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MOKAN – Der geniale Grillanzünder

MOKAN – Der geniale Grillanzünder

Der Mokan ist Anzündkamin und Grillanzünder in einem - so simpel wie genial. Ökologisch, schnell, sicher und fair.

Bonn Design
Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Marius Hartmann
Karina Wilken
Martin Steber
Annika Beck
Martin Schlobach
Das Mokan Team
9,021 €
14,500 € Funding goal
122
Fans
197
Supporters
Project successful
09/23/2016, 08:15 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Heute Morgen hielt ich einen Mokan in meiner Hand und schaute erstaunt auf dieses kleine Kerlchen aus Wellpappe. Es zauberte ein Lächeln in mein Gesicht und erinnerte mich daran, wie wir vor knapp einem Jahr damit angefangen haben aus einer Idee ein Produkt zu entwickeln. Ich stöberte daraufhin in unserem Fotoarchiv und musste schmunzeln als ich die ganzen Fotos von den ersten Mokan Prototypen und Tests sah. Diese wollen wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten! Am Anfang war die Idee Als Martin uns seine neue Anzündmethode vorstellte und wir uns dazu entschieden haben ein Produkt daraus zu machen, hatten wir keine Vorstellung was alles auf uns zukommen sollte. Blauäugig und mit der unbekannten Kraft, die etwas neuem inne steckt, begannen wir zu überlegen wie ein solches Produkt aussehen könnte. Die erste Idee war ein Papierkegel mit abgesägter Spitze. Ok, das war einfach. Eigentlich hätten wir nun mit der Bestellung der ersten Mokane beginnen können und uns mit der Verpackung des Mokans beschäftigen. Die Verpackung, ja, wie kann die denn so aussehen? In diesem Moment wurde uns klar, dass der Mokan als Papierkegel viel zu groß war und die Verpackung mit dem gedachten Prototyp sehr viel Platz in einem Regal einnehmen würde. Bei hart umkämpften Flächen in Bau- und Supermarkregalen ist dies natürlich ein KO-Kriterium. Wir stellten uns also die Frage: „Wie können wir einen Kegel klein machen und, viel wichtiger, wie kann man diese Form wieder einfach in einen Kegel zurückverwandeln?“ Zu dieser Zeit lief auf dem Sender 3sat eine Dokumentation mit dem Titel „Der Origami-Code – Forscher entdecken das Falten„. Die Origami Falttechnik schien für uns die Lösung! Ori steht für das Falten und Gami für das Papier. Klebstoff und Schere sind nicht erlaubt. In der Doku wurden wir mit Begriffen wie Berg- und Talfaltungen, Quetsch- und Umkehrfaltungen oder Knick- und Senkfaltungen konfrontiert. Mit Origami ist fast alles möglich und keine Form scheint eine Schwierigkeit für diese Technik zu sein. Wir fingen an wie die verrückten quadratische Blätter zu falten und hatten in der Tat auch verwertbare Ergebnisse. Der Aufwand und die Detailgenauigkeit von Origami ist jedoch sehr aufwendig und lies uns schnell erkennen, dass diese Arbeit durch keinen Menschen und keine Maschine in Serienproduktion gefertigt werden kann. Origami war also nicht die erhoffte Lösung für unser Problem und wir entschieden uns dazu, den Gedankenprozess für eine Lösung reifen zu lassen. Martin saß dann bei einer Schulung der IHK und hatte währenddessen die geniale Idee für eine Spirale. Die ausgezogene Form der Spirale ähnelte sehr stark unserem ersten Entwurf für einen Kegel mit abgesägter Spitze, zusammengeschoben sah die Spirale aus wie eine Schnecke und nahm nur sehr wenig Platz ein. Diese Form schien für uns eine sehr gute Lösung zu sein. Wir kauften uns daraufhin eine gebrauchte Papierschneidemaschine und bekamen vom Bonner Generalanzeiger eine Restrolle mit unbedrucktem Zeitungspapier