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Projekte / Film / Video
Tabuthema: Gewalt gegen Frauen. Leni, Moritz und Tobi haben vor ein paar Wochen damit begonnen, einen Song zu diesem Thema zu schreiben. Parallel zur Produktion von Text und Musik ist die Idee entstanden, die Geschichte aus dem Lied zu verfilmen. Wir erz├Ąhlen bewusst eine wahre Begebenheit, um andere dazu zu ermuntern, ├╝ber Gewalt gegen Frauen zu sprechen.
Rostock
3.239 ÔéČ
5.000 ÔéČ Fundingziel
17
Fans
66
Unterst├╝tzer
Projekt erfolgreich
14.02.17, 12:16 Lena Amtsberg
Hallo ihr lieben Unterst├╝tzer*innen und Interessierte! Leider mussten wir dieses Wochenende, f├╝r das ja der Drehtermin angesetzt war, etwas umdisponieren. Der Dreh hat nicht stattfinden k├Ânnen aufgrund von Problemen in einigen Departments. Da wir das Risiko nicht eingehen wollten, den Dreh nur halbgut und mit vielen Kompromissen durchzuf├╝hren, haben wir uns dazu entschlossen, ihn weiter nach hinten zu verschieben auf Ende M├Ąrz. Was bedeutet das f├╝r Euch? Im Grunde ├Ąndert das nichts an der Tatsache, dass Ihr alle Eure Giveaways bekommt und auch ein tolles Endprodukt, es wird lediglich noch ein Weilchen l├Ąnger dauern, bis alles bei Euch Zuhause ankommt. Wir bitten tausend mal, die Versp├Ątung zu entschuldigen und halten Euch mit Fotos und Eintr├Ągen weiter auf dem Laufenden. Die Crew setzt sich jetzt regelm├Ą├čiger zusammen, um alles im ├ťberblick zu behalten und allen Kommunikationsproblemen entgegenzuwirken. Der neue Drehtermin steht, das Konzept wird ├╝berarbeitet und jetzt haben wir gen├╝gend Zeit, um diesem Projekt den letzten Schliff zu geben. Wir danken Euch f├╝r Eure Geduld und freuen uns jetzt schon auf das Dreh, ein tolles Video und eine wundervolle Premiere! Gr├╝├če und ganz viel Liebe Leni Brit (Regisseurin) und Matthias Marx (Produktionsleiter) in Vertretung des Filmteams.
13.01.17, 20:02 Lena Amtsberg
Ein unendlicher Dank und tausend Umarmungen an all die fantastischen Unterst├╝tzer*innen, die sich dazu entschlossen haben, mit einer finanziellen Spende zu helfen! Die 3.239ÔéČ reichen aus, um den kompletten Dreh und die Verwertung des Films zu finanzieren. Wir k├Ânnen gar nicht genug ausdr├╝cken, wir sehr wir uns dar├╝ber freuen, dass alles geklappt hat: Tausend Dank, ihr seid der Hammer! F├╝r uns hei├čt das jetzt aber keinesfalls zur├╝cklehnen und entspannen. Wir m├╝ssen jetzt richtig loslegen. Auf dem Foto seht ihr unsere beiden Schauspieler*innen Patricia in Florian in Warnem├╝nde auf einem gro├čen Kl├Ąterger├╝st- bis wir mit richtigen Requisiten in den Drehort kommen, ├╝ben die beiden ein paar Tanzelemente jetzt schon mal am Strand. Zum Gl├╝ck hat das Wetter mitgespielt. Danke an Stephan Brauer, unseren Choreographen, f├╝r die Betreuung und das sch├Âne Foto. Jetzt stecken wir in der intensivsten Phase der Produktion. Abgesehen davon, dass wir uns hier weiterhin um die Abwicklung der Finanzen k├╝mmern werden, planen wir jetzt nicht nur den Dreh, sondern auch was danach mit dem Film passieren soll- also den Schnitt, die Premiere, Filmplakate und Einreichungen zu Filmfesten. Wir halten Euch auf der K├╝nstlerseite von Leni Brit mit News und Fotos auf dem Laufenden: https://www.facebook.com/lenibrit/ Nat├╝rlich k├╝mmern wir uns jetzt auch um die Herstellung eurer Giveaways. Die Plakate sind quasi schon auf dem Weg zum Druck und dann werden sie, genau wie die Beutel, verschicken. Die Download-Links gibt es nat├╝rlich erst, wenn der Film und die Musik endg├╝ltig fertig sind. Der Dreh wird (etwas sp├Ąter als erwartet, wer h├Ątte das gedacht) am 10. und 11. Februar stattfinden. Wir geben euch so schnell wie m├Âglich R├╝ckmeldung. Noch einmal ganz viel Liebe und ein riesiges Dankesch├Ân von der Filmcrew von "Lass mich los"
