Projekte / Theater
4 Tänzerinnen aus Hamburg und Kampala treffen aufeinander. Inspiriert von der Ästhetik und Mystik eines weiblich geprägten Mondbildes und dessen Einfluss auf uns entsteht eine zeitgenössische Tanzperformance mit Afro-Urbanen-Tanzstilen über weibliche Urkraft und den Zusammenhalt unter Frauen. Fasziniert und gerührt von dieser inneren Verbundenheit entsteht durch die universelle Kraft des Tanzes ein ergebnisoffener Austausch. Erster Auftritt in Kampala im März 2018 , Weiterführung im Oktober 2018
3.198 €
5.000 € 2. Fundingziel
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Projekt erfolgreich
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Projekt

Finanzierungszeitraum 18.12.17 10:49 Uhr - 11.02.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März 2018 in Kampala
Fundingziel erreicht 3.000 €
2. Fundingziel 5.000 €
Folgende Kosten der Tanzperformance in Uganda können gedeckt werden: Miete für Proberäume, Technik, Öffentlichkeitsarbeit, Versicherung, Reisekosten&Unterkunft
Mit diesem Geld wären wir in der Lage angemessene Künstlergagen (gemäß der Honoraruntergrenze) auszuzahlen.
Stadt Kampala
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Julia Hehlke, Vivienne Lütteken, Key Drichiru und Lilian Nabagalla, vier eigenständige Frauen zweier unterschiedlicher Kulturkreise verbinden zwei zentrale Themen: die universelle Kraft der Frau und die des Tanzes.
Die Tanzperformance „I am an ORANGE MOON, I reflect the light“ bündelt die Kraft dieser vier Frauen, macht ihre Weiblichkeit zum Thema und verfestigt die Verbindung zwischen den Kulturstädten Kampala und Hamburg.

Ablauf des gesamten Projekts:

  • Rechercheaufenthalt und Proben in Uganda (26.02.2018- 17.03.2018)
  • Erste Aufführung in Kampala in Kooperation mit dem Goethe Zentrum Kampala (17.03.2018)
  • 4 Wochen Produktionszeit in Hamburg (September/Oktober 2018)
  • 5 weitere Aufführungen in Hamburg im Monsun Theater (ab Oktober 2018, Spielzeit 2018/2019)

Soziale, gesellschaftliche und künstlerische Einbindung der Tanzperformance in Uganda:

  • Podiumsdiskussion / ART FORUM in Kooperation mit dem Goethe Zentrum Kampala mit dem Thema „Perspectives of Female Dancers in East Africa“
  • Tanzworkshop mit Mädchen und Frauen in Kooperation mit Breakdance Project Uganda
  • Bewegungsworkshop mit Frauen von KDI - Kampala Disabled Initiatives
  • Austauschtreffen mit „Femrite“ (The Uganda Women Writers Association) und mit „Femme Electronic“ (Femme Electronic is a platform for female DJs and electronic music producers in East Africa)

(für die Weiterführung des Projekts in Hamburg im Oktober 2018 sind weitere Veranstaltungen geplant)

Der ewige Kreislauf der acht Mondphasen, deren Stimmungen, Energien, Themen und Einflüsse auf uns, verbunden mit Licht-und Videoinstallationen, geben einen strukturellen Aufbau unserer Choreografie.

Die Tanzperformance regt einen Dialog zwischen zwei Kulturkreisen an, bringt Elemente der Afropopkultur auf die Bühne und fördert gleichzeitig die Vernetzung von Kampala und Hamburg, zweier Kulturstädte am Puls der Zeit.

Musikalisch werden wir mit dem Sound Künstler und Musikproduzent Faizal Ddamba aka Mostrixx und der Sängerin und Songwriterin Amari Jackie Akello zusammenarbeiten und sie in die Performance mit einbinden. Beide sind gestandene Vertreterinnen der Musik und Kunstszene Ugandas und bieten durch ihren tänzerischen und performativen Hintergrund eine hervorragende Grundlage für unsere Zusammenarbeit.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen als weibliche Künstlerinnen den Afro-Puls Kampalas mit der Tanz Szene in Hamburg vernetzen, ihn mit zeitgenössischem Tanz verbinden und dabei die Rollen und Stärken von Frauen reflektieren und thematisieren.
Denn genau dieser Zusammenhang von Tanz und einem selbstbewussten Frauenbild, ist es, der uns zusammen gebracht hat und uns antreibt.

Vergleicht man die Hamburger Tanzszene mit der aus Kampala, fällt nicht nur auf, dass Kampala weit mehr an Spontanität, Schnelllebigkeit und Echtheit glänzt, sondern auch, dass in Uganda eine starke Männerdominanz besteht.
Zwar gibt es sehr viele talentierte Tänzerinnen, doch aus kulturellen und ökonomischen Gründen sind sie stark unterrepräsentiert.

Mit unserer ersten eigenen Tanzperformance möchten wir nun neue Impulse setzen, Menschen inspirieren und zeigen, dass wir als junges Frauen-Künstlerkollektiv es „draufhaben“.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Nicht nur in Afrika, sondern weltweit gilt: „Africa is the Future“. Dieser Satz trifft den Zeitgeist von heute. Die Afro Musik-, Tanz- und Kunstszene wird immer präsenter und aktueller. Sie ist zum neuen Popkultur-Phänomen geworden. Im Tanzbereich sind Stile wie Afrohouse, Azonto, Danchall, Kuduro, Afropop heute neben Ballett, Modern und Hip Hop weltweit an vielen Tanzschulen etabliert. Die neue Afropopkultur hat viel zu bieten – gerade der Hamburger Kulturszene. Es gilt das alte Afrikabild abzulegen und sich vom unerschöpflichen, lebendigen und dynamischen „Vibe“ mitreißen zu lassen.

