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Projekte / Musik
KAMMERELEKTRONIK - Polygraphie und Hyperventilation
KAMMERELEKTRONIK schafft der Musik einen Tanzplatz, den Prozessen von Zeichnung, Licht und Fotografie eine Bühne, den Bewegungen einen Resonanzraum und versetzt Performer wie Zuhörer in einen Regelkreis, in dem sie sich beim Spielen und Betrachten beobachten können. Am 15. Dezember 2012 führen wir das Bühnenstück „Polygraphie und Hyperventilation“ für 2 Musiker und eine Tänzerin im Quartier am Hafen in Köln auf. Damit diese Aufführung stattfinden kann, brauchen wir Eure Unterstützung.
Köln
2.490 €
2.400 € Fundingziel
42
Fans
26
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 KAMMERELEKTRONIK - Polygraphie und Hyperventilation

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.10.12 13:52 Uhr - 13.12.12 23:59 Uhr
Fundingziel 2.400 €
Stadt Köln
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

KAMMERELEKTRONIK
ist eine Kompanie, die im erweiterten Feld zwischen Musik, Tanzperformance und visuellen Künsten arbeitet. Ein Spiel mit ständig wechselnden Zentren, eine praktische Erforschung des gemeinsamen Raums, der zwischen den Künsten liegt. Ein Flux zwischen Musikinstrumenten, Stimmen, Körperbewegungen, Perspektiven, Gesten, Blicken und Geräuschen.

KAMMERELEKTRONIK
bespielt kleine Räume (Galerien, kleine und mittlere Bühnen, Kammermusiksäle, Clubs, Ateliers etc.), bringt den Zuschauer nahe an das Geschehen und ermöglicht eine Wahrnehmung, die visuell, auditiv und taktil zur gleichen Zeit ist. Entstehungsprozesse und intermediale Bezüge werden sicht- und hörbar, neue Verknüpfungen und wechselseitige Beeinflussungen  Kaskaden, Ketten, Kopplungen  erfahrbar.

KAMMERELEKTRONIK
entwickelt für jedes Stück eine spezifische Konstellation von mobilen, modularen Bühnenelementen. Der Aufführungsraum wird zum audiovisuellen Instrument, einer Maschine, an deren Schnittstellen die Performer agieren. Statt der glatten Oberflächen der digitalen Medien entstehen nachvollziehbare Mechanismen und einfach zu entschlüsselnde Apparate.

KAMMERELEKTRONIK
vermisst und transkribiert den Reichtum der audiovisuellen Welt und bannt ihren zeitlichen Fluss, ihre Komplexität, Multidimensionalität und Dynamik in Notationen, Diagramme, Schaltungen, Kurven und Karten. Die entstehenden Texte  Instrumentalmusiken, Choreographien, Lichtspiele, Zeichnungen und Aktionen  sind nicht nur Grundlage für die Aufführung, sondern werden in Schrift, Klang und Bild beim syntagma Verlag (Freiburg) und dem Label naivsuper (Berlin) dokumentiert und publiziert.

Das Stück Polygraphie und Hyperventilation:
Der Polygraph (wörtlich Vielschreiber, umgangssprachlich Lügendetektor) ist ein Gerät, das kontinuierlich das Aktivitätsniveau von körperlichen Parametern wie Puls, Atmung oder der elektrischen Leitfähigkeit der Haut aufzeichnet. Das Gerät wertet dabei diese Daten nicht aus, sondern diese müssen von einem Leser, der echte  also unwillkürliche  Reaktionen von willentlich herbeigeführten unterscheidet und interpretiert. Die beschleunigte und vertiefte Atmung (Hyperventilation) zeigt demnach starke Affekte an, kann aber ebenso beabsichtigt herbeigeführt werden. Und so geschieht die Manipulation der Ergebnisse des Polygraphen nicht durch Unterdrückung von Erregung, sondern durch willkürliche Erhöhung der Erregung bei harmlosen Fragen.

KAMMERELEKTRONIK
ist die Kunst und Wissenschaft, einen Prozess der Veränderung herbeizuführen, eine Form der praktischen Erforschung und Gestaltung von Handlungsräumen; der exemplarische Versuch, Getrenntes zu verbinden, andere Ordnungsmöglichkeiten sinnlich erfahrbar zu machen. Das Kunstwerk etabliert eine imaginäre Realität.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Nach einer ersten Skizze im Juli 2012 soll nun im Dezember eine öffentliche Aufführung der ersten Arbeit von KAMMERELEKTRONIK stattfinden. Sie besteht aus:
- einem Bühnenstück für 2 Musiker und 1 Tänzerin von ca. 1h Dauer.
- der Veröffentlichung von 4 Minipublikationen {posted} beim syntagma Verlag (Freiburg) über das Stück, die sowohl Partituren, Dokumentationen und Nachbilder der Performance sind.

Unsere Arbeit richtet sich an all diejenigen,
die den Theaterraum zwischen Musik, Tanz und Kunst erkunden wollen, jenseits von Multimediaspektakeln
die die Intensität, die auf kleinem Raum entsteht, den großen Gesten vorziehen
die an Beziehungsreichtum und nicht an Reizüberflutung interessiert sind
für die Hören und Sehen nicht bei Trommelfell und Netzhaut aufhören.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Eure Unterstützung ermöglicht nicht nur die Aufführung des Stücks Polygraphie und Hyperventilation, sondern ist auch Starthilfe für die Kompanie KAMMERELEKTRONIK.
Wir fragen abseits gängiger Formate, Alltagsbetriebe und erprobter Methoden nach Bedingungen, in denen Musiker, Tänzer, Zeichner, Fotografen, Klangregisseure, kurz Künstler, kollaborieren können. Räume, in denen unterschiedliche Denk- und Arbeitsweisen zusammenkommen, ein offener Blick für Unerwartetes entstehen kann. Ein Rahmen, in dem andere Bezüge entdeckt werden können, andere Strukturen entwickelt werden  sich die Möglichkeiten vervielfältigen. Und wie alles Neue braucht es dafür Freunde.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld benötigen wir für die Fahrtkosten, Verpflegung und Gagen der beteiligten Künstler sowie für die Raummiete, Druckkosten, Werbung und der Ausleihe von Equipment.

Wer steht hinter dem Projekt?

KAMMERELEKTRONIK
ist eine 2012 von Roman Pfeifer gegründete Kompanie, die zwischen instrumentalem Theater, Tanzperformance, Szenografie, Elektronischer Musik, Zeichnung und Fotografie arbeitet. Sie widmet sich der künstlerischen Erforschung der Verbindungen von Klang, instrumentaler Geste, Tanzbewegung, Licht, Raum und Blick.

Die beteiligten Künstler sind:

Roman Pfeifer: Komposition / Konzept
Linda Nordström: Tanz / Zeichnung
Daniel Agi: Flöte / Synthesizer
Niklas Seidl: Violoncello / E-Gitarre
Claudio Pfeifer: Fotografie / Licht
Jan Baumgart: Elektronik / Klangregie

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