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Projekte / Film / Video
STEH AUF
Jin, Mitte 20, ist ein Kyopo, ein in Deutschland aufgewachsener Koreaner. Jin hat ein Identitätsproblem. In Deutschland aufgewachsen, aber koreanisch erzogen, weiß Jin nicht, wo er steht und er lebt in den Tag hinein; er hat sich aufgegeben. Ein Boxkampf soll sein großer Moment werden; sein Konflikt und die vorangegangenen Ereignisse lassen ihn aber unkonzentriert werden, bis die harten Schläge an seinen Kopf ihn wachrütteln. Jin erkennt, dass Aufgeben keine Option ist.
Düsseldorf
3.126 €
3.000 € Fundingziel
89
Fans
37
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 STEH AUF

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.06.12 15:42 Uhr - 28.07.12 23:59 Uhr
Fundingziel 3.000 €
Stadt Düsseldorf
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

In einem Land, in dem du als Fremder giltst, hast du es schwerer als die Einheimischen. Aber mit Fleiß kannst du erfolgreich sein, Schritt für Schritt wie eine Schildkröte!

Ich bin Kyopo, d.h. ein in Deutschland aufgewachsener Koreaner, und gehöre mit meinen 37 Jahren zu den eher älteren der zweiten Generation, die in Deutschland lebt.

Rund 78 Millionen Koreaner gibt es auf der Welt, davon leben 50 Millionen in Südkorea und 20 Millionen in Nordkorea. 8 Millionen leben über den Globus verteilt, davon etwa 30.000 in Deutschland.
Wir gehören nicht zu der historisch bedeutsamen Gastarbeitergeneration und erhalten keine besondere Aufmerksamkeit. Was uns Koreaner, vielmehr unsere koreanischen Eltern jedoch auszeichnet, sind die asiatischen Tugenden wie Fleiß, Gelassenheit und Durchhaltevermögen.

Steh auf!, wenn du am Boden liegst. Steh auf!, auch wenn du denkst, es geht nicht mehr weiter. Dieses ungebrochene Stehvermögen war die Einstellung junger koreanischer Männer und Frauen in den 60er Jahren!
Sie ließen ihre Familien in Korea zurück und kamen häufig als Bergarbeiter oder Krankenschwester nach Deutschland.

Viele von ihnen lernten sich in Deutschland untereinander kennen und gründeten hier eigene Familien. Die erste Auswanderer-Generation der Koreaner fand sich in einem unbekannten Land, mit fremden Bräuchen, Kulturen, und Essgewohnheiten zurecht, selbst mit der deutschen Sprache, die nach über 40 Jahren immer noch unergründlich erscheint.

Diese erste Generation der Koreaner, heute so um die 60 und bereits in ihren verdienten Ruhestand getreten, ist der Jahrgang meiner Eltern. Ihre Energie, Ambitionen und Tugenden wollen sie an uns, ihren Kindern, der zweiten Generation, also den Kyopos, weitergeben.

Aber die zweite Generation kämpft nun mit ganz anderen Problemen: Optisch Asiat, akustisch Deutscher, in der Brust schlägt ein koreanisches Herz und der Kopf denkt deutsch.

Zerrissen und ohne Orientierung suchen Kyopos nach ihrer Identität und diese Identitätssuche spiegelt sich auch in ihrer Lebensweise wieder. Antriebslos werden nicht selten Schule oder Studium abgebrochen. Gelegenheitsjobs, Partys, Computer-, und Glücksspiele oder andere Aktivitäten, die kurzweiligen Spaß versprechen, sind an der Tagesordnung.

Die Not und den Existenzkampf ihrer Eltern verstehen die Kyopos nicht, wodurch sich zwangsläufig Konflikte in den gegensätzlichen Denkweisen entwickeln. Strenge, Autorität und Disziplin seitens der Eltern mit traditionell koreanischen Rollen- und Familienvorstellungen. Spaß und Leichtfertigkeit seitens der Kyopos mit emanzipierten Vorstellungen.