gegen Spende. Dem Bau der ersten Mokan-Testserie stand nichts mehr im Weg. Die Arbeitsschritte die wir per Hand zu bewältigen hatten, waren zu Beginn das Zuschneiden der Papierbögen, das Falten der Bögen und anschließend das Aufrollen der Papierbögen zu einer Spirale. Unser Ziel war es herauszufinden, welche Zuschnitte sich am besten eignen, wie groß die Spirale sein muss und wie viel Papier notwendig ist, um einen Grill anzubekommen. Wir notierten auf jeder Spirale das Gewicht und die Maße des Papierbogens, um beim Testen unseren optimalen Prototypen zu finden. Die Testphase – Grillen bei 4 °C und Nieselregen Ausgestattet mit einer Thermografiekamera, einem Haufen von Mokan Prototypen, unendlich vielen Leer-Protokollen, zwei Digitalkameras, 2 Grills, kiloweise Holzgrillkohle und ein paar Streichhölzern haben wir Im Januar 2016 mit dem Testen begonnen und gegrillt was das Zeug hielt. Das Grillen lief dann folgendermaßen ab. Mokan in den Grill stellen, Kohle ringsum kippen, Mokan anzünden, die Stoppuhr drücken und dokumentieren. Nach 15 Minuten haben wir die fertige Glut entsorgt und den nächsten Mokan im Grill platziert. Währenddessen haben wir unsere Protokolle mit Daten und unsere Mägen mit warmen Tee gefüllt, da bei 4 °C und Nieselregen nicht das optimalste Grillwetter herrschte. Die Testreihe hat gezeigt, dass wir in der Lage waren mit 17 g Zeitungspapier 1,5 kg Holzkohlebriketts in 25 Minuten zum Glühen zu bringen. Das ist aus heutiger Sicht noch immer der absolute Wahnsinn und wir waren mit unseren Prototypen sehr zufrieden. Die Prototypen wurden natürlich auch während der Testphase weiterentwickelt, da verschiedene nicht funktionierten oder Fehlschlugen. So kam zum einen ein Aufsteller mit 4 Füßen hinzu, um die Spirale zu stabilisieren und zum anderen ein Kerzendocht, welcher heute als Starthilfe für den Mokan dient. Der große Rückschlag Aus unserer Sicht war der Prototyp ausgereift und wir nahmen Kontakt mit verschiedenen Papier- und Pappherstellern auf, damit der Mokan produziert werden konnte. Die Ernüchterung kam sehr schnell, denn keine der Firmen war in der Lage den Mokan zu produzieren. Die Größen der einzelnen Mokanbauteile und die von uns ausgedachten Verarbeitungsschritte waren für die vorhandenen Maschinen zu klein und zu komplex, sodass entweder eine extra Maschine hätte gebaut werden müssen oder wir uns etwas anderes einfallen lassen mussten. Das war ein herber Rückschlag für uns und wir waren richtig geknickt. Ein Papphersteller meinte dann: „Probiert es doch mal mit Wellpappe aus, ich schicke euch ein paar Zuschnitte zu.“. Diese Nachricht konnte uns jedoch nicht wirklich aufmuntern, da wir ja alle Tests mit Zeitungspapier durchgeführt hatten. Wir überlegten uns also wie eine Maschine zur Produktion unseres Mokans aussehen könnte und verwarfen die Idee mit der Wellpappe. Eines Morgens erreichte uns ein Paket mit ein paar Zuschnitten und wir dachten uns „Ok, wir können es ja mal probieren, auch wenn wir davon ausgehen können, dass es nicht so gut funktionieren wird.