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Projekte / Theater
»Der Kirschgarten« von Anton Tschechow
Das Stück behandelt die offensichtliche Unvereinbarkeit der Kräfte der alten und der neuen Zeit in einer Zeit des Umbruches im alten Russland. Auch in einem brandenburgischen Dorf wie Viesen und auf dem Lehnschulzenhof mit seiner wechselvollen Geschichte im Besonderen traf und trifft immer wieder Tradition auf Moderne. Fragen nach Identität, Verwurzelung, Heimat, Provinzialität, Wandel, Bleiben oder Weggehen sind hier ähnlich aktuell wie in Tschechows Stück von 1903.
Rosenau
5.065 €
5.000 € Fundingziel
67
Fans
27
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 »Der Kirschgarten« von Anton Tschechow

Projekt

Finanzierungszeitraum 01.03.13 13:27 Uhr - 30.04.13 23:59 Uhr
Fundingziel 5.000 €
Stadt Rosenau
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Das Stück
Das Stück spielt um 1900 auf einem russischen Landgut mit einem Herrenhaus, welches von einem wunderschönen Kirschgarten umgeben ist. Ranjewskaja, die Gutsbesitzerin, wird von ihrer Tochter Anja von Paris nach Hause geholt, weil das Gut hoch verschuldet ist und versteigert werden soll. Rettung könnte der ehemalige Leibeigene der Familie, der Kaufmann Lopachin, bringen. Inzwischen zu einem Vermögen gekommen, schlägt er vor, Ferienhäuser auf dem Grundstück zu errichten und sie an Sommergäste zu vermieten. Die Voraussetzung dafür wäre das Abholzen des wunderschönen, aber nutzlos gewordenen Kirschgartens, der gerade in voller Blüte steht. Ranjewskaja ist verzweifelt. Gibt es keine andere Möglichkeit? Wird der Kirschgarten abgeholzt?

Der Kirschgarten in Viesen
Das Stück behandelt die offensichtliche Unvereinbarkeit der Kräfte der alten und der neuen Zeit in einer Zeit des Umbruches im alten Russland. Auch in einem brandenburgischen Dorf wie Viesen und auf dem Lehnschulzenhof mit seiner wechselvollen Geschichte im Besonderen traf und trifft immer wieder Tradition auf Moderne. Fragen nach Identität, Verwurzelung, Heimat, Provinzialität, Wandel, Bleiben oder Weggehen sind hier ähnlich aktuell wie in Tschechows Stück von 1903.
Welche Zukunft hat die junge Generation in der ländlichen Region heute?
Immer mehr junge ziehen in die großen Städte, Wenige bleiben.
Dieser kleine Ort im Westen Brandenburgs an der Grenze zu Sachsen-Anhalt scheint wie gemacht dafür, sich mit der Bedeutung des Tschechowschen Stückes für unser heutiges Leben auseinanderzusetzen!

Besetzung und Umsetzung
Durch langjährige berufliche Kontakte verschiedener Vereinsmitglieder, die hauptberuflich im Theater- bzw. Kulturbereich tätig sind, konnten renommierte Theaterprofis für die Mitarbeit gewonnen werden. Fanny Staffa  bisher eher als Schauspielerin bekannt  wagt sich mit dem »Kirschgarten« an die erste große Regie eines »Klassikers«.
Mit einer Besetzung von nur drei Schauspielern wird die Geschichte des Kirschgartens in einer von Fanny Staffa und Katja Lebelt erarbeiteten Fassung erzählt.
Cornelia Heyse als Ranjewskaja führt durch die Handlung, ihr gegenüber Jannek Petri als Lopachim. Fabian Oehl spielt in wechselnden Rollen und repräsentiert damit die verschiedenen von Tschechow im Stück angelegten Positionen zwischen Tradition und Moderne. Tiefe Tragik trifft auf absurde Komik.
Durch ein bewusst reduziertes Bühnenbild (Ausstattung: Katja Lebelt und Barbara Schiffner) kommt der architektonischen Struktur des LehnschulzenHofes als Spielelement eine entscheidende Bedeutung zu. Aufwendige historische Kostüme bekommen in diesem Rahmen eine überraschende Natürlichkeit.
Gespielt wird draußen und drinnen, der Ort sowie die Schauspieler mit ihrer Schöpfungskraft und Phantasie stehen im Mittelpunkt des Geschehens.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, anspruchsvolles und professionelles Theater in eine kulturschwache Region bringen, den Austausch zwischen Dorfbevölkerung, auswärtigen Gästen und Künstlern zu fördern und eigene Produktionen zu verwirklichen, die einen Bezug zum besonderen Charakter des Ort haben.
Unser ganz konkretes Ziel ist es daher, die Produktion »Der Kirschgarten« zu realisieren und die geplanten Aufführungen am 10. und 11. Mai und am 1. und 2. Juni im Rahmen des 5. Viesener Theaterfrühlings zu verwirklichen.

