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Projekte / Food
Wolfenbüttel ist ein Ort mit Geschichte. Eine wunderbare Altstadt mit kunstvollen Fachwerkhäusern. Das ist die ideale Kulisse für eine lebendige Kneipen- und Genusskultur. Wolfenbüttel lebt von der Geschichte und braucht Impulse. Unser Projekt greift die alte Tradition auf. Gleichzeitig setzt es auf das Potenzial der Generation, die in der Fachhochschule studiert. Für die Identifikation mit der Stadt warten diese Zielgruppe aber auch die »alten Wolfenbüttler« auf ein junges Bier von hier. Prost!
10.150 €
10.500 € Fundingschwelle
53
Fans
126
Unterstützer
36 Tage
30.11.2016, 17:07 Marcel Hotopp
Der Termin für die Crowdfunding Party steht! 29.07.2017 Sichert euch jetzt die letzten Karten! Unter den Dankeschöns einfach VIP Tickets für 10 Euro aussuchen und dabei sein.
23.11.2016, 17:28 Marcel Hotopp
Gemeinsam mit Michael Flak erwecken wir die Wolfenbütteler Brauerei "Germania" von 1870 in einer legendären Nacht wieder zum Leben und veranstalten MIT EUCH die PARTY DES JAHRES! Die Karten sind stark limitiert und außschließlich übers Crowdfunding zu bekommen! Wir feiern in einer geschlossenen Gesellschaft! Es wird definitiv KEINE öffentliche Veranstaltung geben! Das ist unser DANK an euch. Gemeinsam werden wir diesen Abend in exklusiver Runde auf einem Privatgrundstück mit euch genießen. Das Grundstück und der Keller sind NICHT öffentlich zugänglich, somit kommt diese Chance nur einmal! Also geht mit uns in den Untergrund! Die Party wird nach erfolgreichem Crowdfunding (Ende Frühling / Anfang Sommer 2017) stattfinden! Geplant sind zwei Bands auftreten zu lassen, die live ein paar Lieder zum Besten geben. Danach heizt uns dann DJ Michbag ein. Für das leibliche Wohl wird Tires Grill & Feinkost sorgen. Bier gibt es natürlich von uns! Ein großes Rahmenprogramm, welches wir aber hier jetzt noch nicht verraten, wird es ebenfalls geben. Michael Flak ist der Besitzer des Grundstücks Marktstraße 1-3 unter dem sich der große Eiskeller befindet. Auf über 300 Quadratmeter erstreckt sich das fünf Meter hohe Gewölbe, welches ein Teil der einstigen Wolfenbütteler Brauerei "Germania" war.
11.10.2016, 20:29 Marcel Hotopp
WOLFENBÜTTEL Vier Freunde aus der Lessingstadt haben Großes vor. Momentan wird noch im Keller experimentiert. Noch. Craft Beer, ein englischer Begriff, der sich momentan in Deutschland verbreitet. Er steht für einen Trend, der sich immer mehr ausbreitet: handwerklich hergestelltes Bier aus Kleinstbrauereien, dafür steht Craft Beer. Oft mit frischer bunter Optik und witzigen Namen. Vier Freunde aus Wolfenbüttel haben sich nun zusammengetan und wollen Craft Beer ab kommendem Jahr auf den Markt bringen. Bewusst mit Wolfenbüttelbezug und regional vermarktet. Aus einer anfänglichen Bierlaune ist mittlerweile ein konkretes Projekt mit allem Pipapo geworden und die „Mad Dukes Brewery“ ist geboren. „Irgendwann hatte ich mal die Idee, mein eigenes Bier zu brauen“, sagt Marcel Hotopp. Also hat sich der Mitdreißiger eine Braubox aus dem Internet bestellt, Rezept und Zutaten waren mit dabei. „Dann habe ich das einfach gemacht und stand bis nachts am Kessel. Da wurde mein Interesse geweckt.