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Projekte / Community
Sanktionsfrei
Sanktionsfrei ist eine kostenlose Online-Plattform, die Hartz-IV-Sanktionen endgültig abschafft: Wir verpassen den Jobcentern ungefragt ein freundliches Online-Portal, das Betroffene umfassend informiert und kompetent begleitet. So vermeiden wir Sanktionen im Voraus! Mit Widersprüchen und Klagen bekämpfen wir Sanktionen und legen so die Jobcenter lahm. Und wir füllen verhängte Sanktionen aus einem Solidartopf auf. Denn niemand darf weniger haben als das verfassungsgemäße Existenzminimum!
Berlin
110.602 €
150.000 € Fundingziel
3351
Fans
2867
UnterstĂĽtzer
Projekt erfolgreich
29.11.16, 14:53 Christian Stollwerk
Liebe Unterstützer*innen, Ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass wir mit unserem Crowdfunding unsere Startfinanzierung erfolgreich gesichert haben - und so viel ist seitdem passiert! Wir freuen uns so sehr darüber, euch nun über die ersten Funktionen und Erfolge berichten zu können! Die Struktur unserer Plattform steht und erste Funktionen sind bereits online. Jetzt werden wir das Angebot auf sanktionsfrei.de Schritt für Schritt erweitern. Neugierig geworden? Das alles kann sanktionsfrei.de In nahezu sämtlichen Fällen eines Meldeversäumnisses, wie es offiziell heißt, wenn man einen Termin im Jobcenter verpasst hat, kann man auf sanktionsfrei.de jetzt Unterstützung erhalten. Du hast einen Termin im Jobcenter wegen Krankheit verpasst? Oder die Kinderbetreuung ist ausgefallen, die Arbeitszeiten konnten nicht verschoben werden oder die Einladung ist gar nicht angekommen? Oder, oder, oder… Diese Begründung kann man auf unserer Plattform nun einfach angeben, mit wenigen Klicks ein rechtlich geprüftes Antwortfax ans Jobcenter verschicken und so ganz einfach eine Sanktion abwehren. Solltest du daraufhin dennoch sanktioniert werden, helfen dir unsere Anwälte schnell und zuverlässig weiter. Wenn du bereits wegen eines Meldeversäumnisses sanktioniert wurdest, kannst du jetzt auch ganz einfach mit unseren Anwälten in Kontakt treten. Gib einfach an, wann du angerufen werden möchtest und sie melden sich bei dir um das weitere Vorgehen zu besprechen. Kurzum: Schaut mal rein, es hat sich viel getan: plattform.sanktionsfrei.de/ Der Solidartopf ist aktiv! Stell dir vor, dein Existenzminimum wäre gesichert - ohne wenn und aber und ohne Sanktionen. Das ist nun kein Wunschdenken mehr, denn unser Solidartopf ist jetzt am Start. Elena ist die erste Person, der wir eine dreimonatige Sanktion ausgeglichen haben. Wie sich das für sie angefühlt hat, könnt ihr in diesem Video sehen. Mittlerweile konnten wir diesen Fall erfolgreich abschließen und so fließt das Geld bald zurück in unserem Solidartopf. Hartzbreaker Jetzt geht es darum, die Finanzierung des Projekts auch langfristig zu sichern. Hieran kann sich jede*r beteiligen und Hartzbreaker werden. Mehr als 70 Hartzbreaker unterstützen Sanktionsfrei schon regelmäßig und man kann schon ab 1€ monatlich dabei sein. Mit den monatlichen Beiträgen füllen wir zum einen den Solidartopf auf, aus dem wir Sanktionen von Betroffenen ausgleichen. Ein weiterer Teil der Spenden fließt an der Verein und finanziert somit unsere Arbeit und neue Funktionen von Sanktionsfrei. Jede*r bestimmt selbst, wieviel in den Solidartopf und wieviel in die Vereinsarbeit fließt. Zusammen mit euch machen wir aus Hartz IV so eine sanktionsfreie Grundsicherung. Hartzbreaker könnt ihr hier werden. Grüne Kurskorrektur: Sanktionen sollen abgeschafft werden Die GRÜNEN haben sich auf ihrem Bundesparteitag für eine komplette Abschaffung der Sanktionen ausgesprochen. Auf Antrag des Landesvorsitzenden der GRÜNEN NRW, Sven Lehmann, wurde der entsprechende Absatz im Leitantrag der GRÜNEN geändert. “Die Sanktionspraxis war und ist falsch, das haben die letzten zehn Jahre gezeigt. [...], viele Menschen bis in die Mittelschicht hinein haben Angst vor Abstieg [...] Das nehmen wir ernst und wollen es korrigieren.”, sagt Sven Lehmann, Initiator des Änderungsantrages zur Mitverantwortung der GRÜNEN an der aktuellen Sanktionspraxis. Ein ausführliches Interview mit Lehmann, könnt ihr in unserem Blog lesen. So. Ganz schön viel passiert. Euch allen erst einmal eine tolle Adventszeit und bis zum nächsten Mal. Euer Sanktionsfrei Team
07.10.16, 12:21 Christian Stollwerk
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, Liebe Fans, ich möchte mich kurz als neues Mitglied der Sanktionsfrei-Crew vorstellen. Ich bin Christian Stollwerk und arbeite seit Anfang Oktober an der Kampagne von Sanktionsfrei mit - ich werde euch also auf diesem Weg ab und an mal mit Neuigkeiten und Wissenswertem rund um unsere Plattform versorgen. Als Erstes hab ich das Vergnügen, euch auf unsere Veranstaltung in Berlin am kommenden Donnerstag, den 13. Oktober, hinzuweisen. Ein Abend ohne Grenzen und ohne Sanktionen. Eingeladen sind alle, die Freiheit schenken und Ideen spinnen wollen. Das Leben ist ein Wunschkonzert – heute Abend. Podiumsdiskussion mit Inge Hannemann, Hans Christian Ströbele (Grüne), Katja Kipping (DIE LINKE) und Helmut Kleebank (SPD). Moderation: Claudia Cornelsen. Neben der Diskussion wird uns der Musiker und Kabarettist Bodo Wartke zum Träumen bringen. Im Anschluss informiert Michael Bohmeyer, Mitgründer von Sanktionsfrei, über den aktuellen Stand des Projekts. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und sich in die Diskussion miteinzubringen. Kostenlose Tickets für die Veranstaltung erhaltet ihr über Eventbrite: https://www.eventbrite.de/e/was-wurde-wenn-alternativen-zu-jobcenter-sanktionen-tickets-28314855495 Was Würde wenn? Alternativen zu Jobcenter - Sanktionen Wann: Donnerstag, 13. Oktober 19:00 - 20:30 (Einlass: 18:30) Wo: COLONIA NOVA, Thiemannstrasse 1, 12059 Berlin Für alle, die es nicht schaffen: Auf unserem Youtube Kanal wird es einen Mitschnitt der Veranstaltung geben -> http://bit.ly/2dPx1Ll Wir freuen uns auf Euch! Beste Grüße Euer Sanktionsfrei-Team
11.05.16, 11:18 Meike BĂĽttner
Danke Wir sind so dankbar und glücklich! Mit Eurer Hilfe ist es uns gelungen, 125.338 € für die Erstellung der Online-Plattform zu crowdfunden. Eine sechstellige Zahl ist für ein Crowdfunding ein sehr gutes Ergebnis. Umso wertvoller scheint diese Zahl in Anbetracht der Tatsache, dass es nie leicht ist, Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erzeugen. Was uns hier gelungen ist – uns als Initiator*innen und euch als Unterstützer*innen – das ist rekordverdächtig und es freut uns wirklich ganz besonders, dass wir gemeinsam geschafft haben, Menschen mit dem Thema Hartz IV und Sanktionen zu konfrontieren. In genau diesem Geiste wollen wir weitermachen! Ihr habt bis zur aller letzten Sekunde Krach gemacht für uns uns weiter gespendet. Wir sind beeindruckt von so viel Motivation auf allen Seiten. Und genau diese Kraft wollen wir auch zukünftig weiter nutzen. Darum denken wir derzeit intensiv über geeignete Beteiligungsmodelle für unseren Verein nach. Der nächste Schritt ist jetzt aber erst einmal die Umsetzung eines ersten Prototyps, an dem die Programmierer*innen bereits seit dem Kickoff am 31. März arbeiten. Diesen werden wir nun schon ganz bald präsentieren können. Wir halten euch auf dem Laufenden!