31.12.16, 16:54 Lena Amtsberg
J├Ânna ist 24 Jahre alt und ├╝bernimmt bei "Lass mich los" Die Aufnahmeleitung. Was das ist und was sie sonst noch macht, erkl├Ąrt sie uns hier: Ich bin ausgebildete Mediengestalterin f├╝r Bild und Ton und studiere jetzt Kunsterziehung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle mit dem Nebenfach Philosophie. Mein Wunsch ist es Menschen durch Kunst und eigene Kreativit├Ąt zum Nachdenken ├╝ber sich und die Welt anzuregen. Da dieses Projekt Musik, Film und Tanz mit einem sehr wichtigen Thema vereint und darauf aufmerksam macht, war mir von Anfang an klar, dass ich Lena bei ihrem Vorhaben unterst├╝tzen will. Lena und ich haben uns 2013 im Filmb├╝ro MV kennengelernt, wo sie ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert hat und ich meine Ausbildung beendet habe. Wir sind mit der Zeit nicht nur gute Freundinnen geworden, sondern haben auch schnell gemerkt, dass wir sehr gut miteinander arbeiten k├Ânnen. Somit haben wir schon ein paar Filme gemeinsam gemacht, zuletzt die Kurzdoku ÔÇ×Kay pachamanta chaymaÔÇť, die wir 2015 in Ecuador gedreht haben. W├Ąhrend und nach meiner Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton habe ich viel Erfahrung im Filmbereich sammeln k├Ânnen und habe den gesamten Prozess des Filmemachens schon h├Ąufig von vorne bis hinten selbst durchlaufen. Ich freue mich aber gerade auf diesen Dreh besonders, weil das Projekt sowohl ├Ąsthetisch und filmisch tolles Potenzial hat, ich das Thema als sehr wichtig erachte und mich auf die Arbeit mit dem Team freue. Da ich nicht in Rostock wohne, versuche ich ÔÇ×Lass mich losÔÇť so weit es bisher geht aus der Ferne zu unterst├╝tzen und werde dann beim Dreh voll mit einsteigen. J├Ânna, erz├Ąhl doch mal: Was macht eigentlich die Aufnahmeleiterin? Ich liebe besonders die Arbeit am Set, weil ein gro├čer Haufen Menschen jeder auf seine Weise (meistens) effektiv an einem Strang zieht, um zu einem gemeinsamen kreativen Ergebnis zu gelangen. Als Aufnahmeleiterin behalte ich den ├ťberblick ├╝ber alles und jeden. Ich bin die Kommunikatorin zwischen den einzelnen Departements und koordiniere sie. Ich achte darauf, dass jede und jeder zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Das ist wichtig, weil sonst eventuell alles in einem riesigen Chaos enden und wir vielleicht am Ende der Drehzeit ohne Film dastehen w├╝rden... Das will nat├╝rlich keiner, deshalb muss ich daf├╝r sorgen, dass alles so glatt wie m├Âglich l├Ąuft, damit wir sowohl inhaltlich, ├Ąsthetisch als auch technisch am Ende mit einem tollen Ergebnis in die Postproduktion gehen k├Ânnen. Und dabei nat├╝rlich auch unseren Spa├č haben... :)
30.12.16, 18:37 Lena Amtsberg