“ Welch ein Irrtum. Der erste Wellpappmokan nahm es im Test mit unserem Siegerprototyp der vorhergehenden Testreihe auf und gewann mit Abstand. Wir konnten unser Glück nicht fassen, denn alle Probleme schienen wie weggeblasen. Wir brauchten uns keine Gedanken mehr um den Bau einer Maschine machen und beauftragten die Produktion einer ersten Mokan-Miniserie aus Wellpappe. Nach ein paar Wochen konnten wir die Materialien abholen und die ersten 1.400 Mokane fertigen lassen. Unser Fazit Während des Produktions- und Entwicklungsprozesses vom Mokan haben wir viel gelernt. Eine der wichtigsten Lektionen war es jedoch, ein Problem als etwas positives zu sehen. Wir hatten viele kleine und ein paar große Rückschläge, welche uns teilweise wirklich mitgenommen haben. Wir dachten nicht nur einmal die Flinte ins Korn zu werfen und die Idee eines genialen Grillanzünders zu verwerfen. Die innere Motivation weiterzumachen hat dann jedoch immer Alternativen hervorgebracht, die besser waren als die ursprüngliche Idee. Unsere gelernte Lektion lautet also: „Wenn du auf ein Problem stößt, freue dich! Die Lösung wird besser als das, was du dir gerade vorstellen kannst.“ Auch heute wird der Mokan noch immer weiterentwickelt und verfeinert. So haben wir beispielsweise das Klebesiegel auf dem Mokan in Papier wandeln können. Außerdem bestehen alle verwendeten Klebstoffe zu 100% auf Weizenstärkebasis. Für die Entwicklung und Weiterentwicklung sind die Tipps und Hinweise von Freunden, Testern und unseren Partnerfirmen essentiell gewesen und werden es auch in der Zukunft sein. Die gute Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass aus der Idee einen Grillanzünder zu bauen, der Mokan entstanden ist, wie er heute zu bekommen ist.
09/18/2016, 05:11 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
In unserer Serie „Mein Weg zum Mokan – Die Gründer erzählen“ geht es heute im zweiten Teil weiter mit Martin Schlobach: Arbeiten als Angestellter Nach meinem Abschluss zum Diplom Ingenieur im Jahr 2007 habe ich durchgängig als Ingenieur in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet. Ich hatte verschiedene Arbeitgeber, tolle Projekte, verantwortungsvolle Aufgaben und, was mir am wichtigsten erschien, ich konnte mir ein umfangreiches Wissen als Ingenieur aneignen und viel Erfahrung sammeln. Mein Schwerpunkt war die energetische Sanierung und Optimierung von Gebäuden und deren technischer Anlagen. Sechs Jahre meiner Arbeitszeit arbeitete ich im öffentlichen Dienst in Kiel und Bonn. Dort wurde mir schnell klar, dass die Verwaltung und vor allem die Selbstverwaltung einen großen Teil der dortigen Arbeit ausmachen. Die Ingenieursarbeit geriet in den Hintergrund und die Rechtfertigung der eigenen Arbeit gegenüber Ministerien und Verantwortungsträgern stand im Vordergrund. Ein kreatives und verantwortungsbewusstes Arbeiten war somit kaum möglich. Bloggen – Die Möglichkeit mein Wissen zu konservieren und Spaß an der Arbeit zu haben Die Arbeit als Ingenieur hat mir immer einen riesen Spaß bereitet. Jeden Tag neue Herausforderungen, andere Technologien und Probleme die es zu lösen gab. Die vielen Verwaltungsaufgaben sorgten jedoch auch dafür, dass ich das Gefühl hatte mein angeeignetes Wissen nicht anwenden zu können und, was für mich viel schlimmer war, mein Wissen zu verlieren. Also begann ich im Jahr 2013 einen Weblog aufzubauen und auf www.haustechnikverstehen.de über Gebäudetechnik zu schreiben. Dadurch konnte ich mein Wissen für mich selber aufbereiten, konservieren und sogar vertiefen. Unzählige E-Mails und Kommentare von Lesern sorgten dafür, dass ich mich in neue Themengebiete einarbeitete, um deren Fragen zu beantworten. Die kreative und verantwortungsvolle Arbeit an meinem Blog gibt mir noch heute Kraft und Freude, welche mir auf meiner täglichen Arbeit komplett fehlte. Die Erkenntnis als Angestellter und die Suche nach Antworten Natürlich ist jede Arbeitsstelle anders und jeder empfindet seine Arbeit unterschiedlich. Meine Erkenntnis, bezogen auf meine Arbeit, war jedoch folgende: Von