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Projekte / Wissenschaft
Nanna Conti sicherte den deutschen und österreichischen Hebammen das Tätigkeitsmonopol auf die komplikationslose Geburt und dem westdeutschen Verband ein beträchtliches Vermögen. Sie steht aber auch für die Ausgrenzung missliebiger Hebammen, die Beteiligung an der Kolonisierung des Ostens, Rassismus und Antisemitismus. Was immer Nanna Conti 1933-1945 leistete, stand unter dem Zeichen des Hakenkreuzes. Ihre Biographie kann nur als die einer nationalsozialistischen Funktionärin gelesen werden.
2.135 €
1.900 € Fundingziel
19
Fans
47
Unterstützer
5 Tage
17.05.17, 14:24 Dr. Anja Katharina Peters
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, in den letzten Wochen ist es ruhiger geworden um das Projekt. Nachdem das Fundinziel erreicht war, habe ich nicht mehr geworben. Umso mehr freut es mich, dass noch weitere Unterstützungsbeiträge eingehen. Alles, was über die Buchfinanzierung hinaus geht, werde ich an den Verein für die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. weiterleiten. Nanna Conti war dort mehrfach als Referentin, die "Reichshebammenschaft" veranstaltete dort prestigeträchtige Fortbildungskurse und Nanna Contis Sohn Leonardo, der "Reichsärzte- und -gesundheitsführer" verbrachtet sogar Familienurlaube auf dem NS-Mustergut. Jede Spende trägt dazu bei, dass dort wichtige Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu den Verbrechen des NS-Gesundheitswesens stattfinden kann. Ich habe mein Manuskript noch einmal korrigiert und werde es in den kommenden Tagen an eine Kollegin zum Korrekturlesen schicken. Ein Kollege hat sich freundlicherweise bereiterklärt, mir bei der Formatierung zu helfen. Noch ist es eine Datei, aber bald ein Buch. Ich freue mich darauf, es Euch ankündigen zu dürfen! Herzliche Grüße Anja K. Peters P.S.: Am kommenden Montag gebe ich einen pflegehistorischen Workshop während des 6. Pflegefachtags an der Evangelischen Hochschule Dresden. Vielleicht sehe ich ja dort die Eine oder den Anderen. :)
02.05.17, 16:54 Dr. Anja Katharina Peters
Ich habe meine Legitimation zur Auszahlung beantragt. In den kommenden Tagen werde ich schon einmal die Einzelheiten mit dem LIT-Verlag absprechen. Es wird ernst! Herzliche Grüße Anja
27.04.17, 09:51 Dr. Anja Katharina Peters
Guten Morgen, das war ein grandioses Aufwachen heute morgen: Wecker erschlagen, Augen reiben, feststellen, dass da ein neuer Tweet ist, Augen erst recht reiben - das Fundingziel ist erreicht! Ich bin schon ein bisschen überwältigt, dass es so schnell ging. In die Überwältigung mischt sich auch etwas Nervosität: Es wird ernst... In den kommenden Wochen werde ich das Manuskript noch einmal überarbeiten und für den Verlag aufbereiten. Übrigens steht in der Unterstützer_innen-Liste, dass Kind Nr. 3 dreimal Geld eingezahlt hätte, einmal sogar 300,- €. So viel Taschengeld geben wir nicht aus. Ich habe zweimal Geld im Auftrag meiner Kinder eingezahlt. Außerdem hat die Kurt und Herma Römer Stiftung 300,- € beigesteuert, konnte es aber nicht über eine Online-Crowdfunding-Plattform einzahlen. Also ging das Geld an mich und ich habe es eingezahlt. Das System hatte meine E-mailadresse nun aber schon Kind Nr. 3 zugeordnet... Also, egal, was da steht: Der Kurt und Herma Römer Stiftung, Kind Nr. 2 und allen, die zu diesem Projekt etwas beitragen GANZ HERZLICHEN DANK! Ich gehe dann schon mal historische Postkarten und Briefpapier besorgen... Herzliche Grüße Anja K. Peters