Hallo ihr lieben Unterst├╝tzer*innen, Engagierte* und Interessierte*! J├Ânna und Leni schicken Euch im Namen des Filmteams einen riesigen Weihnachtsgru├č und ganz viel Liebe! Wir hoffen, dass Ihr wundervolle Festtage im Kreise von lieben Menschen verbracht habt! Ihr habt sicher gemerkt, dass wir uns deshalb jetzt auch eine Weile nicht gemeldet haben, da das Filmteam in Deutschland verstreut Weihnachten gefeiert hat. Aber jetzt sind wir wieder am Start und zwar mit einer guten Neuigkeit: Da wir vor Kurzem die M├Âglichkeit hatten, uns bei der OZ vorzustellen und am 05. Januar im Ozelot ein ausf├╝hrlicher Artikel ├╝ber uns ver├Âffentlicht wird, wollen wir die Frist des Crowdfundings um ein paar Tage nach hinten verschrieben, damit alle, die die Zeitung aufschlagen, auch noch gen├╝gend Zeit haben, sich das Projekt nicht nur genauer anzuschauen, sondern auch noch etwas in den Spendentopf zu werfen. Deshalb werdet Ihr bis zum 09. Januar 2017 hier Zeit haben, uns mit Eurem Beitrag zu unterst├╝tzen! Da die Zeit auch mit Verl├Ąngerung dr├Ąngt und wir den Film auf jeden Fall umsetzen wollen, gibt es noch eine kleine ├änderung. Wir lassen uns nat├╝rlich nichts von unserem unschlagbaren Optimismus nehmen und w├╝rden uns nach wie vor sehr freuen, wenn die geplanten 5.000 ÔéČ zusammen kommen w├╝rden, aber um sicherzugehen, dass wir mit der geringstben├Âtigten Menge an Geld die Produktion zustande bekommen, werden wir ein Zwischenziel von 3.000 ÔéČ einrichten. Das bedeutet, dass uns die Summe ausgezahlt wird, wenn wir bis zum 09. Januar 2017 mindestens 3.000 ÔéČ Spenden zusammen sammeln konnten. An dieser Stelle ein riesiges Dankesch├Ân an die mehr als 40 Unterst├╝tzer, die schon im Boot sind- ihr bekommt nat├╝rlich trotzdem Eure Giveaways, die ihr Euch ausgesucht habt, sobald das Projekt dann im Februar abgeschlossen wird. Wir sind so kurz davor, das Ziel ist in Sicht und der Film schon zum Greifen Nahe- bitte helft uns, jetzt kurz vor Schluss noch mal alles zu geben f├╝r den Endspurt zum Drehtermin. Wir halten Euch auf dem Laufenden! Viele Gr├╝├če und einen guten Rutsch ins neue Jahr von Leni und J├Ânna und dem Rest der Filmcrew von "Lass mich los"
21.12.16, 14:21 Lena Amtsberg
Jean-Pierre ist 26 alt und Kameramann. Hier erz├Ąhlt er uns kurz etwas ├╝ber sich: "Ich bin seit 2010 aktiv bei Kurzfilmen, Musikvideos und Berichterstattungen des Medienkollektivs Manfred t├Ątig. Ich durfte mich aber erst nach meinem Maschinenbau-Master 2015 ganz offiziell als freischaffenden Kameramann bezeichnen. Ich stand f├╝r verschiedene kurze und lange Spielfilmformate und Musikvideos hinter der Kamera und lerne mit jedem neuen Projekt gern dazu. Ich sehe das Projekt vor allem als Aufgabe. Es ist sowohl inhaltlich als auch visuell etwas ganz anderes als das, was ich bisher machen durfte. Ich werde mal schauen, wie ich die Kamera als dritten T├Ąnzer in die Choreografie mit einbringe." Was macht ein Kameramann/ eine Kamerafrau? Jean-Pierre wird nicht nur am Set mit dabei sein und die Kamera bedienen. Zu seinem Job geh├Ârt auch viel Vorbereitung gemeinsam mit der Regisseurin und letztendlich mit allen Departments. Jean-Pierre soll die Ideen von Leni in die Kamera bringen und ├╝berlegt sich daher vorm Dreh ein Konzept. Die Idee wird also schon vorher in ganz viele Einzelteile zerlegt, damit nachher am Set klar ist, was f├╝r Bilder gedreht werden sollen. Dazu geh├Ârt allerdings nicht nur die Regisseurin und der Kameramann, sondern auch Licht und Ausstattung und Choreographie- gute Kommunikation zwischen allen Departments ist deshalb unheimlich wichtig.
