeben, anstatt sie zu kaufen.
6.196 €
Fundingsumme
52
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung "Brillante Crowd-Finanzierungsrunde, ich bin gespannt wie es mit diesem Projekt weitergeht."
Datenschutzhinweis
Datenschutzhinweis
 House of All -  Community Based Fashion
 House of All -  Community Based Fashion
 House of All -  Community Based Fashion

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 18.12.20 13:31 Uhr - 27.01.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März 2021-Juni 2021
Startlevel 6.000 €

Yes! Genug, um Eure Geschenke zu realisieren, somit auch die ersten Workshops zu geben, die ersten Styles zu produzieren, und mit Euch weiterzuentwickeln.

Kategorie Mode
Stadt Hamburg

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Das Konzept:

Die Auswirkungen des aktuellen Modesystems auf Mensch & Umwelt sind ins Unermessliche gestiegen. Gleichzeitig ziehen wir uns täglich an, und wechseln gerne häufig unsere Kleidung. Das System funktioniert nicht.

"Wir wollen, dass Mode wieder ein positiver Teil unserer Kultur wird, ohne schlechtes Gewissen. "

Community Based heisst Nachhaltigkeit gemeinsam tragen. Wir beziehen Dich von Beginn an mit ein.

Mit einem monatlichen Beitrag erhältst du Zugang zum Community Closet und kannst immer eine bestimmte Auswahl an Lieblingsstücken zu Hause nutzen. Wenn du mal was Neues magst, kannst du sie eintauschen. so funktioniert Mode als Kreislauf. Es werden in unterschiedlichen Formaten gemeinsam Entscheidungen über Styles, Trends & Produktion getroffen, Wissen & Austausch gefördert.

Das Besondere:
Durch die geplante Software wird alles viel einfacher. Jeder kann ohne Fachwissen mitentscheiden, was in Mode kommt – Community Based Fashion goes digital.

Ok, wir wissen, dass neue Wege erst einmal beschritten werden müssen. Anfangs kannst Du deshalb die Designs auch zum Behalten bekommen. Unsere Favoriten bereits hier als Special Dankeschön.

Ein kleiner Überblick der Auswirkungen:

  • 1 von 6 Menschen auf der Erde arbeitet in der Modeindustrie. Die Mehrheit verdient weniger als €3/ Tag.
  • 80 Milliarden Kleidungsstücke werden jährlich produziert.
  • Nur 1% aller Textilien werden in einem Kreislauf zu neuen Textilien gemacht.
  • Nur 26 % der Kleidung wird wiederverwertet.
  • 392 Mio t Textilmüll in Deutschland / Jahr
  • 1,2 Billionen t CO2 pro Jahr

Unser Begriff von Mode:

Mode ist was Du willst.
Mode ist wenn Du Dich darin zu Hause fühlst.
Mode darf Spaß machen.
Mode verbindet Menschen.
Sie ist stark abhängig von allem, was uns täglich umgibt. Je mehr wir erleben, desto häufiger wechseln wir unseren Style.

"Es wird Zeit, dass wir uns wieder mit dem, was uns tagtäglich umgibt, verbinden, indem wir es aktiv und bewußt mit gestalten."

Was bedeutet Nachhaltigkeit für uns?

Nachhaltigkeit bedeutet, das Gleichgewicht des gesamtem Lebenssystems Erde im Gleichgewicht zu halten, ohne sich an den Naturschätzen unserer Kinder vorab zu bedienen. Erde vor Wachstum. Wenn man sich als Teil eines Gesamtgefüges versteht, ist das selbstverständlich!