23.04.17, 18:38 Dr. Anja Katharina Peters
Liebe Fans meines Buchs in spe, in den letzten Tagen ist der Topf in kleinen Schritten, aber stetig voller geworden. Zwei dieser kleinen Zuwendungen bedeuten mir überproportional viel: Meine beiden mittleren Kinder haben mehrere Wochen Taschengeld in das Projekt gesteckt! Wenn ein 10jähriges Kind mit einem 5,- €-Schein vor Dir steht und sagt: "Für Dein Buch, Mama." ist das schon ein sehr besonderer Moment. Zwei #PhDmums aus Schottland und Australien, mit denen ich während der Promotionsjahre in engem Twitterkontakt stand, die aber kein Wort Deutsch sprechen und mich noch nie in 3D gesehen haben, haben ebenfalls Geld überwiesen. Im Spendentopf sind große und kleine Spenden von Kolleginnen und Kollegen, Journalisten, einem Landtagsabgeordneten aus M-V, einer Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg, von langjährigen Begeliterinnen und Begleitern, von mir bisher Unbekannten. Bei manchen wusste ich im Vorfeld, dass sie das Buch unterstützen werden, bei anderen hat es mich freudig überrascht. Im Grunde ist die Biographie der "Reichshebammenführerin" Nanna Conti schon längst nicht mehr mein Buch; Ihr habt es Euch zueigen gemacht. Das ist genau, was mit Geschichte passieren sollte. Noch nicht überwiesen ist ein zugesagter Beitrag der Kurt und Herma Römer Stiftung. Wenn das Geld eingegangen ist, geht es auf die Zielgerade. Ich freue ich schon darauf, die letzte Runde einzuläuten. Einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche! Anja
18.04.17, 17:46 Dr. Anja Katharina Peters
Ich bin immer noch völlig begeistert von den Reaktion der ersten 5 Tage. Gemeinsam haben wir bereits über 1/3 der benötigten Summe zusammengebracht. Dafür herzlichen Dank! Jetzt muss das Projekt aus dem Bekanntenkreis un der Timeline heraus weitere Kreise ziehen. Noch 1.150,- €, damit ich Euch und Ihnen das Buch vielleicht schon als Lektüre in die Herbstferien mitgeben kann. Deshalb möchte ich alle Fans darum bitten, das Projekt zu teilen, weiterzuleiten - z.B. an lokale Abgeordnete. Danke auch für dieses Engagement! NS-Täterinnengeschichte ist ein immer noch vernachlässigter Bereich in der NS-Forschung. Angesichts des wieder erstarkenden nationalismus und Rechtspopulismus in Europa ist diese Forschung auch Prävention und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Rückhalt durch meine Unterstützer_innen und Fans ist Ausdruck dieser Verantwortung. Noch 42 Tage.
13.04.17, 13:49 Dr. Anja Katharina Peters
Ich bin einigermaßen überwältigt: Gestern um 15:30 ist meine Kampagne gestartet, und heute sind bereits 310,-€ im Topf. Die Beiträge kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und den USA. Ein Kollege hat mir weitere 600,-€ angekündigt. Wenn es so weitergeht, kann ich Euch und Ihnen ein hoffentlich spannendes Buch unter den Weihnachtsbaum legen. Ich habe eine Bitte an alle Fans und Unterstützer_innen: Teilt die Kampagne über Brieftaube, E-Mail, Facebook, Graffiti, Twitter, WhatsApp! Je mehr davon wissen, desto größer ist die Chance, dass die Gesamtsumme zusammenkommt. Ein Kollege aus Österreich wird in einem Online-Fachjournal über die Kampagne berichten. Eine großartige Unterstützung! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, in Journalen oder Newslettern über mein Buchprojekt zur "Reichshebammenführerin" zu berichten, schreibt mir. Ich steuere gerne Textbausteine bei. Danke und frohe Ostern!