19.12.16, 21:47 Lena Amtsberg
Andrea ist 32 Jahre alt und hat ihr Diplom als Kommunikationsdesignerin gemacht. Die Grafik, die sie f├╝r das Projekt entworfen hat, seht ihr u.a. in unserem Header hier auf Startnext. Hier stellt sie sich kurz vor: "Ich bin seit meinem Diplom im Jahre 2012 selbstst├Ąndige Grafikerin und Illustratorin in Rostock. Die Selbstst├Ąndigkeit ist mein wichtigstes Projekt, denn das Gef├╝hl der Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit ist mein wertvollster Schatz. Im eigenen Atelier, nach eigener Uhr zu Hause zu arbeiten erf├╝llt mich mit einem regelm├Ą├čigen Schwung an Gl├╝cksgef├╝hlen. W├Ąhrend des Studiums produzierte ich, zusammen mit Freunden, vor allem Dokumentarfilme. Damals ist meine Leidenschaft f├╝r Film entfacht worden und auch wenn ich heute nicht mehr selbst drehe, liebe ich es nach wie vor mich bei Filmprojekten mit einzubringen. Leni lernte ich durch das Filmb├╝ro MV in Wismar kennen. Sie absolvierte dort ihr FSJ Kultur und ich hatte damals noch eine halbe Stelle im medienp├Ądagogischen Bereich. Ich mochte damals schon an Leni, dass sie immer unglaublich viel Eigeninitiative zeigt und bin sehr froh, dass sie sich in diesem Projekt einem so pers├Ânlichen und sensiblen Thema widmet. Meiner Erfahrung nach entstehen aus pers├Ânlichen Themen die besten Arbeiten, wobei das Medium 'Film' und 'Musik' als Plattformen unersetzbar sind. Ich glaube das wir durch Kunst und kulturelle Arbeit sehr viel erreichen k├Ânnen. Es ist nicht nur die M├Âglichkeit eigene Erfahrungen zu verarbeiten und sich selbst Ausdruck zu verleihen, sondern auch die sch├Ânste M├Âglichkeit in anderen Menschen etwas zu bewegen, womit sie sich bis jetzt entweder alleine f├╝hlten, oder kaum besch├Ąftigt haben. Vor allem so hoch sensible Themen wie "Gewalt an Frauen" k├Ânnen auf diese Art verarbeitet, erarbeitet und in die ├ľffentlichkeit gebracht werden. In diesem Projekt bringe ich mich ├╝ber die grafische Seite ein und versuchte die komplexen Gef├╝hle der Geschichte in einer einzigen Illustration zusammen zu fassen. Wer also Bock hat das Projekt zu unterst├╝tzen UND ein Erinnerungsst├╝ck daf├╝r sein Eigen zu nennen, dem lege ich die Filmplakate und Beutel an Herz. ÔŁĄ ALLES F├ťR ALLE ÔŁĄ" Vielen Dank an Andrea f├╝r diese warmen Worte. Wer Lust hat, noch mehr ├╝ber unsere Crewmitglieder zu erfahren, kann sich hier auf dem Blog die bisherigen Beitr├Ąge durchlesen. Ansonsten gibt es regelm├Ą├čig Updates zu den weiteren Teammitgliedern!
