Mein Ziel: ein weiteres freies Lastenrad für ein Bonn im Wandel! Ich werde 300 km Amsterdam-Bonn per Lastenrad fahren, mit 30 kg Fairtrade-Kaffee und 0 Gramm CO2-Emissionen. Und ich will dein Kleingeld! Als Unterstützer*in kannst auch du ein Zeichen für Klimaschutz setzen und mit 2, 5 oder mehr Cent pro Kilometer dazu beitragen, dass Bolle Bonn ein zusätzliches freies Lastenrad bekommt. In Kooperation mit der Klimabohne Tour und inspiriert durch die Schokofahrten & die erste Kaffeefahrt.
3.890 €
6.500 € Fundingziel 2
85
Unterstützer*innen
Projekterfolgreich
11.06.2018

Ankunft bei 1000 - Abschied von Muli und Klimabohne - Warum Muli?

Uli Kindermann
Uli Kindermann4 min Lesezeit

Liebe Freunde und Freundinnen der Kaffeefahrt,

ich war kurz Kaffee holen, aber jetzt bin ich wieder da.
Und ich hab frohe Botschaften mitgebracht:
wir sind schon vor Ablauf der ersten Woche bei über 1000 Euro und 32 Unterstützerinnen und Unterstützern angekommen!
Wahnsinn! Ihr seid super, ganz besonderen Dank insbesondere an die vielen Leute, die druch Teilen des links oder auch meines fb posts in ihrem Bekanntenkreis für die Aktion Werbung gemacht haben.
Leider gibt es auch trauriges zu berichten: Ich musste mich am Samstag vom Muli Lastenrad verabschieden, und am Sonntag auch vom Team Klimabohne , die ab Frankfurt noch 600km bis Vorarlberg radeln. Heute sind sie schon in Mannheim, wo vor 200+1 jahren das erste Fahrrad erfunden wurde.
Die Kaffeefahrt hat wirklich Spass gemacht, ich war gerade in der Stimmung, noch ein ganzes Stück weiter zu fahren. Naja, im Oktober ist ja wieder Schokofahrt. Möchte da eventuell jemand mit? ;)
Jetzt hat zunächst einmal die Kampagne Vorrang:
Das sportliche Ziel ist erreicht, 300 Kilometer Amsterdam-Bonn, plus Bonusrunden 150 Nijmegen-Amsterdam (150km) und Bingen-Frankfurt (70 km) als Leerfahrten, das letzte Stück endlich einmal zusammen mit dem Team Klimabohne (die Tage vorher war ich mangels E-Motor stes deutlich früher losgefahren, alleine)

ZU den Kosten: Kaffee und Rum von FairTransport.Eu sind bereits bezahlt, erst einmal von mir privat. Was jetzt in der Kaffeekasse ist deckt auf jeden Fall für die bisherigen Kosten plus Gebühren. Jeder Euro der nun zusätzlich reinkommt geht zu 100% in die Finanzierung eines freien Lastenrades für Bonn.
Ein guter Zeitpunkt, etwas mehr zum Lastenrad zu erzählen, und warum ich mich bei der Tour ausgerechnet für ein Muli Cycle entschieden habe:
Muli ist ein deutsches Startup, die Produktion der ersten 100 Lastenräder wurde letztes Jahr ebenfalls über Crowdfunding finanziert, siehe https://www.startnext.com/muli
Dieses Jahr sollen 200-250 produziert werden, finanziert rein über die Vorbestellungen, denn bisher läuft es sehr gut.
Das kann ich nach ca. 500 km sehr gut nachvollziehen, denn das Muli schliesst eine Lücke: es ist so klein und kompakt, dass es fast wie ein normales Stadtrad gefahren, auch geparkt und untergebracht werden kann - es ist aber auch erstaunlich schnell und wendig. Da darf man sich von den kleinen Rädern nicht täuschen lassen, die große Übersetzung macht dass voll wett.
Wie Eric Poscher-Mika, "Erfinder" der ersten Kaffeefahrt und Autor von "CargoBikeBoom" nach Testfahrt meinte: das Fahren von Muli und konventionellem Lastenrad ist ein Unterschied wie zwischen Motoryacht und Schlauchboot :)
Auch die anderen Mitglieder des Teams Klimabohne, die selber Lastenräder mit E-Motor fahren, haben getestet und waren begeistert. Übrigens war ich mit dem Muli fast an jedem Tag als erster am Etappenziel ;)
Was mir beim Hersteller besonders wichtig war: Nachhaltigkeit gehört bei Muli explizit zur Firmenphilosophie: Die Räder sind 100% Made in Germany, von der Rohrbearbeitung bis zum Schweißen. Zubehör wie Regenverdeck und Kindersitze wird in kontrollierter Produktion innerhalb der EU produziert. Muli achtet auf faire Arbeitsbedingungen und kurze Wege in der Produktion, schafft dabei aber trodtzem einen absolut konkurrenzfähigen Preis.
Und zielt nicht nicht auf maximalen Profit - dann hätten sie einen Investor suchen und eine viel größere Produktion starten können - sondern auf en langsames, aber nachhaltiges Wachstum ihres Startups.
Was mich besonders begeistert hat bei den Testfahrten in Bonn am 7.6. und Frankfurt am 9.6., kurz bevor ich es auf derm VeloFrankfurt Festival zurückgegeben habe an Felix von Muliy Cycles: es passt wirklich fast überall hin, siehe Fotos:
- Muli kann rückwärts einparken (in enge Fahrradständer)
- Muli kann Rolltrepe (Foto wird nachgeliefert)
- Muli kann Aufzüge, auch sehr kleine (dann muss man das Hinterrad anheben, wie bei normalem Stadtrad auch)
...
Ich habe beim Einkauf in Bonn auch mal getestet, was 100 Liter Volumen konkret bedeutet, aber dazu ein andermal mehr.
Die Kaffeefahrt ist übrigens schon im Muli Blog, den findet ihr auf https://muli-cycles.de/de/xipblog.html
Auf fb sind sie unter https://www.facebook.com/mulicycles/
auf Instagram unter https://www.instagram.com/muli_cycles/

Soweit einige Infos zum Lastenrad. Mehr zur Klimabohne on Tour sowie zu Kaffee und Ru von Tres Hombres in einem der nächsten Updates.
Den mitgebrachten Kaffee von Tres Hombres / FairTransport.EU gibt es zum ersten Mal morgen abend, Montag 11.6. 17:30-19:30 in der Marktschwärmerei Bonn Altstadt zu probieren. Siehe
https://www.facebook.com/events/155005608689558/

Ich bemühe mich ab morgen um weitere Kostproben-Termine. Habt ihr ein Lieblingscafe oder eine Veranstaltung, wo eine Kostprobe passen würde? Dann sagt mir gerne Bescheid, oder, noch besser: fragt direkt selbst dort nach, und wenn Interesse besteht versuche ich das einzurichten. Alle weitere Kostproben-Termine dann demnächst hier im Blog.

Soweit von heute. Mehr demnächst hier im Blog, und hoffentlich mal persönlich auif einen Kaffee.

Herzliche Grüße

Uli

PS: Und nicht vergessen: weitersagen, weitersagen, weitersagen! ihr seid jetzt die erste Crowd, nur durch uns alle gemeinsam kann die Crowd weiter wachsen!

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