Letztendlich steht jedoch eines fest: Die Eltern wenden sich nicht von ihren rebellischen Kindern ab!

Diese Erkenntnis und die Dankbarkeit an die Eltern, sind neben der Beschreibung dieses Generationenkonflikts die Motivationen des Films.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Ziele sind ganz klar: Einen Kurzfilm zu realisieren, der durch seine spezielle Geschichte ein kulturübergreifendes Thema anspricht und verdeutlicht. Außerdem den Film einem breiten Publikum zur Verfügung zustellen und ihn auf Festivals in Deutschland (Berlinale), als auch Korea (Jeonju International Film Festival) zu zeigen. Daneben soll der Film auf bedeutenden koreanischen Veranstaltungen in Europa gezeigt werden.

Die Zielgruppe ist das deutsche und koreanische Publikum, deshalb wird der Film auch zweisprachig gedreht und Untertitel helfen dort aus, wo der eine, die andere Sprache nicht versteht. Eine englische Untertitelversion wird es auch geben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Sie/Du solltest dieses Projekt unterstützen, weil es auf ein soziales Problem, zwischen zwei Generationen, aufmerksam macht und versucht darüber aufzuklären. Überdies ist das Phänomen dieses Konflikts kulturübergreifend und deshalb kein Problem, das scheinbar nur Koreaner haben. Letztendlich ist es ein Problem, welches alle Migranten-Kinder kennen, egal woher oder wohin.

Des Weiteren ist dieses Projekt nicht kommerziell, d.h. wir werden mit diesem Film kein Geld verdienen und reich werden, sondern müssen sehr viel selbst bezahlen. Alles können wir leider nicht finanzieren, deswegen sind wir auf Ihre/Deine Unterstützung angewiesen.

Sie/Du hast hier die Möglichkeit bei einem einmaligen Projekt dabei zu sein, denn bei Unterstützungen ab 100,00 Euro werden deren Unterstützer im Abspann genannt und erhalten eine Einladung zur Premiere, die den Kontakt zu den Machern bietet! Und selbstverständlich wird auch jeder Unterstützer über den Prozess des Projekts auf dem Laufenden gehalten.

Überdies zeichnet sich die Kulturvielfalt des Teams aus und zum gegenwärtigen Zeitpunkt merken wir, wie sich das Engagement auf Außenstehende überträgt, und sich u.a. eine starke deutsch-koreanische Verbundenheit entsteht.

Letztenendes helfen Sie/hilfst Du uns auch einen unterhaltsamen Film für Sie/Dich zu machen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Da es sich um einen sogenannten No- bis Low-Budget Film handelt, wird das ganze Geld in Material- und Technikkosten gehen.

Niemand aus dem Team wird davon ein Honorar oder Gage ausgezahlt bekommen und grundsätzlich versuchen wir alle Kosten so gering wie möglich zu halten. So drehen wir an Drehorten, die uns keine Miete kosten und benutzen viel privates Equipment, damit wir uns keine Technik mieten müssen.

Leider gibt es Materialien und Technik, die wir einfach nicht selber haben und kaufen oder anmieten müssen. Da führt kein Weg drumherum. Verbrauchsmaterialien, wie z.B. Make-up und Make-up-Effekte, wie eine blutende Nase, spielen hier eine große Rolle.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wer sind wir? Die Frage nach meiner Identität ist eine der zentralen Fragen, die fast alle im Team auf unterschiedliche Weise beschäftigt.
Das Team von Steh auf setzt sich aus Medienprofis unterschiedlicher Herkunft zusammen, viele von ihnen absolvieren derzeit ein Studium im Bereich Film und Medien oder verfügen bereits über einen entsprechenden Abschluss.

Drehbuchautor, Regisseur und einer der Hauptdarsteller ist Seung-Hyun Chong, ein in Deutschland aufgewachsener Koreaner, also ein Kyopo.
Er studierte Sport und Sportjournalismus in Köln und Film- und Schauspiel an der Dong-Guk Universität in Seoul. Des Weiteren lehrt er als Pädagoge an einem deutschen Gymnasium in Düsseldorf, u. a. das Fach Film und begleitet Schüler bei der Entwicklung und Produktion eigener Kurzfilme.