15.12.16, 17:56 Lena Amtsberg
Unsere Ausstatterin Franziska, 21 Jahre alt, stellt sich vor: "Schon seit jeher bin ich ein gro├če Film- und Serienfan und hab deshalb auch beschlossen in diesem Bereich sp├Ąter unbedingt arbeiten zu wollen. Aktuell studiere ich an der Designakademie Rostock im 3ten Semester B├╝hnen- und Kost├╝mbild. Die theoretische und praktische Arbeit in der Akademie ist toll, aber an realen Projekten selbstst├Ąndigen und eigenverantwortlich zu arbeiten hat schon einen ganz eigenen Charme. Mein Department umfasst die Ausstattung unseres Musikvideos und ich bin gl├╝cklich, dass ich hier von Beginn an dabei sein und die Ideen mit entwickeln konnte. Leni und ich haben uns bei einem anderen Kurzfilmprojekt kennen gelernt, woraufhin sie mich angesprochen hat, ob ich auf das Video Lust h├Ątte. Sie hat mir die dato noch grobe Idee erkl├Ąrt, aber durch ihre ├ťberzeugung von der Sache hat es gar nicht lange gedauert und ich war direkt mit Feuer und Flamme. Ich bin der Meinung, dass unser Thema viel verlangt, aber auch sehr wichtig ist, was mich noch mehr zu dem Projekt angespornt hat. Als sich alle Mitwirkenden getroffen und kennen gelernt hatten wurde ich noch zuversichtlicher; mit so professionellen, teils schon sehr erfahrenen und super offenen Menschen, kann das Projekt eigentlich nur ein Erfolg und sehr viel Spa├č werden." Was macht eigentlich ein*e Ausstatter*in? Die Ausstattung in einem Film k├╝mmert sich um das Szenenbild am Set. Das hei├čt, sie sorgt f├╝r die konkrete Umsetzung der Ideen der Regisseurin, wie das Setting auszusehen hat. Dazu geh├Âren Dinge wie die Location selbst, die Franziska in m├╝hevoller Kleinstarbeit in ein ma├čstabgetreues Modell ├╝bersetzt hat, an dem jetzt z.B. das Licht und die Choreographie gezielt ausprobiert werden k├Ânnen. Zum Anderen ist sie f├╝r die Auswahl der Materialien zust├Ąndig, die sp├Ąter im Bild zu sehen sind- im Falle von "Lass mich los" konzentriert sich diese Aufgabe auf den Faden, mit dem die T├Ąnzer*innen im Video tanzen werden. Franziska ├╝berlegt, welche Beschaffenheit so ein Seil haben muss, bespricht, welche Farbe ├Ąsthetisch, aber auch filmtechnisch angebracht w├Ąre und versucht dann, das ganze nach diesen Vorstellungen zu kaufen und am Set einzusetzen.
13.12.16, 11:49 Lena Amtsberg
Alice ist 23 Jahre alt und gemeinsam mit Tino f├╝r das Licht am Set von "Lass mich los" zust├Ąndig. Hier stellt sie sich vor. "Momentan bin ich noch in der Ausbildung zur Veranstaltungstechnikerin an der hmt, hier in Rostock. In meiner Freizeit treibe ich genau das gleiche als Freelancer f├╝r Licht und Video in Rostock und Berlin oder mache meinen Kopf mit Parkour//Movement//Downhill//Tanzen frei! Mich f├╝r Leni's Tanzprojekt zu begeistern, war deswegen eine Kleinigkeit. Tanz hat und wird immer mein Leben bestimmen. So bin ich aufgewachsen. Durch diverse Kurzfilmproduktionen gab es auch den ein und anderen Einblick in die Kunst, aus einer hohen leeren Halle einen Spielplatz f├╝rs Licht zu erschaffen, was dem Theater mehr gleicht als einem Filmset. Aber auch durch Leni's Engagement und dem Vertrauen in jeden einzelnen ist so ein Projekt m├Âglich und wird ├╝ber Wasser gehalten! Jede Sparte schafft in Absprachen mit allen, ein gutes Arbeitsumfeld, womit man am Drehstart loslegen kann! Das Projekt ist mein Spielplatz! Ein Spielplatz, der Tanz und Licht miteinander vereint!" Was macht das Lichtdepartment eigentlich genau? Die Beleuchter*innen k├╝mmern sich um die lichttechnische und licht├Ąsthetische Umsetzung der Ideen der Regisseurin. Dabei wird schon vorher gemeinsam ein Konzept entwickelt, welches dann am Set technisch umgesetzt wird.