Die Inszenierung wendet sich an die Dorfbevölkerung der umliegenden Orte, an kulturinteressierte Gäste, an Menschen, die Theater an einem besonderen Ort in einer besonderen Atmosphäre erleben möchten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

- weil wir das Stück/die Inszenierung toll und zeitgemäß finden
- weil wir Spaß an dem haben, was wir tun (und diesen Spass vermitteln wollen)
- weil wir fest entschlossen sind es auf jeden Fall zu realisieren
- weil auch Regisseure und Schauspieler Geld zum Leben brauchen
- weil privates Engagement ohne Geld leider nicht alles ist
- weil »Der Kirschgarten» ein Hauptteil des 5. Viesener Theaterfrühlings ist

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Einbau der Zuschauerpodeste, Unterkünfte und Fahrtkosten für die Beteiligten, &

Das Geld fliest in die Produktion einer außergewöhnlichen Inszenierung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Regisseurin Fanny Staffa

Fanny Staffastudierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder. Sie spielt seither an zahlreichen deutschen Theatern, u. a. am Staatstheater Cottbus, am Staatstheater Braunschweig und dem Volkstheater Rostock. Als Mitglied der Theatercompagnie fliegende fische sammelte sie erste Erfahrungen als Regisseurin und realisierte Gastspiele z.B. an den Münchner Kammerspielen, der Akademie der Künste/Berlin, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Theater Heidelberg.

Eine Theaterforschungsreise führte sie 2006 durch Nepal und Indien. Sie unterrichtet das Fach Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und gibt Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema Schauspiel und Stückentwicklung. Seit 2001 arbeitet sie auch immer wieder für Film- und Fernsehproduktionen, z. B. »Polizeiruf 110 Rostock« und »SOKO Wismar« sowie »Die Boxerin« und »Barfuß« unter der Regie von Til Schweiger.


Die Schauspielerin Cornelia Heyse

Die Schauspielerin wuchs in Weimar auf. Nach dem Abitur absolvierte sie die Schauspielschule »Ernst Busch« in Ost-Berlin und spielte danach am Berliner Ensemble, dem Meininger Theater und am Staatstheater Schwerin. 1984 verließ sie die DDR und begann als noch junge Schauspielerin in Basel, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Seitdem ist sie an zahlreichen renommierten deutschsprachigen Bühnen (Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Leipzig, Kammerspiele München, Berliner Ensemble, Vereinigte Bühnen Bozen u. a.) tätig. Die in Berlin lebende Schauspielerin hat zudem in verschiedenen Filmen und in Fernsehserien mitgewirkt. Cornelia Heyse ist Gründungsmitglied des Vereins LehnschulzenHofbühne Viesen e. V.. »Freiheit und Glück« ist ihre bereits sechste Produktion auf dem Lehnschulzenhof. 2008 war sie zusammen mit Matthias Brenner in »Vor und nach dem Sündenfall« und in Kleists »Michael Kohlhaas«, 2009 in der Monologfassung von Joan Didions »Das Jahr magischen Denkens«, 2010 in »Die Andere und Ich«, 2011 in »Die reinste Liebeskunst« und 2012 in »Freiheit und Glück« zu sehen.


Die Schauspieler Jannek Petri und Fabian Oehl

Jannek Petri wurde 1975 in Berlin geboren. Seine Ausbildung machte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Engagements am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, dem Landestheater in Linz und dem Ernst Deutsch Theater in Hamburg. Dem Fernsehpublikum wurde er bekannt durch die Serie »Schmetterlinge im Bauch«. Im Kino konnte man ihn u. a. in »Wir« von Martin Gypkens und in »Hello Goodbye« von Stefan Jäger sehen.
Als Regisseur hat Jannek Petri mit dem Jugendclub am Badischen Staatstheater »Morpheus Höhle« und »Disco Pigs« und in der freien Szene in Zürich »Medea« inszeniert. Seit 2005 hat er zudem verschiedene Kurzfilme realisiert.
2011 war Jannek Petri in der Uraufführung »Freiheit und Glück« auf der LehnschulzenHofbühne zu sehen.

Fabian Oehlwurden 1989 in Ankum, Niedersachsen, geboren und wuchs in Vechta auf. Von 2009 - 2013 absolviert er sein Schauspielstudium am Schauspielinstitut »Hans Otto« der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, seit 2011 ist er am Studio des Neuen Theater Halle tätig und arbeitet dort zusammen mit Fanny Staffa, Thomas Dehler und Wolfgang Engel.
Ab der Spielzeit 2013/14 ist Fabian Oehl am Theater Heidelberg engagiert.