09.05.16, 12:42 Meike BĂĽttner
Heute endet unsere Crowdfunding-Aktion. Wir freuen uns alle wahnsinnig, wie viel wir schon erreicht haben und können es noch gar nicht so richtig fassen. Am Wochenende haben wir nochmal das schöne Wetter genossen und Meike und Helena vom Sanktionsfrei-Team haben Euch aus dem Grünen eine Videobotschaft geschickt. Vollgetankt mit Sonne geben wir heute nochmal alles. Flyer verteilen, Spenden hier bei Startnext, per SMS an die 81190 mit dem Inhalt sanktionsfrei3 für eine 3€-Spende oder sanktionsfrei10 für eine 10€-Spende, Twibbon “Ich unterstütze Sanktionsfrei” auf das Facebook- oder Twitter-Profil setzen geht ganz einfach unter http://twibbon.com/support/sanktionsfrei und Herausforderungen an Freunde via #4gegenHartz senden. Das geht hier: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de Wir sind alle schon ganz aufgeregt und gespannt, wieviel am Ende zusammen kommt. Heute Abend feiern wir das Ende des Crowdfundings und damit euch, die Crowd. Wir sind so unglaublich stolz auf euch! Vielen Dank! Euer Sanktionsfrei-Team
06.05.16, 13:40 Helena Steinhaus
"Hartz IV entwertet Europa." - Als scharfer Kritiker von ‪#‎HartzIV‬ hat uns am Mittwoch Yanis Varoufakis, der ehemalige Finanzminister Griechenlands und Gründer von DiEM25, seine Unterstützung ausgesprochen. Wir sind einfach überwältigt! Das Video verbreitet sich rasend schnell auf Facebook und Twitter und hat richtig für Aufruhr gesorgt! Der Countdown läuft weiter. Noch 3 Tage bis zum Ende des Crowdfundings. Die “4gegenHartz!”-Aktion treibt die Spendeneingänge in den letzten Tagen noch einmal in die Höhe und so konnten wir mittlerweile schon über 114.000 € sammeln. Wow! Wir sind sehr gespannt, wie weit wir kommen und wer in den nächsten Tagen noch für uns Gesicht zeigen wird! Wir freuen uns in den letzten Tagen ganz besonders über eure Unterstützung! Gemeinsam können wir Hartz IV sanktionsfrei machen! Euer Sanktionsfrei-Team
04.05.16, 14:52 Helena Steinhaus
Gastbeitrag von Johanna Kleinschrot Es ist fast soweit! Wir haben es bald geschafft. Dank euch! Gemeinsam waren und sind wir stark und haben schon jetzt Unglaubliches möglich gemacht: Am 9. Februar startete unsere Kampagne hier bei Startnext – und wir haben bis heute schon unfassbare 111.577 Euro erreicht. Jetzt läuft der Countdown zum großen Finale. Die Zähl-Uhren ticken nur noch 5 Tage bis zum nächsten Montag. Schaffen wir es bis dahin die Fundingschwelle von 150.000 zu knacken? Wir glauben fest daran! Aber nur mit eurer Hilfe. Ihr wart in den letzten Wochen großartig – habt geteilt, gepostet, getweetet und gespendet was das Zeug hält. Wir sind jede Woche aufs Neue überwältigt von eurem Support und bitten euch heute noch einmal um eure Unterstützung, damit wir das Fundingziel am Montag knacken: Helfen – ob mit oder ohne Geld. Wie geht das? Fordere deine Freund*innen zum Spenden heraus – dabei musst du selbst nicht spenden. Nur wenn du möchtest, kannst du auf jeden gespendeten Euro ein paar Cent drauf legen: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de/ Zeig Gesicht mit deinem Profilbild für Sanktionsfrei. Hier kannst du dein Photo mit einem Banner versehen, der allen zeigt, dass du Sanktionsfrei unterstützt: https://twibbon.com/Support/sanktionsfrei Teile diesen Blog-Beitrag, poste, tweete oder pfeif es von den Dächern – dass wir gemeinsam Hartz 4 sanktionsfrei machen! www.sanktionsfrei.de Lass unsere Flyer durch die Straßen fliegen: Sende uns eine Nachricht mit deiner (Mail-)Adresse und wir schicken dir unsere Flyer – entweder per Email zum Selbstausdrucken oder sie landen per Post in deinem Briefkasten. Wir schaffen das! Euer Sanktionsfrei - Team
03.05.16, 18:30 Helena Steinhaus
Liebe Unterstützer*innen, in 6 Tagen endet unsere Crowdfunding-Aktion und es fehlen noch etwa 40.000€! Viel Zeit ist das nicht - deshalb starten wir jetzt die „4gegenHartz“-Spendenaktion. Du und drei deiner Freund*innen helfen dabei gemeinsam, die Sanktionen abzuschaffen! Über die Seite http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de kannst du deine Freund*innen herausfordern, Beträge ab 1 € direkt an Sanktionsfrei zu spenden. Dabei kannst du dich frei entscheiden, ob du die ersten drei Spendeneinsätze noch einmal um einen selbst festgelegten Betrag erhöhen und damit deine Freund*innen besonders motivieren willst. Wie auch immer du dich entscheidest - mit #4gegenHartz könnt ihr uns nochmal gemeinschaftlich unterstützen und richtig Aufmerksamkeit für Sanktionsfrei erzeugen! Hier geht es zur Seite der Spendenaktion: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de Bitte hilf uns und fordere deine Freund*innen heraus, mit dir gemeinsam #4gegenHartz zu sein und die Sanktionen abzuschaffen. Lasst uns in den nächsten 6 Tagen nochmal alles geben! Vielen Dank für eure Unterstützung! Gemeinsam sind wir mächtig! Euer Sanktionsfrei-Team
01.05.16, 16:00 Helena Steinhaus
Gastbeitrag von Johanna Kleinschrot Was war passiert? Die POPULISTINNEN stürmten am vergangenen Mittwoch mit einem lauten Peng ein Jobcenter in Dortmund – eine Meute in goldenen Overalls eroberte das Foyer mit roten Luftballons und begann lauthals zu singen: „Deutschland sagt sorry!“. Wer steckt dahinter? Das Kollektiv Peng und das Schauspiel Dortmund haben den Flashmob inszeniert und ein Musikvideo draus kreiert (siehe unten) Parallel dazu tauchte eine Fake-Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf: Ein angeblicher Sprecher entschuldigt sich hier in einem Video bei den Leidtragenden der Agenda 2010 und dankt ihnen. (Dafür, dass Deutschland mit ihrer Hilfe zur größten Wirtschaftskraft Europas wurde. Nach dem Motto: Gewinner gibt’s eben nur wenn es auch Verlierer gibt. Und letztere kriegen doch immerhin ein handsigniertes Entschuldigungskärtchen vom Bundespräsidenten höchstpersönlich für ihre Verdienste fürs Vaterland: Deutschland sagt sorry!) Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurige Realität wäre, worüber Peng da informiert: In Deutschland leben 2,6 Millionen Kinder in Armut, der Niedriglohnsektor hat sich in den vergangenen Jahren auf 24 Prozent vergrößert und immer mehr Menschen sind als sogenannte Aufstocker auf Hartz IV angewiesen – weil ihr Einkommen zum Leben nicht reicht. (Auf der Fake-Webseite berichtet zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter, die trotz 30h-Job ihre zwei Kinder nicht ohne Aufstocken mit Arbeitslosengeld II durchrkriegt. Dabei heißt es im Grundgesetz: „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“) Die Aktion der POPULISTINNEN ging rasend schnell viral – nicht nur in den sozialen Netzwerken. Das Video durchrauscht alle Medien von ZDF über Spiegel Online und Jetzt bis zu Radio 1 und Morgenpost. „Sorry seems to be the hardest word”, schreibt Zeit Online und „Leider ist das ein Fake”, kommentiert die Taz. Auch das Bundesministerium für Arbeits und Soziales reagierte via Facebook – leider ohne auf den Inhalt der Aktion einzugehen: „Es gab in den letzten Wochen eine lebhafte Debatte in unserem Land darüber, was Satire darf und was nicht […] Heute ist eine Satire-Website online gegangen, die sich mit der Agenda 2010 auseinandersetzt. Wir begrüßen politisches Engagement und Interesse der Betreiber ausdrücklich […] (Wir sind aber auch der Auffassung, dass Satire als solche erkennbar sein sollte. Die Website nutzt das Logo, das Corporate Design und bis auf die Telefonnummer auch das Impressum des BMAS. Es ist auf den ersten Blick also nicht erkennbar, dass es sich um Satire handelt.“) Da bleibt nur zu sagen: Böhmermann schüttelt im Exil wahrscheinlich grade verzweifelt den Kopf und die Fake-Webseite wurde durch die Initiative inzwischen als Satire erkenntlich gemacht. Der Erfolg der Aktion aber bleibt und motiviert uns umso mehr. Danke Peng! Helft mit Sanktionen abzuschaffen! Spendet noch bis zum 9. Mai auf sanktionsfrei.de. Euer Sanktionsfrei Team!
30.04.16, 16:32 Helena Steinhaus
Liebe Unterstützer*innen und Interessierte, unser Crowdfunding geht jetzt noch genau 7 Tage! Der Endspurt hat offiziell begonnen! Micha erklärt in einem Video nochmal ausführlich, welchen Unterschied es für die Entwicklung der Sanktionsfrei-Software machen wird, wenn wir das Fundingziel von 150.000 € erreichen. Dafür fehlen uns jetzt noch knapp 40.000 €! Ihr habt weitere Fragen an uns? Morgen, am Dienstag den 3. Mai um 19 Uhr, könnt ihr Meike und Micha im Livestream auf Facebook ausfragen. Ihr könnt eure Fragen im Chat stellen und sie beantworten sie in Echtzeit. Hier ist der Link zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/537726636400191/ Wenn wir live gehen, wird der Livestream auf unserer Facebook-Seite angezeigt. Wir freuen uns auf jeden Einzelnen euch! Bitte helft uns, möglichst viele Menschen für das Thema Sanktionen zu sensibilisieren und zu einer Spende zu motivieren, indem ihr eure Unterstützung für Sanktionsfrei in den sozialen Medien sichtbar macht! Unter https://twibbon.com/Support/sanktionsfrei könnt ihr euer Profilbild für Twitter und Facebook ändern und automatisch unterstützende Tweets/Facebook-Posts machen. Wir freuen uns riesig über jede*n, der mitmacht! Wir freuen uns auf eine spannende letzte Crowdfunding-Woche! Euer Sanktionsfrei-Team
29.04.16, 19:25 Inge Hannemann
Heute fand im Bundestag die Debatte über die Petition (46483) zur Abschaffung von Sanktionen im SGB II (Hartz IV) und SGB XII (Grundsicherung) statt. Über einen Änderungsantrag forderte DIE LINKE den Bundestag auf, die Petition zu unterstützen. Als Petentin war ich mit dem Team von Sanktionsfrei vor Ort. Sanktionen sind aus meinen eigenen Erfahrungen absolut kontraproduktiv und bringen nur unter Druck in kurzweilige Beschäftigung; wenn überhaupt. Stattdessen bringen sie Ängste und Resignation. All dieses gehört geschreddert. Und so schredderte das Team von Sanktionsfrei und Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion vor dem Bundestag Sanktionsbescheide. Nach der Debatte twitterte Katja Kipping (Die Linke): „Wer nicht spurt, bekommt Existenznotpeitsche – das ist politisches Mittelalter. Das gehört überwunden.“ Auf den Punkt getroffen. Impulsiv und emotional ging es Kipping nochmals darum, die Folgen der Sanktionen für Erwerbslose, aber auch für den Arbeitsmarkt und deren Beschäftigten aufzuzeigen. War Udo Schiefner (SPD) der Meinung, dass die Stimmenanzahl und Likes unwichtig wären, weil jede Petition ernst genommen werde, so urteilte Andreas Mattfeld (CDU): „Sanktionen sind eine Motivationshilfe. Wir brauchen sie. Ein Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen wäre unverantwortlich.“ Weit an der Realität vorbei argumentierte Markus Paschke (SPD), dass die „erfolgreichen“ Jugendberufsagenturen weitgehend ohne Sanktionen auskämen. Als Beispiel nannte er Hamburg. Doch gerade dort ergab meine letzte Anfrage (Drs. 21/4009), dass die Sanktionsquote bei den jungen Menschen 54 Prozent aller Vollsanktionen in Hamburg ausmachen. Auch ist hier die durchschnittliche Sanktionshöhe um ein Viertel höher und beträgt durchschnittlich 131 Euro pro Monat als bei den über 25jährigen, die 106 Euro beträgt. Während die SPD also eine Entschärfung der derzeitigen Sanktionspraxis bei den unter 25jährigen fordert, halten sie in der Praxis daran fest. Von Seiten der CDU wurde die Frage laut, ob sie nicht zu großzügig seien. Ein ganzes Menschenbild in einem Satz! Insgesamt hielten sich die Redner von CDU/CSU eher mit Beiträgen zu bürokratischen Abläufe von Petitionen auf, anstatt sich des Themas zu widmen. Die Petition selbst war offenbar nicht hinlänglich bekannt. Auch Ergebnisse von der Regierung eingeforderter Expertisen wurden völlig verkehrt wiedergegeben. Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90 / Die Grünen) stellte in ihrer Nachfrage gegenüber der CDU richtig fest, dass ein Bild des arbeitsfaulen Erwerbslosen dargestellt wurde. Eine wirkliche Antwort darauf gab es nicht durch die CDU. Am Ende wurde abgestimmt: geschlossen fraktionsgebundene Stimmabgabe und Ende der Debatte! Eine klare Absage gegen über 90.000 Unterzeichner*innen der Petition. Während CDU und CSU der Frage nachgehen, ob sie nicht zu großzügig seien, ignorieren sie die Anliegen zahlreicher Bürger*innen.
