Projekte / Kunst
Ausgehend von Sartres Elektra-Figur schreibe, spiele und inszeniere ich das Stück METEORIT. Einfluss hatte u.a. der Tod von Charles Manson. In meinem Stück kommt Elektra zu dem Schluss, dass sie nur frei sein kann, wenn sie "ihr Blackboard cleant", sich also frei macht von jeglicher Vorgeschichte, ihrer Familie und ihren Freunden. In wiefern haben wir schon begonnen, unser Leben in Gleichgültigkeit zu fristen und macht uns das tatsächlich frei? Premiere ist am 12. Januar in Berlin.
2.500 €
3.150 € 2. Fundingziel
4
Fans
10
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 METEORIT

Projekt

Finanzierungszeitraum 23.12.17 10:17 Uhr - 18.02.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Dezember 2017 - Januar 2018
Fundingziel erreicht 2.500 €
2. Fundingziel 3.150 €
Pro Vorstellung (3x) erhält das Team 800 Euro + Gebühr Startnext
Der Fotograf und die Kamerafrau, die eine Aufführung aufnehmen, werden mit jeweils 300 Euro entlohnt. Die Kosten für die Premierenfeier werden zurückgezahlt.
Stadt Berlin
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

In "Die Fliegen" scheitert Elektra bei ihrer Suche nach der Freiheit, obwohl sie die einzige Figur ist, die der Freiheit nach Sartres Verständnis am nächsten steht. In meinem Stück kommt Elektra zu dem Schluss, dass sie nur frei sein kann, wenn sie "ihr Blackboard cleant", sich also frei macht von jeglicher Vorgeschichte, ihrer Familie und ihren Freunden. Sie beginnt, zu glauben, dass sie die vollkommene Freiheit nur in der Gleichgültigkeit findet. Das ist eine Frage, die ich mit meinem Stück in den Raum stelle. In wiefern haben wir schon begonnen, bewusst oder unbewusst, unser Leben in Gleichgültigkeit zu fristen und macht uns das tatsächlich frei?

Im Gegensatz zu vorherigen Regiearbeiten, habe ich mich dieses Mal selbst inszeniert. Die besondere Herausforderung dabei war, trotzdem ich mitten drin steckte, einen klaren Überblick zu wahren. Ich musste pausenlos darüber reflektieren, wie ich bspw. die Rolle anlege oder ob die Dramaturgie des Stückes verständlich und sinnvoll ist, dabei war es wichtig, dass ich meine Spielfreude und die Neugierde für's Ausprobieren nicht verliere. Mehrere Monate kreise ich in diesem Themenkosmos um mich selbst - auch das ist ein Gedanke des Stückes. Je gleichgültiger ich anderen gegenüber werde, desto mehr isoliere ich mich. Niemand holt mich aus meinem eigenen Dunstkreis und ich habe nur noch mich als einzige Referenz. Darin liegt die Gefahr der Gleichgültigkeit und ihrer Folge: der Isolation. Es ist ein Teufelskreis. "The more you kill, the easier it gets. The more you kill, the better you will like it." (Charles Manson)

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Sie sollen alle kommen und unser Projekt unterstützen : die Politikbegeisterten und Verdrossenen, die Theatermacher und guten Beobachter, die Nachdenklichen und die Vordenker, die Rechten und die Linken wie auch die in der Mitte.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

METEORIT wird im tik - Theater im Kino aufgeführt. Mit einem Beitrag, egal wie hoch, unterstützt man also die Berliner Off-Theater Szene ebenso wie die Ideen einer jungen, ehrgeizigen Theatermacherin. METEORIT setzt sich mit dem allgegenwärtigen Thema Freiheit und insbesondere mit der Angst vor ihr auseinander.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bisher arbeiten wir alle im Team umsonst. Mit einer erfolgreichen Finanzierung könnte ich meinem Team neben der immateriellen Liebe auch etwas Handfestes für die Arbeit zurückgeben. Außerdem möchte ich gerne eine der Aufführung von unserem Fotografen Tom Böttcher professionel ablichten lassen und ihn dafür entlohnen. Auch Videomaterial soll aufgenommen werden für die Produktion eines Trailers.

Wer steht hinter dem Projekt?

REGIE/SPIEL/TEXT

Anna Schimrigk.
Sie schloss 2015 ihr Schauspielstudium an der Filmuniversität "Konrad Wolf" in Potsdam Babelsberg erfolgreich ab und hat seitdem unter anderem am Theater Strahl in Berlin, am Maxim Gorki Theater und im Rahmen der Studioinszenierung von 2013 bis 2014 auch am Hans Otto Theater in Potsdam Theater gespielt. Mit "Kaspar Hauser" (Regie: Fabian Gerhardt) gewannen die Studierenden 2014 den Ensemblepreis, der im Rahmen des Schauspielschultreffens deutschsprachiger Schauspielschulen verliehen wurde.

Seit ihrem Schauspielabschluss dreht Anna Schimrigk hauptsächlich für Fernsehen und Kino. Anfang des Jahres spielte sie eine Hauptrolle im Kieler Tatort " Borowski und das Land zwischen den Meeren", welcher am 7. Oktober auf dem Filmfest Hamburg seine Premiere feierte und im Frühjahr 2018 in der ARD ausgestrahlt wird. Außerdem durfte sie in dem Kinofilm "The Aftermath", der ebenfalls Anfang des Jahres in Hamburg gedreht wurde und 2018 in die Kinos kommt, an der Seite von Keira Knightley, Jason Clarke und Alexander Skarsgard die Rolle der "Heike" verkörpern. In den Drehpausen nutzt Anna Schimrigk ihre Zeit gerne kreativ und überlegt sich alleine oder mit ihrem Kollektiv "OderDoch" neue spannende Projekte für die Bühne.

http://www.anna-schimrigk.de/
http://www.cdreikauss-schauspieler.de/schauspielerinnen/anna-schimrigk.php

REGIEASSISTENZ/DRAMATURGIE

Antonia Ruhl
Geb. 1999, studiert seit 2017 Theaterwissenschaft in Berlin. Ihre prägenden Theatererfahrungen und erste Projekte machte sie während ihrer Schulzeit am Schauspiel Frankfurt, wo sie u.a. am Performancewettbewerb UNART teilnahm. Sie schreibt regelmäßig für die Theatermagazine DIE DEUTSCHE BÜHNE und junge bühne und ist zudem freie Redaktionsmitarbeiterin bei der jungen bühne. METEORIT ist ihr erstes Projekt am tik - Theater im Kino.

MUSIK

Andreas Werner
Geb. 1993, studiert Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Seit 15 Jahren spielt er intensiv Klavier und genoss bereits in frühen Jahren Schlagzeug- und Gesangsunterricht. Seit drei Jahren ist Werner in der elektronischen Musikszene als DJ (digital und vinyl) unterwegs. Nach Mitwirkung an mehreren Musikprojekten. dazu zählt u.a. die Trip-Hop/Downbeat/Jazzcombo "Mysterious Granddad" ( https://mysteriousgranddead.bandcamp.com/ ), schrieb und spielte er die Musik für das Theaterstück "Schaum" von G. Beckmann (Regie: Jan Meyer). Das Stück feierte 2014 im tik - Theater im Kino in Berlin seine Premiere.

Impressum
Meteorit
Anna Schimrigk
Behmstraße 73
10439 berlin

Partner

das Theaterstück wird im tik - Theater im Kino (süd) zur Aufführung gebracht. Die Probenräume des Off - Theaters können gegen einen geringen monatlichen Betrag genutzt werden. Außerdem unterstützt das Theater das Projekt mit 150 Euro.

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