Die Ausstatterinnen Katja Lebelt und Barbara Schiffner

Katja Lebelt studierte in Pforzheim und Hamburg Modedesign, Kostüm- und Bühnenbild. Seit 1992 ist sie freiberuflich tätig als Kostüm- und Bühnenbildnerin für Theater und Film. Sie arbeitet als Ausstatterin in den Bereichen Oper, Musical, Schauspiel und Tanz unter anderem am Deutschen Theater Berlin, den Kammerspielen München, dem Residenztheater München, den Wiener Festwochen, dem Hans-Otto-Theater Potsdam, dem Schauspiel Leipzig, der Opera de Rhin in Straßbourg mit den Regissueren Wolfgang Engel, Boris von Poser, Irina Pauls, Konstanze Lauterbach, Hans-Ullrich Becker u. a. zusammen. Seit 2006 betreibt sie mit ihrem Mann Dirk Lebelt den Lehnschulzenhof in Viesen. Sie ist Initiatorin und Mitbegründerin und Vorsitzende der LehnschulzenHofbühne Viesen e. V..

und Horst Vogelgesang, seit 3 Jahren Unterstützer und seit Ende 2012 zweiter Vorsitzender der LehnschulzenHofbühne e. V. und da zuständig für Technik, Webseiten und Grafikdesign.

und die LehnschulzenHofbühne Viesen e. V.

Die LehnschulzenHofbühne Viesen ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2009 von einigen Ortsansässigen und auswärtigen Kulturschaffenden auf dem Lehnschulzenhof in Viesen gegründet wurde.
Ziel des Vereins ist es, den ehemaligen Lehnschulzenhof als Veranstaltungsort für anspruchsvolle und professionelle Kultur zu etablieren und so eine Kommunikation zwischen der Dorfbevölkerung, auswärtigen Gästen und beteiligten Künstlern zu fördern.

Neben dem Angebot von in das Umfeld passenden Gastspielen steht von Anfang an die Idee im Mittelpunkt, im Ort selbst Stücke zu entwickeln und zu produzieren, die sich durch einen besonderen Entstehungsprozess und eine inhaltlich wie ästhetische Auseinandersetzung mit dem dörflich-landwirtschaftlichem Umfeld auszeichnen. Aus der Wechselwirkung zwischen anspruchsvoller Kunst und der ländlichen Umgebung entstehen ganz besondere Arbeiten, die in dieser Form in einem rein städtischen Umfeld kaum möglich wären.

Seit 2009 findet einmal jährlich mit dem Viesener Theaterfrühling ein mehrtägiges Festival mit Theater, Lesungen, Musik, Film und Publikumsgesprächen statt. Diese Veranstaltungen haben nicht nur zu einem stetig steigenden Interesse bei den Zuschauern und der regionalen und überregionalen Presse geführt, sondern auch bei Künstlern, die sich mittlerweile sogar bewerben, im Rahmen des Theaterfrühlings mitwirken zu können.

Die Aktivitäten der LehnschulzenHofbühne werden seit Vereinsgründung vor allem durch das ehrenamtliche Engagement ihrer aktiven Mitglieder getragen.

Einige der bisherigen Eigenproduktioenen sind »good old jedermann«, »Michalel Kohlhaas«, »Orlando«, »Refugium II« (Tanztheater), »Schmerz beiseite« &

Projektupdates

04.06.13

Vielen herzlichen Dank an alle Unterstützer, die mit ihrem Betrag geholfen haben, das Projekt zum Erfolg zu führen. Hinter uns liegen vier großartige Aufführungen des »Der Kirschgarten«. Erste Fotos der Aufführung finden Sie auf unserer Webseite, viele weitere werden folgen. All jenen, die uns ohne die Wahl eines Dankeschöns unterstützt haben und die Ihre Anschrift hinterlegt haben, lassen wir am Ende des Jahres eine Spendenbescheinigung zukommen. Denen, die ein Dankeschön gewählt haben, schicken wir so schnell als möglich eben jenes zu. Es sollte Sie in den nächsten Tagen erreichen. Nur die Produktion der DVD dauert noch an. Nochmals herzlichen Dank auch im Namen des »Kirschgarten«-Teams.

01.05.13

Wir haben es geschafft!! Vielen 1000 Dank an alle, die uns unterstützt haben. Wir danken ganz herzlich für die großartige Unterstützung - besonders in der Endphase. Hoffentlich sehen wir uns alle beim »Kirschgarten« zum Theaterfrühling am 11. oder 12. Mai oder am 1. oder 2. Juni.

28.04.13

Hallo liebe Fans vom Viesener Kirschgarten-Projekt ! Jetzt geht es um ALLES oder NICHTS!! Nur noch bis morgen Nacht steht unser Projekt auf der Plattform bei Startnext und es fehlen uns noch 355 €. Bitte entschliesst Euch jetzt zum Äussersten und unterstützt uns – das wäre großartig!!! In Viesen wird bereits gebaut, geprobt und plakatiert in der Hoffnung, daß wir alles auch irgend wie finanziert bekommen……!

17.03.13

Die Plakate sind Im Druck. Zu sehen sind sie bei unserem 20 € Dankeschön und bald auch auf den Straßen in der Umgebung von Viesen und in Brandenburg.

Impressum
LehnschulzenHofbühne Viesen e. V.
Katja Lebelt
Viesener Dorfstr. 45
14789 Rosenau Brandenburg

Steuernummer: 048 / 141 / 09793 Finanzamt Brandenburg
AZ Vereinsregister Amtsgericht Potsdam: VR 7452 P
Mitglied Landesverband freier Theater Brandenburg

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