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Projekte / Theater
TIEFSEE | ein neues Tanzstück von Clébio Oliveira
Mit der Choreographie "Tiefsee" untersucht Clébio Oliveira gemeinsam mit seinen Tänzern die körperliche und seelische Erfahrung emotionaler Abhängigkeit. Um mehr über Clébios Arbeiten zu erfahren, klicke hier: www.clebio-oliveira.com Premiere 09.10.2015 10., 11., 16., 17. und 18.10.2015, jeweils um 20.00 Uhr im DOCK 11 Berlin. TICKETS ticket@dock11-berlin.de oder telefonisch von Mo-Fr ab 09.00 Uhr unter 030-35120312
Berlin
2.547 €
2.500 € Fundingziel
33
Fans
30
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 TIEFSEE | ein neues Tanzstück von Clébio Oliveira

Projekt

Finanzierungszeitraum 10.09.15 09:38 Uhr - 08.10.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September - Oktober 2015
Fundingziel erreicht 2.500 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Mit dem Verstand versuchen wir alles zu begreifen: die uns umgebende Welt, die anderen Menschen und vor allem uns selbst. Doch kann das gelingen? In jedem von uns ist ein Ort, dem wir nur schwer auf die Schliche kommen können. In diesem schlummert eine Vielzahl von Gefühlen: Freude, Angst, Liebe, Abneigung. Auch wenn der Verstand es nicht will, wird der Körper sie zeigen – die Tiefsee des Unterbewussten.
Nicht selten sagt der Körper etwas anderes, als der Verstand zu senden meint. Oft stehen Physis und Psyche im Konflikt. Ist der Verstand ein Teil des Körpers oder der Körper ein Teil des Verstandes? Und wie funktioniert ihre Interaktion, wenn sie sich widersprechen? Wer führt an? Körper oder Geist? 
Mit der Choreographie „Tiefsee“ untersucht Clébio Oliveira gemeinsam mit seinen Tänzern im Angesicht dieser Fragen die körperliche und seelische Erfahrung emotionaler Abhängigkeit.
Die Tänzer betreten einen dunklen, kalten, tonlosen Raum. Er ist von unbekannten, beängstigenden Wesen bewohnt. Begib dich gemeinsam mit dem Team auf einen Tauchgang und statte den dortigen Monstern einen Besuch ab. Was wird geschehen, wenn Körper und Geist die emotionale Abhängigkeit erleben? Wie sind die Zeichen des Körpers? Was geschieht auf dem Weg vom Gehirn in die Muskeln? Wir rufen in die Stille und hoffen auf Antwort. Wir ringen nach Atem. Wir frieren.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Seit der Entstehung des Stücks Milchstraße hat Clébio ein Interesse an Themen entwickelt, die er als unsichtbare Themen beschreibt, so setzte sich das 2011 entstandene Stück Milchstraße mit der Erfahrungswelt von Blinden auseinander, und im Jahr 2012 entstand das Stück Abyssal Zone , dass verzweifelten Liebeskummer bis hin zum Suizid zum Thema hatte. 2013 entstand mit den Mitteln des Crowdfunding das Stück Ugly, das sich mit Dysmorphophobie, einer Störung der eigenen Körperwahrnehmung, beschäftigte. Und 2014 beschäftigte er sich – auch mit Hilfe des Crowdfundings und dem Kulturamt Pankow mit den körperlichen Auswirkungen von Analphabetismus: XXX – ein Versteckspiel.