“ Marcel Hotopp liest sich ein, recherchiert im Internet über verschiedene Bierstelle und Techniken, kauft sich Fachbücher, besucht Braukurse. Er erzählt seinem Freund und Arbeitskollegen Patrice Theuring vom Bierbrauen. Er steigt mit ein. Fortan stehen die beiden gemeinsam im Keller und rühren im Braukessel. Langsam probieren sie sich an eigenen Rezepte für Pils und Weizen. Dann kamen noch Timo Baars und vor kurzem Christian Thönebe dazu. „Die Leute haben unser Bier probiert und fanden es sehr gut. Und langsam entstand aus der Schnapsidee mehr“, erzählt Timo Baars. Die Mad Dukes Brewery war geboren. Ein Logo wurde entworfen. Kronkorken auch. Darauf zu sehen: drei Herzöge, im Hintergrund die Herzog August Bibliothek. „Wir haben uns für einen englischen Namen entschieden, weil wir zeigen wollen, wie weltoffen Wolfenbüttel ist. Das mad steht für uns, weil wir positiv verrückt sind, die dukes sind die Herzöge Julius, August und Heinrich“, erklärt Marcel Hotopp. Die künftigen Brauer informieren sich bei der Stadtverwaltung, was sie alles beachten müssen, lassen sich Tipps geben und starten durch. Die Rollen der vier Wolfenbütteler Freunde sind gut verteilt: Patrice Theuring braut, Marcel Hotopp kümmert sich um die Außenwirkung, Timo Baars hat ein Auge auf die Finanzen und den Einkauf und Christian Thönebe ist stets zur Seite. 2017 soll das Unternehmen gegründet werden, dann geht es in die Vollen. Das Ziel: Eine eigene Brauerei aufbauen und Kleinstmengen für die Region produzieren. Zur finanziellen Unterstützung wollen die vier Freunde ein Crowdfunding im November starten und dort Geld sammeln für eine bessere Brauausrüstung – schließlich wird immer noch im kleinen heimischen Keller mit kleinen Utensilien gebraut. „Bis dahin verfeinern wir noch unsere Rezepte“, sagt Marcel Hotopp. „Mittlerweile haben wir eine Internetseite und einen Facebookauftritt und es gibt Tshirts von uns.“ Hotopp, Theuring, Baars und Thönebe sind dabei echte Lokalpatrioten. Es sei ihnen wichtig, dass wir ein regionales Bier für die Region brauen, die Lessingstadt nach außen mit ihrem Bier zu präsentieren. Was noch fehlt, sind Namen für Weizen und Pils und die sollen – natürlich – mit Wolfenbüttel zu tun haben. Vorschläge werden dankend angenommen.
10.10.2016, 19:46 Marcel Hotopp
Vorfreude. Das ist ein bisschen wie man sich als Kind vor Heiligabend fühlt. Bald wird es in Wolfenbüttel eine eigene kleine Brauerei geben: die Mad Dukes Brewery. Meistens sind es drei. Die Zahl ist fast mystisch. Die drei Musketiere. Drei Mann in einem Boot. Die drei Fragezeichen. Klar, heilig ist sie in den großen Weltreligionen sowieso. Bei den drei Mad Dukes, echte Wolfenbüttler, geht es aber ziemlich weltlich zu. Durch einen guten Tipp bin ich auf die Nachwuchsbrauer aus der Lessingstadt bei Facebook gestoßen. Und nun treffen wir uns beim Treccino. Symbol für das neue Wolfenbüttel. Das nicht verschlafen hinterherhinkt, wenn es um Kreativität geht. Nicht die langweilige Provinzstadt, in der die Gehsteige hochgeklappt werden nach 20 Uhr. Die Stadt hat nicht nur, wie jetzt beim Kultursommer, ein fantastisches Kulturangebot, sondern auch immer mehr kreatives Potenzial. Marcel Hotopp, Patrice Theuring und Timo Baars sind so welche, die dafür stehen. Timo Baars ist gerade im Urlaub. Mit den anderen Jungbrauern bin ich verabredet. Bier und Kaffee Bevor die Kaffeespezialitäten von der Wolfenbüttler Rösterei geordert werden, packen die beiden erstmal zwei Flaschen aus. Das Etikett richtig professionell. Das Logo: Die stilisierte Bibliothek im Hintergrund und dann die drei Herzöge, die das Gesicht der Stadt ganz maßgeblich prägten: August, Julius, Heinrich. Die Zahl drei