Login
Registrieren

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen.

Projekte / Fotografie
"it`s just another railway station" - nächster Halt Dharavi
Interaktive Foto-Austellung mit unverstellten Bildern von Bewohnern aus Indiens größtem Slum- Dharavi und Fotografien des talentierten jungen Fotografen Chandrashekar Manalan, der ebenfalls in Dharavi zu Hause ist. Geplant im Herbst 2013 in Berlin!
Berlin
2.515 €
2.500 € Fundingziel
47
Fans
21
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.09.13 10:18 Uhr - 30.10.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 2.500 €
Stadt Berlin
Kategorie Fotografie

Worum geht es in dem Projekt?

Im Rahmen einer Recherchereise für den nachhaltigen Dokumentarfilm SlumKings&Queens im Frühjahr 2011 wurden an die Bewohner_innen von Dharavi in Mumbai/Indien, dem größten Slum Südasiens, Einmalkameras verteilt, mit welchen sie Dinge und Situationen fotografieren konnten, die sie für sich als wichtig erachten. Die so entstandenen Fotos, die ein sehr eindrückliches und von der europäischen Wahrnehmung häufig stark abweichendes Bild von dem Leben in einem Slum zeichnen, sollen im Rahmen der von uns geplanten Ausstellung its just another railway station  nächster Halt Dharavi gezeigt werden. Parallel hierzu werden die Fotos des jungen talentierten Fotografen Shekar, der ebenfalls in Dharavi zu Hause ist, gezeigt. Die Präsentation kurzer Filme und Originaltonaufnahmen aus Dharavi runden das Konzept ab. Da alle gezeigten Fotos Dharavi aus der Sicht seiner Bewohner_innen zeigen, vermitteln sie eine Innenperspektive, die Betrachtern von außen sonst verborgen bleibt. Sie eröffnen dem Publikum ungeahnte Räume, anhand derer sich Wertesysteme reflektieren und hinterfragen lassen. Zudem wird offenbar, dass sich die Lebensentwürfe und -vorstellungen von Menschen, trotz aller Unterschiede hinsichtlich ihres kulturellen und regionalen Hintergrundes und ihrer jeweiligen Lebenswelten, stark ähneln. Hieraus resultieren universellere Verständnisse von Menschlichkeit, welche wir als optimale Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung mit scheinbar trennenden Unterschieden und Andersartigkeiten betrachten, wie sie weltweit in allen heterogen bevölkerten Stadtteilen existieren. Berlin sind solche Bezirke beispielsweise zahlreich zu finden. Durch das Angebot des authentischen Einblicks in die als fremdartig antizipierte Soziokultur in einen Slum wie Dharavi wollen wir den Blick neben grundsätzlichen Unterschieden daher auch auf die Suche nach menschlichen Gemeinsamkeiten und Parallelen städtischer Problemstellungen lenken.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel der Ausstellung ist die unvoreingenommene Auseinandersetzung mit Slums, Slumrezeptionen und die globalen Eigenverortung. Durch die unverstellten Fotos der Slum-Bewohner_innen und des jungen Fotografen Shekar sowie der Skype- Telefonate sollen die Austellungsbesucher_innen einen lebendigen Blick bekommen. Mit diesem sollen sie in der Lage sein, jenseits der Klischees, die von den Medien weltweit produziert werden, ihre eigene kritische und reflexive Betrachtung von Slums zu haben.
Zielgruppe:( Menschen, die direkte Unterstützung ohne Umwege gut finden, Weltverbesser_innen, Indien-Interessierte, Politisch-Interessierte, Interessierte an Urbanität, Kunst-Interessierte, Schulen und Schulklassen- Stichwort globales Lernen, alle Menschen zwischen 12 und 90 Jahren, denen daran gelegen ist die Welt in der wir Leben besser zu verstehen!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es ist die einmalige Chance eine Insider-Perspektive von Slumbewohner_innen einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die sich hier, anders als in den zahlreichen klischeehaften Aussendarstellungen in den Medien, als Menschen mit Würde und Stolz präsentieren können. Die Augenblicke die Chandrashekar Manalan mit seiner Kamera festhält sind unverstellt und nur durch seine persönliche Nähe zu den fotografierten Menschen möglich.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung sind die Austellungskosten für Druck, Rahmung und Aufhängung der Fotografien, Werbung, Vernissage und Finissage plus Raummiete abgedeckt.
Die Reisekosten für Chandrashekar Manalan werden von der IFA-Stiftung übernommen.
Der ASTA der UdK unterstützt uns mit 250.- Euro plus Technik wie Beamer, Bildschirme und Austellungs-Utensilien. Des weiteren läuft ein Antrag bei der Stiftung Umverteilen über 1000.- Euro, der noch aussteht. Auch falls der Antrag nicht klappen sollte, können wir mit eurer Unterstützung die Ausstellung durchführen!
Die Personalkosten für die Betreuung der Austellung übernehmen wir selbst als Eigenleistung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen die Filmemacher_innen Gül Yavuz und Achim Burkart.
Gül Yavuz (Kultur- und Südasienwissenschaften M.A.,(geb. 1971, arbeitet als Filmemacherin, Medienpädagogin und Editorin.( Als Tochter türkisch-deutscher Eltern wuchs ich in der Türkei und Deutschland auf. Nach Arbeitsaufenthalten in Los Angeles und Neuseeland zog es mich immer wieder nach Indien, wo ich klassische Musik studierte und am Aufbau der NGO Back to life mitgearbeitet habe. Zurück in Deutschland studierte ich Kulturwissenschaft und Südasienstudien mit den fachlichen Schwerpunkten Postkoloniale Theorie, Medienanalyse, Film und Gender. Diverse Dokumentarfilmprojekte während des Studiums brachten mich zum Zusatzstudium an der Filmarche Berlin. Seitdem habe ich zahlreiche Filmprojekte im In und Ausland (mit)realisieren können, darunter der ausgezeichnete Dokumentarfilm GTA- Grande Traversata delle Alpi und der aktuelle Dokumentarfilm Jugalbandhi, der eine indische Musikerfamilie bei der Neuverhandlung ihrer traditionellen Werte portraitiert.

Achim Burkart( geb. 1972, arbeitet als Filmemacher, sowie als Sound- und Videoeditor. Nach meiner langjährigen Tätigkeit als Krankenpfleger, arbeite ich seit 2005 an verschiedenen Filmprojekten. An der Berliner Filmarche absolvierte ich ein Studium im Fach Montage und spezialisiere mich zusätzlich auf Originaltonaufnahmen am Set und Sounddesign. Eine Leidenschaft, der ich bereits als autodidaktischer Musiker und Komponist mit 20 Jahren Band- und Konzerterfahrung nachgehe. Mein Debütfilm Grande Traversata delle Alpi- GTA Weitwandern im Piemont gewann 2008 den Preis Andrea Morelli beim renommierten 56.Trento Filmfestival in Italien. Die Inspiration dafür nahm ich aus meiner Wanderung von Berlin durch den Westalpenbogen nach Ventemiglia ans Mittelmeer (2005).

Partner

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

48.171.168 € von der Crowd finanziert
5.390 erfolgreiche Projekte
900.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

Kreativität gemeinsam finanzieren - Entdecke neue Ideen oder starte dein Projekt!

© 2010 - 2017 Startnext Crowdfunding GmbH