28.04.16, 18:46 Meike BĂĽttner
Gastbeitrag von Johanna Kleinschrot Alleinerziehende gehören in Deutschland zu den Gruppen mit dem höchsten Armutsrisiko überhaupt. Insbesondere alleinerziehende Frauen. Jetzt soll ausgerechnet bei ihnen noch mehr gespart werden. Und das, obwohl bereits sowohl das Kindergeld, als auch das Elterngeld als Einkommen auf die ALG II-Leistungen angerechnet werden. Eine Regelung, die es so in keinem weiteren EU-Staat gibt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf veröffentlicht, nämlich den “Entwurf einer Neuregelung zur temporären Bedarfsgemeinschaft im SGB II”. Ein Statement von Bundesministerin Nahles dazu lautet: “Mit dem Gesetz zur Rechtsvereinfachung werden wir die Arbeit der Jobcenter nachhaltig erleichtern.” Das mutet fast schon ironisch an – denn nach einer Vereinfachung klingt zumindest die Änderung für Alleinerziehende nicht: Plangemäß soll Alleinerziehenden das Geld für die Tage gestrichen werden, an denen das Kind bei dem jeweils anderen Elternteil ist. Ein Beispiel: Ist, wie in über 90% der Fälle, die Mutter die Hauptverantwortliche und erhält ALG II, und besucht das Kind den Vater immer von Freitagabend bis Samstag, dann wird der Mutter an vier Tagen, nämlich an allen Samstagen des Monats, Geld abgezogen. Doch logischerweise muss die alleinerziehende Mutter auch an diesen vier Tagen den Mehraufwand für z.B. die Mietkosten mit Kind bezahlen. Und es wird noch komplizierter: Vielleicht ist es samstags mal später geworden und das Kind möchte gern bei Papa übernachten und am nächsten Vormittag von Mama abgeholt werden. Dann ist das Kind zwar den Großteil des Sonntags bei der Mutter, dennoch greifen die Kürzungen an diesem Tag. Denn für die Berechnungen ist maßgeblich, bei welchem Elternteil das Kind am entsprechenden Tag zuerst ist. Das heißt im Klartext: Wo es aufgewacht ist. Zur Veranschaulichung: Der Regelbedarf für Kinder von ALG 2-Beziehenden beträgt bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 237 Euro und vom 7. bis zum 14. Lebensjahr 270 Euro. Das sind dementsprechend etwa 8 bzw. 9 Euro pro Tag – und bei vier Samstagen etwa 36 Euro weniger. Das ist nicht nur unfair, es ist auch bei Weitem keine Vereinfachung. Wie viel bürokratischen Aufwand wird es kosten, Nachweise über Betreuungszeiten einzuholen? Im schlimmsten Fall bedeutet die Neuregelung, dass Alleinerziehende es sich nicht mehr leisten können, das Kind tageweise an den jeweils anderen Elternteil abzugeben – und das schadet letztlich vor allem denen, die sowieso schon unter der Situation leiden: Kindern, die in prekären Einkommensverhältnissen aufwachsen müssen. Wann haben die Verkürzungen endlich ein Ende? Helft mit Sanktionen abzuschaffen! Spendet noch bis zum 9. Mai auf sanktionsfrei.de.
20.04.16, 19:02 Meike BĂĽttner
Letzten Donnerstag habe ich mich mit einer Delegation aus Geschäftsführer*innen niederländischer und belgischer Jobcenter getroffen. Over de grens (über die Grenze) hieß das Programm, das Jurgen Woudwijk, ehemaliger Mitarbeiter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und Berater deutscher Jobcenter, organisiert hat. Ziel der Studienreise war ein Austausch über die jeweiligen Sozialsysteme. Ich war eingeladen, um über die Arbeit von Sanktionsfrei zu berichten. Herausgestellt hat sich vor allem eines: Das deutsche Sozialsystem ist eines der Härtesten in Europa. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt haben wir im europäischen Vergleich einen der niedrigsten Regelsätze für Erwerbslose und die härtesten Bedingungen (1-Euro-Jobs, Mitwirkungspflicht, Sanktionen). Als einzige überhaupt definieren wir Leistungen wie Kindergeld und Kindesunterhalt als Einkommen, was zur einer Kürzung des Regelsatzes führt. Und während in vielen europäischen Ländern an Verbesserungen der Systeme gearbeitet wird, berät der deutsche Bundesrat aktuell noch über Verschärfungen. Dabei bescheinigen bereits zahlreiche Studien die Ineffizienz von Hartz IV. Die Tschechische Republik und andere ehemalige Ostblockländer zum Beispiel haben sich beim Neuaufbau ihrer Sozialsysteme am Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen orientiert. Im Vordergrund stand dabei die Armutsbekämpfung. In Deutschland hingegen werden theoretische Finanzpläne zu Grunde gelegt, um den Regelsatz zu bemessen. Der Fokus liegt nicht auf dem Bedarf der Menschen, sondern auf dem Bedarf des Systems selbst. Damit liegt Deutschland weit zurück im europäischen Vergleich. Die Niederlande denken visionär nach vorne. Dort wird derzeit in mehreren Städten mit Grundeinkommen experimentiert. Die Stadt Utrecht und die dortige Universität haben das Projekt initiiert, einige Städte folgen ihnen bereits. Im Utrechter Experiment erhalten rund 300 Teilnehmer*innen, die bereits Sozialhilfe empfangen, monatlich ungefähr 1000 Euro Grundeinkommen. Einigen wird es als gewöhnliche Sozialhilfe ausbezahlt, sie müssen gewisse Bedingungen erfüllen, um das Geld zu bekommen. Andere erhalten ihr Grundeinkommen bedingungslos. Sogar für den Fall, dass sie einen neuen Job finden, erhalten sie weiterhin monatlich ihr Grundeinkommen. Das Experiment soll ermitteln, welcher Weg mehr Anreize zur Weiterbildung und Jobsuche bietet – Kontrolle, Druck und Überwachung seitens der Arbeitsämter oder finanzielle Sicherheit? Auch in Finnland startet in diesem Jahr ein zweijähriges Experiment mit bedingungslosem Grundeinkommen und in der Schweiz wird es am 5. Juni eine Volksabstimmung darüber geben. Das Deutschland so hinterherhinkt ist sehr schade. Allerdings zeigt der Vergleich auch: Andere Modelle für eine Grundsicherung sind realistisch und greifbar nahe. Ergreifen wir auch hier die Initiative. Schaffen wir das Unrecht ab, machen wir Deutschland sanktionsfrei!
