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Die Idee ist, Obdachlosen ein Mikrohaus als Handwagen zu schenken, welches auf 2 QM alles beinhaltet was ein Mensch physisch zum Leben braucht. Die Kosten für den Bau und die Ausstattung soll durch Werbung auf diesen LessHome refinanziert werden. Der erste Prototyp hat bereits gezeigt, wie praktikabel dieses Mikrohaus ausfällt. Schlafzimmer / Küche / Bad / Schränke / eigene Strom- und Wasserversorgung, kpl. ausgestattet von der Waschmaschine bis zur Badewanne - alles auf nur 2 QM.
2.376 €
10.000 € Fundingziel
46
Unterstützer*innen
Projekt beendet
 LessHome
 LessHome

Projekt

Finanzierungszeitraum 09.10.19 17:09 Uhr - 30.11.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 3 Monate
Fundingziel 10.000 €

Mit Erreichen des Fundingziel ist eine erste Serienproduktion möglich, da die Bauteile mit einer grösseren CNC-Fräse schneller hergestellt werden können.

2. Fundingziel 15.000 €

Mit Erreichen dieses zweiten Fundingziels könnte bis zu 24 Monate eine Montagehalle für die LessHomes angemietet werden.

Kategorie Social Business
Stadt Berlin
Worum geht es in dem Projekt?

Jeder kennt das Bild des Obdachlosen der vielleicht mit einem Einkaufswagen seine wenigen Habseligkeiten durch die Straßen fährt um einen halbwegs geeigneten Übernachtungsplatz im Freien, unter einer Brücke oder in einem Hauseingang zu finden. So vielfältig die persönlichen Schicksale jedes einzelnen sein mögen, eines haben sie gemeinsam: einmal in die Abwärts-Spirale der Obdachlosigkeit zu geraten bedeutet immer grössere Schwierigkeiten aus dieser jemals wieder aus eigener Kraft heraus zu finden. Wie soll man sich um eine Arbeit oder eine Wohnung bewerben, wenn man keine Möglichkeiten zur Körperpflege besitzt, zerschundene Kleidung trägt, weder Briefkasten, Papiere, Telefon oder Konto besitzt. Wie möchte man einkaufen oder andere Verrichtungen vornehmen wenn man ständig seine sieben Sachen unter Beobachtung halten muss. Wie kann man nachts ein Auge zumachen, wenn man ständig Angst haben muss von Mitmenschen im Schlaf ausgeraubt, misshandelt oder gar getötet zu werden. Wie will man den Winter mit frostigen Temperaturen überleben, wenn es kaum Notunterkünfte gibt.

Mein Ansatz ist möglichst vielen Betroffenen eine „eigene Infrastruktur“ zu schenken, in der sie sich erst mal wieder einrichten und aufrichten können - mit all dem was für ein „normales Leben“ eigentlich selbstverständlich ist. Und das so autark wie möglich, so flexibel wie möglich und so akzeptabel für Nichtbetroffene wie möglich! Daher habe ich lange an einem LessHome für HomeLess-People getüftelt und an der Idee, wie sich solche LessHomes finanzieren ließen. Das Ergebnis ist ein minimalistischer Handwagen in dem sich alles befindet, was man „materiell“ zum Leben braucht, der unauffällig ins Stadtbild passt und sich mit zwei relativ großen Werbeflächen durch deren Werbeeinnahmen refinanziert.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mein Ziel ist es, möglichst vielen Obdachlosen - nicht nur in Berlin, sondern so weit möglich auch bundesweit - nicht nur ein "menschenwürdiges Dasein" zu ermöglichen, sondern ihnen mit dem LessHome wieder eine Startbasis für die Rückkehr in die normale Gesellschaft zu ermöglichen (d.h. eigene Wohnung, Job, Krankenversicherung etc.)

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es gibt unzählige Hilfsprojekte für obdachlose Mitmenschen, die allesamt auch sehr gut sind. Was meines Erachtens fehlt, ist eine Hilfe, die den Obdachlosen befähigt aus dieser Aussichtslosigkeit herauszufinden. Dazu benötigt man aber eine Infrastruktur, die für die meisten Menschen selbstverständlich vorhanden ist, aber dem Obdachlosen gänzlich versagt bleibt. Und so etwas kostet nunmal Geld. Mein Idee soll eine WIN-WIN-Situation ergeben, indem diese LessHome ebenso als wirksame Werbeträger fungieren und so Werbepartner nicht nur eine konkurrenzlos günstige Werbefläche erhalten, sondern diese Werbemassnahmen genau dieses LessHome vollständig finanzieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Erstellung des Prototypen inkl. aller "Fehlversuche" habe ich aus eigenen Mitteln gestemmt. Die nun zu bauenden endgültigen LessHome's werden materialmässig aus Werbeeinnahmen finanziert. Dennoch benötige ich ca. 200 Stunden ehrenamtliche unentgeldliche Arbeit, ein einziges LessHome zu bauen. Nach dem erfolgreichen Prototypen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten den Zusammenbau des LessHome effektiver zu gestalten. Ein ganz wesentlicher Baustein hierzu wäre eine grössere CNC-Fräse für die Herstellung der grossen Bauteile einzusetzen. Meine jetzige CNC-Fräse reicht nur für eta 80 cm lange Bauteile - es wird aber eine CNC-Fräse benötigt, die 200 cm lange Bauteile bearbeiten kann. Dies bedeutet aber schon ein Investment von ca. 7.500 Euro. Zudem wird für die Herstellung der LessHome neben der vorhandenen Werkstatt ein grösserer Raum benötigt um die Endmontage zu machen. Es sollen etwa immer 5 LessHome zeitgleich gefertigt werden. Hierzu würden Mietkosten von ca. 450 Euro / Monat anfallen. Insgesamt sollen mit diesem Crowdfunding mindestens 10.000 Euro realisiert werden, um eine grössere CNC-Fräse für die Herstellung anzuschaffen und mindestens 1 Jahr die Miete für die Montagehalle vorfinanzieren zu können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Im Prinzip ist LessHome eine 1-Mann-Initiative von mir. Mein Sohn hat mir beim Zusammenbau des Prototypen geholfen. Ich hoffe zudem, dass sich Freiwillige meinem Projekt anschließen und beim Zusammenbau helfen.

Website & Social Media
Impressum
LessHome
Wolfgang Goergens
Alt-Moabit 104
10559 Berlin Deutschland

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