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Projekte / Film / Video
Yossel Rakovers Vendung tsu Got
Premiere im Jüdischen Museum Berlin und vorläufig einzige Aufführung – in Jiddisch „Ich glojb in der Sunn, afile wenn sie scheint nit: ich glojb in der Liebe, alile wenn ich fihl ihr nit, ich glojb in Gott, afile wenn er schweigt.“ Zvi Kolitz, aus: Jossel Rakovers Wendung zu Gott Der Monolog „Yossel Rakovers Vendung tsu Got“ ist das ergreifende Dokument eines fiktiven Zeugen aus den letzten Tagen des Warschauer Ghettos, der mit seinem Gott hadert.
Berlin
3.010 €
3.000 € Fundingziel
68
Fans
16
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.05.13 10:48 Uhr - 09.06.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 3.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Der Monolog ist ein mitreißendes Experiment, besonders für ein deutschsprachiges Publikum. Es ist die Sprache einer zerstörten Welt, die für uns verständlich und doch unwirklich, vertraut und fremd zugleich klingt. so Christoph Ernesti, 1. Vorsitzender von zehnter mai.

Doch nicht nur die Sprachen und die Ähnlichkeiten beider Gesellschaften berühren sich,
sondern viel mehr die Fragen, mit denen sich bis heute beide Kulturen auseinandersetzen und verbinden: Wie konnte es jemals soweit kommen? Was kann man so viel Grausamkeit entgegensetzen?

Schuldzuweisungen und historische Gewissensbisse liegen dieser Inszenierung jedoch fern,
auch wenn Fragen zu Krieg, Frieden und Menschlichkeit neu gestellt werden  denn schließlich liegen die Antworten auf beide Fragen eben dort, in der Gemeinschaft.

Auf einen Blick

Wann: 13.06.2013
Wann genau: Einlass um 19:30Uhr, Aufführung um 20:00Uhr
Wo: Im Jüdischen Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Eintritt: 10 - 15.00

Ich glaub an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt. Zvi Kolitz, aus: Jossel Rakovers Wendung zu Gott

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit der Aufführung des Rakover-Monologs wird ein historischer Bogen vom 10. Mai 1933, den Bücherverbrennungen, zur Shoa gespannt. Ein fiktiver Zeuge tritt auf, der nicht nur die Frage nach der Verantwortung Gottes, sondern auch nach der Kraft von Literatur, nach der Kraft sprachlicher Zeugnisse stellt, und der auf poetische Weise eine Ahnung von der damals zerstörten Welt vermittelt.

In deutscher Erstaufführung, am 13. Juni 2013 um 20 Uhr in der neuen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, wird der Schauspieler Tilo Werner in der Regie von Arie Zinger den Monolog Yossel Rakovers Vendung tsu Got (Jossel Rakovers Wendung zu Gott) im jiddischen Original sprechen. Michael Fragstein vom Büro Achter April entwickelt dazu animierte Illustrationen, die als Videobühnenbild eingebunden werden.

Die Aufführung findet im Rahmen des Berliner Themenjahrs Zerstörte Vielfalt statt. Es ist zugleich das erste Projekt des Vereins zehnter mai e.V.

Im nächsten Schritt bereitet der Verein eine Umsetzung des Monologs als Hologramm vor.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ganz einfach: Weil es ein einzigartiges Projekt ist!

Der Schauspieler, Tilo Werner, spielt seine Rolle fantastisch und entführt Sie mit in eine fremde und doch so bekannte Welt.
Der Regisseur, Arie Zinger, schafft neue Interpretationsräume durch seine Inszenierung.

Michael Fragstein und das Büro Achter April entwickeln ein wunderbar animiertes, assoziativ begleitendes Bühnenbild.
Sichern Sie sich also jetzt eine Karte und somit eine kulturelle Immersion der besonderen Art. Oder unterstützen Sie uns und dieses Projekt durch eine finanzielle Spende; denn ohne Ihre Hilfe oder Ihr Kommen kann diese Zeitreise der Erkenntnisse so nicht stattfinden  und wir freuen uns doch so auf Sie!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die gesammelten Einnahmen gehen ausschließlich in die Aufführung. Schließlich würden wir Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner, Regieassistent, Sprachcoach und alle weiteren inspirierenden Teammitglieder gerne ein wenig für ihre harte und erfolgreiche Arbeit entlohnen.
Sollte unsere Marke überschritten werden, fließt das Geld nach einem kleinen Freudentanz und ganz großer Dankbarkeit in die Umsetzung zum Hologramm.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Verein zehnter mai e.V.

Die Frage nach der deutschen Identität, was sie vor 80 Jahren zu bedeuten hatte und was heute, leitet die Reflektion von Künstlern, Kommunikationsexperten und Wissenschaftlern mit Wurzeln in Israel, Rumänien, Argentinien, Italien und Deutschland. Aus der kreativen Auseinandersetzung mit dieser Frage entstehen die künstlerisch-diskursiven Projekte des zehnter mai e.V.

Impressum
zehnter mai e.V.
Hubert Gertis
Lobeckstr. 36
10969 Berlin Deutschland

Vereinsregister: VR 31415 B

Vorstand:
1. Vorsitzender: Christoph Ernesti
2. Vorsitzende: Cornelia Wunderlich
Schatzmeister: Hubert Gertis

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