11.12.16, 16:50 Lena Amtsberg
Eine der wichtigsten Rollen spielen gerade f├╝r das Publikum nat├╝rlich die Menschen vor der Kamera. Patricia ist 24 und tanzt als Protagonistin im Musikvideo von "Lass mich los". Hier stellt sie sich kurz vor! "So spannend meine derzeit allt├Ągliche Auseinandersetzung mit kultur- und bildungswissenschaftlicher Literatur und themenbezogenen Forschungsprojekten auch ist, diese ganze Kopf- und Schreibtischarbeit macht mich manchmal ganz hibbelig. Um meine Gedankenknoten wieder zu entwirren bewege ich mich so oft es geht. Am allerliebsten beim Tanzen. Dies begleitet mich seit meiner fr├╝hesten Kindheit. Sei es Ballett, Jazz, Modern oder lateinamerikanische Zumbarhythmen ÔÇô beim Tanzen kann ich dem Alltag entfliehen und in eine Welt eintauchen, die f├╝r mich mehr ist als Bewegung. Es ist f├╝r mich eine der st├Ąrksten Verbindungs- und Ausdrucksformen, die ich kenne. Deshalb war ich sofort Feuer und Flamme, als Leni und ich uns im Sommer dieses Jahres an einem Filmset kennenlernten und uns ├╝ber ihr bevorstehendes Projekt unterhielten. Dass Leni die Elemente Musik, Tanz, Schauspiel und Film in ihrem Projekt vereinen m├Âchte, finde ich wahnsinnig spannend. F├╝r mich bilden sie die Sprache, um wichtige Zeichen zu setzen. Die schauspielerische wie t├Ąnzerische Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist eine Herausforderung f├╝r mich, aber eine gute und wichtige. Dazu geh├Ârt, in den Proben an die eigenen emotionalen Grenzen zu sto├čen und gemeinsam einen Weg zu finden, damit umzugehen. Im Schauspiel probiere ich mich aus und kann dabei auf Menschen um mich herum z├Ąhlen, die mich auffangen, sollte ich stolpern oder fallen. Bei diesem Projekt dabei sein zu d├╝rfen bedeutet f├╝r mich in erster Linie, mit einem tollen Team gemeinsam gegen Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. In zweiter Linie bedeutet es aber auch, mich inhaltlich einem Thema auf zwei Ebenen zu widmen, die ich unheimlich gerne mache: tanzen und schauspielern. Mit Hilfe der Sprache des Tanzes und des Schauspiels m├Âchte ich versuchen, eine Figur zu kreieren, die die Stimme gegen Gewalt an Frauen erhebt. Gemeinsam k├Ânnen wir ein wichtiges Zeichen setzen!" Was genau macht eigentlich ein*e Schauspieler*in? Auch wenn man sich das sicher schon ganz gut vorstellen kann, meist hat man doch ein nicht ganz wahrheitsgetreues Bild zu dieser Aufgabe/ diesem Beruf im Kopf. Das reine Schauspielern nimmt n├Ąmlich am Set den (zeitlich) geringsten Teil ein. Zwischen den Aufnahmen muss schlie├člich unheimlich viel gewartet werden, bis die Kamera eingestellt ist, das Licht stimmt und der Ton- alles, was eben dazu geh├Ârt, damit hinterher ein funktionierender Film dabei rauskommt. Dementsprechend ist nach monatelanger Vorbereitung in Proben mit dem Regiestab und dem Choreographen sehr viel Geduld erforderlich, sehr viel Fingerspitzengef├╝hl und eine gute Kommunikation mit der Regisseurin, damit nachher auch wirklich alle zufrieden sind. Und dann hei├čt es warten, Tee trinken gegen die K├Ąlte in der Halle und wieder kopf├╝ber in die Szene eintauchen, wenn alle soweit sind.