wieder. Während die kleinen Frenchpress-Kannen serviert werden und die kleine Uhr tickt, sind die beiden schnell im Thema. Zunächst einmal haben sie mit Brauen gar nichts am Hut gehabt. Die beiden sind Kollegen bei Siemens und kümmern sich in aller Welt eigentlich hauptberuflich darum, dass der öffentliche Nahverkehr gut läuft. Jedenfalls wenn die Anlagen von der deutschen Firma kommen. Bevor etwas in Betrieb genommen wird, prüfen die beiden diese auf Herz und Nieren. Verhängnisvolle Leidenschaft Aber neben der Arbeit gibt es, Gott sei Dank, Interessen, Leidenschaften. Als Marcel Hotopp das erste Bierbrauset bestellt hatte, ahnten er und seine Familie sicher nicht, was daraus werden sollte. »Eigentlich lag es sogar eine ganze Zeit lang rum«, erzählt der großgewachsene, schlaksige Bartträger lebhaft. An einem Abend habe er sich des Sets dann entsonnen und legte los. Nicht wissend, wie umfangreich das Unternehmen würde. »Ich habe abends angefangen und war um vier Uhr fertig«, lacht er. Das Ergebnis sei gar nicht so schlecht gewesen, wenngleich es nicht den eigentlichen Biergeschmack getroffen habe. Die beiden bekennen, dass sie als Wolfenbüttler natürlich mit Wolters »aufgewachsen« seien und freuen sich, dass die Brauerei es geschafft hat, wieder in und für die Region selbstständig zu sein. Aber so ein Wolfenbüttler Bier, das wäre schon was. Begeisterte Bieridee und gute Freunde Nach dem ersten Probesud war die Leidenschaft entfacht. Marcel Hotopp sprach seine Freunde an. Und die waren von der Schnapsidee – oder besser Bieridee – begeistert. Zusammen eine kleine Brauerei zu schmieden. Mit Wolfenbüttler Bier und der Möglichkeit in naher Zukunft, das in einer Kneipe oder bei guten Händlern anzubieten. Dass das nicht nur Träume sind, merkt man sehr schnell beim Gespräch. Beide sind von Berufswegen nicht nur ehrgeizig, sondern auch daran gewöhnt, komplexe Probleme zu lösen. Deshalb sei ihr Ziel: ein wirklich gutes Bier zu brauen. Und daran feilen sie seit einem halben Jahr. »Wir sind jetzt dabei möglichst viele Biere zu kreieren, damit wir am Ende unsere Linie, unser Produkt finden«, erläuter Patrice Theuring. Dabei ist ihnen Transparenz wichtig und die Meinung von Mitstreitern. Die beiden Probebiere sind jedenfalls schon mal richtig gut. Das eine mit einer fruchtigen Note im Bouquet und einer angenehmen Herbe im Geschmack. Beim anderen ist das Bouquet weniger fruchtig, aber der Geschmack. Beide könnte man für die nächste Party sofort bedenkenlos ordern. Die Umsetzung Aber gerade weil die Drei sehr planvoll vorgehen, wird bis dahin noch etwas Wasser die Oker entlang fließen. Um eine Produktpalette zu schaffen, möchten sie mit Bierfreunden bald Verkostungen anbieten. Bei Facebook sind die Mad Dukes schon unterwegs und die Internetseite ist jetzt an den Start gegangen. Um sich am Ende wirklich auch professionelles Equipment zum Brauen anschaffen zu können, werden sie Crowdfunding betreiben. Eine gute Idee. Denn so ein Projekt kann nur durch die Unterstützung von Liebhabern gelingen. So wie alle kreativen Start-ups in Wolfenbüttel, die der sonst als museal geltenden Stadt ein gehöriges Facelifting verpassen. Die drei Brauer aus Leidenschaft haben jedenfalls das nötige Potenzial, um an dieser Entwicklung erfolgreich mitzugestalten.

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Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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