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Projekte / Musik
ZAFRAAN ENSEMBLE / HYPERMUSIC PROLOGUE
Inspiriert vom Bestseller „Warped Passages“ schuf Hèctor Parra gemeinsam mit der Harvard-Physikerin Lisa Randall eine Kammeroper über verborgene Universen, existenziellen Forschungsdrang, die Grenzen des Verstehens und unsere Abhängigkeiten in der realen Welt. Das Zafraan Ensemble präsentiert nun die szenische Weltpremiere von HYPERMUSIC PROLOGUE in der Regie Benjamin Schads . Zudem soll diese außergewöhnliche Produktion auch filmisch dokumentiert werden.
5.230 €
5.000 € Fundingziel
40
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
29.09.13, 19:32 Janina Rinck

„3-2-1 Ignition!“ schallt es von der Technikgalerie in Richtung Mischpult. Bei den Proben des Zafraan Ensemble mit Dirigent Manuel Nawri sind auch Wolfgang Heiniger und Hadas Pe’ery anwesend, die für die Live-Elektronik in Hypermusic Prologue zuständig sind. Diese ist wesentlicher Bestandteil der Musik Hèctor Parras, in der Instrumente und Gesang live-elektronisch um eine weitere Dimension ergänzt werden. Besetzt sind Violine (Emmanuelle Bernard), Viola (Josa Gerhard), Violoncello (Martin Smith), Kontrabass (Beltane Ruiz Molina), Querflöte (Marie Pinson), Klarinette bzw. Bassklarinette (Miguel Pérez Iñesta), Tenorsaxophon (Martin Posegga) und Schlagwerk (Daniel Eichholz). Die Besetzung unterscheidet sich von derjenigen der halbszenischen Pariser Uraufführung 2009 – eigens für das Zafraan Ensemble hat Hèctor Parra die ursprünglich vorgesehene Hornstimme für Saxofon umkomponiert. Auch eher ausgefallene Instrumente wie das Waterphone kommen zum Einsatz. Den Klarinettisten und Mitinitiator dieser Produktion, Miguel Pérez Iñesta, fasziniert an Hèctor Parras Musik besonders, dass man sie beim ersten Spielen oder Hören nicht unbedingt versteht, sich nach und nach aber Strukturen herausschälen, das Gehörte nachvollziehbarer und klarer wird, ähnlich dem Entstehungsprozess einer Skulptur.

„3-2-1 Ignition“, it sounds from the gallery in the direction of the mixing desk. During the ensemble rehearsals not only the musicians of Zafraan Ensemble and conductor Manuel Nawri are present, but also Wolfgang Heiniger and Hadas Pe’ery who control the live electronics in Hypermusic Prologue. In Hèctor Parra’s music, voice and instruments are complemented by complex live electronics, which adds a new dimension. The instrumentation – violin, viola, violoncello, double bass, flute, clarinet, saxophone and percussion – differs from the one of the half-scenic premiere in Paris in 2009: Specifically for Zafraan Ensemble, Hèctor Parra recomposed the former french horn part for saxophone. Rather uncommon instruments such as the waterphone are used as well. What Miguel Pérez Iñesta, Zafraan clarinetist and co-initiator of this production, finds especially fascinating about Hèctor Parra’s music is that you might not understand it at first, but then patterns and structures gradually begin to crystallise and the music gets clearer and more comprehensible, similar to the creation of a sculpture.