Seiten der Politik wollen alle Energie sparen und die Energiewende voran bringen. Wenn es jedoch darum geht Geld in die Hand zu nehmen und geprüfte und sinnvolle Maßnahmen umzusetzen, will keiner die Verantwortung dafür übernehmen und eine Entscheidung treffen. Ich stellte mir also die Frage, ob ich diese Arbeit in dieser Form den Rest meines Lebens machen möchte. Die Antwort war ein klares „Nein“. Ich beschloss daraufhin im Jahr 2010 noch einmal zu studieren, um meine beruflichen Möglichkeiten zu erweitern. Nach meinem Abschluss 2012 zum Master of Business Consulting war ich mächtig stolz darauf das Studium berufsbegleitend abgeschlossen zu haben, hatte jedoch immer noch das Gefühl, nicht wirklich etwas verändern zu können. Der Jakobsweg zur Selbstfindung Im Jahr 2012 bin ich meinen ersten Jakobsweg gelaufen und habe enorm viel Kraft daraus gewonnen, welche ich für das Schreiben meiner Masterarbeit nutzte. Ich startete meinen Jakobsweg in St. Jean Piet de Port und es folgte der Beginn eines fünf wöchigen Fußmarschs in das 800 km entfernte Santiago de Compostella. Für mich war es das wohl härteste und gleichzeitig wundervollste Erlebnis, welches ich in meinem bisherigen Leben erlebt habe. Fünf Wochen aus dem Rucksack zu leben, nur mit dem nötigsten auszukommen und sich mit nur wenig Kontakt in die Heimat zu genügen verändern die Sichtweise auf den regulären Alltag. Da mir dieses Ereignis im Jahr 2012 so viel Kraft gegeben hat und der Frust in meinem Angestelltenverhältnis im Jahr 2015 seinen Höhepunkt erreichte, beschloss ich noch einmal einen Jakobsweg zu laufen. Dieses Mal die Nordrute des Jakobsweges, den Camino del Norte von Irun bis in das 850 km entfernte Santiago de Compostella. Nach diesem Jakobsweg habe ich viel nachgedacht, da der Jakobsweg einen verändert und man danach vieles klarer sieht. Ich habe mich auch gefragt, was meine Realität sein soll: Meine aktuelle Arbeit oder diese unendliche Freiheit mit unglaublich tollen Menschen, die ich auf dem Jakobsweg kennen gelernt habe? Ich habe Menschen getroffen die mit nichts unterwegs waren und ein so tiefes vertrauen ins Leben hatten, dass dies auf mich übertragen wurde. Die Freiheit die ich erfahren habe kann mit keinem Gehalt und keiner Sicherheit der Welt bezahlt werden. Nach einem Jakobsweg ist man wie eine Wildkatze, die für eine kurze Zeit die Freiheit erleben durfte und anschließend wieder zurück in den Käfig soll. Ich wollte nicht zurück in den Käfig und entschied mich dazu mein Angestelltenverhältnis zu kündigen. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht wohin es geht und wohin mich das Leben führt, aber ich wollte das Risiko eingehen und mein Leben wieder selber in die Hand nehmen. Nach meiner Kündigung kamen so viele Ideen auf, dass es einer kreativen Explosion in meinem Gehirn gleichte. Alle Schranken waren weg und Träume, die man immer aufgeschoben hat, waren so nah, dass man sie sofort umsetzen wollte. Ich hatte das Gefühl, dass mein Leben jetzt erst richtig beginnt. Der Sprung ins unbekannte – Das Ergebnis: ein Grillanzünder Nach der Kündigung überlegte ich mir was ich als nächstes tun könne und in welchen Teil der Welt mich das Leben verschlägt. Ich wollte erst einmal weiter an meinem Blog schreiben und mir genau überlegen was ich möchte und welche Kriterien mein künftiger Arbeitgeber erfüllen muss, damit ich mich wohlfühle und mein Arbeitgeber ebenfalls. Eine Selbstständigkeit war ebenfalls eine Möglichkeit, schien zu diesem Zeitpunkt jedoch sehr abwegig. Kurz und knapp: Alles war möglich. An einem Abend im November 2015 traf ich mich mit meinem Bandkollegen Martin auf ein Bier und erzählte ihm, dass ich gekündigt habe. Er meinte darauf: „Krass, das habe ich vor ein paar Monaten auch gemacht. Wollen wir einen Grillanzünder bauen?