Wir denken Nachhaltigkeit bereits beim Design und entwerfen für Kreisläufe und Langlebigkeit. Das heißt konkret...
Wir setzen bei Materialien und Produktion auf:

  • organisch (kompostierbar) VOR fossilen Rohstoffen (KEIN Mikroplastik)
  • lokal VOR global


Aufwändiges Design zahlt sich aus:

  • Leicht auswechselbare Module PLUS abnehmbare Knöpfe >>> hält häufiger Pflege stand:
  • langlebig VOR langweilig >>> individuell veränderbare Details, z.B. Strickkragen / Kapuze abnehmen, Länge, Farben, Taschen etc.
  • adaptierbar VOR 08/15
  • Respekt und Soziale Absicherung VOR Ausbeutung

Wir machen übrigens alle Kosten transparent, weil wir möchten, dass alle eine informierte Entscheidung treffen. Das hilft auch zu verstehen, warum ein Kleidungsstück, nach diesem Selbstverständnis produziert, einen hohen Kaufpreis hat.

Daraus ergibt sich:
Radikale Nachhaltigkeit. Für Alle. (Mehr zu unseren Werten erfährst Du auf der House of All Webseite)

House of All unterstützt mit ihrer Arbeit unter anderem ff. SDGs:

  • Ziel Nr.12 Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
  • Ziel Nr 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zielgruppe

House of All ist für alle, die Spaß an wechselnder Mode haben und gleichzeitig gemeinsam eine nachhaltige Zukunft entwerfen möchten. House of All heißt alle Menschen willkommen, ganz gleich ob Du mit entscheiden möchtest, oder einfach die Basiskollektion nutzen. Community Based Fashion lebt von Vielfalt und passt sich den Menschen an, die Teil der Community sind, das läuft bei uns also umgekehrt.


Unsere Ziele

Unser Credo: Soziale Gerechtigkeit und die Natur an erster Stelle. Wir wollen, daß diese schöne Welt erhalten bleibt und haben daher strikte Werte formuliert.
(Mehr dazu auf unserer Webseite)

House of All unterstützt mit ihrer Arbeit unter anderem ff. SDGs:

  • Ziel Nr.12 Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
  • Ziel Nr 13 Maßnahmen zum Klimaschutz

Müll reduzieren
Kreislaufwirtschaft – In Deutschland entstehen jährlich 392 Tausend Tonnen Textilmüll, den wir durch einen geschlossenen Kreislauf verringern können. Geschlossen wird er, weil die Kleidung nicht von Dir entsorgt wird, und wir uns um die Wiederverwertung kümmern.

CO2 sparen
Dezentralisierung - Die Lieferkette der Modeindustrie ist sehr komplex und derzeit reist ein Kleidungsstück normalerweise um den Globus, bevor es in Deutschland zu kaufen ist.
Digitalisierung ermöglicht Mikroproduktionen und nahe am Ort des Gebrauchs zu produzieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir finden, Mode darf Spaß machen und trotzdem nachhaltig sein. Und - Mode sollte dort entstehen, wo sie auch getragen wird,
Mit House of All geht beides: Kleidung nach Laune wechseln und gleichzeitig nachhaltig handeln.

Wir glauben, nur gemeinsam lassen sich die immensen Missstände der Modeindustrie aus dem Weg räumen. Zusammen können wir dafür sorgen, dass Mode nachhaltig und fair zu bezahlbaren Preisen von ALLEN getragen werden kann. Für uns sind Teilhabe, Kreislaufwirtschaft, Dezentralisierung und offener Zugang zu Wissen dabei die Schlüssel zur Veränderung.



Dezentralisierung bedeutet, dass die globale Lieferkette aufgebrochen wird und Produktionskreisläufe in kleinerem Maßstab näher an dem Ort stattfinden, an dem die Produkte gebraucht werden. Das spart nicht nur CO2, sondern verhindert auch schreckliche Arbeitsbedingungen, weil Massenproduktion nicht mehr stattfindet.


Teilhabe – Wir beziehen alle mit ein, die unsere Mode tragen wollen. Teilhabe lässt Nähe untereinander entstehen und verbindet uns mit der Kleidung auf besondere Weise. Community ist das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen.
Als Teil der Community wirst Du mit uns das System immer weiter entwickeln. Open Source für Mode. Community Based Fashion.