14.04.16, 12:22 Helena Steinhaus
Sanktionsfrei ist gestartet! Am 31. März haben wir mit unseren Programmierer*innen die Entwicklung der Plattform Sanktionsfrei begonnen! Besonders wichtig ist uns, euch während des Entwicklungsprozesses auf dem Laufenden zu halten. Aktuell arbeiten wir an einem ersten Prototypen. Und hier seht ihr Fotos von unserem “Kick-Off”-Treffen. Wir können kaum erwarten, euch die ersten Ergebnisse zu präsentieren! Wir haben losgelegt - und das Crowdfunding geht weiter. Es fehlen noch rund 50.000 €, bis zu unserem Fundingziel. Jetzt sind noch 25 Tage Zeit, dieses Ziel zu erreichen. Nach einer kleinen Verschnaufspause letzte Woche starten wir deshalb nun wieder mit frischen Kräften durch! Dabei freuen wir uns insbesondere über die Unterstützung durch Die Agentuer, die pro bono wahnsinnig professionelle und wirkungsvolle Videos für uns produziert hat. Unten könnt ihr euch die ersten beiden Videos anschauen. Achtung, man kann davon Gänsehaut bekommen! Übrigens: Seit der Verlängerung leiten wir Beträge, die per SMS, Paypal oder Überweisung direkt auf unser Vereinskonto gehen, nicht mehr nach Startnext weiter um die dort anfallenden Transaktionsgebühren in Höhe von 5 Prozent zu sparen. Der vollständige Spendenstand wird in unserem Spendenbalken auf sanktionsfrei.de angezeigt. Die direkten Zuwendungen werden gesondert angezeigt. Leider ist es nicht möglich, diesen Spendenbalken auch bei Startnext darzustellen. Bitte unterstützt uns auch in der Verlängerung weiterhin so treu und teilt unsere Videos, um auf Sanktionen aufmerksam zu machen. Gemeinsam sind wir mächtig. Herzliche Grüße, euer Sanktionsfrei - Team
31.03.16, 13:58 Meike BĂĽttner
Wow! Mit eurer Hilfe haben wir in den vergangenen sieben Wochen 94.482 Euro für Sanktionsfrei crowdfunden können. Das ist viel Geld. Die Fundingschwelle ist überschritten und wir können starten! Machen wir noch mehr daraus! Wir haben noch so viel vor. Darum freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir das Crowdfunding verlängern werden. Die Idee Sanktionsfrei hat in den letzten Wochen eine Menge Unterstützung erfahren. Je länger die Kampagne lief, desto größer wurde der Zuspruch aus allen erdenklichen Richtungen. Wir wollen diese zusätzlichen Kräfte bündeln und Sanktionsfrei noch viel populärer machen. Es wurden noch Filme für uns produziert, wir sind eine Kooperation mit zwei reichweitenstarken Youtubern eingegangen, “Die Anstalt” im ZDF zum Thema Arm und Reich wurde verschoben und wir erhalten mehr und mehr Medienanfragen. Außerdem sind wir eingeladen worden, Sanktionsfrei auf der Internet- und Gesellschafts-Konferenz re:publica, Anfang Mai, vorzustellen. Darum konnten wir zum Glück mit Startnext die Verlängerung des Crowdfundings aushandeln. Gehen wir in die nächste Runde! Wir machen weiter bis zum 9. Mai 2016. Diese Zeit werden wir nutzen, um die Debatte um Hartz IV und Sanktionen noch stärker anzustoßen, mehr Menschen zu erreichen und dadurch eine noch bessere Finanzierung garantieren zu können. Wir wissen, dass wir uns ein hohes Ziel gesetzt haben angesichts der sehr geringen Aufmerksamkeit für Sanktionen und Hartz IV im Allgemeinen. Wir haben gewusst, dass es keine einfache Arbeit wird. Genau darauf waren und sind wir vorbereitet und genau deshalb machen wir auch weiter. Dem Thema muss viel mehr Gehör verschafft werden. Mit aller Kraft. Und wir sind auf einem guten Weg. Hunderttausende Likes auf Facebook, 2367 Unterstützer*innen auf Startnext und viele weitere mehr, die uns per sms, Direktüberweisung und paypal rund 95.000 Euro zur Verfügung gestellt haben – eine ganze Menge Geld. Vor allem, da ein großer Teil von denen kommt, die sich selbst wenig leisten können. In der Verlängerung wollen wir Dank der medialen Aufmerksamkeit erreichen, dass vermehrt diejenigen Geld spenden, die nicht selbst von Hartz IV betroffen sind und sich diesem Thema neu öffnen. Denn wir haben festgestellt, dass viele gar nicht wissen, was im deutschen Sozialsystem eigentlich abgeht. Das wollen wir ändern. Uns ist so viel Unterstützung von euch entgegengebracht worden. Danke nochmals dafür! Kämpfen wir nun gemeinsam weiter gegen Sanktionen und Willkür in deutschen Jobcentern. Wir bleiben radikal optimistisch, bleibt ihr uns weiter so treu. Gemeinsam machen wir Deutschland sanktionsfrei.
26.03.16, 18:24 Helena Steinhaus
Liebe Freund*innen, Interessierte und Unterstützer*innen, wir sind völlig überwältigt! Gerade eben haben wir die Fundingschwelle von 75.000 € geknackt! In den letzten paar Tagen ist geradezu eine Unterstützungslawine losgetreten worden und innerhalb kürzester Zeit haben wir die Schwelle erreicht. Sanktionsfrei kann starten! Am 01.04.2016 geht Dank euch die Programmierung los und die weitere Planung und Vernetzung von Sanktionsfrei wird fortgesetzt. Wieviel ist noch möglich? Unser Fundingziel sind 150.000 €. Je mehr Geld noch zusammenkommt, desto schneller wird es Sanktionsfrei geben und desto umfangreicher werden die Funktionen der Plattform sein. Es zählt also weiterhin JEDER Euro! Besonders wünschen wir uns noch Unterstützung von denjenigen, die nicht von Hartz IV betroffen sind. Denn diejenigen, die schon in Bezug sind, sollen nicht auch noch ihr letztes Geld ausgeben müssen. Helft uns mit, Sanktionsfrei bekannt zu machen! Teilt uns in den sozialen Medien, erzählt von uns und unserer Vision, Hartz IV sanktionsfrei und die Gesellschaft gerechter zu machen. Denn die Würde des Menschen ist sanktionsfrei. Prominente Unterstützung kam gestern von Max Uthoff in einer Videobotschaft. Er hat gleich mal 2500 € in die Kasse getan und wünscht sich, dass Sanktionsfrei “das ganze System lahmlegen wird”. Genau das ist unser Ziel. Und wir sind mit RIESENSCHRITTEN auf dem Weg dahin! Mit euch und durch euch. Sanktionsfreie Grüße von dem überglücklichen Sanktionsfrei - Team aus Berlin, Hamburg und Magdeburg
24.03.16, 15:25 Meike BĂĽttner
Der Endspurt ist in vollem Gange. Soeben haben wir die 60.000 geknackt. Darum haben wir –Zack zack – noch ein Video gebastelt. Damit werdet ihr ganz sicher auch die jenigen überzeugen können, die Sanktionen für berechtigt halten. Die Sanktionierungen durch das Jobcenter sind keine Meinungsfrage. Tatsächlich gibt es dafür einfach keine rechtliche Grundlage. Das SGB II verpflichtet die Jobcenter dazu, den ALG2 Beziehenden ein Leben in Würde zu ermöglichen. Und das Grundgesetz verbietet den Jobcentern, Menschen in Beschäftigungen zu zwingen, die sie nicht annehmen möchten. Nehmt unser Video und überzeugt eure Freund*innen von Sanktionsfrei. Wir haben noch sieben Tage Zeit und brauchen nur noch 15.000 Euro, um die Fundingschwelle zu erreichen. Andernfalls erreichen uns die Spenden nicht, sondern werden an die Unterstützer*innen zurück überwiesen. Geben wir gemeinsam Gas. Machen wir Deutschland sanktionsfrei!