“ Da ich zu diesem Zeitpunkt keine konkreten Pläne hatte, dachte ich „Klar warum eigentlich nicht?“ und sagte zu. Beim nächsten Bandtreffen mit Marius fragte Martin uns beide ob wir zu dritt den Grillanzünder bauen wollen. Wir alle waren von der Anzündmethode sofort begeistert und ließen umgehend alle Instrumente liegen. Unserer aller Augen strahlten und wir fühlten uns wie Daniel Düsentrieb, wenn er eine geniale Idee verwirklichte. Das Feuer der Leidenschaft, etwas zu erfinden, begann in uns allen zu lodern. Nach vielen Experimenten und vielen Tests hatten wir im Februar 2016 einen perfekten Prototypen entwickelt und beschlossen ein Unternehmen zu gründen. Seitdem bin ich Firestarter Entrepreneur, Gründer und Teil der Vorreiter UG. Ich freue mich auf das, was alles auf uns zukommt und bereue keinen meiner gegangenen Schritte. Es ist ein tägliches lernen und erleben neuer Sachen, welche die Arbeit und das Leben nicht langweilig werden lassen.
09/16/2016, 08:35 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Heute wurde unser Dankeschönpaket „Der kunstvolle 5er Pack“ ausverkauft. Was für eine Überraschung und Freude, da wir richtig viel Spaß bei der Gestaltung der Pakete haben. Aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschlossen, fünf weitere „kunstvolle 5er Packs“ anzubieten. Hier bekommt ihr einen kleinen Eindruck der bisherigen Arbeit:
09/15/2016, 10:54 AM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
In den folgenden Blog-Beiträgen stellen sich die drei Gründer Martin Steber, Martin Schlobach und Marius Hartmann vor. Sie erzählen jeweils aus ihrer Perspektive, über welchen Weg sie beim Mokan gelandet sind. Den Auftakt macht Martin Steber: Am Anfang war die Frustration Seit dem Abschluss meines Studiums vor vielen vielen Jahren war ich bei einer Nichtregierungsorganisation, dem Forum Ziviler Friedensdienst, oder genauer, der Akademie für Konflikttransformation angestellt. Eigentlich ein guter Arbeitgeber mit einem guten Ziel - die Welt ein Stück besser machen. Da wollte ich dabei sein! Irgendwann schlich sich bei mir aber mehr und mehr das Gefühl ein, dass ich nur noch mit Verwaltung beschäftigt bin. Für inhaltliche Arbeit blieb kaum noch Platz und das hat mich zunehmend frustriert. Daher fasste ich den Entschluss, meinen Arbeitgeber zu verlassen - ohne zu wissen, wo ich danach landen werde. Der Sprung ins kalte Wasser Im Sommer 2015 war es dann so weit. Nach einer wunderschönen Abschiedsfeier war ich plötzlich ohne morgendliche Pendelei, ohne Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich Mittagspause machen konnte und ohne Aufgaben, die abgearbeitet werden wollten. Eigentlich wie Urlaub, aber das wollte ich gar nicht. Ich machte mich also auf die Suche nach meiner nächsten Aufgabe. Zunächst deutete alles darauf hin, dass ich in der Flüchtlingsarbeit landen würde. Aufgrund meiner Vorkenntnisse dachte ich, das wäre der nächste logische Schritt und es gab ja auch viel zu tun. Nachdem ich mich dann aber ein paar Monate mit der Konkretisierung einer Idee auseinandergesetzt hatte, saß ich wieder visionslos und frustriert am Schreibtisch. Doch lieber Grillanzünder Es musste also etwas ganz anderes sein. Parallel besuchte ich Workshops zum Thema Gründung und Umsetzung von Projektideen und das unter dem Aspekt von