08.12.16, 11:50 Lena Amtsberg
Das ist Max - 22 Jahre und unser Regieassistent. Wir haben ihn gefragt, was er sonst so macht! "Ich liebe Film schon so lange ich denken kann und versuche mich fast ebensolang selber darin. Seit dem Abi bin ich regelm├Ą├čig bei Kurzfilmen und Musikvideos dabei - am liebsten konzeptionell und in der Regie, aber gerne auch rein technisch. Zuletzt konnten wir mit unseren Kurzfilmen vermehrt auf Festivals laufen und Musikvideos f├╝r ÔÇ×Waving The GunsÔÇť und ÔÇ×Feine Sahne FischfiletÔÇť drehen. Seit zwei Jahren bin ich auch als Autor und Regisseur bei den Produktionen der Rostocker Schule dabei. Dieses Jahr lernte ich dort auch Leni kennen. Ich wei├č genau, wie schwierig, aber auch wichtig es ist, engagierte Leute f├╝r sein Filmprojekt zu gewinnen, ohne Geld in die Hand nehmen zu k├Ânnen. Ich baue mit jedem neuen Film auf die Unterst├╝tzung von anderen Interessierten und erfahrenen Filmemachern, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Leni mich gefragt hat, war deswegen f├╝r mich sofort klar, dass ich dabei helfe, ihren Enthusiasmus Licht auf die Leinwand bringen zu lassen. Als Regieassistent helfe ich ihr daher ab sofort bei der Arbeit mit den Schauspielern und der Konkretisierung ihrer Ideen und Vorstellungen. Kurz vor und w├Ąhrend der Dreharbeiten stehe ich dann als Ansprechpartner f├╝r alle Departments zur Verf├╝gung." Noch Fragen zum Team? Meldet Euch gerne!
07.12.16, 09:35 Lena Amtsberg
Das ist Helena, 19 Jahre alt. Wir haben Helena gebeten, ein bisschen was von sich zu erz├Ąhlen: "Zur Zeit mache ich einen Bundesfreiwilligendienst an der Werkstattschule in Rostock, wo ich die Bibliothek mit verwalte und neuerdings die Medienwerkstatt mit betreue. Ich bin damals mit 15 der Jugendfilmgruppe New X-iT des Instituts f├╝r neue Medien beigetreten, wo ich die Chance hatte, eigene Ideen zu verwirklichen, auf Jugendfilmfestivals zu fahren und mal zu sehen, was Filmemachen eigentlich bedeutet. Seit dem komm' ich davon nicht mehr los. Neben meinem Bufdi organisiere ich das Queer Film Fest Rostock mit, wo ich unter anderem an der Programmauswahl, Filmrecherche und ├ľffentlichkeitsarbeit mitwirke. Als Leni mir im Sommer das erste mal von ihrem Projekt erz├Ąhlte, war ich sofort begeistert. Das Thema besch├Ąftigt mich schon lang und ich finde es unglaublich stark, es mit so einem engagierten Team verarbeiten zu k├Ânnen. Film ist ein Medium das ein sehr breitgef├Ąchertes Publikum ansprechen kann, weshalb es wichtig ist gerade schwierige und oft totgeschwiegene Themen anzusprechen und eine Aufmerksamkeit zu schaffen. Mir liegt unser Projekt sehr am Herzen und ich freue mich auf das, was uns noch bevorsteht." Was macht eine Produktionsassistenz? Der*die Produktionsassistent*in unterst├╝tzt in diesem Fall unsere Regisseurin und Produzentin Leni bei vielen Aufgaben, die in der Produktion anfallen. Dabei geht es vor allem um kommunikative und organisatorische Pflichten, wie z.B. das Verwalten des Crowdfundings, die Verbreitung auf den sozialen Netzwerken, die Planung des Drehs, die ├ťbersicht aller noch anfallenden Dinge und das Zusammenhalten des Teams, damit es immer einen guten und transparenten Informationsfluss gibt. Am Set ist es sp├Ąter als Vertretung der Produktion wichtig, einen freien Kopf auch in stressigen Momenten zu behalten, immer zu wissen, was wir vor haben und wie wir kleine Probleme l├Âsen k├Ânnen, die sich immer mal wieder ergeben und dass alles innerhalb der vorgesehenen Drehzeit abgehandelt wird. Wenn Ihr Fragen zum Team oder zum Projekt habt, dann meldet Euch sehr gern. Ansonsten: Bleibt dran, wenn wir nach und nach unsere Teammitglieder vorstellen!

├ťber Startnext

Startnext ist die gr├Â├čte Crowdfunding-Plattform f├╝r kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz. K├╝nstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterst├╝tzung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

38.552.959 ÔéČ von der Crowd finanziert
4.490 erfolgreiche Projekte
755.000 Nutzer

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