24.03.16, 07:48 Meike BĂĽttner
Nur noch 7 Tage. Es geht um alles! Gestern haben wir ein neues Video aufgenommen, in welchem ich erkläre, wieso wir alle von Hartz IV und Sanktionen betroffen sind. Im letzten Jahr gab es zum Beispiel weniger als 600.000 Stellen für offiziell rund 3 Millionen Arbeitssuchende. Inoffiziell waren es aber noch weitaus mehr Arbeitssuchende. Schätzungen gehen von 5 Millionen aus. Denn in diesen Zahlen wurden zum Beispiel alle Personen herausgerechnet, die zum Zeitpunkt der Erfassung in einer Maßnahme steckten oder einem 1-Euro-Job nachgingen oder einfach nur gerade krankgeschrieben waren. Zu diesen 5 Millionen Menschen kann jede*r von uns schneller dazu gehören als die meisten annehmen. Denn es gibt heute kaum noch unbefristete Arbeitsverhältnisse. Auch Qualifikation und Engagement bieten angesichts dieser Zahlen keinen Schutz mehr. Sanktionsfrei muss zustande kommen. Wir wollen die Werkzeuge bereitstellen, mit denen jede*r sich unkompliziert und menschenwürdig gegen Ungerechtigkeiten der Jobcenter wehren kann. Bitte unterstützt uns dabei, geltendes Recht durchzusetzen. Die Würde des Menschen ist sanktionsfrei. Du hast noch nicht gespendet oder möchtest es noch einmal tun? Jeder Euro hilft. Und bitte teilt unser Video, um noch viel mehr potentielle Unterstützer*innen auf uns aufmerksam zu machen. Wir danken für euer Engagement. Machen wir Deutschland gemeinsam sanktionsfrei!
22.03.16, 19:01 Meike BĂĽttner
9 Tage bleiben uns noch bis zum Ende des Crowdfundings. Nun heißt es: Alles geben. Auf Facebook und Twitter konnten wir fast 11.000 Menschen für Sanktionsfrei begeistern, auf Startnext haben wir 1930 Fans. Insgesamt 12851 Menschen haben uns gezeigt, dass sie Sanktionen in Hartz IV abschaffen wollen. Durch diese Unterstützung haben wir aber schon Millionen erreicht. Das ist eine enorme Kraft, die wir nun unbedingt bündeln müssen. Sanktionsfrei ist zum Greifen nahe: Wenn jede*r von euch nun noch einmal mind. 2 Euro gibt, dann haben wir die 75.000 Euro voll und können richtig loslegen. Je mehr Geld gecrowdfundet wird, desto schneller können wir mit der praktischen Hilfe beginnen. Für uns gibt es mittlerweile keine Alternative mehr. Aus unserem bloßen Wunsch ist längst die Gewissheit geworden, dass Sanktionsfrei sein muss. In den letzten Wochen haben wir viele berührende Gespräche geführt. Einige von euch haben ihre Wohnungen verloren, Familien, die im Winter ohne Heizung und/oder Strom leben mussten und vieles Haarsträubendes mehr. Das Hartz IV-System, und ganz besonders die Sanktionierungspraxis, erzeugt Armut und ein Klima der Angst und Kälte. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Wir tragen unseren Teil dazu bei, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. In den nächsten 9 Tagen werden wir noch einmal alles geben, um unsere Reichweite zu steigern. Ihr dürft gespannt sein auf ein paar Überraschungen. Darum jetzt alle: Auf die Plätze, fertig, Endspurt!
15.03.16, 10:00 Inge Hannemann
Der Bundesrat verhandelt derzeit über eine sogenannte Vereinfachung der Hartz-IV-Gesetze. Tatsächlich liest sich der Gesetzentwurf eher als eine Rechtsverschärfung. Bisher ist noch nicht absehbar, inwiefern die Gesetze sich ändern werden. Die erste Sitzung des Bundesrats wird am Freitag stattfinden. Am 1. August soll die Neuregelung in Kraft treten. Die hier genannten Pläne beziehen sich darum auf den bloßen Gesetzentwurf. Bund und Länder haben sich nun ein Jahr lang über Sanktionen in Hartz IV beraten. Mit eindeutigen Ergebnissen. Unter anderem stimmten alle Länder bis auf Bayern für die Abschaffung der Sanktionen für unter 25jährige. Im Bundestag sprach sich selbst die SPD dafür aus. Geworden ist aus diesem Vorhaben leider nichts. Stattdessen wird nun über erhebliche Verschärfungen verhandelt. Geplant sind zum Beispiel: starre Obergrenzen für Heizkosten zukünftig soll es keine Heizkosten-Einzelfallprüfungen mehr geben. Pauschalen für Heizkosten sind jedoch sehr problematisch, da Wohnungen unterschiedlich gut isoliert sind. Darauf soll aber keine Rücksicht mehr genommen werden. Da in vielen Ländern die Mietkosten nicht regelmäßig an den Mietspiegel angepasst werden, ist es ohnehin immer schwieriger geworden, “angemessenen” Wohnraum zu finden. Eine starre Heizkostenobergrenze wird dieses Problem noch verschärfen: Die Wohnungsnot wird dadurch weiter steigen. härtere Sanktionierungen geht es nach dem Gesetzentwurf, so soll es zukünftig möglich sein, Menschen lebenslänglich zu sanktionieren. Und das auch schneller als bisher. Zukünftig gilt als Vergehen bereits, seine Hilfebedürftigkeit weiter aufrecht zu erhalten. Da die Hilfebedürftigkeit von Hartz IV-Empfänger*innen aber kein Eigenverschulden ist, sondern daher rührt, dass es schlicht nicht genügend Berufe gibt, um alle Existenzen zu sichern, wird ein systemisches Problem damit den Leidtragenden noch stärker zur Last gelegt. Begrenzung der Nachzahlungsverpflichtung zukünftig soll der Zeitraum verkürzt werden, für den das Jobcenter verpflichtet ist, Nachzahlungen zu leisten. Bisher konnten die Leistungsansprüche durch so genannte Überprüfungsanträge für das laufende und das vergangene Jahr in Frage gestellt werden. . Zukünftig soll eine solche Nachzahlung nur noch durch eine abschließende Fallklärung vor einem Sozialgericht erreicht werden können. Diese Fälle dauern jedoch Jahre. Was soll das? Wir verstehen nicht, wieso auf diese Weise an den ohnehin menschenverachtenden Gesetzen noch weiter herumgedoktort wird. Wir wünschen uns eine Grundsicherung, die den Menschen in das Zentrum ihrer Bestrebungen stellt. Es ist uns unbegreiflich, wieso Vertreter*innen der Wirtschaft an diesen Gesetzesentwürfen mitarbeiten.Wir haben das Recht auf eine Grundversorgung. Daran darf nicht länger gespart werden. Wir fordern darum völlig neue Gesetze. Wir wollen eine Grundsicherung ohne Sanktionen und ohne den Zwang zur Selbstaufgabe. Wir haben tatsächlich etwas vereinfacht. Nämlich die Möglichkeit, unsere Vision zu unterstützen. Ab sofort kann man das auch ganz unkompliziert per SMS. Einfach eine SMS an die Nummer 81190 schicken mit dem Text sanktionsfrei3, um uns 3 Euro zukommen zu lassen oder dem Text sanktionsfrei 10, um uns mit 10 Euro zu unterstützen. 17 Cent des Betrags führen wir an den Serviceanbieter ab. Blogbeitrag geschrieben von Meike am 15.03.2016
