Crowdfunding beendet
Auf dem Gelände des alten Schlachthofs in Jena entwickeln wir einen neuen Ort für Kultur und Begegnung. Mit Theater, Rollsporthalle, Garten, Kultur- und Bildungsveranstaltungen und vielem mehr. Doch damit es so richtig losgehen kann, fehlt uns noch etwas ganz Wesentliches: Strom und Wasser. Um die notwendigen Anschlüsse legen zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Lasst uns den Kulturschlachthof gemeinsam flüssig machen!
22.076 €
Fundingsumme
348
Unterstütz­er:innen
04.08.2021

Hausanschluss: Check

Juliane Döschner
Juliane Döschner2 min Lesezeit

Zwei Baumaschinen, ein 2,50 m tiefer Graben, drei Wochen intensive Arbeit, meist in z.T. rotierenden Vierergrüppchen, acht versetzte Container, 85 m verlegtes Rohr – und der Hausanschluss ist da.

Am Kulturschlachthof herrscht Applaus-Stimmung. Der riesige Applaus gilt den Aktiven, die in den letzten drei Wochen mit vollem Einsatz unermüdlich – und erfolgreich - daran gearbeitet haben, den Hausanschluss zu legen. Und das ging so: In Vorbereitung auf den großen Baueinsatz wurden acht der Container, die vor dem Gebäude stehen, auf zwei eigens gegossene Fundamente im Innenhof gesetzt. In den Containern entstehen neben Flächen für Requisiten des Freie Bühne Jena e.V. auch Sanitäranlagen. Mit dem Versetzen der Container schufen wir wiederum an der Vorderseite des Gebäudes die nötige Baufreiheit für den Hausanschluss. Diese konnten wir gut für Bagger, Radlader und Rüttelplatte brauchen, die drei Wochen lang mit uns im Einsatz waren.

Für den Hausanschluss zogen wir mit Bagger, Radlader und Muskelkraft einen durchschnittlich etwa 2,50 m tiefen Graben von der Grundstücksgrenze zum Gebäude. In diesen Graben verlegten wir 85 m Abwasserrohre, und das gleich zweimal: einmal für Regenwasser und einmal für Schmutzwasser. Zusätzlich bauten wir eine Regenwasserrückhaltung, damit das Wasser bei Starkregen nur langsam in die Kanalisation eingespeist wird. Schweißtreibende und langwierige Arbeit, und nach den ersten beiden Wochen wurde es spannend: Um mit den Rohren rechtzeitig ans Ziel (aka Gebäude) zu gelangen, mussten wir eine kleine Nachtschicht einlegen. Rechtzeitig, denn wir hatten einen Termin mit den Stadtwerken in Jena, die sich um den Wasser- und Gasanschluss kümmerten. Die Elektrokabel verlegten wir im Anschluss wieder selbst.

Wer sich jetzt darauf freut, bei der nächsten Veranstaltung am Kulturschlachthof die erste Rohrperle aus dem Hahn zu zapfen, freut sich leider etwas zu früh: Unser nächster Schritt ist die Hausinstallation. Dafür müssen zunächst im Gebäude weitere Gräben gezogen werden – eine zeitintensive Arbeit. Wir lassen Euch wissen, wie wir damit voran kommen!

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