2015 begibt er sich gemeinsam mit seinen Tänzern und nicht zuletzt Experten zum gewählten Thema auf eine neue Suche nach Zeichen in den Körpern: Tiefsee ist ein zeitgenössisches Tanzstück für vier TänzerInnen von Clébio Oliveira, dass am 09. Oktober 2015 im DOCK 11 aufgeführt werden soll. Mit der zeitgenössischen Tanzperformance Tiefsee wird die körperliche und seelische Erfahrung der emotionalen Abhängigkeit ausgelotet und tänzerisch erforscht werden. Über die psychologische und gesellschaftliche Betrachtungsweise hinaus, wird eine Untersuchung der konkreten physiologischen Abläufe im Mittelpunkt stehen, die die emotionale Abhängigkeit prägen. Wir begeben uns auf Tauchgang und statten unseren Monstern einen Besuch ab. Wir rufen in die Stille und hoffen auf Antwort. Wir ringen nach Atem. Wir frieren. Externe Experten, die den Probenverlauf begleiten, bringen dabei ihr psychologisches, medizinisches, musisches Wissen und ihre Alltagserfahrungen ins Spiel und treten mit den Tänzern in einen theoretisch-praktischen Erfahrungsaustausch. Bei der Erforschung des Phänomens der emotionalen Abhängigkeit in Tiefsee soll die Theorie dabei direkt in die Bewegung übersetzt werden, die Körperlichkeit direkten Einfluss auf unser theoretisches Wissen haben. Die Choreographie wendet sich damit nicht nur an Erwachsenen, die an modernem Tanz interessiert sind, sondern an einen jeden von uns. Denn das Thema betrifft uns alle. Mit der choreographischen Umsetzung kann Clébio die Theorie in einer emotionalen Verdichtung einem jeden Zuschauer fühlbar machen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es ist sehr schwer, sich in der freien Tanzszene in Deutschland zu etablieren.
Nichtsdestotrotz versuchen wir seit 2010 jedes Jahr eine eigene Produktion in Berlin auf die Beine zu stellen. Im Jahr 2010 wurde uns eine Einstiegsförderung in Höhe von 5000€ des Berliner Senats für das Tanzstück Milchstraße gewährt, dass wir in Berlin und Potsdam über zehn Mal sehr erfolgreich zeigen durften. Im Jahr 2012 wurde Clébio als Hoffnungsträger 2012 des Magazins Tanz ausgezeichnet. Für das Tanzstück UGLY, das wir 2013 in Berlin zur Aufführung gebracht haben, haben wir keine öffentliche Förderung mehr erhalten. Wir haben das Projekt ausschließlich aus privaten Mitteln und mit der Hilfe des Crowdfunding finanziert. Dabei hat Clébio jedoch komplett auf eine Gage für seine Choreographie verzichtet und selbst als Tänzer in dem Stück mitgewirkt. 2014 ist es uns wieder gelungen, eine öffentliche Förderung vom Bezirksamt Pankow für die Realisierung von XXX – Ein Versteckspiel zu erhalten. Die Mittel waren aber sehr gering, so dass wir auch hier wieder ein Crowdfunding machen mussten.
In diesem Jahr haben wir zwar zwei Förderer ins Boot holen können, aber leider hat der Senat sich entschieden, möglichst viele Projekte, dafür aber ein jedes mit relativ geringen Mitteln zu fördern. Der zweite Förderer – Pankow – konnte das entstandene Loch leider nur zum Teil schließen. Noch immer müssen alle Beteiligten mit zu geringen Gagen arbeiten und neben den Proben noch anderen Erwerbsarbeiten nachgehen. Das ist dem Prozess keinesfalls besonders zuträglich. Mit Eurer Hilfe können wir hoffentlich aus dieser Falle herauskommen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um den Beteiligten so viel wie möglich für die Proben bezahlen zu können, müssen wir bisher an anderen Stellen schmerzhaft sparen: PR (Plakat - und Flyerverteilung) sowie Ausstattung für Bühne und Kostüm. Besonders in diesen beiden Segmenten werden wir mit Eurer Hilfe zu besseren Ergebnissen kommen. Das wird dem Projekt mehr als gut tun!