07.03.16, 15:00 Inge Hannemann
Wir haben Erfahrungsberichte sanktionierter Menschen gesammelt. Berichtet im eigenen Namen oder unter selbstgewählten Pseudonymen. Heute stellen wir euch drei dieser Menschen vor. „ Ich werde sie mit Stellenageboten zuballern ” Das war die Wortwahl des Sachbearbeiters aus Kiel, dem Rebko (31 Jahre) zugewiesen ist. Ganz so, als ob es sich bei seiner Jobsuche um einen Krieg handeln würde. Stellenangebote als Waffen, Rebko als ihr nächster Kollateralschaden. Dabei fehlte es nicht einmal an mangelnder Initiative. Im Gegenteil. Er schrieb Initiativbewerbungen. Doch leider hatte er eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und laut dieser zählten nur Bewerbungen, die auf Stellenausschreibungen erfolgten. Als es davon mal keine gab, erfüllt er also seine Auflagen nicht, obwohl er Bewerbungen verschickte. Solche, die nicht zählten in den Augen des Amtes. Rebko wurde sanktioniert. 30 Prozent wurden ihm gestrichen. Das sind um die 120 Euro und es entspricht in etwa dem, was einem Hartz IV-Leistungsberechtigten für Nahrung und Getränke pro Monat zugestanden wird. Genau so schlug es sich auch nieder. Rebko musste hungern. In Deutschland 2015. Rebko hat Widerspruch eingelegt. Ohne Erfolg. Er reichte Klage ein beim Landesgericht. Die Klage wurde abgelehnt. Er ist in Widerrufung gegangen und rechnet damit, dass sein Fall in vielleicht 5 Jahren abschließend geklärt sein wird. Biene ist 33 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von drei Kindern. In ihrem Fall hätte alles so einfach sein können. Im Grunde war sie nur ein paar Treppenstufen davon entfernt, nicht sanktioniert zu werden. Denn vorgeworfen wurde ihr, dass sie den Besitz ihres Kraftfahrzeugs nicht angemeldet hätte. Biene stattete der Sachbearbeiterin einen Besuch ab und klärte sie darüber auf, dass sich die Anmeldung ihres Autos in den Akten befände. Die Sachbearbeiterin hätte bloß aufstehen und diese Akte holen müssen. Stattdessen verhängte sie eine Sanktion. Ihr Widerspruch dagegen blieb erfolglos und Biene und ihren Kindern wurden 236 Euro einfach weggekürzt. Selbstverständlich sanktionieren nicht alle Mitarbeitenden der Jobcenter so willkürlich. Aber sie haben die Möglichkeit dazu. Und das, obwohl es sich in der Regel um Menschen ohne juristische Ausbildung handelt. Einfache Angestellte einer Dienstleidtungsagentur haben die Macht, Entscheidungen über die existenzielle Sicherheit ihrer Kund*innen zu entscheiden. Die deutsche Gewaltenteilung schließt derlei Vorgänge aus. Und sie passieren dennoch. Jeden Tag. Auch C. (60 Jahre) traf diese Willkür unerwartet hart. „Sie haben ja nicht einmal Abitur!”, stellte ihr Berufsberater fest, als sie ihm von ihrer Ausbildung zur Arbeitsvermittlerin bei der FAW (Fortbildungsakademie der Wirtschaft, direkter Partner der Bundesagentur für Arbeit) berichtete. C. erlebte ihn als sehr ungehalten. „Wenn man als Arbeitsvermittlerin tätig sein will, muss man studiert haben. Sie können momentan lediglich als Toilettenfrau eingesetzt werden. " C. lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hat ganztags im Groß- und Außenhandel gearbeitet, bis ein einschneidendes Lebensereignis sie völlig aus der Bahn warf. Zwei Kinder hat sie alleine groß gezogen, eines davon schwerst mehrfach behindert. Sie will kein Mitleid. Sie möchte einfach nur behandelt werden wie ein Mensch. Nicht ständig Angst haben vor dem nächsten Termin beim Jobcenter, wo ein Einzelner so viel Macht ausüben kann über ihre Existenz. „Es ist für mich das erste Mal, dass irgendjemand diese Missstände erkennt und aufdeckt. Das gibt mir Hoffnung”, sagt sie über Sanktionsfrei. Hoffnung ist das Mindeste, das wir als moderne solidarische Gesellschaft ihr geben sollten. Wer noch mehr geben kann, den bitten wir inständig, uns mit einer Spende zu unterstützen. Beenden wir diese Praxis. Für ein sanktionsfreies Leben. Bedingungslos.
01.03.16, 17:33 Inge Hannemann
Ihr kennt Micha und Inge und ihr habt Meike kennengelernt. Heute wollen wir euch den Rest des Teams vorstellen, das so eifrig hinter den Kulissen an der Sanktionsfreiheit arbeitet. Helena ist Projektleiterin bei Sanktionsfrei. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, sie koordiniert und kommuniziert, sorgt für gute Stimmung im Büro und jongliert Geld, Kapazitäten und Ziele. Wenn es mal schwierig wird, macht sie kurz einen Handstand, ordnet alles neu und sucht mit gut durchblutetem Kopf nach frischen Lösungen. Helena hat selbst schon einige Erfahrungen mit Hartz IV sammeln müssen und wurde auch bereits sanktioniert. Meera entwickelt Kampagnen, ist zuständig für unser Grafikdesign, Videoschnitt und redaktionelle Arbeiten. Sie ist so passioniert bei der Sache, dass sie sogar hin und wieder von der Crowd träumt. Maheba sorgt durch ihre pure Anwesenheit für Entspannung, macht unsere Pressearbeit und hilft bei der Kampagnenentwicklung. Krisch unterstützt sie dabei. Johannes ist smarter Stratege, kalkuliert und plant für uns und kennt mehr Lösungen als es Probleme gibt auf der Welt. Und last but auf-überhaupt-keinen-Fall least wäre da noch Praktikant Jannis. Jannis kann aus Zahlen und Buchstaben Bilder am Computer basteln, er hilft beim Dreh der Kampagnenvideos und ist immer zur Stelle. Völlig egal welche Stelle. Er kocht auch mal Kaffee, aber nur weil er so nett ist und nicht, weil wir ihn darum bitten. Wir alle arbeiten für Sanktionsfrei, weil das Existenzminimum für uns nicht verhandelbar ist. Uns ist klar, dass Armut jeden Menschen betreffen kann. Darum fühlen wir uns dafür verantwortlich, für eine echte Grundsicherung aller Menschen einzustehen.
