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Projekte / Theater
ANDERSWO - Auf den Spuren von Mascha Kaléko
Was entsteht, wenn ein Amateurtheater und ein Laienchor mit Texten der Dichterin Mascha Kaléko arbeiten? Wortmusik! Zusammen begeben sie sich auf die Spuren einer außergewöhnlichen Frau: zupackend, frech, witzig, poetisch, gefühlvoll, scharfzüngig. In ihrem Leben spiegelt sich das Schicksal vieler Juden im NS-Deutschland. Die lebenslang empfundene Heimatlosigkeit und der Verlust der deutschen Sprache als wesentliches Mittel ihres Schreibens zeugen davon.
Berlin
24.690 €
23.500 € Fundingziel
273
Fans
259
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 ANDERSWO - Auf den Spuren von Mascha Kaléko

Projekt

Finanzierungszeitraum 02.11.15 12:14 Uhr - 15.12.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Januar - April 2016
Fundingziel erreicht 23.500 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Im Zentrum steht das Porträt der Dichterin und leidenschaftlichen Berlinerin Mascha Kaléko. Sie wurde 1907 im galizischen Chrzanów, im heutigen Polen geboren und starb Anfang 1975 in Zürich. Sie war eine deutschsprachige Dichterin, eine bedeutende Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, einer Literaturströmung während der Weimarer Republik.
Mit einer nüchternen, beobachtenden und oft scharfzüngigen Haltung, die dokumentarisch-exakt, realitätsnah, verständlich und teils hochpolitisch die moderne Gesellschaft darstellte, sollten viele Menschen der entstehenden Massen- und Mediengesellschaft erreicht werden.
Im Grunde ist das ganze literarische Werk Mascha Kalékos ein Porträt: nicht nur ihrer Gefühle, ihrer Liebesbeziehungen und Enttäuschungen, ihrer mehrfachen Entwurzelung und Heimatlosigkeit, sondern auch ein Porträt ihrer Zeit, ihrer Zeiten.

Die Inszenierung arbeitet mit Techniken der Montage, die auch persönliche und künstlerische Konflikte, Brüche und Widersprüche erlebbar machen will. Sie beinhaltet gesprochene und vertonte Texte aus Leben und Werk der jüdischen Dichterin. Dazu zählen markante Beispiele ihrer großstädtischen Lyrik, Briefausschnitte, Prosaskizzen, Fotos und Zeichnungen. Diese werden eingebettet in Szenen, Kommentare und Bilder zum historischen Kontext (Weimarer Republik, NS- Deutschland, Nachkriegszeit), der wiederum geografisch gerahmt wird durch drei Orte, die für Mascha Kaléko sehr bedeutsam waren: Berlin, New York und Jerusalem.

Eine Besonderheit der Inszenierung besteht in inhaltlichen und ästhetischen Verbindungen von Chor und Theatergruppe. Dabei ist uns der bewegliche und szenisch begründete Einsatz des Chores besonders wichtig (Kommentare, Masse Mensch, geräuschhaft-lautliche Atmosphären). Hinzu kommen sprechchorische Textdarstellungen und zeitgeschichtliche Szenen des Ensembles, der Einsatz von Objekten, Kostümen und Raumelementen aus Papier als zentralem Material. Sämtliche Dichtungen von Mascha Kaléko werden stets in ihrer kompletten Textgestalt in der Inszenierung eingesetzt. Das gilt auch für die - eigens für diese Produktion neu komponierten - Chorsätze und Arrangements von einzelnen Gedichten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

1. Eine von Begeisterung getragene Zusammenarbeit von Chor und Theaterensemble.
2. Eine überraschende und musikalische Inszenierung aus Worten, Räumen, Musik, Licht und Papier.
3. Eine möglichst breite Rezeption von Mascha Kalékos Leben und Werk bei allen Projektbeteiligten und angesprochenen Publikumskreisen.