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Tänzer und Choreograph Clébio Oliveira wurde in Brasilien in Natal geboren und ist Absolvent der Centro Universitário da Cidade in Rio de Janeiro. Er tanzte von 2004 - 2008 für Deborah Colkers renommierte Tanzkompanie in Europa, Asien und Südamerika und zu Letzt von 2008 – 2010 für die Company Toula Limnaios. Als Choreograph kreierte er Stücke für die Tanzkompanien von Carlota Portella, Teatro Alberto Maranhao, De Anima Ballet Contemporanea, die Contemporary Dance Group der Bolshoi Tanzschule in Brasilien, sowie in Köln und für das Ballett Kiel. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so im Jahr 2006 als er von der Tageszeitung „Jornal do Brasil“ mit dem Preis „Best Choreographer“ ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2011 war er der Gewinner der „National Choreographic Competition“ der Hubbard Street Dance Company Chicago. Dort hat er im September 2011 sein Stück „The fantastic escape of the little Buffalo“ für dieses weltweit bekannte Ensemble kreiert. In den Spielzeiten 11/12 und 13/14 arbeitete Clébio am GRIPS Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart. Seit 2008 zeigt Clébio jährlich ein neues Tanzstück in Berlin. Bisher wurden in Berlin gezeigt: Dona José (2008), Milchstraße (2011), Abyssal Zone (2012), UGLY (2013) und XXX - ein Versteckspiel (2014). Zu letzte erarbeitete Clébio zwei neue Choreographien in Sao Paulo: die choreographische Installation Coreogravity - Museu Dançante Project für das Museu de Arte Moderna de Sao Paulo sowie Céu Cinzento für die Company Sao Paulo Cia de Dança. 2012 wurde er als Hoffnungsträger Choreographie im Jahrbuch des Magazin Tanz porträtiert. Ausführliche Informationen und Einblicke in Clébio Arbeiten gibt es hier: www.clebio-oliveira.com.

Valentina Migliorati wurde am 1986 im italienischen Brescia geboren. Im Alter von sechs Jahren nahm sie Unterricht in rhythmischer Gymnastik, und blieb dieser Sportart neun Jahre lang treu. Über die Gymnastik lernte sie auch das Ballett kennen, und entdeckte so ihre wahre Leidenschaft für den Tanz. 2003 beschloss sie sich dem modernen und zeitgenössischen Tanz zu widmen. In ihrer Heimatstadt studierte sie bei Valentina Nadja Bussjen und Valentina Benedetti klassisches Ballett. Im Jahr 2008 wurde sie in der Dance House Academy von Susanna Beltrami in Mailand aufgenommen. Während ihres dreijährigen Studiums wurde sie mit der Vaganova und Cunningham Methode vertraut und wurde in modernen und zeitgenössischen Techniken, physischem Theater und Improvisation, Choreographischer Analyse, sowie Geschichte und Techniken der Musik ausgebildet. Ihre Lehrer waren unter anderem Carmen Ragghianti , Davide Montagna sowie Matteo Bittante. Ihr Studium schloss sie im Jahre 2011 ab. Im Anschluss an ihr Studium wurde Valentina für die Kompanien Studio Festi und Contro Rilievi in Mailand und Genua engagiert. Im Februar 2012 tanzte Valentina Migliorati für die Show „613“ der ShamCompany im Auftrag der Cultural Association Azerbaijan. Beim internationalen Tanzwettbewerb "Danza in Vetrina" in Treviso wurde sie erst Platzierte in der Choreographie "Come with me far away from this noise" von Valentina Benedetti. Seit September 2012 lebt Valentina in Berlin. Hier konnte sie bereits unter der Regie von Laura Soria in „Park Bennet Fims“ und in einem choreographischen Tanzvideo des Choreographen Kianì del Valle auftreten. Nach UGLY, und XXX -ein Versteckspiel ist Tiefsee ist die dritte Arbeit mit Clébio Oliveira.