10.04.17, 22:13 Dr. Anja Katharina Peters
Ich habe heute abend mein Pitch-Video auf Vimeo eingestellt. Abgesehen von den Schockmomeneten, die wohl jede und jeden befallen, wenn man sich selbst vor einer Kamera agieren sieht, bin ich ganz zufrieden. Ich denke, dass man merkt, dass mir das Projekt ein Herzensanliegen ist und ich auch Ahnung von dem habe, worüber ich spreche. Ich habe meinen Kuratoren bei Startnext Bescheid gegeben und hoffe, dass ich noch vor Ostern in die Finanzierungsphase starten kann. Bitte unterstützt mich, indem Ihr fact/liket, Daumen hoch setzt/ teilt/postet/an Wände sprayt - und vielleicht auch Geld zuschießt und Euch ein Dankeschön sichert!
07.04.17, 21:56 Dr. Anja Katharina Peters
Wir haben es heute endlich geschafft, das Video für die Präsentation zu "drehen". Jetzt weiß ich endlich, wie die Blooper-Videos auf Twitter entstehen. Wir - mein Mann und ich - haben sogar DEN Klassiker des Filmens geschafft: Als wir wieder im Haus waren (Spoiler-Alert: Ich stelle mein Projekt an der frischen Luft vor. In unserem Garten!), stellten wir fest, dass kein Video da war. Nicht aufgenommen, gelöscht, vom Klabautermann gefressen... - was weiß ich. Also nochmal das Ganze. Ich darf zusammenfassen: Den Kurzfilm-Oscar werden wir damit wohl nicht gewinnen, aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir die paar Minuten zwischen unseren Jobs, den Kindern, Schniefnasen und Regenwetter in die Kamera gekriegt haben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Ganze "flasht", wie ein Kollege verlangte, aber irgendwo liegen auch meine Grenzen des Populärwissenschaftlichen. Ich denke, eine Biographie der Reichshebammenführerin muss in erster Linie sorgfältig und transparent recherchiert und hoffentlich interessant geschrieben sein. Unser Video ist kein Profiprodukt in HD und Dolby Surround. Ich will aber auch weniger ein Buch verkaufen als zur Aufarbeitung beitragen und zur Diskussion anregen. Also hoffe ich, dass Video, Projekt und Buch einfach flashen, weil das Thema superinteressant ist.
07.04.17, 21:43 Dr. Anja Katharina Peters
Tag 6 der 1. Woche, in der ich ernsthaft an meiner Crowdfunding-Kampagne bastele. Bevor es richtig losgeht, muss ich noch ein Pitch-Video basteln. Aber ich bin blockiert. Brett vor dem Kopf. Ideenloch. Ein Kollege gab mir als Tipp in die Startphase "Es fehlt mir an Emotion! Das flasht noch nicht!" Tja, und jetzt weiß ich auch nicht. Dias Thema Emotion/Wissenschaft ist ja ohnehin ein bisschen heikel: Wieviel Emotion darf es sein, ohne ins Populärwissenschatliche zu gleiten? Darf ich überhaupt Emotion ansprechen, wenn ich über die oberste Nazi-Hebamme schreibe? Und wenn ich das möchte - wie mache ich das? Alles, was mit Babies zusammenhängt (tut meine Dissertation nur indirekt), weckt Emotionen. Gerade deshalb tun sich viele schwer damit, Hebammen mit nationalsozialistischen Verbrechen in Verbindung zu bringen. Babies sind süß, Hebammen sind die Guten. Müsste ich also Bilder toter Babies zeigen, um "zu flashen"? Ich habe solche Bilder nicht, und wenn ich sie hätte, würde ich sie nicht zeigen wollen. Bleibt mir also doch nur, meine Zielgruppe mit einem hoffentlich interessanten Thema und ausführlicher Forschungsarbeit zu überzeugen. Mich flasht das Thema "Reichshebammenführerin/Reichshebammenschaft" nach wie vor. Weil Hebammengeschichte eben nicht einfach in Kategorien wie "süß" und "gut" funktioniert. Und weil wir diese Geschichte mit all ihren Auswirkungen bis heute sehr ernst nehmen sollten.

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