Anders als in Hamburg sind in Kampala „Leben“ und „Kunst“ nicht so sehr voneinander getrennt. Diverse künstlerische Aktivitäten finden auf offener Straße statt oder in Institutionen, die jedem offen stehen. Traditionelle Tänze sind wichtige Komponenten der sozialen Struktur und tragende Säulen der Gesellschaft.
Das Teilhaben am kulturellen Leben in Uganda ist also etwas ganz Anderes als in Hamburg. Es findet immer und überall und auf ganz natürliche und selbstverständliche Weise statt.

Mit eurer Unterstützung werden wir diese Energien einfangen und sie gebündelt in Form einer Tanzperformance mit Live Musik und Videoinstallationen auf die Bühne bringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung sind wir in der Lage folgende Kosten für die Umsetzung der Tanzperformance in Uganda und damit den ersten Teil unseres mehrmonatigen Projekts zu decken:

  • Miete für Proberäume
  • Technik
  • Gagen für 4 Tänzerinnen, 1 Musiker, 1 Sängerin, 1 Licht- und Videokünstler
  • Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Flyer, Plakate etc.)
  • Versicherungen
  • Reisekosten und Unterkunft
  • Angefallene Kosten der Dankeschöns

Um die Tanzperformance im Oktober 2018 auch in Hamburg auf die Bühne zu bringen, hoffen wir auf eine positive Zusage von bereits beantragten Kultur- und Fördergeldern.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, vier Tänzerinnen aus Hamburg und Kampala stehen hinter dem Projekt. Gemeinsam bilden wir ein internationales und vielfältiges Frauen-Künstlerkollektiv mit Power und Schönheit!
Für die Tanzperformance werden wir mit Faizal Mostrixx (Sound Künstler, Musikproduzent, Tänzer, Choreograph) und der Sängerin und Songwriterin Amari Jackie Akello zusammenarbeiten. Ssebuufu Geoffrey wird die Licht- und Videoinstallationen gestalten.

Über uns vier Tänzerinnen:

Key Drichiru (Breakdance, Popping, Afro House, traditionelle Tänze aus Uganda)
Mit ihrer vielfältigen und inspirierenden Arbeit trägt sie zum sozialen Wandel der Bildungs-, Tanz- und Kunstszene in Kampala bei.
Key ist Mitglied, Lehrerin und Studentin bei „Breakdance Project Uganda“ (BPU), einer Non- Profit- Organisation, die mit Breakdance und Hip Hop junge Menschen bestärkt und unterstützt, ihnen Raum gibt und ihre Möglichkeiten für ihre Bildung erweitert.
Momentan arbeitet sie freiberuflich als Produktionsassistentin mit „Talking Film Production“ in Kampala.
www.youtube.com/watch?v=5I8iDz7HiAU


Lilian Nabagalla (Waacking, traditionelle Tänze aus Uganda, lateinamerikanische Tänze, Afro House)
Lilian lebt und arbeitet als Künstlerin in Uganda. Ausdruck, Tanz, Stil und Attitude gehen bei Lilian Hand in Hand. Ihre Vielfältigkeit und die Liebe zum Detail und zur Genauigkeit zeichnen sie aus.
Neben dem Tanzen hat Lilian hat „Organizational Studies“ an der Makerere Universität in Kampala studiert und ist auch als Runway-Model und Stilistin sehr gefragt.
www.youtube.com/watch?v=dlMXuCB5-y4&feature=youtu.be

Julia Hehlke (Contemporary, Urban, Improvisation, Modern)
Julia ist ausgebildete Bühnentänzerin für Zeitgenössischen Tanz und arbeitet seit 2014 als Tanzpädagogin und freischaffende Künstlerin in Hamburg. Sie hat bereits für verschiedene Projekte, Tanz und Tanzfilm – Produktionen getanzt und choreografiert. Als Tanzlehrerin und Dozentin arbeitet sie in Tanzschulen, Schulen mit Laien und Profis. Sie gibt internationale Workshops.
Zurzeit engagiert sie sich sehr in Flüchtlingsarbeit und unterrichtet in zentralen Erstaufnahmen Kinder, Jugendliche und Frauen in Tanz und Yoga.
www.youtube.com/watch?v=n2otVlILMK4

Vivienne Lütteken (African Contemporary, Afro Urban, Jazz)
Viviennes tänzerische Wurzeln liegen in Uganda, wo sie 2013 angefangen hat zu tanzen. Momentan absolviert sie eine Ausbildung zur Tanzpädagogin an der „Erika Klütz Schule für Theatertanz“ in Hamburg (Abschluss 2018). Als Gründerin von „KONA - International Dance and Culture Network e.V.“ organisiert sie internationale Tanzworkshops und Kulturveranstaltungen.
Neben Tanzprojekten managt sie den KONArt Online Shop. KONArt steht für innovative und kreative Produkte mit deren Kauf Kultur, Kunst und soziale Projekte unterstützt werde.
www.vimeo.com/246664413

Impressum
Orange Moon
Vivienne Lütteken
Bornkampsweg 11
22761 Hamburg Deutschland

Kooperationen

Förderung deutsch-ugandischer Beziehungen und der Plattformbildung für den interkulturellen Dialog in Kampala und mit anderen afrikanischen Ländern, die wir durch kulturelle Veranstaltungen und Deutschkurse verfolgen.

Das monsun.theater besteht seit 1980 und ist somit das älteste Off-Theater Hamburgs. Es liegt im kulturell vielseitigen Stadtteil Ottensen im Bezirk Altona. Die Intendantin des Theaters ist seit der Spielzeit 2015/16 Francoise Hüsges.

KONA ist ein internationales Tanz- und Kulturnetzwerk, welches Menschen von überall aus der Welt verbindet.

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