Michela Rossi wurde 1987 im italienischen Lecco geboren. Im Alter von 6 Jahren machte Sie ihr ersten Erfahrungen im klassischen Ballett. Als Erwachsene besuchte sie verschieden zertifizierte Studiengänge und Workshops in New York, u.a. an den Akademien Merce Cunnigham, Martha Graham, Alvin Ailey und Steps on Broadway. Von 2009 - 2012 besuchte sie die Susanna Beltrami Academy in Mailand, die sie mit Auszeichnung abschloss. Während ihrer Studienzeit nahm sie an Seminaren mit Ana Presta (William Forsythe) und Paolo Mangiola (Wayne McGregor) teil. Sie arbeitete mit den Choreographen Susanna Beltrami, Matteo Bittante, Costantino Pirolo and with Davide Mountain in „Orpheus & Eurydice“ von Pina Bausch. Seit September 2013 lebt Michela als freischaffende Tänzerin in Berlin. Nach XXX -ein Versteckspiel ist Tiefsee die zweite Arbeit mit Clébio Oliveira.

Marie Theres Zechiel hat an der Lola Rogge Schule in Hamburg , sowie am Trinity Laban Conservatoire of Music & Dance Tanz studiert und 2012 ihren Abschluss gemacht. Seitdem ist Marie als freiberufliche Tänzerin tätig und hat für verschiedene Tanzproduktionen innerhalb Deutschlands, sowie im europäischen Ausland und Afrika (Namibia) getanzt. Unter anderem hat sie mit den Choreografen Gary Lambert, Kiani del Valle, Vasya Kozar und Jenya Karayakin, Isabel Gotzkowsky und Gerda Raudonikis gearbeitet. Neben ihrer Engagements gibt sie auch Workshops für Tänzerinnen und Tänzer. Dies ist für Marie die erste Arbeit mit Clébio Oliveira.

Sergio Verano geboren 1987 in Mexiko City erhielt seine Ausbildung von 2001 - 2004 in seiner Heimat bei Pedro Martinez V. in der Preparatoria. Von 2010 - 2013 war er Student für contemporary dance an der Tanzakademie Balance 1 Berlin. Fortbildungen führten ihn ins spanische Valencia zu Mou Dansa und nach Italien zu Scenario Pubblico Compagnia Zappalá wo er in Catania das Modem Pro Dance Program absolvierte. Bislang war er an der Deutschen Oper Berlin in der Produktion Don Giovanni als Tänzer engagiert, sowie in Kreuzherrnsaal am Theater in Kempten, am TanzSpeicher Würzburg unter der Leitung von Thomas Kopp und in Berlin am Theaterforum Kreuzberg und den Uferstudios. Des Weiteren ist Sergio als Lehrer am GymArtistic e.V Berlin und am Kari-TanzHaus, Kempten tätig. Dies ist für Sergio die erste Arbeit mit Clébio Oliveira

Der italienische Sänger und Komponist Matteo Niccolai ist unter seinem Künstlernamen Matresanch bekannt. Seine Karriere begann er zunächst als Opernsänger, zwischen 2005 und 2008 trat er in mehreren Opernproduktionen in Italien auf. Den Fans elektronischer Musik ist er durch die italienische Band Monverpix bekannt, deren Sänger und Produzent er von 2010 – 2012 war. Danach war er für zwei Produktionen, „Quel Tipaccio Di Mraccio“ (2012) und „Adesso o Mai Più“ (2013) Mitglied des Musical-Ensembles „Musicalmente aus Genua in Italien. Seit seinem Abschluss in elektronischer Musikproduktion und Performance an der Berliner db’s Music School konzentriert er sich hauptsächlich auf das Komponieren elektronischer Musik. 2014 produzierte Matresanch die Musik zu Oliveiras XXX - ein Versteckspiel, 2015 für das Museu Dancante in Sao Paulo und die neue Choreografie Tiefsee. Dies ist nun die vierte Zusammenarbeit zwischen Matteo und Clébio Oliveira.

Impressum
Herr
Roland Wolf
Richardstr. 22
12043 Berlin Deutschland

Partner

Mit freundlicher Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamts Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur.

Tiefsee

Spieltermine im DOCK 11:

Premiere: 09. Oktober 2015 um 20.00 Uhr

weitere Vorstellungen:
10. + 11. Oktober sowie 16., 17. und 18. Oktober 2015 um 20.00 Uhr

DOCK11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Ticketreservierungen: ticket@dock11-berlin.de, 030-35120312

14€/10€

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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