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Projekte / Film / Video
Mutprobe
Die Mutprobe ist ein Kurzfilm. Er erzählt eine wahre Geschichte zweier Brüder im Jahre 1945, die sich auf eine dubiose Mutprobe einlassen, um sich der brüderlichen Rivalität zu stellen. Im Fokus stehen Mut, Angst und Schuld. Der dramatische Inhalt des Filmes soll durchaus auch in heiterer Form erzählt werden.
München
5.210 €
5.000 € Fundingziel
25
Fans
22
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Mutprobe

Projekt

Finanzierungszeitraum 25.08.15 11:52 Uhr - 12.10.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 30. Oktober bis 8. November
Fundingziel 5.000 €
Stadt München
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Der elfjährige Anton und der achtjährige Rudi leben mit ihrer Mutter in einem Dorf. Irgendwo in Deutschland. Der Vater ist an der Front. Rudi, ein blasses kränkelndes Kind, bewundert seinen älteren Bruder und möchte ihm in allem nacheifern.

Anton hegt eine kindliche Eifersucht gegen Rudi, der in seinen Augen Mutters Liebling ist. Anton trifft sich regelmäßig mit seiner Kinderbande. Sie lieben Mutproben. Als es darum geht, in der Dunkelheit über die Friedhofsmauer zu klettern und ein scharfes Messer in das Grab eines vor langer Zeit verstorbenen Kindermörders zu stechen, verlässt der Mut alle schnell.

Nur Anton und Rudi erklären sich als einzige Teilnehmer bereit. Doch Anton verfälscht das Auswahlverfahren, in dem er die Streichhölzer zum Auslosen manipuliert. So muss schlussendlich Rudi die gruselige Mutprobe bestehen.

Der Junge macht sich auf den Weg. Zitternd kniet er sich auf das Grab, holt aus und rammt das Messer in die Erde. Dabei erwischt er ahnungslos den Zipfel seines viel zu großen Mantels, den ihm seine Mutter aufgezwungen hatte. Als Rudi aufstehen möchte, hält ihn das Messer zurück. Der Junge gerät in Panik, weil er glaubt, es sei der Tote, der ihn packt, um sich an ihm für die Entweihung seines Grabes zu rächen. Sein Herz versagt. Rudi stirbt.

Jahrzehnte später bringen Antons nicht verarbeitete Schuldgefühle ihn zurück an den Ort des Geschehens. Er ist inzwischen Vater. Die schicksalhafte Streichholzschachtel hat er noch immer. Er lässt sie nun mit den Erinnerungen an jene Nacht am Grab seines Bruders zurück, um mit seiner Schuld abzuschließen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mutprobe ist ein Drama mit Kindern für Jugendliche und Erwachsene.

Das Thema des Krieges ist nicht primär, dennoch erforderlich um im Angesicht des Krieges aufkommendes Schuldgefühl und Schmerz zu verstärken.

Das Gefühl der Schuld ist zerstörerisch und sollte daher Kinderzuschauern unter 6 Jahren erspart bleiben.
Eltern werden sich in die Mutter einfühlen können, in der Hoffnung nie eine ähnliche Situation erleben zu müssen.
Ein älteres Publikum hat die Möglichkeit sich in die Vergangenheit ihrer Eltern zu versetzen, letztendlich behandelt Mutprobe das zentrale Thema der Schuld, ein Thema, dass zeitlos und uneingeschränkt ist, sowie der Krieg selbst.
Somit ist das Altersspektrum für den Film breit, genau genommen von 6 bis 99.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Krieg ist allgegenwärtig, eine Zeit der emotionalen und materiellen Entbehrungen. In keiner anderen Zeit spürt man die Not der fehlenden Liebe und die Angst vor ihrem Verlust stärker als im Krieg. Kommt dazu ein Unglück, für das eine Schuld zugeteilt werden muss, entsteht ein lähmender Zustand.

„Ich war schuld, weil ich dem Kind den Mantel aufgezwungen habe. Ich war schuld, weil ich die Streichhölzer manipuliert habe. Ich war schuld, weil ich mir diese Mutprobe ausgedacht habe."
Das Gefühl der „Schuld“ und der Umgang damit ist ein Thema mit dem sich durchaus Erwachsene, sowie Jugendliche befassen sollten, gerade in Deutschland. Schuld ist generationsübergreifend. Und dennoch, so schrecklich auch das Schicksal zuschlagen mag, bricht das heitere Leben jetzt und hier an.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Es wird für die Reise, Unterkunft und Verpflegung der Schauspieler und des Teams im Böhmerwald verwendet. Des Weiteren für sonstige Ausgaben vor Ort, wie z. B. Leihgebühren für Wohnwagen, Geräte und vieles mehr.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Münchner Autorin und Schauspielerin Rena Dumont verwandelt eine alte Geschichte, die sie als Kind gehört hat in einen Film für Kinder und Erwachsene. Von ihr stammt das Drehbuch. Sie fungiert aber auch als Regisseurin und Produzentin.

Impressum
Rena Dumont
Nymphenburgerstrasse 32
80335 München Deutschland

Partner

Neue Horizonte Film realisiert fiktionale und dokumentarische Stoffe für Fernsehen, Kino und neue Medien. Als Full Service Produktion drehen sie seit 2001 zahlreiche Primetime-Projekte von ZDF, ARD, ARTE in HD.

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