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Projekte / Kunst
A Jew, a Muslim and a Christian walk into a Gallery...
Das Ziel dieses Ausstellungsprojektes ist, durch Humor, den Frieden und das Verständnis zwischen den drei abrahamitischen Religionen - Judentum, Christentum und Islam - zu fördern. Teil des Ausstellungsprojektes ist ein zweiwöchiger Workshop mit den Kunststudenten der Bezalel Academy, die auf den Strassen von Jerusalem religiöse Witze sammeln werden. Diese werden anschließend analysiert, in Hinblick auf ihre Integrität überprüft und auf sogenannten Sitzskulpturen für Installation gestickt.
Jerusalem
3.035 €
3.000 € Fundingziel
60
Fans
15
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 A Jew, a Muslim and a Christian walk into a Gallery...

Projekt

Finanzierungszeitraum 23.11.12 17:52 Uhr - 07.01.13 23:59 Uhr
Fundingziel 3.000 €
Stadt Jerusalem
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

Jerusalem ist für die drei abrahamitischen Religionen - Judentum, Christentum und Islam - die heiligste Stadt der Welt. Seit der Antike hat der Geist der Jerusalemer Hügel eine Vielzahl von Zivilisationen fasziniert. In dieser Stadt trafen immer wieder verschiedenste Kulturen aufeinander. Sie ist bis heute Schauplatz kultureller und politischer Auseinandersetzungen und religiösen Antagonismus. Trotz dieser lang anhaltenden und ständig brodelnden Konflikte gab es auch immer wieder ruhigere Phasen des friedlichen Zusammenlebens und der Nachbarschaft. Diese positive Erfahrung von einer tausend Jahre alten gelebten kulturellen Co-Existenz beinhaltet in meinen Augen ein großes Potenzial für die Zukunft Jerusalems - Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit verschiedenen Ideen und Glaubensrichtungen leben friedlich nebeneinander.

Heutzutage sind Jerusalem und der Anspruch auf die verschiedenen Heiligtümer einer der Hauptgründe für den Israelischen/Palästinensischen Konflikt. Diese ungelöste und komplexe politische Situation führt dazu, dass das alltägliche Leben stark von einer Ambivalenz geprägt ist  auf der einen Seite gibt es Nachbar-schaften, wo Menschen verschiedener Glaubensrichtungen friedlich miteinander oder zumindest nebeneinander leben, auf der anderen Seite trifft man auf sehr homogene Stadtviertel mit einer extrem religiösen Bevölkerung, wo Andersartigkeit kaum akzeptiert wird und Konflikte ständig auf der Tagesordnung stehen. Des Weiteren sind die Grenzen zwischen Ost und West Jerusalem ständig präsent. Die Israelischen und Palästinensischen Einwohner Jerusalems verlassen sehr selten ihre Stadtteile  die Menschen bleiben hauptsächlich in ihrer gewohnten Umgebung und treten ungern in Kontakt mit dem für sie Fremden. Unglücklicherweise beeinflussen viele Vorurteile das Alltagsleben.

Mit meiner Installation A Jew, a Muslim and a Christian walk into a gallery... versuche ich diesen andauernden Konflikt zu unterminieren, aber nicht auf eine dekonstruktive Art, sondern viel mehr in einer verbindenden Weise in Hinblick auf ein friedliches Zusammenleben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel der Ausstellung A Jew, a Muslim and a Christian walk into a gallery... ist, eine andere Sichtweise auf die drei Bruder und Schwester Religionen zu entwerfen und einen Dialog mit Hilfe von Humor und Witzen zwischen den Menschen herauszufordern. Humor ist und war in allen Kulturen und zu allen Zeiten Teil des menschlichen Daseins und die Mehrheit der Menschen reagiert insgesamt positiv auf Humor. Religiöse Witze können auf leichte und erfrischende Weise die Beziehung zwischen Gläubigen und Religion reflektieren und dabei eine überraschende Selbstreflektion und unerwartete Freiheit des Geistes und des Wortes offenbaren. Davon abgesehen, geht es mir auch um das kulturelle Anteilnehmen an den Nachbarn. Das Teilen von Witzen und das kollektive Lachen mit dem Feind kann Grenzen überwinden und ein erstarrtes Feindkonzept relativieren und im Besten Fall sogar aufbrechen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?


Ich glaube daran, dass Menschen, die in einer Stadt voller politischer und religiöser Spannungen über Dekaden leben und die dabei ihre Fähigkeit zum Spaßen erhalten konnten  besonders über sich selber  noch nicht die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben aufgegeben haben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Witze

Ich plane insgesamt ca. 40 verschiedene Witze aus der Sammlung auszuwählen. Heutzutage sind religiöse Witze für einige Gläubige ein sehr sensibles Thema und deswegen ist es für mich besonders wichtig, ihre Gefühle zu respektieren und niemanden zu beleidigen. Es ist nicht meine Intention irgendeine Art von diskriminierenden Witzen für die Ausstellung zu benutzen. Für die Installation würde ich gerne den Fokus auf die Witze richten, die vor allem eine Art von Selbstironie und Selbstreflektion zeigen.

Die Sitzskulpturen

Die ca. 40 Witze werden je einzeln auf einen Stoff gestickt, aus dem dann im Anschluss eine Art Sitzskulpturen entstehen (siehe Abbildungen mit Prototypen). Jede Sitzskulptur soll einzigartig in Bezug auf die Stoffwahl, Farbgebung und Größe
(Ø 45-140 cm) sein. Die runde Form erinnert an pharmazeutische Tabletten. Man kann so eine Dosis Humor in der Ausstellung verabreicht bekommen.

Die Installation

Der Ausstellungsraum Bezalel / Jaffo 23 ist ca. 300 qm groß. Es finden häufig Vorträge und öffentliche Diskussionen statt. Es ist einer der wichtigsten Szenetreffpunkte in Jerusalem.

Die Sitzskulpturen werden über den gesamten Ausstellungsraum verteilt (siehe Abbildung mit Model). Zusätzlich liegen runde Teppiche auf dem Boden. Wie in einem Universum umrunden Kissen und Teppiche sich gegenseitig. Es herrscht ein Nebeneinander. Im nächsten Moment gibt es fast einen Zusammenstoss- ein Gegeneinander- und dann wieder eine Art von Miteinander. Wer umkreist wen?

Die Besucher laufen zwischen diesen Planeten umher. Sie stoppen hier und dort und lesen ein paar Witze. Die Leute lachen. Sie lesen laut vor. Sie sind überrascht. Fangen an sich zu unterhalten. Wählen einen Lieblingswitz aus. Sie setzen sich auf die Kissen. Gespräche. Lachen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Larissa Aharoni
Künstlerin

Bezalel / Yaffo 23 (Jerusalem)
Ausstellungsraum, Gallerie

Förderung durch
- ifa / Institut für Auslandsbeziehungen
- Kulturbehörde Hamburg

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