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Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution

Lernen und arbeiten wann und wo Ihr wollt oder gefangen im Hamsterrad der digitalen Beschleunigung? Diese Frage wollen Marcus Klug und Michael Lindner erkunden, in Ihrem Buch "Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution".
Finanzierungszeitraum
15.02.16 - 15.04.16
Realisierungszeitraum
Im Sommer 2016
Mindestbetrag (Startlevel): €
2.000 €
Stadt
Köln
Kategorie
Bildung
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21.02.2016

Anstiftung zum utopischen Denken: Die B-Society

Marcus Klug
Marcus Klug2 min Lesezeit
Wir könnten noch so viel effektiver werden. Mit einem Ausstieg aus dem Arbeitstag, wie wir ihn bislang kennen. — Camilla Kring, Begründerin der B-Gesellschaft

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In dem ersten Kapitel des Sachbuchs “Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution” geht es um Zukunftsvisionen und Utopien. Vorab stellen wir einzelne Zukunftsvisionen im Übergang
zum digitalen Zeitalter vor.

Wissensarbeiter ‒ also Menschen, die mit Kopf und Computer arbeiten ‒ brauchen mehr Freiraum in der Gestaltung ihrer Arbeit. Das hat die Ingenieurin und Unternehmensberaterin Camilla Kring in Dänemark auf die Idee gebracht, eine Gesellschaft für B-Menschen ins Leben zu rufen. Das sind Menschen, die morgens noch nicht so produktiv sind.

Am ehesten noch werde in kreativen Berufen akzeptiert, so Kring, dass es Tage und Stunden gibt, an denen der eigene Kopf nun einmal besser läuft als an anderen. Doch selbst dort gelte oft noch als Faustregel, dass nur arbeitet und Karriere macht, wer anwesend ist. Dabei gibt es in etwa bis zu 25 Prozent unerziehbarer B-Menschen in unserer Gesellschaft, von denen Wissenschaft und Medizin mittlerweile ausgehen. Dementsprechend könnten wir eine wesentlich höhere Produktivität erreichen, wenn wir die Arbeitszeiten mehr auf die individuellen Bedürfnisse von Menschen zuschneiden würden, die mit Kopf und Computer arbeiten, und dazu gehören eben auch Menschen, die am frühen Morgen noch nicht sonderlich produktiv sind. Ihr kennt ja wahrscheinlich die Unterscheidung zwischen den Lerchen und Eulen, den Frühaufstehern und den Nachtmenschen.

"Der Berufs- und Feierabendverkehr", sagt Camilla Kring, "ist der absurde Beweis dafür, wie wenig wir den individuellen Lebensrhythmus achten", so die Überzeugung von Kring. "Die Zirbeldrüse, die einige Zentimeter unter der Schädeldecke sitzt, produziert aber nicht bloß das Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus maßgeblich steuert. Sie entscheidet auch über die Innovationen, auf die rohstoffarme Länder wie Dänemark und Deutschland angewiesen sind."

(Quelle: Die Schläfer, in: brand eins, Ausgabe 03/2008)

Erfahren Sie mehr über die Zukunftsvision der B-Society in einer SlideShare-Präsentation mit eigenen Zeichnungen.

Hier geht es zur Präsentation: http://www.digitalistbesser.org/anstiftung-zum-utopischen-denken-die-b-society#more-6955

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