sozialem und nachhaltigem Wirtschaften. Dabei drängte sich mir immer mehr die Idee eines Grillanzünders auf. Die Idee schwebte schon ein paar Jahre vage in meinem Kopf umher, aber sie erschien mir viel zu absurd, als damit ein Geschäft aufbauen zu können. Eine Idee lebendig machen Im November war es dann aber so weit. Während eines Workshops in Koblenz stellte ich einfach mal die Idee eines nachhaltig hergestellten und innovativen Grillanzünders vor. Dass sofort ein paar Leute an meiner Idee weiter feilen wollten, überraschte mich zunächst. Aber wir arbeiteten so ernsthaft an der Idee - im Anschluss gingen wir sogar in die Innenstadt um mit wildfremden Leuten darüber zu sprechen - dass ich mich entschied, es einfach mal darauf ankommen zu lassen. Wir gründen eine Band! Bei der nächsten Gelegenheit fragte ich also meine Freunde Martin und Marius, mit denen ich eigentlich eine Band gründen wollte, ob sie nicht Lust haben, mit zu machen. Die beiden zögerten nicht lange, und ab da wurde getüftelt und getestet was das Zeug hält. Im Februar hatten wir dann endlich den perfekten Prototypen und entschlossen uns ein Unternehmen zu gründen, um einfacher an Material und Aufträge zu kommen. Seitdem bin ich Geschäftsführer der Vorreiter UG und freue mich darauf, was da noch so alles kommen mag.
09/09/2016, 12:43 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Heute feiern wir Bergfest mit unserer Crowdfunding Kampagne! Woooohooooooo! Die Hälfte der Zeit ist um und wir haben bereits 64 % der Fundingschwelle erreicht. Das alles haben wir dank Euch erreicht. Ein grandioses Gefühl und eine imense Vorfreude auf die nächsten 15 Crowdfundingtage. Da uns diese Kampagne einen Riesenspaß bereitet, wollen wir euch daran teilhaben lassen und zeigen euch heute zur Feier des Tages ein kleines „Outtakes Video“ vom Dreh unseres Hauptvideos. Unterstützt uns weiter indem ihr unsere Kampagne teilt, Freunden davon erzählt oder per E-Mail an Freunde, Verwandte und Bekannte sendet. https://www.startnext.com/mokanfirestarter
09/08/2016, 01:01 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Wow, über 60% unseres Ziels sind erreicht! Dass wir das erreicht haben, liegt aber nicht nur an unserem guten Willen. In der Vorbereitungsphase wurde uns recht schnell klar, dass eine gute Kampagne von einem starken Netzwerk und von den richtigen Partnern lebt. Damit unsere Kampagne so starten konnte, wie sie heute zu sehen ist, fanden daher eine ganze Reihe inspirierender und informativer Gespräche mit Menschen statt, die selbst schon ein Projekt über die Crowd finanziert haben oder andere Projekte ideell unterstützen. Wir sind unheimlich froh darüber, dass wir mit vier spannenden Partnern zusammenarbeiten können, die uns auch über das Crowdfunding hinaus als Ratgeber und Inspirateure wichtig geworden sind. Diese möchten wir euch heute gerne vorstellen. ISSO - Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften Das ISSO-Institut aus Koblenz kennt den Mokan quasi seit Geburt an. Hier wird soziales und nachhaltiges Unternehmertum auf ganz besondere Weise gefördert. Das Institut bietet Gründern und Start-ups mit seinen Workshops, Veranstaltungen und Räumlichkeiten vielfältige und kreative Möglichkeiten in eine spannende neue Unternehmerwelt einzusteigen. Wir sind froh, dass wir erste Kontakte schon im vergangenen Jahr knüpfen konnten, und das ISSO-Institut als wichtigen und bereichernden Berater gewinnen konnten. Auch in der Vorbereitung der Crowdfunding-Kampagne trat Alexander Schabel vom ISSO-Institut als Ideengeber auf