Die Zielgruppe ist dementsprechend breit gefächert. Wie die Mitglieder des Chores und der Theatergruppe. Hier singen und spielen Menschen aus ganz Berlin im Alter von 16 bis 76 Jahren. Und genau diese wundervolle Mischung von Menschen soll auch mit der Inszenierung angesprochen und in den Theatersaal gelockt werden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Dieses Projekt ist tatsächlich etwas Besonderes. Bisher gibt es noch keine Inszenierung dieser Art zu Mascha Kaléko. Eine Inszenierung, in der gesanglich-klangliche, szenische, zeitgeschichtlich-dokumentarische und sprechchorische Elemente in einem Bühnenraum zusammen geführt werden. Und das alles wird geprobt und aufgeführt von rund 80 Amateuren aus der ganzen Stadt, mit der Unterstützung von sechs Künstlerinnen und Künstlern. Ein solches, auf Breitenwirkung angelegtes Projekt, ist allerdings nicht durch ehrenamtliches Engagement allein zu realisieren.

Erreichen wir das gesetzte Fundingziel, oder sogar mehr als das, können wir alle gemeinsam unser Vorhaben bis April 2016 realisieren.

Erreichen wir das Fundingziel nicht, erhalten alle einfach und unkompliziert ihr Geld zurück.

Ein wichtiger Hinweis noch: Als gemeinnütziger Verein kann der Daktylus e.V. Spendenquittungen ausstellen! Allerdings nur für Beträge, die unabhängig von den Dankeschöns eingehen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wird unser Fundingziel erreicht, so ermöglicht uns Ihre Unterstützung die Mitfinanzierung von:

  • Bühnenausstattung
  • Kostümen
  • Mieten für Proben- und Aufführungsräume
  • Verlagstantiemen
  • Honoraren für beteiligte Künstlerinnen und Künstler
  • Druckkosten für PR, Programmhefte, Manuskripte
  • Transportkosten (Materialien, Requisiten, Bühnenelemente)

Um die Chance für eine Realisierung zu verbessern, haben wir das Gesamtbudget bewusst knapp kalkuliert.

Sollte unser Fundingziel überschritten werden, so wären zwei Dinge möglich: die engagierte Arbeit des Produktionsteams angemessener zu honorieren, sowie eine Rücklage zu bilden für weitere Kooperationen von PUMP'n CHOR und Daktylus e.V.

Ein wichtiger Hinweis noch: Als gemeinnütziger Verein kann der Daktylus e.V. Spendenquittungen ausstellen! Allerdings nur für Beträge, die unabhängig von den Dankeschöns eingehen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das gesamte Vorhaben wird durch den gemeinnützigen Daktylus e.V. Berlin getragen und durchgeführt. Seine derzeit 26 Mitglieder aus verschiedenen Berufsgruppen und gesellschaftlichen Milieus, bemühen sich um neuartige Verknüpfungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte und Wissenschaft.

Der gemeinsame Proben- und Aufführungsort ist das JugendKulturZentrum PUMPE. Hier stehen die räumlichen und technischen Möglichkeiten zur Verfügung, inklusive einer Holz- und Metallwerkstatt.

Das Video haben produziert: Wendy Pladeck / Stefanie Kaluza.
Die Zeichnungen der Dankeschöns stammen von Vanessa Gärtner.

Das Produktionsteam:

  • Stephan Weßeling (Produktionsleitung, Dramaturgie)
  • Anne Zühlke (Inszenierungsleitung)
  • Tina Paar (Musikalische Leitung, Chor, Komposition)
  • Stefanie Kaluza (Schauspieltraining, Regie, Video, Fotos)
  • Anton Lukas (Bühnenbild)
  • Vanessa Gärtner (Kostümbild, Zeichnungen)

Alle aufgeführten Personen arbeiten seit vielen Jahren in ihren Berufen an Theatern, in Kunst- und Kulturhäusern u.v.m. Mehr Infos zum Team finden Sie unter: www.theater-daktylus.de

Impressum
Daktylus e.V.
Elberfelder Str. 25
10555 Berlin Deutschland

Steuernummer: 27/663/61521
Finanzamt für Körperschaften I - 14057 Berlin
Registereintragung beim Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: VR 29834 B
Vertretungsberechigte Personen: Stephan Weßeling, Anne Zühlke, Dr. Hans Dautel

Partner

Bühnenbild

Zeichnungen + Kostümbild

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