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Projekte / Literatur
Kochbuch "Kochen mit Hartz IV"
Ziel ist ein Kochbuch für Hartz IV-Empfänger,das kostengünstiges Kochen ermöglicht, dabei aber auch saisonale Hinweise gibt. Hilfe zur Selbsthilfe. Kein moralischer Zeigefinger - keine zynischen Rechenspiele, sondern Tipps, Tricks & Rezepte für den Alltag.
Castrop-Rauxel
846 €
800 € Fundingziel
44
Fans
7
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.05.12 11:10 Uhr - 15.07.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 800 €
Stadt Castrop-Rauxel
Kategorie Literatur

Worum geht es in dem Projekt?

In erster Linie geht es um Hilfe zur Selbsthilfe. Ich selbst war knapp 10 Jahre lang selbstständig und bin dann in die Insolvenz geschlittert. Etwa ein dreiviertel Jahr habe ich mit mir gekämpft, um wieder auf die Füße zu fallen und in dieser Zeit habe ich Leistungen nach Hartz IV bezogen. Inzwischen bin ich wieder ein "ganz normaler Angestellter" in einem ganz normalen Job. Gleichwohl habe ich nicht vergessen, dass die Zeit, in der ich in die sozialen Netze gefallen bin, kein zuckerschlecken war.

Nahezu jeden Tag geht es um Geld, denn das reicht vorne und hinten nicht, wenn man sich im legalen Bereich bewegt und nicht etwa Schwarzgeld hinzu verdient. Einer der größten Kostenfaktoren ist schlicht das tägliche Essen. Und hier setzt meine Idee an. Ich möchte ein Werk schaffen, das unter Berücksichtigung saisonaler Aspekte ein günstiges Kochen ermöglicht.

Im Gegensatz zu regulären Kochbüchern wird mein Kochbuch Circa-Preise enthalten. Ich praktiziere dies bereits in einem Youtube-Channel. Dort wird vorgerechnet, was das Gericht im Gesamten und pro Person in etwa kostet.

Je nachdem, wieviel Zeit ich für das Projekt aufwenden werde, sind Umsetzungen von Wochenspeiseplänen und vorbereitete Wocheneinkaufspläne möglich. Es sollen etwa 28 Rezepte enthalten sein.

Sofern die Idee Anklang findet, ist eine Fortsetzung der Reihe möglich - beispielsweise als Saisonausgabe.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zielgruppe sind:

- natürlich die Hartz IV-Empfänger selbst
- Freunde und Verwandte, die das Buch schenken
- Beratungsstellen und Vereine

Primärziel:

- Printausgabe eines Kochbuches

Sekundärziele ("alles kann, nix muß")

- Umsetzung aller Gerichte auch als Videos
- elektronische Ausgabe des Kochbuches
- evtl. bei Erreichen einer gewissen Abverkaufszahl die Freigabe des Werkes

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil es nicht nur gut gemeint ist, sondern direkt hilft. Es gab teils zynische Ansätze aus der Politik, Hartz IV-Empfängern nachzuweisen, dass sie sich mit dem Regelsatz problemlos gesund ernähren können. Diese Rechnungen waren schon sehr verächtlich. Darum geht es mir nicht.

Ich möchte ein Buch schaffen, das einerseits informativ ist und andererseits eine thematische Rezeptsammlung darstellt. Wie ein Diätbuch oder Salatbuch - halt insbesondere unter dem Aspekt der Kosten.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wenn mein Finanzierungsbetrag erreicht wird, geht es erst richtig los. Ich habe bereits einige Rezepte für diesen Bereich gesammelt, aber um auf die angestrebten 28 Rezepte zu kommen, bedarf es noch einer Menge Recherche und Fleißarbeit. Der Aufwand, die Zutaten saisonal und kostentechnisch einzusortieren, darf man hier nicht unterschätzen.

Das Buch wird also inhaltlich erstellt und diese Inhalte entsprechend aufbereitet.

Das Geld wird für den Druck des Buches verwendet. Dabei hoffe ich, dass die Idee überfinanziert wird, denn dann kann ich die Auflage erhöhen, was wiederum den Preis pro Buch senkt.

Ich bin finanziell zwar immer noch nicht auf der Sonnenseite, aber ich werde neben meiner Zeit auch selbst etwa 200 Euro in das Projekt schießen, sofern keine Überfinanzierung vorliegt. Dabei bitte ich den Faktor Zeit nicht zu unterschätzen. Es ist viel Arbeit - gerade die Umsetzung in Youtube-Videos dauert inkl. kochen & Schnitt gerne mal einen Arbeitstag. Das dann mal 28...

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich bin Jahrgang 1973 und gehöre der C=64-Generation an. Als gelernter Datenverarbeitungskaufmann habe ich in jungen Jahren schon gutes Geld verdient. Das rauschende Fest endete zunächst im Jahr 2001, als die große Blase der New Economy an der Börse platzte. Mein damaliger Arbeitgeber geriet in Schieflage - und ich wurde arbeitslos. Da ich zu jung war, die Füße hochzulegen, habe ich mich selbstständig gemacht.

Rund acht Jahre ging das gut, bis mein Geschäft einbrach. Mit einem Burnout verabschiedete ich mich in die sozialen Sicherungssysteme unserer Gesellschaft, um überhaupt erst einmal wieder "normal" zu werden. Diese Phase dauerte etwa ein dreiviertel Jahr.

Seit März 2010 bin ich wieder ganz normaler Arbeitnehmer.

Ich habe die Schattenseiten der Hartz-IV-Zeiten nicht vergessen. Viele Hartz-IV-Empfänger haben keine Lobby und sie stellen auch keine attraktive Zielgruppe für die Wirtschaft dar. Das macht das Leben unter diesen Umständen nicht leichter. Ich möchte einfach nur ein Mosaiksteinchen für ein besseres Leben anbieten. Ich bin davon überzeugt, dass einige es brauchen können.

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