Crowdfunding beendet
Wir sind ein Forschungsteam aus Studenten, das ehrenamtlich einen spezifischen Antikörper herstellt, der dem Immunsystem hilft die Darmkrebszellen anzugreifen. Um unser Projekt zu finanzieren, brauchen wir eure Hilfe!
2.450 €
Fundingsumme
54
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Eindrucksvoll wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Datenschutzhinweis
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 Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs
 Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs
 Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs
 Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs
 Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 15.10.19 10:56 Uhr - 11.11.19 23:59 Uhr
Startlevel 1.000 €

Für die Umsetzung unseres Projektes benötigen wir einiges an Labormaterialien. Unterstütze uns dabei einen Teil der Laborkosten zu decken!

Kategorie Wissenschaft
Stadt Erlangen

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wir entwickeln eine Behandlungsmöglichkeit gegen Darmkrebs, indem wir einen bispezifischen Antikörper konstruieren. Dieser bindet spezifisch an das Oberflächenmolekül CD3, welches sich auf den T-Zellen unseres Immunsystems befindet, und an GPA33, welches sich auf Darmkrebszellen befindet. So werden die T-Zellen in enge räumliche Nähe zu den Darmkrebszellen gebracht und können diese abtöten.
Neben der Entwicklung des Antikörpers, wollen wir mittels Deep Learning ein neuronales Netzwerk programmieren, das vorhersagen kann, ob ein Protein allergische Reaktionen hervorrufen könnte. Damit testen wir unseren eigenen bispezifischen Antikörper auf seine Verträglichkeit, können aber auch für jedes andere Protein Vorhersagen treffen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Da jeder von uns im Laufe seines Lebens an Darmkrebs erkranken kann, betrifft dieses Problem jeden einzelnen von uns!
Der Antikörper ist ein vielversprechendes Mittel, um die Überlebenschancen von Patienten mit metastasiertem Darmkrebs zu erhöhen und so eine Heilung zu ermöglichen.
Mit Hilfe unseres neuronalen Netzwerkes soll es möglich sein, allergische Reaktionen bei den Patienten zu minimieren und so die Entwicklung von Therapien mit reduzierten Nebenwirkungen zu ermöglichen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In Deutschland erkranken jährlich ca. 61000 Menschen an Darmkrebs. 2014 starben in Deutschland 25512 Menschen an dieser Erkrankung. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart nach Brustdrüsenkrebs bei Frauen und die dritthäufigste Krebsart nach Prostatakrebs und Lungenkrebs bei Männern. (Quelle: "Krebs in Deutschland" von der GEKID und des ZfKD im Robert-Koch-Institut)
Aufgrund dieser alarmierenden Zahlen haben wir uns entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Eure finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns die Forschung in diesem Bereich weiterzuführen, um den Darmkrebspatienten in Zukunft eine größere Chance auf Heilung zu bieten.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Durch Eure Unterstützung kommen wir der Heilung von Krebs ein weiteres Stück näher!
Da wir alle ohne finanzielle Gegenleistung für dieses Projekt arbeiten, wird jede Spende in die Umsetzung unseres Projektes gehen. Verwendet wir das Geld dann hauptsächlich für die kostenintensive Forschung im Labor. Wir benötigen hierzu eine Menge teurer Materialien, wie Restriktionsenzyme, Aufreinigungssäulen, Nährmedien für die Zellkultivierung und noch vieles mehr. Ein Teil des Geldes wird auch für die Reisekosten nach Boston genutzt werden, wo wir unser Projekt vor 375 weiteren internationalen Teams präsentieren werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine interdisziplinäre Gruppe aus Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die zusammen am internationalen Wettbewerb iGEM (international Genetically Engineered Machine) teilnehmen. Unser Team setzt sich aus Biologie-, Physik-, Immunologie-, Chemie und Informatikstudenten zusammen.
Wir arbeiten neben unserem Studium ehrenamtlich an diesem Projekt und verwirklichen unsere Idee durch enge Vernetzung und Zusammenarbeit miteinander. Zusätzlich erhalten wir aber auch viel universitäre Unterstützung von Prof. Dr. Matthias Peipp, Prof. Dr. Georg Fey, Prof. Dr. Heinrich Sticht, Prof. Dr. Thomas Winkler, sowie dem Lehrstuhl für Genetik der FAU bei der Umsetzung unseres Projekts.

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Mit unserem Immunsystem gegen Darmkrebs
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