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Projekte / Journalismus
interstellarum
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13.01.15, 10:22 Ronald Stoyan

Die interstellarum Story
Teil 7: Der interstellarum-Newsletter

Im letzten Teil ging es um den großen Relaunch der Zeitschrift mit Heft 20. Heute berichte ich vom interstellarum-Newsletter.

Digital ist kein Fremdwort

Die interstellarum-Redaktion war schon immer den digitalen Kommunikationswegen aufgeschlossen gewesen: Ab dem Sommer 1995 konnte man die Redaktion über eine eigene Email-Adresse erreichen. Seit 1996 hatten wir eine eigene Internetseite zu bieten. Wenig später begründeten wir mit [email protected] und [email protected] eine der ersten überregionalen Mailinglisten mit. Im November 2005, vor genau 10 Jahren also, betraten wir abermals Neuland.

Die Zeitschrift konnte zu diesem Zeitpunkt in punkto Aktualität schon länger nicht mehr mit elektronischen Diensten mithalten. Doch in den zahlreichen Foren, Portalen und Mailinglisten gelang es dem Interessierten nur mühsam, sich Informationen zusammenzusuchen. Vor allem waren diese Informationen nicht unabhängig geprüft und redaktionell bearbeitet worden.

Neue Wege

Dies änderte sich 2005. Wir gewannen Daniel Fischer, Wissenschaftsjournalist, amateurastronomisches Urgestein, bekannt geworden mit seinem gedruckten Informationsdienst »skyweek«, für das Vorhaben des interstellarum-Newsletters. Zunächst in loser Folge sollten aktuelle Nachrichten aus der Forschung, Beobachtungshinweise in letzter Minute und Tipps für Veranstaltungen digital verbreitet werden – kostenlos.

Der neue Dienst setzte sich schnell durch, schon nach wenigen Monaten erreichte er mehrere tausend Adressaten. Besonders wenn aktuelle Himmelsereignisse wie helle Kometen zusätzlichen Informationshunger erzeugten, konnte der interstellarum-Newsletter diesen kompetent und verlässlich stillen.

Optimierung

Im Laufe der Zeit wurde der Newsletter weiter verbessert: Hatte Daniel anfangs noch selbst das Layout besorgt, wurde der Inhalt bald von einem Verlagsmitarbeiter gesetzt. Extra aufbereitete Grafiken und Karten kamen dazu.

Der Inhalt wurde bald nach Rubriken gegliedert, weitere Autoren kamen hinzu. Die redaktionelle Bearbeitung und Korrektur wurde professionalisiert. 225 Ausgaben des Newsletters – eigentlich eine vollwertige Online-Zeitschrift – erschienen alle 14 Tage. Der Versand erfolgte zuletzt an fast 10.000 Adressen.

Im nächsten Teil: Neustart mit Heft 50.