26.02.16, 20:29 Inge Hannemann
Liebe Freund*innen, Kritiker*innen und Unterstützer*innen von Sanktionsfrei, heute war es so weit: wir haben die Hälfte der Fundingschwelle überschritten ! Nach gerade mal zweieinhalb Wochen stehen wir bei über 37.000 € und haben damit schon ein ganzes Stück geschafft, dank eurer Unterstützung! Denn: Ohne euch geht gar nichts , so viel ist klar. Bleibt uns weiter treu, teilt uns weiterhin in den sozialen Netzwerken, verteilt Flyer, bleibt dabei! Je mehr Menschen auf unsere Startnext Seite kommen, desto höher ist die Chance, dass wir unser Ziel erreichen. Mit vereinten Kräften können wir es möglich machen. "Hartz IV ist offener Strafvollzug", bringt Götz Werner, Gründer von DM und einer der bekanntesten Grundeinkommensaktivisten es treffend auf den Punkt. So kann das nicht weiter gehen! Wir vom Sanktionsfrei Team sind sind glücklich und motiviert, aus vollem Herzen weiter zu machen. Unten findet ihr auch eine Videobotschaft von Micha. Habt Dank, ihr seid großartig! Und nun, ein schönes Wochenende allen! Euer Sanktionsfrei - Team
24.02.16, 14:19 Inge Hannemann
Wir sind Kristina und Dirk. Wir beraten Sanktionsfrei in rechtlichen Fragen und bauen im Hintergrund das juristische Netzwerk auf. Für ein solches Vorhaben braucht man eine Vielzahl guter Anwält*innen. Wir knüpfen und pflegen die Kontakte, die dazu nötig sind. Unser Spezialgebiet ist das SGB 2. Hauptsächlich unterstützen wir Menschen dabei, ihre Rechte gegenüber den Jobcentern durchzusetzen. Dass wir selbst während Studien- und Kinderbetreuungszeiten vorübergehend auf Alg II Leistungen angewiesen waren, hat unsere Spezialisierung geprägt. Wir haben persönlich erfahren, dass man sich rechtlich zu helfen wissen muss, wenn man erst einmal in die Abhängigkeit des Jobcenters geraten ist. Diese Expertise haben wir ausgebaut und eine Kanzlei gegründet, direkt gegenüber des Jobcenters in Leipzig. Seit vielen Jahren beraten wir Menschen und betreuen bundesweit Fälle gegen deutsche Jobcenter. Wir arbeiten für Sanktionsfrei, weil wir für soziale Gerechtigkeit einstehen. Als Anwält*innen können wir Menschen bei der Durchsetzung Ihrer sozialen Rechte helfen. Unsere anwaltlichen Möglichkeiten finden leider dort ihre Grenze, wo die Gesetze selbst unsozial sind. Deshalb setzen wir uns für nicht weniger als die Abschaffung des ungerechten „Harz IV-Systems“ ein. Die Zeit ist reif für eine wirklich bedingungslose und angemessene Grundsicherung. Sanktionsfrei wird uns helfen, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen.
22.02.16, 14:24 Inge Hannemann
Liebe Unterstützer*innen, Kritiker*innen und Interessierte, ich bin Meike und ich arbeite seit letzter Woche für Sanktionsfrei. Ich bin eine von denen, die euch auf unserer facebookseite antworten, ich helfe bei der Entwicklung von Kampagnen und schreibe für den Blog. Wir wollen, dass ihr die Menschen und Motive hinter Sanktionsfrei kennenlernt und ich mache heute den Anfang. Ich habe selbst jahrelang Hartz IV bezogen, litt unter zahlreichen Sanktionen, Räumungsklagen und sogar Haftandrohungen. Ich war über lange Zeiträume nicht krankenversichert und weiß leider sehr genau was es heißt, wenn man versehentlich durch eine der Maschen unseres Sozialnetzes entwischt. Ich habe mich jahrelang für Alleinerziehende engagiert, das Blog und das Buch Mutterseelenalleinerziehend geschrieben, diverse Selbsthilfenetzwerke unterstützt und als freie Texterin gearbeitet. Ich arbeite sehr gerne für Sanktionsfrei, weil ich das hier vorherrschende Menschenbild aus tiefster Überzeugung teile. Ich glaube, dass jeder Mensch ein Recht hat auf ein würdevolles und mündiges Leben. Und darüber werde ich übrigens auf keinen Fall mit mir streiten lassen auf unserer facebookseite. Konstruktive und freundliche Kritik lese ich dafür aber sehr gerne. Auf eine sanktionsfreie Zukunft Eure Meike vom Team Sanktionsfrei
20.02.16, 09:16 Inge Hannemann
Mit eurer Hilfe haben wir zehn Tage nach Kampagnenstart bereits 26.000 Euro Spendensumme erreicht. Heute, am elften Tag, sind es schon fast 28.000 Euro. Inge Hannemann, Mitinitiatorin von Sanktionsfrei, bedankt sich in diesem Video bei allen Unterstützer*innen. Für die zahlreichen Spenden, das enorme Interesse und eure Eigeninitiative. Viele von euch werben für unsere Sache mit selbst produzierten Flyern oder berichten in den Warteräumen der Jobcenter von Sanktionsfrei. Wir wissen dieses Engagement sehr zu schätzen. Besonderer Dank gilt auch denjenigen unter euch, die Geld spenden, obwohl ihr Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt. Das alles überwältigt und ermutigt uns. Bitte macht weiter so. Die Würde des Menschen ist sanktionsfrei. Ein Existenzminimum muss ein Existenzminimum bleiben!
16.02.16, 18:25 Inge Hannemann
Lieber Freund*innen, Unterstützer*innen und Interessierte, herzlichen Dank! Ihr seid großartig! Mit eurer Hilfe haben wir in der ersten Woche über 22.000 Euro gesammelt. Wir sind dankbar, begeistert und überwältigt. Über alles was passiert ist, berichten euch Micha (Mitgründer von Sanktionsfrei) und Helena (Projektleitung) in einer persönlichen Video-Nachricht (siehe unten). Ihr habt uns in den letzten Tagen mit viel motivierendem Feedback begleitet. Viele von euch hatten auch Fragen zu verschiedenen Aspekten der Sanktionsfrei-Idee. Leider konnten wir nicht immer sofort antworten – es war so viel los! Deshalb haben wir die häufigsten und dringendsten Fragen nun unter sanktionsfrei.de/faq für euch gesammelt und beantwortet. Genauso wichtig wie eure Spenden ist, dass noch mehr Menschen von Sanktionsfrei erfahren, damit wir das Kampagnenziel erreichen und mit der Arbeit beginnen können. Bitte teilt unsere Kampagne auf Facebook und Twitter und erzählt so vielen Menschen wie möglich persönlich von Sanktionsfrei. Danke, dass ihr mit eurer Unterstützung Sanktionsfrei möglich macht! Wir setzen uns jetzt daran die weitere Kampagne vorzubereiten und melden uns an dieser Stelle bald wieder. Liebe Grüße euer Sanktionsfrei-Team

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