Der Produktionsleiter Sascha Bäumer, thailändisch-deutscher Abstammung, ist ausgebildeter Mediengestalter in Bild & Ton. Erste Erfahrungen in der Medienbranche erwarb er früh, so dass er bereits als Jugendlicher mit dem JFC Medienzentrum Köln zusammen arbeitete, wo er unter anderem das Kinderfilmfest "Cinepänz" mit organisierte. Seine Ausbildung begann er bei rt1.tv, einer der größten News-Gathering Dienstleister Deutschlands. Im Rahmen der Jugend-Radioredaktion "Listen!" produzierte Sascha Bäumer als redaktionelles Mitglied Beiträge, die auf Radio Köln gesendet wurden. Als Freiberufler realisiert er nun mit verschiedenen Kooperationspartnern unabhängige Filmprojekte, betreut Unternehmen als Online-Redakteur und leitet Projektkurse mit Jugendlichen im Fachbereich "Film".

Kameramann Max v. Matthiessen stammt aus Berlin und diplomierte 2012 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er hat unter Dozenten wie Jolanta Dylewska, Slawomir Idziak, Hans Fromm , Judith Kaufmann, Peter Badel und Hagen Bogdanski sein Handwerk gelernt.
Seine Kurzspielfilme und Dokumentationen wurden auf mehreren internationalen Festivals gezeigt und prämiert, die letzten Arbeiten GURBET, JAKOB und Taktgefühl wurden bei arte, im Bayerischen Rundfunk und dem SWR ausgestrahlt.

Für die Choreographie der Actionszenen ist Großmeister Hung Hyun Yeo (9.Dan) verantwortlich. Neben der Funktion als Actiondirector übernimmt Meister Hung Hyun Yeo auch einer der Hauptrollen des Filmes, nämlich die des koreanischen Vaters. Hung Hyun Yeo kann dabei keineswegs als Anfänger im Bereich der Schauspielerei bezeichnet werden, so stand er bereits vor seiner Zeit in Deutschland mit berühmten koreanischen Schauspielern, wie Park Jun-Kyu, Sunwoo Jaeduck, Park Keunhyung, in verschiedenen koreanischen Spielfilmen vor der Kamera.

Steh Auf wird in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen koreanischen Schule in Düsseldorf realisiert werden. Die Rolle der koreanischen Mutter wurde mit der Schulleiterin der koreanischen Schule Sun-Yi Song besetzt. Kinder der zweiten Generation und ihre Eltern werden in die Kindheitsszenen eingebunden. Für das Szenenbild steht uns die Koreanischlehrerin und Designabsolventin Kyoung-Ah Cha zur Verfügung.

Bei der Besetzung der deutschen Charaktere des Filmes, wie z.B. des Arbeitsamtbeamten (Dieter Rupp) und der deutschen Freundin von Jin (Michèle Fichtner), wird auf ausgebildete professionelle Schauspieler zurückgegriffen.

Projektupdates

28.03.14

Hey Berliner!!! "일어나"가 베를린에서도 상영됩니다! 4월 2일 20시, Kino Central에서! BERLINPREMIERE von STEH AUF!!! Am Mi, 02.04.2014 20 Uhr im Kino Central, Rosenthaler Str. 39 Berlin Mitte. Kartenreservierung unter (티켓예약) 030/28599973. Hingehen und anschauen! 많은 관심부탁합니다. http://www.contravision.de/de/programm-2014/tag-6-2-april.html

12.07.12

Herstellungsplan Oktober 2011 - Juli 2012 Stoffentwicklung Mai 2012 - Juli 2012 Finanzierung & Vorproduktion Mai 2012 - Juli 2012 Casting August 2012 Dreh (10-12 Tage) September 2012 - November 2012 Postproduktion Dezember 2012 Fertigstellung

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