Open Source bedeutet, dass bestimmtes Wissen digital zur Verfügung gestellt wird, um Menschen zu ermächtigen, dies selbständig anzuwenden.
Weil wir die Designdatenbank per Onlinezugang für Menschen weltweit zugänglich machen, können überall Communities entstehen mit Hilfe von diesen kleinen Produktionskreisläufen, auch für Menschen, die durch Billigproduktion in Abhängigkeit geraten sind, indem westliche Marken lange Zeit ihre Produktionsstätten dorthin verlegt hatten, wo die Löhne niedrig waren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das erste Fundingziel reicht, um Eure Geschenke zu realisieren und somit auch die ersten Workshops zu geben, die ersten Styles zu produzieren, und dann gemeinsam weiterzuentwickeln.
Wenn noch mehr Geld zusammenkommt, können wir den Showroom mit Werkstatt, das erste House of All, in Hamburg einrichten und Euch die Kollektion täglich zugänglich machen und Workshops dort veranstalten. Außerdem brauchen wir Geld für die erste Verleihkollektion, das Material und die Produktion. Ein Traum wären weitere digital getriebene Maschinen. Wir möchten zum Beispiel eine digital gesteuerte Strickmaschine kaufen, um regionales Garn zu verarbeiten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Sarah ist Modedesignerin und Torben Designer und Programmierer. Wir sind uns durch unsere Nähe zu FabLabs, Maker-Bewegung und Open Source begegnet und möchten unser Wissen nutzen, um mit Hilfe von Digitalität Prozesse zu öffnen und zur Dezentralisierung der sehr komplexen Lieferkette von Mode beizutragen. Wir sehen die große Verantwortung als Designer*In darin, Dinge so zu entwerfen, dass unsere schöne Welt für alle erhalten bleibt. Unser Anspruch ist, radikal nachhaltige Mode bezahlbar & zugänglich zugleich zu machen, und dabei kompromisslos umweltfreundlich zu bleiben. Wir sind Teil der Fab City Bewegung und im Vorstand von Fab City Hamburg e.V. Im September 2020 haben wir den Silberstreifen Award für unser Konzept gewonnen und die Prototypen ausgestellt. Wir waren dieses Jahr Runner Up bei den Kultur- und Kreativpiloten und haben das IGP für digitale Lösungen nicht-technischer Natur vom Bundesministerium für Wirtschaft & Innovation erhalten.


Sarah: „Wenn man sich die Natur näher anschaut, dann findet man Antworten auf alles. Sie ist so wahnsinnig perfekt gestaltet. Nichts ist überflüssig, aber von Allem ist mehr als genug vorhanden. Ein Kreislauf der Dinge eben. Ich glaube Kleidung gibt uns Halt und Geborgenheit, verbindet Menschen. Sie kann ein mächtiges Werkzeug für Veränderung sein.“

12+ Jahre Designbranche
2017 eigenes Label House of Zsa - nachhaltige Männerkleidung
2017-heute Speaker Nachhaltigkeit & Mode
2014 Gründung Coworking Space für lokale Mode - Begegnungsort für Stakeholder der Modeproduktion Formschön. Raum für Design, Hamburg
2013-2019 Freelancer (Mode-)Design
2004-2011 Auslandsaufenthalt UK: Design & Projektmanagement FMCG Luxusmarken Packaging/ POS/ Shop
2002-2005, 2012-2017 Studium Mensch & Mode, HfK Bremen, Modedesign MA, HAW Hamburg

Torben: „Meine künstlerischen Arbeiten beschäftigen sich viel mit Kooperation und sozialen Dimensionen von Gestaltung; im digitalen wie im analogen Raum. House Of All bietet mir die Gelegenheit, diese Interessen mit meinem Job als Entwickler zusammenzubringen und dabei noch etwas gegen eines der größten Probleme der heutigen Zeit zu tun.“

