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Projekte / Community
Remise Biegenbrück
Gemeinsam wollen wir diesen Sommer in Brandenburg die Remise unseres Vierseitenhofs wieder aufbauen und beleben. Die Bauphase wird über mehrere thematisch relevante Workshops aufgebaut. Uns geht es um die Anwendung alternativer Baumethoden und um die Grundsteinlegung eines gemeinschaftlich genutzten Raums für Künstler und Gestalter. In Zukunft wollen wir Workshops anbieten, Projekte unterstützen und öffentlichen Kulturveranstaltungen jenseits von Berlin ins Leben rufen.
Berlin
6.740 €
6.500 € Fundingziel
111
Fans
42
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Remise Biegenbrück

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.06.14 17:38 Uhr - 16.07.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 21.07. bis 21.08.2014
Fundingziel 6.500 €
Stadt Berlin
Kategorie Community

Worum geht es in dem Projekt?

Etwa 90 Kilometer südöstlich von Berlin entfernt, im Dorf Biegenbrück, nordwestlich der Stadt Müllrose, befindet sich, am Übergang zum Wald unser kleiner unumzäuter verwachsener Vierseitenhof.
Das schon etwas in die Jahre gekommene, charmante Gehöft wird seit drei Jahren behutsam und Stück für Stück mit Freunden und Verwandten wieder aufgebaut. Oft entsteht Neues in der Zeit unserer Sommerfeste, die wir auch gemeinschaftlich gestalten und organisieren. Seit dieser Zeit konnte sich der Ort zu einer Begegnungsstätte entwickeln, die Gestaltern, Künstlern und Kulturschaffenden Möglichkeiten des Austausches und der Zusammenarbeit bietet. Um dort noch intensiver gemeinschaftlich arbeiten zu können, möchten wir diesen Sommer mit dem Aufbau der Remise beginnen und so einen offenen Raum für experimentelle Zusammenarbeit schaffen.

Geplant ist eine 4 wöchige Bauphase mit Handwerkern, Architekten, Industrie Designern und Künstlern. Jede Wocheneinheit wird von einem fachspezifischen Workshopleiter begleitet. Von den groben Außenarbeiten über den Fachwerkaufbau und die Dachkonstruktion bis hin zur Innenraumgestaltung wollen wir alle Schritte gemeinsam erarbeiten. Bei der Innenraumgestaltung ist es uns wichtig eine variable, mobile und reduzierte Struktur zu entwickeln.

Zwei Prinzipien sind uns bei der Umsetzung besonders Wichtig: Zum einen soll das Bauen ökologisch sein, zum anderen wollen wir durch das gemeinschaftliche bauen ein Experimentierfeld öffnen. Ökologisch Bauen heißt, die Verwendung von industrialisierten Baustoffen zu meiden, oder dem industriellen Wertekreislauf entfallene Baustoffe einzubeziehen. Den Radius zur Beschaffung der benötigten Materialien beschränken wir auf 100 km um Biegenbrück . Bei der Verwendung von natürliche Baustoffe aus der Region wie Stroh, Stein, Holz und Lehm möchten wir traditionelle Bautechniken in die Gegenwart adaptieren. Und damit auch deren Aktualität für umweltschonendes Wohnen zu zeigen. Gemeinschaftlich Bauen heißt für uns die Verbindung von Handwerkern und Gestaltern durch eine gemeinsame Umsetzung. Durch die Aufhebung der Trennung von Gestaltung und Ausführung emanzipieren wir uns von der industrialisierten Bauwirtschaft. Damit wollen wir ein Bewusstsein schaffen wie man mit einfachen Mitteln unabhängig gestaltet. Es geht also nicht um das Endergebnis, sondern auch um den Prozess der Entstehung.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist eine Plattform für Kulturschaffende zur Umsetzung und Planung von Projekten zu schaffen. Ein temporäres Atelier, eine Werkstatt, eine autarke Wohneinheit mit einer kleinen Küche, einer Bibliothek und einem großen Wintergarten. Dabei ist uns auch für die Zukunft der Aspekt der Arbeit in der Gemeinschaft, fern ab von jeglicher Ablenkung, wichtig. Ein abgeschiedenes Labor für experimentelle Zusammenarbeit. Die Offenheiten und der Austausch dieser Plattform soll sich in den Räumen durch die kollektive Bauweise wiederfinden.

Wir sind selber Gestalter mit der Sehnsucht nach einem Raum in dem man unabhängig Ideen kreieren kann, diesen wollen wir Abseits von Berlin schaffen und auch anderen Menschen zugänglich machen. Daher richten wir uns an Personen, die ein ähnliches Bedürfnis wie wir verspüren. Unterschiedlichste Menschen, die aber gerne gemeinsam mit Anderen gestalten möchten.
Für weitere Information insbesondere zur Teilnahme schreibt uns an. Für eine gute Umsetzung des Projektes liegt es uns am herzen, die Personen, die sich für Workshops anmelden möchten persönlich kennenzulernen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Durch die Unterstützung des Projektes könnt ihr in erster Linie dazu beitragen, das der kollektive Prozess des Bauens mit den geplanten Workshops stattfinden kann und eine Bereicherung für alle Beteiligten wird. Über dies hinaus könnten wir die Substanz eines gewachsenen Vierseitenhofs erhalten und die Region in ihrer Vielseitigkeit unterstützen und durch kulturelle Veranstaltungen bestärken. Wir wollen damit das experimentelle Potenzial des Ortes mit anderen Menschen teilen und langfristig kulturellen, gemeinnützigen Projekten eine Plattform geben und praktische Umsetzung in Form von themenbezogenen Workshops ermöglichen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld fließt komplett in die Finanzierung des Baumaterials für den kollektiv Raum und ermöglicht es uns, die Remise zu einem wunderbaren Gebäude mit Arbeitsraum, Schlafbereich,einer kleinen Bibliothek und Küche im Wintergarten werden zu lassen um so den Ansprüchen eines produktiven Aufenthalts gerecht zu werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen Till Ronacher und Sebastian Schwindt. Wir haben bzw. studieren beide Produktdesign in Berlin bzw. Halle (Saale). Sebastian hat eine, in diesem Fall besonders hilfreiche Ausbildung als Tischler. Außerdem ist er es, der den Hof vor drei Jahren erworben hat und Ihn nun einer größeren Gemeinschaft zugänglich machen möchte. Wir beide kennen uns schon lange. Mit der Zeit gute Freund geworden und haben neben gemeinsamen Gestaltungsaufträgen unter anderem als Workshopleiter für Jugendliche im Rahmen von Bildung und Begabung zusammengearbeitet. Unserem gemeinsamen Bedürfnis Freiräume zu schaffen und mit anderen Menschen zu nutzen, möchten wir mit diesem Projekt noch mehr Kraft geben. Gemeinsam arbeiten wir nun seit 6 Monaten an der Umsetzung und sehen darin ein großes Potenzial für eine zukünftige Arbeitsweise als Gestalter und Produktdesigner, fern ab von individualisierter Markenbildung.

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