und hat dazu beigetragen, die Kampagne auch über weitere Kreise hinaus bekannt zu machen. Klickt auf ISSO-Institut , wenn ihr mehr erfahren wollt. Wertewandel Die Idee des nachhaltigen Bonusprogramms von Wertewandel lernten wir auf dem 4. Bonner Ideenmarkt kennen. Das Konzept von Sebastian Schulz und Milan Wolfs fanden wir von Anfang an überzeugend und wir freuen uns, dass wir in Wertwandel einen Partner gefunden haben, der unsere Ansicht vom nachhaltigen Wirtschaften teilt. Aktuell besteht noch die Möglichkeit, sich als Tester des Programms zu bewerben. Das können wir auf jeden Fall empfehlen! Klickt auf wertewandel , wenn ihr mehr erfahren wollt. Kieler Kiste Das Team der Kieler Kiste unterstützt uns nicht nur mit einer schön designten Grillausstattung, sondern ist auch in der Gründungsberatung hervorragend. Die Designer Claudia Haßfurther und Hartmut Klotz beraten an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel Menschen mit guten Ideen. Anfang des Jahres konnten wir von deren Expertise profitieren und gleichzeitig den Mokan bei einer steifen Brise direkt an der Küste testen. Klickt auf Kieler Kiste , wenn ihr mehr erfahren wollt. A4Grill Die Jungs vom A4Grill lernten wir durch deren Kampagne auf Startnext.de kennen. Der leicht zu transportierend Grill im DIN A4 Format von Alexander Bresk und Hermann Fliegel hat uns sofort angesprochen. Im A4Grill haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt und bei dem es sich lohnt dran zu bleiben. Weitere Kooperationen mit den Erfindern aus Dresden sind in Planung. Klickt auf A4Grill , wenn ihr mehr erfahren wollt. Wir bedanken uns bei unseren Projekt-Partnern jetzt schon ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die vielen guten Gespräche und freuen uns darauf, künftig weitere spannende Ideen mit ihnen Wirklichkeit werden zu lassen.
08/31/2016, 06:37 PM Vorreiter UG (haftungsbeschränkt)
Eine Woche ist nun seit dem Start unserer Crowdfunding Kampagne auf Startnext vergangen und wir sind von der positiven Resonanz einfach überwältigt. Uns wird immer deutlicher, wie wichtig unser Netzwerk von Menschen ist, die uns mit Ideen, konstruktivem Feedback und auch Geld für die Crowdfunding Kampagne unterstützen. Dazu gehören nicht nur Freunde und Bekannte sondern auch Zulieferer, Hersteller, die Mitarbeiter in unserer Werkstatt und viele andere tolle Menschen. Diese Unterstützung sorgt gleichzeitig dafür, dass sich auch neue Menschen für den Mokan begeistern und uns unterstützen. Dieses Gefühl lässt sich nicht in Worte fassen, erfüllt uns mit Dankbarkeit und großer Motivation für die Zukunft. Der Mokan ist ein Produkt welches ohne euch alle nicht entstanden wäre! Auch dem Bonn Express, welcher uns mit seinem Reporter Sebastian Oldenborg und dem Fotografen Wolfgang Hübner-Stauf am Sonntag interviewte, ist zu danken! Das Ergebnis unserer Vorführung wurde heute auf der Titelseite des Bonn Express abgedruckt und auf Seite 32 erschien ein fantastischer Artikel mit dem Titel „Anzünder „Mokan“: Bönnsche Düsentriebs zünden den Grill-Turbo„ . Fazit Nach einer Woche können wir sagen, dass 49 % unserer Fundingschwelle erreicht sind! Wahnsinn! Die bisher erreichten 4.164,00 Euro stammen von 49 Unterstützern. Ihr seid einfach klasse! Danke :) . In den nächsten 24 Tagen gibt es jedoch noch viel zu tun, um unser Fundingziel von 14.500€ zu erreichen. Unterstützt uns weiter, teilt unsere Kampagne und erzählt euren Freunden vom Mokan. Gemeinsam können wir es schaffen. Euer Mokan Team

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