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Mehr als 900 Stolpersteine erinnern in Stuttgart an Opfer des NS-Unrechts. Diese Erinnerung will StolperKunst mit frischen Impulsen beleben, indem sie "Geschichten hinter den Stolpersteinen" mit Mitteln der Kunst erzählt: in Bildern, Szenen oder Konzerten. Ihr Publikum findet StolperKunst, wo Menschen zusammenkommen: in Jugendhäusern, Altenheimen, Schulen und Gemeindezentren, auf Straßen und Plätzen. Ihr Ziel ist es, Fragen aufzuwerfen, Gespräche anzuregen, eigenständiges Denken zu fördern.
6.057 €
6.000 € Fundingziel
60
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 StolperKunst
 StolperKunst
 StolperKunst

Projekt

Finanzierungszeitraum 18.05.18 18:32 Uhr - 13.07.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ein Projekt mit offenem Ende
Fundingziel 6.000 €

Um 24 000 Euro Anschubfinanzierung aus dem Innovationsfonds des Landes Baden-Württemberg zu erhalten, müssen wir 6000 Euro Eigenmittel (=20%) aufbringen.

Kategorie Kunst
Stadt Stuttgart
Worum geht es in dem Projekt?

Die Erinnerungskultur steht an einem Wendepunkt. „Nie wieder“, haben wir gefordert, „schon wieder!“ müssen angesichts dreister Forderungen von rechts konstatieren. Dazu kommt, dass es bald keine Zeitzeugen mehr geben wird, die von selbst erlittenem NS-Terror berichten können. Reden sind genug gehalten, meinen wir. Kunst belebt Erinnerung, sagen wir!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Stolpersteine erinnern, fragen, fordern, irritieren, kurzum sie fordern zum Nachdenken heraus. Zum Nachdenken auch über die Frage, was Erinnerung für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet. Mit StolperKunst greifen Künstlerinnen und Künstler die Fragen auf, die uns die Stolpersteine stellen, und erweitern deren Bedeutung. Sie assoziieren und appellieren, erheitern und irritieren, fordern und polemisieren – und lassen doch jedem seine ganz eigene Meinung. Zielgruppe sind Stuttgarter*innen aller Generationen und jeglicher Herkunft. Mehr Informationen zu StolperKunst findet Ihr unter www.stolperkunst.de

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil Deine Hilfe uns ermutigt und handlungsfähig macht. Keine Kultur ohne Erinnerung, und keine Erinnerung, ohne Wahrheit. Zur deutschen Wahrheit gehört, dass von unserem Land furchtbares Unrecht ausgegangen ist. Doch Gedenkfeiern reichen nicht. Erinnerung darf nicht in Ritualen erstarren. Auch das wollen wir mit StolperKunst verhindern. Erinnerung wird hohl, wenn sie nicht gegenwärtiges politisches Handeln auf den Prüfstand stellt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben beim Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg Projektmittel in Höhe von 30.000 € beantragt. Mit diesen Mitteln sollen in Zusammenarbeit mit Künstler*innen entwickelte Aktionen in Schulen, Jugend- und Gemeindehäusern, Flüchtlingsheimen, im öffentlichen Raum (bei Stolpersteinverlegungen, an offiziellen und insbesondere biografischen Gedenktagen, als Replik auf politische Ereignisse …) ermöglicht werden. Um diese Projektmittel zu bekommen, müssen wir einen Eigenanteil von 20%, also 6000 € nachweisen. Mit der Crowdfunding-Kampagne wollen wir diese Eigenmittel aufbringen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Initiatoren sind Harald Stingele und Rainer Redies (Stuttgarter Stolperstein-Initiativen), Gabriele Hintermaier und Boris Burgstaller (Schauspieler, Schauspiel Stuttgart). Unser Vorschlag Kunst und Erinnerungsarbeit zu verbinden, fand unter Künstler*innen und Kunsteinrichtungen große Resonanz. Der Verein Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. hat die Trägerschaft unserer Initiative übernommen; StolperKunst soll auch den Erinnerungsort in der ehemaligen Gestapo-Zentrale beleben, der im Herbst eröffnet wird. Inzwischen sind unserer Initiative folgende Institutionen und Künstlerinnen und Künstler beigetreten:
Freie Kunstschule Stuttgart e.V., Kunstverein Wagenhalle, LOKSTOFF! Theater im öffentlichen Raum, Schauspiel Stuttgart, Schauspielschule der HMDK Stuttgart, TheaterhausStuttgart, Theater La Lune, theater tri-bühne.
Antonio Bras, Klang- und Medienkünstler; tine Anlauff-Haase, Bildende Künstlerin; Sabine Bräuning, Schauspielerin; Florian Dehmel, Regisseur; Frank Eisele, Musiker; Peter Grohmann, Autor, Kabarettis; Julianna Herzberg, Schauspielerin und künstlerische Leitung; Wilma Heuken, Musikerin; Kathrin Hildebrand, künstlerische Leitung, Schauspielerin; Stefan Kirchknopf, stellvertretender Intendant; Edith Koerber, Intendantin; Natascha Kuch, Schauspielerin; Stephan Moos, Schauspieler; Nicola Merkle, Produktionsleitung; Eva Moseler, Leiterin künstlerisches Produktionsbüro; Reinhold Ohngemach, Schauspieler; Martin Priebe, Musiker; Barbara Putzhammer, Öffentlichkeitsdramaturgin; Dr. Mascha Riepl-Schmidt, Literaturwissenschaftlerin, Autorin; Manoel Vinicius Tavares da Silva, Schauspieler; Peter Schlack, Autor, bildender Künstler; Wilhelm Schneck, künstlerische Leitung und Regisseur; Mechtild Schöllkopf-Horlacher, Malerin; Gudrun Schretzmeier, Kostüm-und Bühnenbildnerin; Werner Schretzmeier, Regisseur, Theaterleiter; Alexa Steinbrenner, künstlerische Leitung, Dramaturgin; Hans-Jürgen Trinkner, Bildender Künstler; Dora Varkony, Bildhauerin; Christian Werner, Schauspieler; Frederik Zeugke, Dramaturg

Impressum
Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.
Harald Stingele
Geißlerstraße 4
70435 Stuttgart Deutschland

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