2019-heute Studium MFA Designtheorie zum Themenbereich digitale Räume
2017-heute Freelancer (Web-)Gestalter mit Fokus auf User Experience
2017-2018 Mitentwicklung tale:net, dezentrale skill sharing Platform (gefördert von Prototypefund, BMBF)
2015-2019 Kernmitglied Kunstgruppe Spieleberatung, u.a. Mitgründung Hallo Festspiele und Konzeption für Chaos Communication Congress
2016-2019 Studentischer Mitarbeiter Computerei HFBK Hamburg
2016-2019 Mitwirkung im Studio Experimentelles Design (Jesko Fezer), u.a. Öffentliche Gestaltungsberatung
2014-2019 BFA freie Kunst mit Design Schwerpunkt (HFBK Hamburg)
2010-2013 Studium BA Architektur (HCU Hamburg)

Gefördert durch die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung der Hamburg Kreativ Gesellschaft und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Großer Dank gilt Julia Mahns, Project Management; Studio iA, Social Media & Communication, Slate99 Films, Elena Stepanova ADRET ADvertising RETouching, Frivolous, Bliz Nochi, Kalb, Models: Michel, Kate & Kai, K-Oz Gallery, Sebastian Asiedu Galerie Pfund & Dollar, Nicole, Meiwand, Melanie, Basti, Nicola Wels, Studio HILO, Anne Spitzer, Annika Fitz and Frances Uckermann from designxport Hamburg, IzaIza & Kay, Wibke Wagner, Das Gewächshaus Wartenau 16, Die Fliegner Schwestern, GoodGarmentCollective Berlin, Näherei Vornel Hamburg, Sam Gora, Farbfabrique Gängeviertel, FabLab Fabulous St Pauli, Family & Friends

Projektupdates

27.01.21 - Liebe Community, Wir haben vor Kurzem für den...

Liebe Community,
Wir haben vor Kurzem für den Endspurt zwei Dankeschöns hinzugefügt: Ihr könnt nun auch den Regenmantel "Rainiator" als Early Bird Probemonat buchen, oder kaufen.

Liebe Grüsse, Euer House of All Team

12.01.21 - Liebe Unterstützer*Innen, Wir haben neue...

Liebe Unterstützer*Innen,
Wir haben neue Dankeschöns hinzugefügt und bestehende geändert.
NEU: Workshop Wear& Care ist nun in zwei Varianten zu haben:
(*) Style - Stilberatung und Wohlbefinden durch Kleidung. Welcher Typ bin ich, was tut mir gut? Pflege, Materialien & Nachhaltigkeit.
(*) Design - Stilberatung und Wohlbefinden durch Kleidung. Wir aaptieren die Module und passen die Kollektion nach Bedarf für die Community an.
auch je NEU: inkl 2 Teile 1 Monat lang zu Hause haben & wechseln

29.12.20 - Juhuu, wir haben ein neues Dankeschön für...
Juhuu, wir haben ein neues Dankeschön für Euch!

Ab jetzt kannst Du den Smock der Basiskollektion aus Hanf/ Leinen Gewebe als neues Libelingsteil bei Dir willkommen heißen. In unserem aktuellen Blogpost erfährst Du mehr über das Kleidungsstück; schau doch mal auf unsere Kampagnenseite - übrigens ist der Smock natürlich auch erhältlich, wenn Du Community Member wirst, als eins der Lieblingsteile für Zuhause.

Unterstützen

Kooperationen

Hamburger Kampagnenförderung 2020

Gefördert durch die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung der HamburgKreativGesellschaft und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

IGP des BMWi / Förderung

Wir haben die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten, mit deren Hilfe wir die Software entwickeln und testen können. Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (digitale & datengetriebene Innovationen)

Silberstreifen Award 2020

Wir wurden neben 10 weiteren StartUps mit dem Silberstreifen Award 2020 ausgezeichent.

Weitere Projekte entdecken

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House of All - Community Based Fashion
www.startnext.com

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