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Projekte / Wissenschaft
Spenden - wie sicher müssen wir uns unserer Hilfe sein?
Wer kennt sie nicht, die Spendenaufrufe wohltätiger Organisationen, auf denen man mit dem Leid anderer Menschen konfrontiert wird. Und wer kennt nicht dieses beklemmende Gefühl, das einen ereilt, weil man feststellen muss, dass die Welt nicht immer ein gerechter Ort ist. Oft ist man gewillt zu spenden, doch die Unwissenheit, was mit dem gespendeten Geld passiert, hindert einen daran. Die Studie untersucht, ob man bereit ist mehr Geld zu spenden, wenn man sich damit seiner Hilfe sicher sein kann.
1.100 €
900 € Fundingziel
31
Fans
4
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.03.14 11:35 Uhr - 30.04.14 23:59 Uhr
Fundingziel 900 €
Stadt Mannheim
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Das Projekt stellt die Abschlussarbeit meines Masterstudiums der Psychologie an der Universität Mannheim dar. Es befasst sich mit der Frage, ob Menschen gewillt sind mehr Geld zu spenden, wenn zuvor ihr Glaube an eine gerechte Welt erschüttert wurde (durch die Konfrontation mit Ungerechtigkeit) und sie ganz gezielt für ein Projekt spenden können und sich damit ihrer Hilfe sicher sein können. Um dieser Frage nachzugehen ist es wichtig tatsächliches und nicht nur hypothestischen Spendenverhalten zu erfassen. Daher bekommen alle Probanden einen Betrag von 5€ zur Verfügung gestellt, von dem sie einen beliebigen Betrag für ein Bildungsprojekt in Kapstadt spenden können.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist es Bedingungen zu identifizieren, unter denen Menschen bereit sind mehr Geld zu spenden. Dabei kann angenommen werden, dass Menschen eher Geld spenden, wenn man zuvor ihren Glauben an eine gerechte Welt erschüttert hat, indem sie mit Ungerechtigkeit konfrontiert werden. Zudem wirkt es sich positiv auf das Spendenverhalten aus, wenn die Menschen wissen, dass sie mit ihrer Spende tatsächlich etwas bewirken können, indem sie z.B. gezielt für ein Projekt anstatt nur an die Organisation im Allgemeinen spenden können. Zuguterletzt gibt es auch Persönlichkeitseigenschaften, die manche Menschen eher dazu bewegen zu spenden, so führt z.B. eine höhere Empathie oder auch ein höheres Ungerechtigkeitsempfinden dazu, dass mehr Geld gespendet wird. Diese Annahmen sollen mithilfe der Studie überprüft und daraus Implikationen für die Praxis abgeleitet werden.

Die Zielgruppe sind alle Organisationen, die sich über Spendengelder finanzieren und aus der Arbeit Maßnahmen ableiten können, um ihre Spendenaufrufe zu optimieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt sollte unterstützt werden, da es nicht nur einen theoretischen Beitrag zu wissenschaftlichen Theorie liefert, sondern sich auch praxisrelevante Maßnahmen ableiten lassen, die Organisationen zu mehr Spendengeldern verhelfen können. Zudem werden alle gespendeten Gelder der Probanden tatsächlich an eine Hilfsorganisation in Afrika (The South African Education and Environment Project - SAEP) gespendet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den in ärmlichen Verhältnissen in den Townships lebenden Kindern eine adäquate Bildzung zu ermöglichen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Jeder Proband meiner Studie (insgesamt 180) erhält 5€ und kann von diesen einen beliebigen Betrag an eine Hilfsorganisation spenden. Gemäß den Bedingungen, ob ihr Glaube an eine gerechte Welt zuvor durch die Konfrontation mit Ungerechtigkeit erschüttert wurde und wie gezielt die Probanden spenden können, sollte dieser Betrag variieren. Das von den 180 Probanden gespendete Geld geht dann an eine Hilfsorganisation in Afrika (The South African Education and Environment Project - SAEP). Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht junge Menschen zu unterstützen, die vom südafrikanischen Bildungssystem vernachlässigt werden. Die Arbeit findet vor allem im stark unterfinanzierten Township Philippi statt, um den in ärmlichen Verhältnissen lebenden Kindern den Zugang zu einer adäquaten Bildung zu ermöglichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt, stehe ich persönlich sowie der Lehrstuhl für Mikrosoziologie und Sozialpsychologie der Universität Mannheim, der meine Arbeit betreut.

Wer ich bin? Ich bin Melanie Lietz, eine 23-jährige Studentin mit großen Ambitionen! 2011 habe ich mein Bachelorstudium der Psychlogie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sehr erfolgreich abgeschlossen. Danach ging ich nach Kapstadt, um dort Freiwilligendienst zu leisten. Ich arbeitete in einem Kindergarten und habe sowohl die Sonnen- als auch Schattenseiten Kapstadts kennengelernt. Die Townships, für die die Probanden meiner Studie spenden können, sind mir nicht unbekannt. Ich war mehrmals dort und habe gesehen, dass selbst in einer so westlichen Stadt wie Kapstadt Hilfe noch dringend notwendig ist. Seit 2012 studiere ich an der Universität Mannheim Wirtschaftspsychologie im Master, immer mit dem Ziel meine beiden Leidenschaften, Wirtschaft und Entwicklungshilfe, miteinander zu vereinen. Derzeit befinde ich mich in meinem letzten Semester und als sich mir die Gelegenheit bot mit meiner Masterarbeit nicht nur eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, sondern damit auch einem guten Zweck zu dienen, wusste ich - Das ist meine Arbeit! - auch wenn ich keine Ahnung hatte, wie ich es finanzieren sollte. Und nun sitze ich hier und schreibe mein Projekt nieder, da es mir so am Herzen liegt und keine andere Arbeit für mich in Frage kommt.

Neben mir stehen noch zwei weitere Personen hinter dem Projekt. Zum Einen Doktorandin Dipl.-Soz.Wiss. Bianca von Wurzbach, welche neben ihrer Promotion die gemeinnützige Organisation KISIMA gegründet hat, die Spenden für soziale, humanitäre und Umweltschutz-Projekte sammelt. Zum Anderen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Herbert Bless, welcher sich nicht nur in der Sozialpsychologie einen Namen gemacht hat.

Melanie Lietz
Melanie Lietz

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