Projekte / Musik
Ein neues Stahlcello für den Dresdener Künstler Jan Heinke. Seit der Entwicklung des ersten preisgekrönten Stahlcellos und der Gründung des Stahlquartetts sind mehr als 17 Jahre vergangen. Zeit und Anlass genug, die Konstruktion des Instrumentes zu überdenken. Mit deiner Unterstützung können wir alle gesammelten Erfahrungen und Ideen in einem neuen Design vereinen und einen Prototypen bauen. Wir möchten Jan Heinke im Rahmen des Palais Sommers unterstützen.
Dresden
105 €
6.000 € Fundingziel
4
Fans
4
Unterstützer
64 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 27.07.18 18:06 Uhr - 20.10.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2019
Fundingziel 6.000 €
2. Fundingziel 8.000 €
Deine Unterstützung ermöglicht den Bau eines ersten, voll funktionsfähigen Prototypen, der im Ensemble verbleibt und bei Konzerten zum Einsatz kommt.
Mit Computersimulationen, Testreihen mit verschiedenen Materialien, den Einsatz neuer Messtechniken und die Auswertung der Tests kann das Cello optimiert werden
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Die Idee zum ursprünglichen Stahlcello entspringt meiner weit zurückreichenden Faszination für den Farbenreichtum und die beeindruckende Wirkung langsamer Klänge. Über Experimente mit selbstgebauten Metallskulpturen, Begegnungen mit anderen Klangkünstlern und schließlich die Zusammenarbeit mit einem Kunstschmied ergab sich einerseits die Gestalt eines Musikinstrumentes, zum andern die handfeste Möglichkeit, diese Idee auch umzusetzen.
Nicht zuletzt existiert seitdem ein Ensemble, das Stahlquartett, dessen Mitglieder die Neugier auf Ungehörtes eint. Gemeinsam erkunden wir die musikalischen Möglichkeiten dieser Instrumente seit über 15 Jahren immer wieder neu.
Zeit genug, die Konzeption des Stahlcellos zu überdenken, Handicaps und wünschenswerte Änderungen auszumachen und Lösungen zu finden, die uns neue Klangfarben und Ausdrucksmittel in die Hand geben.

Über das Instrument

Das Stahlcello ist ein Streichinstrument mit über 50 Tonstäben. Da es ganz aus Metall besteht, sprechen seine Töne verhältnismäßig langsam an und klingen ebenso lange nach. Es ist wie ein Klavier gestimmt. Das Instrument selbst ist in keiner Kultur verortbar, was seinen Benutzern Zugang zu allen nur denkbaren musikalischen Genres verschafft.

Das weiterentwickelte Stahlcello soll einen größeren Tonumfang haben, sein Klangverhalten wird nach wissenschaftlichen Kriterien und zeitgemäßen Verfahren optimiert. Das Handling für Transport, Montage und beim Spielen wird erleichtert.
Das erweitert unseren Aktionsradius und euer Liveerlebnis.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel des Projektes ist es, das erste Stahlcello zu verbessern. Einige Handicaps der bisherigen Instrumente ringen uns immer wieder musikalische Kompromisse ab. Die neue Serie zielt noch konsequenter auf ein 
Erlebnis von Klang und Langsamkeit, mit gleichzeitig mehr und ausgewogenen Tönen pro Spieler. Neue Musik entdeckt sich am besten mit neuen Instrumenten. Euer Live-Erlebnis wird damit noch intensiver.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir suchen weiter nach ungehörter Musik und bringen sie in eine für euch interessante Form, weitgehend unabhängig von Verstärkern und Computern.
Und ja, Langsamkeit ist eine bewahrenswerte Sehnsucht.

Seit der Entwicklung des ersten Stahlcellos und der Gründung des Stahlquartetts sind mehr als 17 Jahre vergangen. 
Zeit genug, die Konstruktion des Instrumentes zu überdenken. Mit deiner Unterstützung können wir alle gesammelten 
Erfahrungen und Ideen in einem neuen Design vereinen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Eure Spende hilft uns bei der Finanzierung von Materialkäufen. Einige Arbeiten müssen von erfahrenen Handwerkern (Schmied, CNC, Dreher, Psychoakustiker) ausgeführt werden. Für die Entwicklungsphase ist eine Zusammenarbeit mit der TU Dresden im Gespräch, Akustiker, Werkstoffkundler und Physiker werden beteiligt.
Der Prototyp wird mit dem Schmied und Metallrestaurator Steffen Hartmann in dessen Schmiede in Dresden-Laubegast hergestellt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Anstoß zur Entwicklung eines zweiten Stahlcellos bekam Jan Heinke von seinen Kollegen des Stahlquartetts.
Das Quartett besteht aus:
Alexander Fülle, Peter Andreas, Michael Antoni und Jan Heinke.
Jan Heinke selbst studierte Jazzsaxophon und beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Musik. Seine ersten Klangobjekte entstanden 1990. Seitdem verbessert er fortlaufend die Qualität seiner Instrumente und gibt mit seinem Stahlquartett Konzerte.

Impressum
Palais Sommer gGmbH
Könneritzstraße 25
Dresden Deutschland

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