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Projekte / Film / Video
Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch.
Ein Film über das Leben einer russische Stadt, in der die grösste Uranmine Asiens liegt.
Berlin
2.850 €
2.850 € Fundingziel
71
Fans
18
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch.

Projekt

Finanzierungszeitraum 22.05.13 10:24 Uhr - 25.06.13 23:59 Uhr
Fundingziel 2.850 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Uran wird in Deutschland aus Rücksicht auf Mensch und Umwelt seit 1990 nicht mehr abgebaut. Dafür gibt es Orte wie Krasnokamensk in der sibirischen Steppe, nahe der chinesischen Grenze. Dort ist Russlands größte Uranmine. Lange Zeit war Krasnokamensk  vor 40 Jahren gegründet, mit 55000 Einwohnern - eine geheime Stadt, die auf keiner Landkarte zu finden war. Erst durch die Verbannung des Oligarchen Chodorkowski gelangte Krasnokamensk in den letzten Jahren in die Weltpresse. Deren Urteil über die Stadt war einhellig: "Verstrahlt, verdammt, verlassen". Krasnokamensk ist die Heimatstadt von Olga Delane. Als Sechzehnjährige hat sie 1993 den Ort in Richtung Deutschland verlassen. Olga besucht den Ort ihrer Kindheit und Jugend und hinterfragt den zweifelhaften Ruhm ihrer Heimatstadt und geht den Widersprüchen zwischen ihrer Erinnerung und der Realität nach. Wie geht es ihren Freunden und Bekannten, die sie in der Stadt zurückließ? Wie leben, wie überleben die Menschen dort angesichts der Strahlenbelastung? Wo ist ihr Vater, den sie nie kennenlernte, der aber noch in der Stadt lebt? Der Film zeigt berührend und heiter die schwierige Suche nach den Antworten.

Gefördert durch DEFA-Stiftung.

Russlands größte Uranmine und ein Straflager - dafür ist Krasnokamensk im Wesentlichen bekannt. So war uns von Anfang an klar: Wenn wir einen Film über die Stadt machen wollen, dürfen wir vor Ort nicht auffallen. So begaben wir uns nur zu zweit auf die 8000 Kilometer lange Reise quer durch Sibirien an die chinesisch-mongolische Grenze. Kaum angekommen, wollten wir beim Chefpathologen der Stadt in Erfahrung bringen, wie es um die Strahlenbelastung der Bevölkerung steht. Da wurden wir mitten im Interview von einem Milizionär unterbrochen, der uns mitteilte, dass er vom FSB (dem russischen Sicherheitsdienst) beauftragt wurde, um auf uns aufzupassen. Wenige Tage danach ließ uns der Bürgermeister der Stadt zu sich rufen. Wir sollten ihm Auskunft geben, was wir in seiner Stadt wollen. So wurde er einer unserer Protagonisten: entgegen der Befürchtungen und Mutmaßungen der Bergarbeiter und Stadtbewohner sieht er seine Stadt als völlig gesund, sauber und unbelastet von der Strahlung der nahegelegen Uranabraumhalden. Trotzdem haben wir die Aufnahmen vom Uranabbau versteckt aus dem Auto machen müssen. Aber alles in allem hatten wir Glück: wir haben tolle Menschen getroffen, die uns sehr vertrauensvoll ihre Geschichten erzählten. Es schien, als hätte die Stadt nur auf uns gewartet und sie lieferte uns all das, was wir für einen guten Stoff gebraucht haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Krasnokamensk

https://www.youtube.com/watch?v=dgjJF0sz_Bw

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Alle, die an Russland, seinen Menschen und Biografien, sowie an Atompolitik interessiert sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Trotz des Themas "Gefahren des Uranabbaus" wollte kein deutscher Fernsehsender diesen Film zeigen. Dieser Film verdient es aber, einem großen Publkum gezeigt zu werden. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen Dokumentarfilm, der unter abenteuerlichen Bedingungen in einer von der Atomindustrie beherrschten Stadt in Sibirien gedreht wurde und auf eindrückliche Weise das Schicksal der dort Lebenden und die Atmosphäre von Angst und Fatalismus zeigt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld werden unsere Kosten für die Deutschlandpremiere des Films -im Kino Babylon in Berlin- bezahlt (Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Premierenfeier und alle dazu gehörige Kosten, Catering, Band etc,).
+ Zudem brauchen wir Geld für die DVD Produktion.
+ Einladungskarten müssen gedruckt und verteilt werden.
Überschüssige Gelder werden dazu verwendet, um die Postproduktionskosten zumindest in etwa zu decken. Denn nur 6000 Euro Stipendium hatten wir von der DEFA Stiftung bekommen, den Rest der gesamten Filmproduktionskosten haben wir selbst investiert. Dadurch entstanden sehr viele Kosten, die wir noch heute ausgleichen müssen.
+ Und wenn es geht, wollen wir unseren Protagonisten etwas Geld geben, denn zum grössten Teil leben sie nur von 200,- im Monat, dabei verbringen sie ihr Leben im Schacht, sind gesundheitlich angeschlagen und haben keine Mittel für die Medizin.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Film wurde von Anfang bis Ende unter großem persönlichen Einsatz und Risiko von zwei Frauen- Marianne Kapfer und Olga Delane- geplant, gedreht, geschnitten etc.
http://olgadelane.com/biografie.html

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